Hilfe für den ersten Teleskop-Kauf

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Hi,
Im Bild ist einmal auf dem Tisch der kleine 130iger SChiebedob zu sehn. Wenn du mit den genannten Einschränkungen leben kannst, dann bekommst du für wenige Geld ein Maximum an Öffnung.
Den 6" f6 Dob dahinter, hab ich immer im Auto mit. Der Tubus wurde dabei in einer Alukiste verstaut und die Rockerbox hab ich einfach da drauf gelegt. Beides passt in den Kofferaum und ich kann zusätzlich noch einiges verstauen. Wenn du willst kann ich davon ein Foto machen. Davor bin ich immer mit dem Heritage im Auto herrum gefahren, der is insgesamt natürlich noch kompakter.
Edit: eingefahren 40 cm


Gruß Deadlock
 
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Was genau sind denn die Einschränkungen des Schiebedobs?

Und sind die 40 cm der Durchmesser der Scheibe unten? Oder die Höhe? Ein Bild im Kofferraum mit dem großen Dob wäre natürlich super!!
 
Danke, das Video war sehr informativ.

Mich würde halt interessieren, ob das Teil gleichermaßen (=einigermaßen) für Planten+Mond UND DSOs geeignet ist, oder ob es eher für das eine oder das andere gut ist... Daher die Frage zu den Vor- und Nachteilen (abgesehen vom Justieren)
 
Im Video sieht man gut, dass der Okularauszug ziemlich klapperig ist. Es ist auch nicht so einfach, dies zu ersetzen. Ansonsten eine gute Idee, ein wirklich gut transportables und von den optischen Parametern leistungsfähiges Gerät.
Bei Amazon gibt es einige Kritiken,, die sollte man vor dem Kauf auch lesen.
 
Hi Volker,

Ich kenne den kleinen Heritage nicht. Unbestritten ist der reisetauglich. Cool ist auch der Parabolspiegel, also optisch ist das Teil okay... Wie feinfühlig der sich nachführen läßt (per Hand oder Nase schieben...), weiß ich allerdings nicht, aber die beste Rockerbox wird das nicht sein.

Und wie Uwe schon sagt, ist das Teil mechanisch natürlich sehr günstig verbaut. Das merkt man dann schon in der Praxis. Auch die Justage ist bei diesem kleinen Schiebedobson vermutlich schon anfälliger aufgrund des Schiebegestänges. Auch der 1-armige Fangspiegelhalter wirkt so, als könnte der durchaus schon mal zittern...

Das Teil hat f5 und ist daher sowohl für DS als auch für Planeten geeignet. Also für den Anfang ist das Teil schon witzig für euch beiden (wenn ihr mit Rückenschmerzen aus der Hocke hochkommt :biggrin: ) und dabei supermobil. Das Maximum an Optik fürs Geld. Aber wie gesagt: Deepsky will stets mehr Öffnung, ein Planet weniger wackeln und zittern...

CS

Logi
 
Hallo Volker,

Alle Newtons/Dobsons haben den "Nachteil", daß das Rohr + Rockerbox sehr sperrig sind. Zusätzlich muß man die regelmäßig (vor allem nach Transporten) justieren. Das Justieren ist kein Hexenwerk, sollte aber geübt sein. Entweder von nem erfahrenen Amateur zeigen lassen oder aus dem Internet Anleitungen runterladen, ausdrucken und so lange ausprobieren, bis man es kann...

Für 2 oder 3x im Jahr Urlaub und da dann Astro ist der "Vergeßfaktor" beim Justieren aus meiner Sicht zu hoch.

Ich würde Dir da eher zu einem Maksutov raten. Solche Teleskope sehen nicht unbedingt aus wie man sich als Laie ein Teleskop vorstellt, aber sie sind justierstabil, haben wenig Gewicht, sind sehr kompakt und passen entweder auf ein stabiles Fotostativ mit Videoneiger oder auf eine Montierung der Klasse EQ-3.

Die Einzelteile bekommt man wunderbar in jede "Lücke" im Kofferraum, Fußraum oder auf die Rückbank. Das da ist nur 27 cm lang und der Tubus hat 12 cm Durchmesser. :super:

Für Sonne, Mond und Planeten wunderbar zu gebrauchen, Doppelsterne, Kugelsternhaufen und Andromedagalaxie (M31), den Hantelnebel (M27) und den Ringnebel in der Leier (M57) sowie Orionnebel (M42) habe ich mit einem fast baugleichen Teleskop schon beobachtet. Lichtschwächere Objekte gehen nicht so gut, da ist vor allem das Finden bei der eingeschränkten Sicht (1,3 Meter Brennweite) schwierig. Aber Du willst ja hauptsächlich Planeten, dafür ist es sehr gut geeignet. :)

 
Zitat von mavo0013:
Wäre das ursprünlich genannte 114/900 deutlich kleiner (=besser unterzubringen im Auto)? Oder ist das Stativ + Montierung dann so groß, dass sich das wenig nimmt?
Tubus und Montierung/Stativ kriegst Du auf der Rückbank unter, kannst sie aber auch nebeneinander in das vordere oder hintere Drittel des Kofferraums legen. Übereinander lassen die Teile mehr Platz für Koffer ...

