Anette_Aslan
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Liebes Sternenvolk,
seit Tagen und Nächten können wir uns ja nicht über den verspäteten Sommer beschweren, nicht wahr? Stets über 20 Grad tagsüber, die Nächte mild und klar, das großräumige Hoch über dem Schwarzen Meer lässt uns fleissig Vitamin D für den Winter auftanken und nicht nur das, es gibt jede Menge Sternenlicht!!
Der Laie würde sagen: es funkelt nur so all die schönen herbstlichen Nächte.
Was weis der Laie selbst bei klarem Himmel schon, wie mies nur 4.2 mag sein können? Selbst wenn die Schnuppen dabei zum herzerfreuen aus dem Perseus sausen.
Mühevoll kann ich grad noch Epsilon UMI mit seinen 4.2 mag ausmachen, Zeta und Neta seh ich gleich gar nicht, aber mich zieht es trotzdem so gegen 20h raus, ich baute heute mal wieder den 6 Zoll FH auf, bestückte ihn mit dem 27 Pano und nehme mir, da Deep Sky nicht wirklich was verspricht einige Asterismen in der Andromeda vor, im Pegasus und im Triangulum.
Bei manchen Teutsch´s und Alessis oder Patchicks weis ich nicht so wirklich, was mir da entgegenstrahlt und bei manchen bin ich ganz entzückt, so dass ich mal wieder einige Zeichnungen gemacht habe.
Picot-2 im Pegasus auf 21.42.06 + 1027.0 hat´s mir angetan, recht witzig diese Figur, wie eine Mongolenmütze!
Ich muss das noch ins reine malen, wer aber neugierig ist, kann sich diese Asterisme bei: http://www.astronomie-schoenebeck.de/beobachtungsprojekte/die-offenen-haufen-der-deepskyhunters/
anschauen, wie überhaupt alle Asterismen für die Rubrik Herbst, in meinem Fall Pegasus, Triangulum und Andromeda. Ich bin die mit dem 6 Zöller am 42er Oku und dem 27 Pano mal alle durch und hab auch brav alle skiziiert, wenn ich fertig bin, versuch ich die hier vorzustellen.
Jedenfalls gibt es in anderen Himmelsstockwerken Stenenmuster die nur Menschen ab dem Teleskopzeitalter kennen, ob sie uns was zu sagen haben?
Ach, wenn der Herbst auch so herrliche Objekte mit sich bringt wie all die offenen Sternhaufen oder gar noch die geschlossenen, vor allem die gewaltige Andromedagalaxie, was nützt es, wenn man fast nach einem Regenschirm schreien muss vor lauter Taubeschlag? Ich hab noch die gesamte DeepSky-Tour mit der Goto durchgemacht, nicht mal die Hälfte davon kann man sehen, bis auf M31 lässt sich keine GX bei einem 4.2mag Himmel ausmachen.
Der Adlernebel, Schwan-Nebel und M27 kommen im Westen aber sehr plastisch daher, das war schon eine Freude, während die Wildenten im Dunst abtauchten und in Deckung gingen, Glück gehabt!
Fomalhaut lockt mich in den tiefen Süden, ausser diesen selbst ist da trotz wolkenlosem Himmel bei mir nichts auszumachen, so kurz vor Wien. Die verfaulten Walnüsse platschen von den Bäumen rings um mich herum, dass ich jedesmal einen Schreck bekomme und die Notrufnummer wählen möchte. Fasane schreien markerschütternd irgendwo herum, wird wohl der Fuchs sie ärgern? In den Sommernächten zirpten die Heuschrecken, im Herbst hör ich so manchen Todesschrei um mich herum, hier und da geht was auf die Jagd nach Federvieh.
Es tropft vom Teleskop, vom Sternkartenständer, ich bin am tupfen und wischen, das Telradfenster ist kaum noch zu gebrauchen.
Der Herbst ist keine gute Zeit zum Spechteln find ich, wenn man in so feuchten Ebenen wohnt wie ich. Da lob ich mir die trockenen Winternächte mit kräftigen Hoch´s aus Russland.
Ich bau ab und platsch mit nassen Gummiestiefeln ins Haus, die vorhergesagte Front aus West kann kommen, nasser gehts ja wohl nicht mehr.
