Hilfe bei Teleskopkauf

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Apocom

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Hallo miteinander,

ich möchte mir ein neues Teleskop kaufen und bin total überfordert. ZZ benutze ich das Bressier Pluto /s von meinem Bruder und finde das eigentlich vom Preis/Leistungsverhältnis ziemlich gut (kenn mich aber auch nicht aus). Bin nun auf der suche nach einem eigenen (hab zwar ein altes, ist aber [zensiert] schlecht) was mich so mit der ersten Ausrüstung zwischen 500 und 1000 Euronen kosten soll. Nun bin ich am vergleichen und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich möchte sowohl Planeten wie auch Deep Sky Objekte beobachten, Astrofotografie ist eigentlich kein Thema, höchstens vielleicht mal per Webcam. Ich habe mir nun mal einige Teleskope rausgesucht (suche seit so ca. 2 Wochen und lese Testberichte, kenn mich also gar nicht mehr aus :) )

http://www.astroshop.de/teleskope/s...kope--reflektoren-/skywatcher-200-1000mm-eq-5 - Ich weiß nicht so recht, aber ich habe nicht so den guten von Skywatcher. Ich geb eigentlich lieber ein bisschen mehr für Qualität aus, aber wie schon erwähnt, ich kenn mich nicht aus.

http://www.astroshop.de/teleskope/bresser/bresser-messier-serie/bresser-messier-n-150 - Sieht nicht schlecht aus, aber ich glaub 150mm Öffnung ist mir zu wenig.

http://www.astroshop.de/teleskope/bresser/bresser-messier-serie/messier-n-203 - Bei diesem versteh ich nicht warum das nur eine 900mm Brennweite hat. Das Öffnungsverhältnis ist mir denk ich doch zu schlecht.

http://www.astroshop.de/teleskope/bresser/bresser-messier-serie/bresser-messier-r-127-s - Ich glaube Refraktoren sind dann doch zu schlecht für Deep Sky oder irre ich mich da. Ich dachte erst das diese ausscheiden, hab aber doch von einigen erfahren die recht überzeugt sind.

http://www.astroshop.de/teleskope/orion/spiegelteleskope--reflektoren-/newton-200-1000mm-sky-pro - Sieht eigentlich nicht schlecht aus, aber Orion sagt mir gar nichts.

http://www.astroshop.de/teleskope/m...-10--f-5-lightbridge-gitterrohr-dobson-deluxe - Bis vor kurzem sagte mir Dobson gar nichts. Das System erscheint mir recht reizvoll, da man sonst keine günstigere Öffnung bekommen kann. Nur sehen die Dinger nicht so aus als könnte man die vernünftig richten. Die parallaktische Montierung vom Pluto ist ja praktisch, aber ich denke ich kann darauf verzichten. Möchte aber Objekte auch längere Zeit ohne großen Aufwand verfolgen können und gerade die Azimutachse sieht kritisch aus. Ansonsten würde ich denk ich zu einem Dobson tendieren, aber ich weiß dann wieder nicht zu welchem (also wahrscheinlich 10'). Erspäht hab ich mal die von Meade oder Galaxy, das System sollte aber transportabel sein.

Und welche Okulare kann man empfehlen? Ich tendiere zu Plössl. Lohnt sich eine Barlowlinse oder wird die Optik zu schlecht?

Naja, über eine aussagekräftige Antwort würe ich mich freuen.

mfg

Uli
 
Hallo Uli,

grundsätzlich ist ein Dobson immer dann eine gute Idee, wenn Fotografie zunächst kein Thema und das Budget knapp ist, denn die einfache Montierung spart Geld für eine größere Teleskopöffnung die dann auch in Deinem Budgetrahmen als visueller "Allrounder" zu bezeichnen ist.

Ich würde Dir also durchaus empfhelen, so einen Dobson Mal näher anzusehen und nach Möglichkeit auch mal zu bewegen, nachzuführen und zu schauen, ob das für Dich etwas ist.
Ob es unbedingt ein 10-Zöller sein muss, wage ich Mal zu bezweifeln, denn damit handelst Du Dir F/5 ein, was bei den parallaktischen Geräten die Du verklinkt hast zwar auch mehrheitlich der Fall ist, aber eine solche Wahl hat auch Schattenseiten.

