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Amandus

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Hallo Freunde der Astrophysik

Da dies mein erstes Posting in diesem Forum ist und ich auch gerade in die Astronomie einsteige, fand ich diesen aus der ScriptWelt modifizierten Titel als passend.

Nachdem ich im Spektrum der Wissenschaft die Werbung für Astronomie-Heute entdeckte und auch eingehend im Internet eifrig über Amateurastronomie recherchierte stieß ich zufällig auf dieses Forum. Da sich meine Fragen sehr auf den Einstieg in die Astronomie befassen, fand ich dieses Forum passend, obwohl sich meine Fragen nicht nur auf Teleskope beziehen.

Thema Feldstecher (oder "Gugger", wie wir hier in Tirol sagen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> ): Ich habe vielfach gelesen, dass man am Anfang am besten mit einem Feldstecher beraten ist, allerdings verwarf ich diesen Gedanken, da ich denke, dass es sicher nicht einfach und vorallem bequem ist Sterne zu beobachten ohne zu "verwackeln". Natürlich würde ein Stativ hier Abhilfe leisten, da ich aber über keines verfüge, finde ich es besser gleich ein Teleskop zu kaufen.

Teleskope: Erstmal eine dumme Frage: Ich habe nirgends auch nur ungefähre Angaben über die Masse von Teleskopen gehört, deshalb wäre ich froh wenn ihr ungefähr schätzen könntet, wieviel zB dieses Teleskop wiegt.

Wenn ihr auf den Link klickt komme ich gleich zum nächsten Thema: Wo kauft ihr eure Teleskope und sonstigen Zubehör? Ist Teleskop-Service eine gute wahl oder nicht, ihr müsst wissen ich komme aus Österreich, fand aber keinen vergleichbaren Liferanten hier.

Da ich eben nun doch mit einem Teleskop einsteigen will, fand ich eben teleskop-service.de und hier fand ich auch die sog. "Angebote für Einsteiger" und aus der Beschreibung heraus klingen manche Angebote recht gut. Allerdings weiß ich nicht ob auf diese Beschreibung Verlass ist, es könnte ja sein, dass die Produkte nur des Profits wegen gelobt werden.
Zwar weiß ich noch nicht alle Kriterien die mein Einsteigerteleskop erfüllen sollte, aber folgende Punkte sind mir wichtig.

Preis: Er sollte nicht über 350€ liegen (mit allem drum und drann) - d.h. nicht dass es 350€ kosten muss <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Montierung: Ich denke es sollte schon eine parallaktische sein, da das Nachführen sicher einfacher ist.

Für was: Nun ja, da ich nocht nicht weiß, für was ich mich begeistern werde, ob Deep Sky oder Planeten kann ich das nicht genau sagen. Ein gesunder Kompromiss (geht das?) wäre also schön.

Wichtig: Ich lege mehr Wert auf Qualität anstatt auf Vergrößerung: Was haltet ihr vom "Fraunhofer Achromat 80/900mm auf EQ-2 - parallaktisch
" für den Anfang?
natürlich sollte auch der Zubehör stimmen, ich will nicht nur einen Tubus. PS: Es sollte ein Linsent. sein (Refraktot oder?), da ich vielfach gelesen habe, dass diese besser geeignet sind. (laut Wolfgang Stricklings gutgelungenen HP.)

Noch ein paar Fragen zum Abschluss: Wo gibts eine drehbare Sternkarte?
Sieht man durch das Teleskop in Farbe?
"Man" sieht ja verkehrtrum habe ich gelesen, macht das was aus, oder habt ihr eine Linse um diesen Effekt zu kompensieren?

Was braucht man sonst noch an Zeug, außer Teleskop <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" /> und Arktisausrüstung?

Gibt es ein "bewährtes" Buch für den Einstieg, die Rezensionen auf astronomie.de haben mich schlicht erschlagen, es wäre besser nach Themen zu sortieren, anstatt Autoren.



Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt meinen vielleicht etwas langen Thread zu lesen. Weitere Fragen werden folgen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bevor mein neues Teleskop kommt, habe ich mir eine drehbare Sternkarte und schon mal den Karkoschka gekauft.
 