Grüße

fquadrat
 
Hallo,
zu der Spiegelqualität kann ich sagen sie ist bei meinem absolut in Ordnung. Hab bis 170fach vergrößert und meiner hat das mitgemacht. In wievern die Streuung bei diesem Gerät oder allgemein bei Skywatcher variiert kann ich absolut nicht beurteilen. Wenn man aber den oft zitierten Test bei Astrotreff genau liest gibt der sehr gut wieder was einen erwartet. Mal ehrlich was erwartet man für 150 euro? Der OAZ ist wackelig, daher lieber ein Chesire Okular verwenden so mach ich es auch und man kommt zu prima Ergebnissen. Bei der Nachführung muss man sich keine Sorgen machen. Ich habe spaßeshalber und um mal meine astrozoom Montierung zu testen, den Heritage darauf gesetzt. Der Unterschied ist natürlich merklich: Fast null ausschwingzeit! Bei der mitgelieferten einarmigen Rockerbox schwingt bei den hohen Vergrößerung das Teleskop, aber scharfstellen ist kein Problem und es ist auch kein Vergleich zu unterdemensionierten parallaktischen Montierungen.
Edit: Mein Tip : Einfach auf einen klappstuhl stellen dann gibts auch keine RÜckenschmerzen d:-)
Gruß Deadlock
 
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Danke für Eure Geduld mit meinen endlosen Fragen!

Das Maksutov werde ich mir mal noch anschaun, ich tendiere aber doch zu diesem Auszieh-Dobson, weil es eben anscheinend schon etwas mehr DS ermöglicht, und auch bei Planeten nicht so schlecht zu sein scheint.

@fquadrat: Rückbank belegen wäre schon zu viel. Kann man das Stativ UND die Montierung wirklich komplett zusammenklappen? Oder bleibt da ein sperriges Gestänge übrige (wie ich vermute)? Gibts da irgendwo ein Bild, wie das aussieht, wenns geklappt ist?

Also: Vermutlich würde ich dieses Dobson-Auszieh-Teleskop kaufen, aber um mich etwas besser zu fühlen: Fallen Euch noch ähnlich portable Alternativen ein, die empfehlenswert wären? Sollte ich noch etwas in die Auswahl einbeziehen? Ist es ein Fehler, alle parallaktisch montierten Teleskope (aufgrund der vermuteten Sperrigkeit) außer acht zu lassen?
 
hi

um dir evtlnoch nen tip zu geben
die rockerboxen (egal welche) sind vergleichbar mit möbelstücken. die sind zb mit nem imbusschlüssel zerlegbar. die rockerbox des heritage ist also eigentlich sehr flach.
ich hab zb das hier
http://www.teleskop-express.de/shop...----200-1200mm-Teleskop---Deluxe-Version.html
zum verreisen ist der tubus schon groß. wenn allerdings die rückbank nicht für gepäck, passagiere benötigt wird, sollte das noch passen. ABER vorsicht: die bemerkung passt noch gut auf die rückbank solltest du dann besser selbst ausmessen. vor allem die neuen autos haben neben den sitzflächen oft große verstautaschen.

aber um auf die rockerbox zurück zu kommen. bei meinem (und das ist dann ein größeres) ist diese 55cm durchmesser und 70cm hoch. zerlegt und übereinander gelegt ist sie aber dann
55cm breit, 70cm hoch und nur 10cm dick. also locker hinter dem sitz gesteckt oder aufs gepäck gelegt. da ist die riesige rockerbox eigentlich super verstaubar. und überhaupt nicht mehr sperrig!
vorraussetzung ist dass man sich vor dem transport im auto etwa 10min schraubarbeit gönnt.

nur zur zusammenfassung: du musst also das heritage nicht so wie im video transportieren (zusammengeschoben) sondern kanst es auch geteilt und demontiert verstauen.
die maße für so eine drei-bein-montierung im tronsport-"modus" kannst du auch einfach mal beim händler nachfragen.

hoffe du liest das noch. zum heritage gibt es verschiedene meinungen. hatte es auch mal genauer betrachtet. sie reichen von super einsteigergerät bis wackliger oaz und wackliger fs. das sind dinge, die vor allem hohe vergrößerungen nicht mehr so zulassen (nicht so justierstabil). einfach mal nach bewertungen googeln

die vor und nachteile hat jedes tel.
für das heritage musst du zb nen tisch haben+stühle damit du nicht auf dem boden grabbeln musst (nur mal am rande)
und ob der tubus jetzt auf der rückbank liegt und 15 oder 20cm dick ist ist dann auch egal. da ist die länge das wichtigste
hoffe du wirst dein teleskop finden.

grüße michael
 
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Hi Volker,

für 150,- Euro bekommst du nicht soviel Stabilität und Optik, dass man damit weitermachen würde... Wenn du auf den Geschmack kommst, wird der Heritage nicht reichen und du gibst nochmal Geld aus ...