Newtons mit F/5 müssen schon recht genau justiert sein um ihre volle Leistung auch und gerade im Hochvergrößerungsbereich zu zeigen und F/5 allgemein stellt auch schon recht hohe Anforderungen an die verwendeten Okulare. So ist ein wirklich rand- und achsscharfes Übersichtsokular in 2" Ausführung schon teurer als ein 10" GSO oder Skywatcherdobson und fast so teuer wie der Gitterrohr von Meade.
Das Problem entschärft sich zwar zu den kleineren Okularbrennweiten hin, aber da sind entweder Kompromisse angesagt oder hohe Folgekosten.

Ich persönlich halte daher einen 8" F/6 Dobson (203/1200) für die bessere Wahl. So ein Gerät "verträgt" zwar auch die guten Okulare, fordert sie aber nicht so zwingend. Insgesammt hat man es damit etwas leichter, auch beim Transport, selbst wenn man einen günstigeren und leichter beherrschbaren Volltubus wählt.
Gerade die von Dir erwähnten Plössl Okulare sind z.B. an F/6 wesentlich besser in allen Abbildungseigenschaften als an F/5, obwohl die Okularfrage erst dann sinnvoll besprochen werden kann, wenn das Teleskop entschieden ist.

Gruß und CS
*entfernt*


 
Hallo Uli,

zunächst mal fällt auf, dass alle Angebote vom selben Händler sind. Eigentlich haben wir da doch eine bunte Vielfalt, wodurch unter Umständen noch andere Preise oder andere Produkte auftauchen könnten.

Bei der Teleskopwahl sind aber noch ein paar weitere Punkte zu beachten:
1. Wo beobachtest Du, und wie kommst Du mit dem Teleskop da hin?
2. Man kann ein Teleskop mit einer absoluten low cost "Okularpalette" ausstatten, indem man zu dem(n) mitgelieferten Alibi-Okular(en) noch weitere günstig zukauft. Man kann natürlich auch eine Okularpalette anschaffen, die den fünffachen Teleskoppreis erfordert. Die Frage ist: Welches Budget hast Du dafür vorgesehen und wie denkst Du über die Okulareigenschaften und wie gut soll die Okularpalette das Teleskop ausnutzen?

