HighTech Barlow 2,7x - wie einbauen und verwenden? Tipp für Mich?

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MünchenBeiNacht

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Hallo Optik Gurus!

Ich habe mir ein Stück optisches Hightech geholt. Das APM-Barlow Element 2,7x mit beidseitig einem M28,4 Filtergewinde. Auf der einen Seite ist es ein Innengewinde auf der anderen Seite ein Außengewinde. In der Spezifikation steht dazu: " Backfokus: 105 mm ab Mitte letzter Linse!" Okay ich weiß den Fachhändler (nicht Hersteller) dazu fragen, ist das letzte was man als Kunde tun darf. :rolleyes: Trotzdem habe ich es gewagt und gefragt:
  • "Wie bestimme ich genau wo die Mitte der letzten Linse ist?"
  • "Ist es ausschlaggebend ob die Barlow Linse mit dem Außen-Gewinde in Richtung Fangspiegel zeigt oder mit dem Innen-Gewinde?"
Ich war echt froh um die hilfreiche Antwort:
  • "Wir haben leider momentan keine Barlowlinse lagernd, ich kann es mir daher nicht ansehen."
Und wieder was gelernt! Frage NIE Deinen Händler nachdem Du etwas gekauft hast! Ich habe mir gedacht: Plöder Pursche! Du! Wie sollte er Dir helfen können, wenn er das Stück Hightech nicht ansehen kann? o_O Sie haben sich doch schon so viel Mühe mit der Webseite gegeben, alles wichtige hingeschrieben. Du hast es bezahlt, geliefert bekommen und es ist doch nun wirklich selbsterklärend: " Backfokus: 105 mm ab Mitte letzter Linse!" :unsure:

Hat jemand einen Tipp für mich der diese Stück Optik-Hightech schon Mal verwendet hat?

Servus - MünchenBeiNacht

PS: Gestern Nacht mit Außengewinde in Richtung Fangspiegel bin ich nicht in den Fokus gekommen. Heute drehe ich die Barlow um!
Nur wo ist die letzte Linse? Selbsterklärend! Ist doch klar! Auf der anderen Seite! Wo sonst? Gleich neben dem anderen Rechts!
 
Hallo!

Ich kämpfe immer noch mit der Barlow. Ursprünglich hatte ich die Barlow um 180° verdreht eingebaut. Andersherum geht es deutlich besser. ;) Danke an @FrankFu

Aber ich kriege es nicht wirklich zufriedenstellend hin. Mit den vorgesehenen 105 mm Abtsand zwischen Barlow und Sensor bekomme ich das:
focus1+00mm-00grad-Capture_00004.jpg


wenn ich den Abstand um 3 mm auf 108 mm vergrößere wird es eher schlechter
focus1+03mm-00grad-Capture_00001.jpg


ich habe dann mit der 3mm längeren Variante auch mal den Sensor um 90° gedreht

focus1+03mm-90grad-Capture_00001.jpg


verkürze ich den Abstand von 105 mm auf 100 mm wird es deutlich noch "blöder"

focus2-05mm-90grad-Capture_00001.jpg


Hat jemand eine Idee wie ich vorgehen könnte? Was ich falsch mache?

Viele Grüße und servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Ewald,

das es bezüglich der Einbaurichtung Unklarheiten gibt höre bzw. lese ich jetzt das erste Mal.
Die Barlow ist ja schon 10 Jahre im Angebot.
Es ist doch auch bei anderen Korrektoren allgemein üblich das das Außengewinde in Richtung Fokus zeigt.
Auch ein Komakorrektor zb. wir üblicherweise so eingebaut.
Aber gut theoretisch könnte man es natürlich auch anders rummachen.
Von daher wäre ein Hinweis sicherlich nicht verkehrt.

Zur Erklärung, die Barlow hat beidseitig Filtergewinde damit man sie so wie einen Filter auch direkt in ein Okular einschrauben kann.
Daher Außengewinde Richtung Okular da dessen Filtergewinde ja ein Innengewinde ist.
Hier ergibt sich natürlich in Abhängigkeit vom Abstand der Feldblende zum Filtergewinde des Okulares ein deutlich kürzerer Arbeitsabstand und damit kleinerer Barlowfaktor.
Das ist aus optischer Sicht nicht optimal aber noch möglich. Diese Option hatten sich viele gewünscht.
Das Innengewinde auf der anderen Seite der Barlow ist für einen Filter da.
Auch für Foto kann dort natürlich ein Filter eingeschraubt werden.