Willkommen Amandus,
mit einem mittelgroßen Refraktor lassen sich schon jede Menge Beobachtungen machen. Frage: wie sind die Sichtbedingungen bei Dir? Hast Du einen klaren Himmel, oder wohnst Du in der Stadt und kannst nur "Balkonastronomie" betreiben? Ich beobachte in der Stadt, deshalb habe ich mir kürzlich ein 70/900 Refraktor gekauft für 180 Euro. Selbst das Gerät kann ich aufgrund der flimmernden Luft nicht voll auskosten.
Natürlich kann man in Farbe sehen, allerdings sind die Nebel (Orionnebel) sehr lichtschwach und sieht sie nur in s/w. So ein Amateurteleskop ist kein Hubble. Kennst Du nicht jemanden in Deiner Nähe wo Du mal durch ein Teleskop schauen könntest?
Saludos, Vicente.
 
Hallo Amandus,

ziemlich viele Fragen auf einem Haufen. Okay, lass mich mal sehen, was mir einfällt.

Der von dir genannte 80/900 Refraktor wiegt ca. 2,7 kg (nur der Tubus mit Sucher und Zenithprisma - die Messung hab ich grad mit ner Personenwaage gemacht, ist also nicht allzu genau). Für die Montierung kommen nochmal ein paar Kilo dazu, aber meine EQ-3 ist leider grade nicht in Reichweite, um das zu messen.

Allgemein kann man mit besagtem Gerät schon einiges anfangen - man darf aber auch nicht zu viel erwarten. Hast Du denn schonmal durch ein Teleskop geschaut? Wenn Du nämlich die im Internet verbreiteten Hubble-Fotos im Hinterkopf hast, dann vergiss es! So wird es in keinem noch so großen Amateurteleskop aussehen.

Farben sind in der Astronomie auch etwas sehr seltenes. Bei Jupiter und den anderen Planeten wirst Du wohl ein paar Farben sehen, aber alles, was da noch so draußen ist - Galaxien, Gasnebel,... - ist alles schwarz-weiß (bzw. grau-schwarz), zumindest in kleinen Geräten. In meinem 14" (355 mm Newton) Teleskop kann ich bei einigen Objekten Farben sehen, das ist aber selten und auch nur schwach zu sehen.

Dennoch: Ich denke Du könntest mit dem von dir vorgeschlagenen Gerät Freude haben, allerdings würde ich dir dringend anraten, dich mit Amateuren in deiner Nähe kurzzuschließen, damit Du in der schwierigen Anfangsphase nicht auf dich allein gestellt bist.

Ach ja, ich würde übrigens an deiner Stelle drüber nachdenken, ob Du dir nicht lieber ne stabilere Montierung druntersetzen willst. Ich habe es mit ner EQ-3, das ist eigentlich grade richtig. Weniger würd ich aber nicht wollen, weil's sonst schon ziemlich wackelt. Wolfi bietet das Gerät auf ner SkyView (etwas besser als ne EQ-3) für 378 Öre an. Zwar etwas über deinem Limit, aber ich finde Du solltest es ernsthaft in Erwägung ziehen - glaub mir, mit ner verwackelten Monti macht das alles keinen Spaß!

Was brauchst Du noch?

1. Drehbare Sternkarte (bei Teleskop-Service für 9,90)
2. Karkoschka: Atlas für Himmelsbeobachter (TS: 17,50)
3. Rote Taschenlampe, damit Du auch die Karte lesen kannst, ohne die Dunkeladaption des Auges zu ruinieren.

Ich hoffe dir weitergeholfen zu haben!

Patrick High Lord of M.O.R.D.O.R.

Member of ALBiREO
www.beta-cygni.org
 
Danke für eure Antworten.

Also ich wohne in einem Kaff mit 1300 Einw., das heißt die Lichtverschmutzung sollte nicht relativ groß sein. Das man keine Bilder ala Hubble sehen wird ist mir klar.

Leider kann ich nicht Hobbyastronomen um Rat fragen, da ich in Tirol noch keinen Verein ausgemacht habe. Ich muss also euch um Rat fragen. Dumme Frage, aber wer/was ist Wolfi?

Ich dachte eben, dieses Teleskop sei eben eine gute Einsteigerwahl. Was ist eigentlich mit Refraktor bzw. Reflektor. Hat Herr Strickling recht, dass refraktoren in fast jedem Bereich die bessere Wahl darstellen?

Zum Gewicht: Alles zusammen sollte jedenfalls nicht 10kg überschreiten, da ich über kein Auto verfüge... (Gibt eigentlich Transporttaschen)

Bevor ich euch mit noch mehr Fragen bewerfe, beende ich lieber dieses Beitrag. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

MfG
Amandus
 
Hiya,

mit Wolfi meinte ich Wolfi Ransburg vom Teleskop-Service. Tschuldige dass ich das nicht erklärt hab.

Versuch's doch mal im Treffpunkte-Board, da findest Du vielleicht jemanden, der in deiner Nähe wohnt! Das solltest Du jedenfalls versuchen, es würde dir sicher deutlich weiter helfen.