Dann noch ein paar Anmerkungen:
- Refraktoren sind sehr gut für Deepsky, leider möchte man für Deepsky möglichst viel Öffnung und die ist in Form eines Refraktors erheblich teurer, als bei den allermeisten Lösungen mit Spiegeln.
- Ob eine Barlow Sinn macht oder nicht hängt vom Teleskop und den Okularen ab, mit denen sie kombiniert werden soll, allerdings ist die Qualität der Barlow ein nicht zu unterschätzender Faktor.
- Das Öffnungsverhältnis kann einem visuell im ersten Moment egal sein, man kauft einfach andere Okularbrennweiten und erzielt dadurch immer die gleichen Vergrößerungen, egal welches Öffnungsverhältnis das Teleskop hat. Praktische Limits gibt es aber: Bei schnellen Teleskopen mit großem Öffnugnsverhältnis (z.B. f/4) funktionieren viele Okulare nicht mehr gut und man möchte dann zu erheblich teureren Okularen greifen. Ebenso braucht man an schnellen Optiken kurze Okularbrennweiten für Hochvergrößerung, das bedeutet dass der Augenabstand einiger Okulare unbequem wird, oder eben wieder teure Okulare mit gutem Augenabstand. Langsame Teleskope (z.B. f/10) können oft keine ganz niedrigen Vergrößerungen erzielen, weil es die nötigen Okulare nicht gibt. Außerdem sind die wahren Himmelsausschnitte mit langsamen Teleskopen deutlich kleiner, was zum Beispiel auch das Aufsuchen von Objekten erschwert. Allerdings - "langsam" und "schnell" bedeutet nicht, dass ein schnelles Teleskop die helleren Bilder liefert. Wie hell das Bild erscheint hängt nur von der Teleskopöffnung und der gewählten Vergrößerung ab, dafür spielt das Öffnungsverhältnis keine Rolle.
- Die Teleskope in Deinen Beispielen (Ausnahme 150N) sind alle ziemlich schnell, f/5 ist das "langsamste", und das bedeutet eben Folgekosten bei der Okularwahl, wie oben beschrieben. Von der Öffnung her betrachtet kann man aber nur vom 10" Dobson sagen, dass er mit f/6 schon reichlich unhandlich wäre. Die anderen Öffnungen könnte man also durchaus auch in einer "langsameren" Version betrachten. Das wird aber bei den typischen Händlerpaketen schwierig, weil die Händler gerne eine günstige Montierung drunter setzen - der Einsteiger schaut meist zu wenig auf die Montierung und kann daher leicht mit einer grenzwertigen Kombination aus Teleskop und Montierung "abgespeist" werden. Daher sollte man sich entweder Dobsons anschauen oder anhand der Erfahrungswerte anderer Sternfreunde abklären, ob die Montierung des Wunschpakets wirklich ausreicht.
- Das Pluto/s ist so wie man es kennt zwar ein 114mm Spiegelteleskop, es gibt aber eine konstruktive Schwäche, wodurch nur etwa 80mm des Hauptspiegels genutzt werden - der Fangspiegel ist zu klein. Es gibt aber von diesem Teleskop neuere Varianten mit ausreichend großem Fangspiegel (min. 32mm oder sogar mehr in der kurzen Achse). Ich weiß aber nicht, ob das Pluto/s jemals mit ausreichend großem Fangspiegel verkauft wurde bzw. ob es aktuell wird.
- Zwar wäre es grundfalsch zu behaupten, 150mm Öffnung würden für Deepsky nicht reichen, aber aus der Praxis heraus eröffnen 200mm Öffnung schon wesentlich mehr Möglichkeiten, weil es einige Objekte gibt, die so von reinen Nebelflecken zu Objekten mit erkennbarer innerer Struktur werden. Deepsky bedeutet eben "Öffnungshunger". Unter diesem Aspekt ist ein 10" Dobson das Gerät mit der größten Perspektive, wobei man aber gerade wegen des Transports schauen muss, welche alternativen Produkte es gibt. Nicht alles was transportabel scheint, ist das auch in allen Einzelteilen (Größe der Rockerbox).

Clear Skies
Sven
 
Die überwiegende Zahl der Links weisen auf Newtons. Die nehmen sich wahrscheinlich von der Qualität nicht viel, ob da nun Skywatcher draufsteht oder etwas anderes. Wir können also über die optischen Daten reden. Und da kommt es auf die Beobachtungsziele an.

Für Mond und Planeten ist ein parallaktisch montiertes Gerät deutlich besser als ein Dobson. Außerdem sollt das Brennweitenverhältnis möglichst groß sein. Bei den verlinkten Geräten kommt da 8 Zoll f/5 oder 6 Zoll f/8 in Betracht, nicht f/4.4. Die Montierungen drunter sind vernünftig.

Es ist zu beachten, dass ein 8-Zöller auf einer Eq-5 einiges auf die Waage bringt und auch aufgestellt und ausgerichtet werden muss. Das muss man an jedem Beobachtungsabend machen, und dazu auch Lust haben. Mglw. muss alles vorher noch ins Auto, wenn es ins Dunkle geht.

Viel Freude am Beobachten bringt ein Dob. Hinstellen und fertig. Fürs selbe Geld gibt es mehr Öffnung. Aber das Erkennen feinster Details an den Planeten ist durch das Geschubse erschwert, obwohl die Dobsonauten das oft in Abrede stellen. Du musst nachmessen, ob der Tubus auf die Rückbank deinea Autos passt. Wenn schon 10 Zoll, dann dunkler Himmel. An Planeten nutzt du das kaum aus.

Vom Refrakror rate ich ab, weil dies ein Spezialgerät für Weitfeldbeobachtungen ist. Hohe Vergrößerungen werden durch den Restfabrfehler sinnlos. Das Zauberwort heißt hier Apo und ist nur in Verbindung mit Lottogewinn zu gebrauchen.
 