Zu deinem Problem.
Der Arbeitsabstand ist auch bei Foto nicht ganz so kritisch.
Es kommt bei Abweichungen zu Asti und Bildfeldwölbung aber so gut wie nicht zu Koma.
Dein Problem scheint ja aber Koma zu sein.
Vermutlich hast du sie doch verkehrt rum eingebaut.
Die Barlow wurde ausgiebig getestet und funktioniert bei korrektem Einbau sehr gut.


Grüße Gerd
 
Hallo Ewald,

Vielleicht magst Du nochmal kurz erläutern:
- Verwendest Du nur das Barlow-Element oder in Kombination mit dem fotografischen Adapter der auf T2 endet und dann die typischen 55mm Arbeitsabstand herstellt?
—> sorry, nochmal oben nachgelesen, Du hast wohl nur das Barlow Element…
- Wie montierst Du denn die Barlow an die Kamera ? Bild vom
Imagetrain verfügbar?
- Sind die gezeigten Bilder mit den Beispielen das gesamte Bild oder ein Ausschnitt vom Bildrand? Entspricht das APS-C oder kleiner oder größer?
- Wenn Du das Vollständige Set hast, hast Du schon mal probiert Deine Kamera mit 1,25“ Steckhülse einfach in die Okularaufnahme zu setzen und so zu testen?

Klare Nächte und beste Grüße
Frank
 
Hallo Gerd! @Gerd_Duering

Danke für Deine ausführliche Erklärungen! Das hilft mir sehr viel! Frank @FrankFu hatte mich schon darauf gebracht, dass Du der Designer der Barlow bist und hier im Forum aktiv bist. Deine Hilfe ist sehr kollegial und nett! Danke schon mal dafür!

Vielleicht magst Du nochmal kurz erläutern:

Gerne! Zur Erklärung, wo mein Ansatz und der Anfang des Problems ist, folgende Infos vorab:

Ich habe mehrere Skywatcher. Einen 200PDS und einen 130PDS und seit kurzen den neuen f/4 Quattro 150P. Die Skywatcher haben im OAZ ein M54,3x1 Gewinde welches ich verwende um den jeweiligen optischen Aufbau direkt darin zu verschrauben. Dazu lasse ich mir im 3D-Druck passende Adapter drucken. Da schaut dann ein Schraubadapter mit eingebauten Baader Komakorrektor, mechanischem Rotator, inklusive 30° Rastungen, Schwalbenschwanz mit Filterhalter passend für eine ASI294MC / ASI183MC ( 6,5 mm Sensorabstand) so aus. Die Rastung des Schwalbenschwanzes (per Federn und Stahlkugeln) dient dazu bei Wechsel des Filters eine exakte, wiederholbare Position reproduzierbar einzustellen.

20220610_210700.jpg
Für eine 2" APM 1,5x Barlow, die mechanisch gar nicht vorgesehen ist, sie zu verschrauben, habe ich mir einen zweiteiligen "Schraub-Adapter" konstruiert. Der ist noch mit frei-drehbaren Schwalbenschwanz.

APM-Barlow-Adapter-3D-02.jpg

In einer weiteren Ausführung habe ich dann einen Adapter inklusive Baader Komakorrektor für folgende Filterschublade und Falcon Rotator konstruiert.
nerrone-falcon-adapter-01.jpg
Die Adapter lege ich dabei so aus, dass im Fokuspunkt der OAZ möglichst weit ausgefahren werden muss. Dadurch wird erreicht, dass das OAZ Rohr nicht mehr in den Tubus ragt. Die Adapter hat einen zusätzlichen "Überwurf-Ring" gedruckt. Dieser Überwurf Ring ragt dann über die oberen 10 mm des ausgefahrene OAZ Rohrs und wird mit drei (roten) Schrauben zusätzlich gesichert und angeschraubt. Dadurch ist alles insgesamt noch fester und stabiler verschraubt und gesichert.

Ein für mich wichtiger Vorteil ist, dass ich die Adapter ohne Änderungen sowohl am f/5 130PDS als auch am f/5 200PDS verwenden kann. Geht auch theoretisch mit dem Skywatcher f/4 Quattro 150P - allerdings kommt der neue, kleine f/4 Skywatcher mit einem Koma-korrigierenden Reducer auf die Welt - der eigentlich ähnlich wie bei der 1,5x APM Barlow auch gar nicht vorgesehen ist, verschraubt zu werden sondern nur geklemmt werden kann. Aber dazu wird gerade der passende, zweiteilige, dann verschraubbare Adapter von mir konstruiert und gedruckt!