Zum Thema Refraktor/Reflektor. Wenn Herr Strickling das so pauschal dargestellt hat, dann will ich ihm widersprechen. Eines stimmt: Ein perfekter, farbfehlerfreier Refraktor ist jedem Spiegelteleskop *gleicher Öffnung* (also gleichen Optikdurchmessers) deutlich überlegen. Anders sieht es aus, wenn man von *gleichen Kosten* spricht. Hier gibt es 80mm Refraktoren, die Teurer sind, als 12" Dobsons. Auch wenn ich finde, dass auch ein kleines Teleskop gewinnbringend benutzt werden kann, so ist eines ganz klar: Mit 30cm Spiegeldurchmesser siehst Du hundertmal mehr, als mit 80mm Linse. Da kann der Refraktor noch so gut sein.

In deiner speziellen Situation ist es so, dass Du für nur wenig mehr Geld bereits einen 8" Dobson (also ein Newton-Spiegelteleskop in einer einfachen Holzmontierung, die aber bereits einwandfrei funktioniert) bekommst, mit dem Du weitaus mehr sehen kannst. Allerdings ist das dann nicht gerade leicht (eher so um die 20 kg).

Fazit: Je nachdem, was Du beobachten willst, kann sowohl der Dob als auch der Refraktor die bessere Entscheidung sein. Eine einfachere Antwort gibt es einfach nicht, ggf. musst Du dich eben selbst davon überzeugen, was dir besser gefällt... Zu deiner Beruhigung sei aber noch gesagt: Was Du auch nimmst, Du wirst deinen Spass dran haben. Wirklich "schlecht" sind Teleskope dieser Preisklasse normalerweise nicht mehr.

Gruß, Patrick of M.O.R.D.O.R.
 
Hi Amandus!
Also der Wolfi ist der Mann, der beim Teleskopservice arbeitet und auch hier viele Beiträge schreibt. Also wenn Geld keine Rolle spielt, dann ist natürlich ein Linsenteleskop die bessere Wahl. Aber man muss bedenken, dass diese Dinger auch ziemlich lang und schwer sind. Die sind meißtens lang, damit der Farbfehler nicht so auffällt, der ja bei fast jeder Linse entsteht. Wenn das Teleskop dann kurz ist, muss das Licht härter gebrochen werden und dann hast du den gleichen Effekt, wie bei einem Prisma, dass das Licht in seine Farben zerlegt. Dann hast du um nen P?laneten dann einen blauen Saum. Das gleiche gilt beim Mond. Bei Deepsky fällt das nicht so auf.

Zurück zum Geld. Du kriegst beim gleichen Geldaufwand ein leistungsstärkeres Spiegelteleskop als ein Refraktor. Deine Wahl ist aber bei weitem nicht falsch. Zum Einstieg sogar (denke ich) ein sehr gutes. Ich würde mich allerdings mal bei ebay oder Astrogebrauchtmärkten umsehen. Da wird man zwar manchmal übers Ohr gehauen(ACHTUNG! wenn du irgendwas bei ebay findest immer hier nachfragen ob das was ist, oder ob man die Finger davon lassen soll!!!!) man kann aber auch echt Glück haben.
Wälze dich erst mal durchs Internet.

Nochwas zum Gewicht. Ich war vor kurzem in einer Sternwarte und die hatten ein Linsenteleskop mit 20(!) cm durchmesser. Die Montierung war unglaublich groß und robust (und warscheinlich auch teuer). Es gibt aber abertausenede Spiegelteleskope, die auf Amateurmontierungen ruhen. Ein Spiegel wiegt halt nicht ganz soviel wie eine Linse bzw ein Linsenteleskop.
Ich hoffe das hilft dir vielleicht ein wenig weiter.
MFG Michael
 
Hallo!
Wenn Du etwas suchst das max.10kg auf die Waage bringt und kompakt und transportabel und relativ vielseitig einsetzbar ist, dann fällt mir eigentlich nur ein kleines Maksutov ein. Bei TS giebts ein 90mm Mak auf EQ2 für 348,-, gerade noch in deinem Rahmen. Mit diesem Teil wird die EQ2 wohl auch besser fertig als mit dem doch recht langen Refraktor. Alles andere wird größer, schwerer und sperriger und per pedes schwieriger zu transportieren. Wenn Du allerdings einen schönen dunklen Garten hast dann würde ich Dir einen 6" Dobson (ca. 300,-) anraten. Damit siehst du für Dein Budget auf jeden Fall am meisten. Ich persöhnlich finde die Handhabung auch einfacher als eine GEM, vor allem auch für Einsteiger.