Den 114er lass mal lieber auch weg (Spiegel, Lichtöffnung...).

Ich weiß nicht , wie ihr anderen das seht, aber ich würde den 130/650er lieber parallaktisch haben statt als Heritage, auch wenn eine EQ3 - die ich mindestens nehmen würde - sicher nicht wirklich die beste Wahl wäre. OAZ und FS sind aber definitiv stabiler als beim Heritage.

Ins Auto bekommst du diese Kombi ebenfalls spielend... auch in kleine Autos.

CS

Logi
 
Hi!

Zitat von Deadlock:
Hallo,
zu der Spiegelqualität kann ich sagen sie ist bei meinem absolut in Ordnung. Hab bis 170fach vergrößert und meiner hat das mitgemacht. In wievern die Streuung bei diesem Gerät oder allgemein bei Skywatcher variiert kann ich absolut nicht beurteilen.
Mein 114/900er auf seiner Pseudo-Astro-3 macht diese Vergrößerungen ebenfalls mit, obwohl keine bekannte Marke draufsteht. Die Mechanik war dagegen ziemlich übel, wurde aber von mir verbessert. Die Streuung bei der Optikqualität scheint also unabhängig von der Marke nur gering zu sein.

Grüße

fquadrat
 
@Michael: Danke für die Infos, insbesondere zur Rockerbox! War mir nicht bewusst, dass sich das so zerlegen lässt...

@logi: Welches 130/650er würdest du denn empfehlen? Wichtig: Ins Auto kriege ich auch ein 8"/f6 Dobson - aber es sollte halt auch nicht so viel Platz wegnehmen, da ja auch immer noch Reisegepäck (min. 2 Koffer) dabei sind. Ich muss generell mal nach nem Bild suchen, wo man den Platzbedarf eines Stativs + parallaktischer Montierung sieht, kann ich mir nicht gut vorstellen, wie groß das dann wird...

@fquadrat: Den 114/900er liest man ebenfalls immer wieder als sehr gutes Einsteigerteleskop, aber viele haben auch schon abgeraten. Verwirrend.
 
Zitat von mavo0013:
@fquadrat: Rückbank belegen wäre schon zu viel. Kann man das Stativ UND die Montierung wirklich komplett zusammenklappen? Oder bleibt da ein sperriges Gestänge übrige (wie ich vermute)?
Die Montierung bleibt auf dem Stativ, nur werden Teleskop und Gegengewichtsstange (inkl. Gegengewicht) ebenso vom Montierungskopf getrennt wie die Okularablage vom Stativ. Auch die biegsamen Wellen werden entfernt.

Auf
http://www.teleskop-express.de/shop...-Newton-Teleskop-mit-Montierung---Stativ.html
kann man ein sehr ähnliches Teleskop sehen. Nimmt man zum Größenvergleich den Tubusdurchmesser zu 15 cm an, so benötigen Stativ und aufsitzende Montierung etwa 20 cm Platz. Die Längen sollten dann bei etwas weniger (Tubus) bzw. etwas mehr (Stativ/Montierung) als 1 m liegen. Wenn die Koffer im Kofferraum noch 20 cm Platz lassen, sollte der somit ausreichen.

Okulare, Sucher, biegsame Wellen, Okularablage, Gegengewichtsstange und Gegengewicht lassen sich relativ einfach verstauen.

Grüße

fquadrat

PS
Meinen 144/900er habe ich meist fünf Minuten lang auf einen Parkplatz am südöstlichen Stadtrand getragen, das ging auch noch. Inzwischen sind als Hauptteleskope zwei Sechszöller auf EQ-5 im Einsatz, die entweder auf der Terrasse oder auf einer nur mit dem Auto erreichbaren Wiese zum Einsatz kommen. Dann sind aber mindestens Kofferraum und halbe Rückbank belegt. Leicht transportabel sind dagegen zwei kleine Teleskope, die alternativ auf einer EQ-1 befestigt werden. Sofern man nicht beide braucht, reicht ein Fotorucksack (Transportlänge stativbedingt etwa 70 cm).