Motiviert durch erste Erfolge ohne viel Erfahrung mit Planeten-Bild-Nachbearbeitung mit dem 200PDS und der 1,5x Barlow an Jupiter und Saturn ( 1500mm | f/7,5 )

01_28_58_pipp_lapl5_ap172_Drizzle15_conv_IV_444.jpg 02_44_12_pipp_lapl5_ap63_Drizzle15_conv_444.jpg

dachte ich sollte gerade für Planeten Fotografie eine Brennweite von 2.700 mm und f/13,5 schon etwas mehr möglich sein. Darum habe ich mir die Gerd Düring 2,7x Barlow ( Dank an den Optik-Konstrukteur! ) besorgt und versucht dazu einen passenden 3D-Druck Adapter zu machen. Ähnlich wie bei dem 3D-Adapter wie für den Baader Koma-Korrektor sollte die Düring Barlow dazu "passend" innen in den Adapter geschraubt werden und oben drauf direkt die ZWO Kamera. Alles in einem Stück. Im ersten Test noch alles einfach, 1:1, ohne Rotator den man vermutlich für reine Planetenfotografie nicht unbedingt brauchen wird.

Als ich denn den ersten gedruckten Adapter und die Barlow (= nur Barlow Element) in Händen hielt, wurde mir bewusst, dass ich nicht wirklich darüber nachgedacht hatte, wie rum muss man eigentlich das Barlow-Element verschrauben?

Von daher wäre ein Hinweis sicherlich nicht verkehrt.
Ich habe die Barlow bei einem "Großen" bestellt und ein Tütchen nur mit dem Barlow-Element zugeschickt bekommen. Nichts weiter! Das ist jetzt nur Info und in keinem Fall eine Kritik an den Konstrukteur! Die PDF von der APM Seite hatte ich für die Konstruktion des 3D-Adapter bereits gesehen und verwendet, wenn auch die zum Teil chinesische Beschriftung mich eher verwirrt als geholfen hat.

Test 1
Mit meinem 3D gedruckten Adapter und der Barlow bin ich überhaupt nicht in den Fokus gekommen. Da gab es nur Hauptspiegel und Klammern in groß. Dabei hatte ich das Barlow-Element so verschraubt:

Fangspiegel ===> [ Innen-Gewinde | Barlow | Außen-Gewinde ] ===> 98,5 mm Abstand ===> ZWO Kamera (6,5 mm)

Daher Außengewinde Richtung Okular da dessen Filtergewinde ja ein Innengewinde ist.

Dann hatte ich ja im ersten Versuch mit dem 3D-Druck nicht verkehrt gedacht! Nur im Test hat es nicht geklappt! Warum auch immer?

Test 2
Ich bin dann, da flexibler auf Aluminiumringe mit 2"-Klemmung im OAZ ausgewichen und habe gestern damit die oben gemachten Fotos gemacht. Dabei hatte ich den optischen Aufbau gestern Nacht so:

Fangspiegel ===> [ Außen-Gewinde | Barlow | Innen-Gewinde ] ===> 98,5 mm Abstand ===> ZWO Kamera (6,5 mm)

Vermutlich hast du sie doch verkehrt rum eingebaut.
Offensichtlich! Danke noch Mal für die Hilfe!

- Wie montierst Du denn die Barlow an die Kamera ? Bild vom
Imagetrain verfügbar?
image-train-01.jpg


image-train-02.jpg


image-train-03.jpg



- Sind die gezeigten Bilder mit den Beispielen das gesamte Bild oder ein Ausschnitt vom Bildrand?
Das Bild ist der komplette Sensor der ASI294MC mit 4.144 x 2.822 Pixel, Sensorgröße: 1,9187 cm x 1,3066 cm, Pixelgröße 4,63 µm


Vermutlich aus der obigen Beschreibung dürfte sich die folgende Frage beantworten.
- Wenn Du das Vollständige Set hast, hast Du schon mal probiert Deine Kamera mit 1,25“ Steckhülse einfach in die Okularaufnahme zu setzen und so zu testen?
Aber ich bin nicht ganz sicher was Du fragst bzw. unsicher was Du anregen möchtest? Allgemein komme ich schon in Fokus! ;)



Der Arbeitsabstand ist auch bei Foto nicht ganz so kritisch.
Es kommt bei Abweichungen zu Asti und Bildfeldwölbung aber so gut wie nicht zu Koma.
Dein Problem scheint ja aber Koma zu sein.
....
Die Barlow wurde ausgiebig getestet und funktioniert bei korrektem Einbau sehr gut.
Gerd da bin ich absolut überzeugt! Ich bin mir völlig bewusst, dass ich in meinem optischen Aufbau einen Murks gemacht habe und es nicht an der Barlow selbst liegt!