Danke für die Antworten,

das ich den gleichen Händler verlinkt habe bedeutet nicht das ich vorhabe die Teleskope dort zu kaufen, wie gesagt, ich schaue schon seit Wochen, war nur dazu gedacht worüber ich mir gedanken mache.
Ich wohne im Bayrischen Wald, sodass ich bei mir eigenltlich wenig Streulicht habe, bei Bedarf jedoch noch weiter weg fahren möchte (habe einen Toyota Corolla)
Wegen dem Öffnungsverhältnis empfinde ich F/5 eigentlich auch zu wenig, vielleicht wäre ein 200/1200 die richtige Wahl? Vielleicht sollte ich mir wirklich mal ein Dobson anschauen wie sich das bewegen lässt.
Zu den Kosten, wie gesagt, ich möchte am Anfang eigentlich nicht mehr wie 1000 € ausgeben, alles weitere dann nach Bedarf.
Was den Transport der Dobsons angeht, die Lightbridge sieht so aus als könnte man die recht einfach auseinanderschrauben.
Wie sieht es eigentlich mit Angeboten aus bei denen ich mir den Tubus und die Montierung einzeln kaufe? Sind die wesentlich teurer und/oder empfehlenswert?

mfg

Uli
 
Zitat von Apocom:
Vielleicht sollte ich mir wirklich mal ein Dobson anschauen wie sich das bewegen lässt.

Das ist mit Abstand das Beste, was Du machen kannst.
Ja, die Lightbridge lässt sich wie alle Gitterrohrdobsons zerlegen (und vor jeder Beobachtung Justieren). Aber da gibt es praktischere Lösungen in Form von Reisedobsons. Ebenfalls Gitterkonstruktionen, aber zerlegt sind die wirklich sehr kompakt.
Jeder Händler wird dir ein Individuelles Angebot machen; die auf den Webseiten vorgeschlagenen Kombinationen sind nur Vorschläge, und oft nicht die Besten...
Wenn Du Tubus + Montierung gleichzeitig kaufst, wird es sehr günstig, wenn Du die beiden Komponenten getrennt kaufst ist der Verhandlungsspielraum kleiner und du zahlst praktisch die auf der Seite angegebenen Werte. (Ok, vielleich lässt sich da etwas machen: 'Ich hab vor einem halben Janr nen Dob bei ihnen gekauft,' etc. Ruf einfach mal bei einem Händler an und frag, wie die das handhaben.)

Oder Du schaust Dir mal Orion UK an. Die hätten auch einen 6" f/6. Bei TS steht nur die Deluxe-Variante in der Preisliste, die Standartversion ist drüben gut 100 Pfund billiger (wäre auf Nachfrage sicher auch zu bekommen)

