Hilfe bei Dimensionierung grosse Betonsäule

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TeeJay

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Hallo zusammen

Endlich geht es an den Bau meiner Remotesternwarte. Als Gebäude dient eine Scheune in den Schweizer Voralpen. Der Standort ist vielleicht nicht der optimalste (Borte zwischen 3 und 4 und nur 800m ü. M.), dafür aber mit Glasfaserinternet, Stromnetz und geräumter Strasse erschlossen! Ausserdem hab ich nur 40min von Zuhause und der befreundete Bauer könnte im Notfall das Dach schliessen. Es braucht aber eine relativ hohe Säule, ca. 4,5 Meter... Ich finde leider nichts im Forum zur Dimensionierung einer solchen Säule (obwohl ich mich an einen Thread mit 4m Säule erinnere).
Ich stelle mir das so vor: Entkoppeltes Kreuzfundament mit ca. 3x3m und etwa 1,5m Tiefe. Darauf eine Säule zuerst 80cm, dann 60cm und zum Schluss 40cm Durchmesser, das ganze mit Armierung. Darauf kommt eine Montierung der EQ8, Fornax-52, GM2000 Klasse und maximal ein 12" Newton oder RC/CDK.

Was denkt Ihr, ist das zuviel oder zuwenig?

Grüsse
Tobiasz
 
Hallo Tobiasz,


möchtest Du das Säulenfundament schon entkoppeln oder erst die eigentliche Astrosäule kurz unterhalb des Beobachtungbodens, damit die zu entkoppelnde Grundfläche kleiner wird (Kostenfrage)?

Wichtig ist, dass unter unterhalb zweidrittel der Säulenhöhe mehr Masse ist, als in Höhe des Montierungskopfes mit Montierung + Teleskop.
Dadurch werden die Schwingungen in der Masse abgeleitet wenn oben genug Starrheit vorhanden ist, mit einer gut bemessene Montierung!

Verschieden ausgerichtete Säulenformen brechen die schwingen im langen Säulenkörper, siehe PM!

Vielleicht lässt sich das ja an einem Teil, des Kreuzfundamentes oberhalb des Erdbodens, mit den harten Beton Kaminsteine aufbauen, was dann ohne eine extra Verschalung ausführbar ist.

Gruß Günter


 
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