Blub und weg von Anette
seit Tagen und Nächten können wir uns ja nicht über den verspäteten Sommer beschweren, nicht wahr? Stets über 20 Grad tagsüber, die Nächte mild und klar, das großräumige Hoch über dem Schwarzen Meer lässt uns fleissig Vitamin D für den Winter auftanken und nicht nur das, es gibt jede Menge Sternenlicht!!
Der Laie würde sagen: es funkelt nur so all die schönen herbstlichen Nächte.
Was weis der Laie selbst bei klarem Himmel schon, wie mies nur 4.2 mag sein können? Selbst wenn die Schnuppen dabei zum herzerfreuen aus dem Perseus sausen.
Mühevoll kann ich grad noch Epsilon UMI mit seinen 4.2 mag ausmachen, Zeta und Neta seh ich gleich gar nicht, aber mich zieht es trotzdem so gegen 20h raus, ich baute heute mal wieder den 6 Zoll FH auf, bestückte ihn mit dem 27 Pano und nehme mir, da Deep Sky nicht wirklich was verspricht einige Asterismen in der Andromeda vor, im Pegasus und im Triangulum.
Bei manchen Teutsch´s und Alessis oder Patchicks weis ich nicht so wirklich, was mir da entgegenstrahlt und bei manchen bin ich ganz entzückt, so dass ich mal wieder einige Zeichnungen gemacht habe.
Picot-2 im Pegasus auf 21.42.06 + 1027.0 hat´s mir angetan, recht witzig diese Figur, wie eine Mongolenmütze!
Ich muss das noch ins reine malen, wer aber neugierig ist, kann sich diese Asterisme bei: http://www.astronomie-schoenebeck.de/beobachtungsprojekte/die-offenen-haufen-der-deepskyhunters/
anschauen, wie überhaupt alle Asterismen für die Rubrik Herbst, in meinem Fall Pegasus, Triangulum und Andromeda. Ich bin die mit dem 6 Zöller am 42er Oku und dem 27 Pano mal alle durch und hab auch brav alle skiziiert, wenn ich fertig bin, versuch ich die hier vorzustellen.
Jedenfalls gibt es in anderen Himmelsstockwerken Stenenmuster die nur Menschen ab dem Teleskopzeitalter kennen, ob sie uns was zu sagen haben?
Ach, wenn der Herbst auch so herrliche Objekte mit sich bringt wie all die offenen Sternhaufen oder gar noch die geschlossenen, vor allem die gewaltige Andromedagalaxie, was nützt es, wenn man fast nach einem Regenschirm schreien muss vor lauter Taubeschlag? Ich hab noch die gesamte DeepSky-Tour mit der Goto durchgemacht, nicht mal die Hälfte davon kann man sehen, bis auf M31 lässt sich keine GX bei einem 4.2mag Himmel ausmachen.
Der Adlernebel, Schwan-Nebel und M27 kommen im Westen aber sehr plastisch daher, das war schon eine Freude, während die Wildenten im Dunst abtauchten und in Deckung gingen, Glück gehabt!
Fomalhaut lockt mich in den tiefen Süden, ausser diesen selbst ist da trotz wolkenlosem Himmel bei mir nichts auszumachen, so kurz vor Wien. Die verfaulten Walnüsse platschen von den Bäumen rings um mich herum, dass ich jedesmal einen Schreck bekomme und die Notrufnummer wählen möchte. Fasane schreien markerschütternd irgendwo herum, wird wohl der Fuchs sie ärgern? In den Sommernächten zirpten die Heuschrecken, im Herbst hör ich so manchen Todesschrei um mich herum, hier und da geht was auf die Jagd nach Federvieh.
Es tropft vom Teleskop, vom Sternkartenständer, ich bin am tupfen und wischen, das Telradfenster ist kaum noch zu gebrauchen.
Der Herbst ist keine gute Zeit zum Spechteln find ich, wenn man in so feuchten Ebenen wohnt wie ich. Da lob ich mir die trockenen Winternächte mit kräftigen Hoch´s aus Russland.
Ich bau ab und platsch mit nassen Gummiestiefeln ins Haus, die vorhergesagte Front aus West kann kommen, nasser gehts ja wohl nicht mehr.
Blub und weg von Anette
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