CS
Jürgen
 
Hi Uli,
wie schon Sven schrieb - das Öffnungsverhältnis ist visuell nur mittelbar bedeutsam. Aber:
- Wenn Du vorrangig Planeten beobachten willst, dann willst Du hoch vergrößern - also eine möglichst lange Brennweite haben. Wenn Du dabei wenig Öffnung hast - also ein 'langsames' Teleskop z.B. F/15 - siehst Du weniger Details aufgelöst. Das durch die große Brennweite kleine Gesichtsfeld stört Dich aber am Planeten nicht weiter, macht das Teleskop aber ungeeigneter für Widefield und Deep-Sky Objekte.
Nehmen wir mal beispielsweise einen 103/1300 Mak mit dem Öffnungsverhältnis F/13. Für die Maximalvergrößerung von rd. 200-fach (2x Öffnung in mm) brauchst Du hier ein 6.5mm Okular - als günstiges Plössl noch tragbar. Als vom Geiwcht und Länge ähnlicher Vergleich dazu ein 130/650 Newton mit F/5 für die gleiche Vergrößerung brauchst Du hier ein 3mm Okular - wenn das ein günstiges Plössl wäre, bedeutet das nach jeder Beobachtung das Wimpernfett und Tränentropfen von der Frontlinse des Okus abwischen...Gehst Du stattdessen auf einen 10" F/5 Newton tuts wieder das 6.. Okular aber Du bist noch lange nicht bei dessen Maximalvergrößerung von 500-fach und hast einen richtigen Klotz, der entsprechend stark montiert sein muss.
- Bei Deep-Sky Objekten, die normalerweise sehr lichtschwach sind zählt hingegen vor allem die erzielbare Austrittspupille, die die scheinbare Helligkeit des Objekts bestimmt. Ein Objekt ist im Teleskop visuell niemals heller als mit bloßem Auge - wenn die AP des Telekops gelich der Pupillengröße (max. rd. 7mm) ist, ist die scheinbare Helligekit gleich der Helligkeit mit bloßem Auge. Am oben genannten F/13 Mak bedeutet eine AP von 7mm eine Okularbrennweite von 100mm (AP/Öffnungsverhältnis) und eine Vergrößerung von 13-fach. Am F/5 Newton ein 35mm Okular und 35-fach - an dem kannst Du also bei letzterem das gleiche Objekt größer anschauen - ersteres Okular ist schon kaum noch auf dem Markt zu bekommen. Für viele ausgedehnte Deep-Sky-Objekte ist außerdem wichtig, dass man ein möglichst weites Gesichtsfeld hat - das heißt, dass das Bild in der Brennebene möglichst klein ist. Das wiederum bedeutet eine möglichst geringe Brennweite.

Verkürzt kamm man also sagen: Am Planeten nimm ein möglichst langsames Teleskop, für DS-Objekte ein möglichst schnelles.

Daneben wird am Planeten die maximale Vergrößerung oft durch das Seeing auf rd. 200-300fach begrenzt - daraus ergibt sich bei gegebenen Okularen eine Obergrenze für die Brennweite. Daher kannst Du Dir - besonders bei großen Öffnungen - auch schnellere Teleskope am Planeten denken.
Beim Trend hin zum schnelleren Telkeskop ist die Grenze immer durch das Budget gegeben - sowohl durch die benötigte stärkere Montierung (außer beim Dobson) und die höheren Anforderungen bei der Okularwahl.

Je nach Beobachtungsziel (Planeten oder DS) wirst Du Dich also eher auf eine Brennweite (erzeilbare Vergrößerung) festlegen oder auf eine Öffnung (erzielbare Auflösung).

Grüße
Holger
 
Zitat von starrookie:
Daneben wird am Planeten die maximale Vergrößerung oft durch das Seeing auf rd. 200-300fach begrenzt - daraus ergibt sich bei gegebenen Okularen eine Obergrenze für die Brennweite. Daher kannst Du Dir - besonders bei großen Öffnungen - auch schnellere Teleskope am Planeten denken.

Schnelle Teleskope bringen sphärische Aberration bei einfachen und auch besseren Okularen. Ich habe f/4.5, das ist deutlich zu merken. Abhilfe ist die Verwendung einer Barlow, das bringt aber Kontrastminderung durch mehr Streulicht an mehr Glas-Luft-Flächen. Bei den schwachen Kontrasten an Planeten ist all das bedeutsam.
 
Hi Uwe,
jajaja....ich bezog mich eher auf schneller als das oben erwähnte F/13- wie z.B. F/10...Dein F/4.5 ist das natürlich auch.
Trotzdem Danke für die Richtigstellung.

CS
Holger
 
Es gibt einfach zuviel Auswahl ...

Ich werd mir auf jedenfall mal ein Dobson anschauen, ansonsten werde ich mir vielleicht das Bressier N-203 zulegen da mir doch ne große Öffnung wichtig ist.
 
Hi Uli,
wenn ich es mal etwas platt sagen darf:
Du glaubst zu viel und weißt zu wenig!
Der Weg zum Teleskop geht über Wissen und Erfahrungen praktische vor allem.
Am Ende sind es Deine Anforderungen die Du erst mal herausfinden mußt, die die Auswahl dann deutlich reduzieren werden.
So lange Du die nicht kennst, wirst Du von Produktvorstellung zu Produktvorstellung hecheln.
CS
 
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