Aber mit Eurer Unterstützung kann ich sicher in Kürze Jupiter mit 2,7m Brennweite in voller Schönheit aufnehmen!

Danke noch Mal für Eure Unterstützung - Servus - MünchenBeiNacht - Ewald


Ps: Im Folgebeitrag beschreibe ich den nächsten Test mit Fotos vom Aufbau
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Hier in Ergänzung zu oben, wie ich heute Nacht mich wieder mit der Barlow versuchen werde:

Test3
Fangspiegel ===> [ Innen-Gewinde | Barlow | Außen-Gewinde ] ===> 98,5 mm Abstand ===> ZWO Kamera (6,5 mm)

image-train-04.jpg


image-train-05.jpg


Die Verlängerunsgringe muss ich natürlich noch auf die richtigen 105 mm Abstand umbauen. Hier quasi nur "Servier-Vorschlag" um zu zeigen wie rum die Barlow im optischen Aufbau sein wird. Die 105 mm Angaben sind immer bis zum Kamerasensor gedacht.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Ewald,

nur so als Hinweis, da ich mich für diese Barlow auch schon interessiert habe.
Es gibt die im Set mit zugehörigem Adapter Set (ca. 190€) oder ohne (ca. 125€).
Den Adapter Set gibt es für ca. 70€.

Du hast wahrscheinlich "ohne" bestellt.

Ob dir die Adapter etwas bringen würden weiss ich nicht.

Gruß
Peter
 
Hallo Ewald,

die Barlow muss relativ tief im OAZ verschwinden damit du gut in den Fokus kommst.
Im Idealfall liegt das M28,5 Innengewinde des Adapters für die Aufnahme der Barlow 35mm im OAZ die Vorderkante der eingeschraubten Basrlow befindet sich dann 50,5mm tief im OAZ.
Dann wird das Ganze Homofokal zu Okularen.
Du musst also nicht bzw. nur sehr wenig nach fokussieren wenn du vom Okular auf die Barlow wechselst.
Wenn du nicht die originale Baugruppe verwenden möchtest würde ich dir diesen Adapter empfehlen.


Die Barlow kannst du hier in das M28,5 Filtergewinde einschrauben, auf der anderen Seite kannst du dann mit passenden T2 Hülsen deine Cam adaptieren.
Falls du zu wenig Backfokus hast und so noch nicht in den Fokus kommst musst du zwischen Barlow und Adapter noch eine M28,5 Verlängerungshülse schrauben.


Alternativ kannst du natürlich auch gleich die originale Baugruppe kaufen.
Die insgesamt 55mm lange Verlängerung mit 2" Außendurchmesser und 1,25" Klemmring musst du entfernen.
Darunter befindet sich ein T2 Außengewinde.
Der Sinn ist hier direkt eine DSLR adaptieren zu können und gleich den richtigen Abstand bis zum Sensor zu haben.
Eine Astocam hat ja weniger Lichtweg bis zum Sensor als eine DSLR.
Hier musst du also noch eine passende T2 Verlängerungshülse dazwischen schrauben.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ewald,

Unglaubliche Dokumentation, die Du da hingelegt hast, Respekt :y:

@Gerd_Duering
Eine Astocam hat ja weniger Lichtweg bis zum Sensor als eine DSLR.
Hier musst du also noch eine passende T2 Verlängerungshülse dazwischen schrauben.
Aber auch für die Verwendung einer Astrocam gilt doch der Arbeitsabstand von 105mm ab letzter Linse der Barlow, oder?

D.h. aus meiner Sicht, wenn die Barlow richtig herum montiert ist, und der Arbeitsabstand zum Sensor bei den geforderten 105mm liegt und am Teleskop der Fokus getroffen werden kann, sollte doch eigentlich alles passen, oder?

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo Frank,

Aber auch für die Verwendung einer Astrocam gilt doch der Arbeitsabstand von 105mm ab letzter Linse der Barlow, oder?

ja natürlich.
Der von dir zitierte Satz sagt ja nur das du für verschiedene Bautiefen verschiedener Kameras eben unterschiedlich lange Abstandhülsen benötigst um den gewünschten Arbeitsabstand zum Sensor zu erreichen.