CS
Andreas
 
Jetzt melde ich mich hier auch wieder einmal.

Inzwischen habe ich viele Informationen gesammelt und bin zum Schluss gekommen, dass ich eher einen Reflektor kaufen werde, da er glaub ich am Anfang mehr Leistung für weniger Preis zeigt. Außerdem scheint ein Reflektor auch leichter zu sein. Ich habe auch Teleskop-servive.de kontaktiert und erhoffe eine baldige Beratung.

Dobson will ich aber keines, das gefällt mir einfach nicht, da ich vieleicht auch einmal länger Planten beobachten will.

Meine Favoriten sind im Moment:
die Russentonne: allerdings 11,5kg - zu schwer denke ich...
dieser Newton: könnte aber auch zu schwer sein. Vorallem aber zu teuer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
der Maksutov: Passt vom Preis her, schaut gut aus. Sehr leicht. Aber reicht die Montierung?
oder dieser Maksutov: kann ich mir aber nur auf EQ-1 leisten, hoffe die reicht

Es ist mir jedenfalls wichtig, einen "gesunden" Kompromis zwischen Planetenbeobachtungsleistung und DeepSky-Lesitung zu finden. Die Maskutovs eigen sich hier anscheinend am besten. Welchen Zubehör würdet ihr zu den (meist) 2 Okularen noch empfehlen?


Ich will auch sagen, dass ich nicht weiß wie weit ich weg muss. Reicht ein Platz 1km von einem Dorf entfernt? Bundesstraße allerdings. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> Und wie siehts aus an einem Platz der zwar dunle ist, aber allerdings nur nach Norden offen. ich glaub gelesen zu haben, dass sich die südliche Hemisphäre besser eignet zum Spechteln.

Achja: auf Amazon.at fand ich zu Karkoschka das Himmelsjahrbuch UND den Atlas für Himmelsbeobachter. Beide werden in den Rezensionen gelobt, ich weiß aber nicht was für den Einsteiger interessanter ist, bzw brauchbarer.

Vielen Dank für eure Antwort,
Amandus
 
Hi, ich sehe das ganze so: Als Stadtbewohner und Planetenfan bin ich persönlich zur Auffassung gekommen, dass der Refraktor mehr leistet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> wenn man meine speziellen Beoabachtungsvorlieben mit meinen Wünschen nach einfachen Handling kombiniert. Ein mittelmäßig justierter, wegem dem Gewicht kurz bauender 150-mm-Newton zeigt am Planeten nicht unbedingt mehr als ein f/10-Refraktor mit 90 oder 102 mm.

Was Montierungen angeht: Spare nicht am falschen Ende! Meinereiner setzt einen 90M auf eine GP, was ich weder für unter- noch für übertrieben halte.

Den Karkoschka kannst du ruhig kaufen. Habe ich auch bestellt (allerdings bei buch.de) und schon erhalten und reingeblättet, er ist sehr praxisbezogen und einfach zu verstehen. Freue mich schon drauf, mit diesen Karten arbeiten zu können!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Amandus!
Der Maksutov mit mehr Öffnung ist natürlich besser! Öffnung ist durch nichts zu ersetzen!!!
Es ist praktisch DAS Gerät für deine Vorstellungen.
Ich glaube, dass die Montierung, die dir Sorgen macht, kein Grund ist, um dieses Gerät einen Bogen zu machen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie noch gut mit diesem Scope arbeitet.
Zu deiner Lichtangst. Ein bisschen Streulicht macht auf dem Land in nem Dorf sicher nicht sooooo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> viel aus. Ich beobachte neben einem hell erleuchteten Bahnhof, verstecke mich dabei aber hinter einem Haus. Dann ist der Himmel (wie wo anders auf dem Land auch) einfach nur schwarz.
Ich denke, wenn dir ein paar Straßenlampen und ein paar Häuser Kopfschmerzen bereiten, dann fahr in keine Stadt!!
Mix für Ungut!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
MFG Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Aber das Inntal ist dicht besiedelt, da ist schon ganz schön viel Streulicht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Also ich wäre für ersteren Maskutov mit 102mm Öffnung. Warum ist der eigentlich billiger, wie der 90er?
Ist es eigentlich kompliziert, das Teleskop auszurichten ohne Polsucher? Und wie ist es mit dem Sucher, ist da ein StarPointer so von vorteil oder tuts der einfache Sucher auch?