Grüße Gerd
 
Hallo!

Jetzt wird es Zeit ins Bett zu gehen! ;) Die Nacht obwohl es immer wieder sehr bewölkt war, war ein Erfolg. Kaum macht man alles richtig schon funktioniert es.
Wie nicht anders zu erwarten ist die von Gerd angegebene "Einbaurichtung" mit dem Außengewinde in Richtung Kamera natürlich richtig.


image-train-05.jpg

Ich habe auch herausgefunden was das Problem meines 3D gedruckten Adapters ist. Im Prinzip hat es genau mit dem von Gerd beschriebenen Fakt zu tun.
die Barlow muss relativ tief im OAZ verschwinden damit du gut in den Fokus kommst.
genau so habe ich es bei meinem 3D-gedruckten Adapter gemacht. Aber ich habe die Barlow zu tief im OAZ platziert. Dadurch konnte ich beim ersten Test den Fokus selbst komplett ausgefahren nicht erreichen. Bei dem "Aluminium-Adapter" ist die Barlow, weil ich keinen anderen passendere Ringe hatte gut 10 bis 15 mm über der OAZ Oberkante und damit kam ich heute gut in den Fokus.

Die AZ-EQ5 hat sich auch mit der Brennweite von 2,7m anständig benommen. Ich konnte Saturn, Neptun und zu guter Letzt Jupiter festhalten. Hier ein erstes Jupiter Bild. Mir fehlt aber praktisch noch jede Erfahrung mit PIPP, Autostackert und Registax.

Jupiter_04_29_04_pipp_lapl5_ap91_Drizzle15_conv.jpg


Danke für Eure Unterstützung und Hilfe!

Gute Nacht - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Angeregt durch die Vorstellung der Barlow/Koma-Korrektor überleg ich mir nur nun, auch das Ding zuzulegen.
Allerdings würde ich auf M48 adaptieren, da ich an der Kamera bereits einen M42/M48 Schnellwechselanschluss hab und das ganze auch etwas stabiler ist.

Allerdings würde ich auf DeepSky gehen...
Laut Astro-Tools Rechner würde das bei meiner Kamera mit 3,75µm Pixeln passen, sofern ich auf Binning 2 oder 3 gehe. Das ist stark abhängig vom Seeing.
Ich weiß aber nicht, wie kritsch da in der Praxis ist.

Guiding ist seit meinem Umstieg von EKOS internem Guider auf PHD2 gut (RMS max ca. 0,5")
200PDS/1000
veTEC533c (3,75µm, 3008x3008)

Vielleicht kann da jemand was aus der Praxis zu sagen?

Grüße
Hartmut
 

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Hallo!

Jetzt wird es Zeit ins Bett zu gehen! ;) Die Nacht obwohl es immer wieder sehr bewölkt war, war ein Erfolg. Kaum macht man alles richtig schon funktioniert es.
Wie nicht anders zu erwarten ist die von Gerd angegebene "Einbaurichtung" mit dem Außengewinde in Richtung Kamera natürlich richtig.


Den Anhang 274173 betrachten

Ich habe auch herausgefunden was das Problem meines 3D gedruckten Adapters ist. Im Prinzip hat es genau mit dem von Gerd beschriebenen Fakt zu tun.

genau so habe ich es bei meinem 3D-gedruckten Adapter gemacht. Aber ich habe die Barlow zu tief im OAZ platziert. Dadurch konnte ich beim ersten Test den Fokus selbst komplett ausgefahren nicht erreichen. Bei dem "Aluminium-Adapter" ist die Barlow, weil ich keinen anderen passendere Ringe hatte gut 10 bis 15 mm über der OAZ Oberkante und damit kam ich heute gut in den Fokus.

Die AZ-EQ5 hat sich auch mit der Brennweite von 2,7m anständig benommen. Ich konnte Saturn, Neptun und zu guter Letzt Jupiter festhalten. Hier ein erstes Jupiter Bild. Mir fehlt aber praktisch noch jede Erfahrung mit PIPP, Autostackert und Registax.

Den Anhang 274174 betrachten

Danke für Eure Unterstützung und Hilfe!

Gute Nacht - MünchenBeiNacht - Ewald
Moin,

Ich war da vor ein paar Tagen auch noch blutiger Laie, runterladen und einfach loslegen. Das klappt tatsächlich wie an der Strippe gezogen. Rainmaker hatte mir den Weg gewiesen mit Zulieferung von ein paar Kollegen.

CS Jörg
 
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