Beim Karkoschka, hab ich gemeint welcher zu verborzugen sei.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beide <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Der Atlas ergänzt das Jahrbuch.
 
Stimmt auch wieder, die Position Planeten lassen sich auch aus dem Netz ziehen.
 
Ich will den Wolfi ja nicht drängen, aber wie lange muss man den ungefähr auf eine kompetente Antwort warten? Ich habe die Mail nämlich am Freitag an den Infoservice geschickt.
 
Ich will den Wolfi ja nicht drängen, aber wie lange muss man den ungefähr auf eine kompetente Antwort warten? Ich habe die Mail nämlich am Freitag an den Infoservice geschickt

Tja ... bei mehreren Anfragen pro Tag und dem gerechten Prinzip "first in / first out" solltest Du mindestens bis morgen auf die Antwort warten, da beginnt nämlich der nächste Werktag <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Als Stadtbewohner und Planetenfan bin ich persönlich zur Auffassung gekommen, dass der Refraktor mehr leistet wenn man meine speziellen Beoabachtungsvorlieben mit meinen Wünschen nach einfachen Handling kombiniert. Ein mittelmäßig justierter, wegem dem Gewicht kurz bauender 150-mm-Newton zeigt am Planeten nicht unbedingt mehr als ein f/10-Refraktor mit 90 oder 102 mm.
... + viele weitere solcher Aussagen.

Darf ich mal ganz frech fragen was du eigentlich bisher persönlich für Erfahrungen gesammelt hast? Wie lange beobachtest du schon? Durch wieviele Instrumente hast du schon selbst intensiv durchgeschaut bzw. sie live gesehen? Hast du selbst irgendwelche Tests gemacht was die Stabilität von Montierung/Tubus-Kombinationen angeht? Kannst du beirteilen wann eine Optik gut ist und wann nicht wenn du durchschaust? Kannst du seeing beurteilen? Woher weißt du welches Gerät unter welchen Bedingungen was zeigt? Hast du schon mit einem Dobson beobachtet? Woher weißt du wie das handling eines Newton auf einer parall. Monti ist? usw..

Interessiert mich einfach mal so.
Es fällt auf das du viele Fragen beantwortest die du selbst erst vor wenigen Wochen gestellt hast und dein Teleskop ist ja anscheinend noch gar nicht da. Da kann doch was nicht stimmen, oder? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo zusammen,

tja, finde es auch immer wieder erheiternd, wenn Arne
seine nicht vorhandenen praktischen Erfahrungen an andere
Anfänger weitergibt.

Theorie in allen Ehren, Arne, aber selber gucken und darüber
lesen sind immer noch zwei absolut unterschiedliche Dinge...
ob man dann das angelesene Wissen als Weisheit weitergeben
sollte, halte ich für mehr als fragwürdig.....

In diesem Sinne,

mfg + cs (sieht ja gar nicht so schlecht aus heute...)

Werner
 
Darf ich mal ganz frech fragen was du eigentlich bisher persönlich für Erfahrungen gesammelt hast?

Beobachtung von Mond, den zwei großen Gasriesen und einigen Sternen mit einem 60/700-er. Ich schrieb, zu welcher Auffassung ich persönlich gelangt sei und nicht, dass meine Meinung allgemein gültig ist. Diese Auffassung basiert aus massig Erfahrungsberichten die ich im Internet fand. Wenn man nicht davon ausgeht, dass es eine geheime Refraktorianer-Gilde gibt welche auf perfide Art die Newtons schlecht redet, so meine ich dass diese Auffassung durchaus haltbar ist. Ein bisschen Vertrauen in Erfahrungsberichte darf sicher sein.


wernermar, warum verschweigst du uns dein fachliches Wissen? Was hättest du zum Thema zu sagen?
 
Wo kauft ihr eure Teleskope und sonstigen Zubehör? Ist Teleskop-Service eine gute wahl oder nicht, ihr müsst wissen ich komme aus Österreich, fand aber keinen vergleichbaren Liferanten hier.

Teleskop-Service in München ist auf jeden Fall eine gute Händlerwahl. Ich habe nur beste Erfahrungen gemacht. Außerdem hat er eine Bankverbindung in Ö, d.h. teure Auslandsspesen fallen weg (guten Morgen EU <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> ).

Wenn du lieber Patriot bleibst, gibt es in Ö noch folgende Händler (ohne Gewähr auf Vollständigkeit):
Astrostudio, Wien www.astrostudio.at
Optik Binder, Wien www.fernreisen.at/binder/
Astro Optik Beck, St. Pölten www.teleskope.at
Miller Optik, Innsbruck www.miller.at
 
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