 
@fquadrat:
"Die Längen sollten dann bei etwas weniger (Tubus) bzw. etwas mehr (Stativ/ Montierung ) als 1 m liegen."

Wie meinst Du das? Welche Längen? Zusammengeklappt hat das Stativ noch nen Meter Länge?

Nochmal quasi gedanklich aktualisiert:
Generell bin ich inzwischen der Meinung, dass ich ein Reise-Teleskop will, dass aber zumindest halbwegs DS-geeignet ist, da ich ja an dunklen Orten Urlaub mache :) Daher fällt das Maksutov weg. Ich wäre aber auch bereit, etwas mehr als 200 auszugeben, wenn es dafür ein Reise-Teleskop wird, an dem ich auch noch Spaß habe, falls ich mir doch mal für größere Sessions ein Dobson 200/120 kaufen sollte...
(1000 x sorry für die Sprünge in dem, was ich will - aber es kristallisiert sich eben nur langsam raus...)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von mavo0013:
@fquadrat: Den 114/900er liest man ebenfalls immer wieder als sehr gutes Einsteigerteleskop, aber viele haben auch schon abgeraten. Verwirrend.
Abzuraten wegen: beschränkte Austrittspupille, weniger wahres Gesichtsfeld als bei 130/650, oft mit EQ-1 oder EQ-2 zu wackelig montiert, parallaktische Montierung erfordert Beschäftigung mit derselben, als Newton justieranfälliger

Sehr gut weil: Optik fast immer gut hergestellt, kaum bauartbedingte optische Fehler, sammelt schon ordentlich Licht, okularunkritisch, wegen parallaktischer Montierung gut für Planeten und Mond geeignet

Grüße

fquadrat
 
Zitat von mavo0013:
Welche Längen? Zusammengeklappt hat das Stativ noch nen Meter Länge?
Tubuslänge etwa 90 cm, Stativ mit Montierung etwa 110 cm. Die letztere läßt sich auf 95 cm verkürzen, indem man die Stundenachse senkrecht stellt. Allerdings muß man dann etwas mehr Breite oder Höhe erlauben.
 
Hi Volker,

den hier , aber mit EQ3-Montierung. Du kannst darüber mit dem Händler sprechen; ich schätze, er wird den Mehrpreis verrechnen, so dass du bestimmt ein gutes Angebot erhältst.

Der ist von der mechanischen Verarbeitung am OAZ, am FS und justiermäßig stabiler als der Heritage. Außerdem ermöglicht eine Parallaktik schon einen bequemeren Einblick als der kleine Dobson sowie spannende Erfahrungen mit der Ekliptik. Wenn man zu zweit gucken will, ist das mit dem Nachführen auf einer Parallaktik zudem komfortabler, denke ich... Und sei unbesorgt: Das Teil bekommst du auch in jedes Auto!!

CS


Logi
 
Danke für die Bilder! Sehr informativ, und das große Dobson ist damit leider raus - das passt nicht, wenn man für 2-3 Wochen sonstiges Gepäck braucht...

Wieder bin ich also etwas schlauer dank Eurer Hilfe. Bin mir inzwischen so gut wie sicher, dass ich das 130/650 nehme. Ich weiß bloß noch nicht, ob in parallaktischer Montierung oder als Dobson (also das Heritage). Irgendwie habe ich trotz einiger Recherche kein Bild eines zerlegten EQ3-Stativ/Montierung gefunden, da bin ich skeptisch, wie kompatibel das mit dem restlichen Reisegepäck ist...

Auf jeden Fall sieht es mir so aus, also ob das 130/650 ein guter und dennoch transportabler Allrounder wäre, und somit langfristig als Reiseteleskop dienen könnte (auch wenn ich mir wirklich mal noch nen 200/1200 Dobson anschaffen würde...

Habe ich euren Segen? :) Und gibts noch Meinungen zum normalen 130/650 im Gegensatz zum Heritage?

P.S.: Werde Euch, wenn ich mich endgültig entschieden habe, sicher mit Fragen zum Zubehör belästigen, soviel als Drohung :-) Dafür würde ich aber einen neuen Thread eröffnen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
Dritte Variante als Dobson aber nicht das Heritage, sondern du besorgst dir noch ne Rockerbox von *entfernt*. Da kannst du ja auch das Vorgängermodell nehmen, das is nicht so groß.

Gruß deadlock
 
Auch ne Variante... Mal sehn.

Ich denke, ich werde mir mal einen Marktüberblick zu den 130/650er Teleskopen verschaffen, und dann nochmal nachfragen - es gibt wohl noch ein paar, die in Frage kämen. Werde mich also später (oder die Tage) nochmal in einem separaten Thread melden...

Danke und Gruß
Volker
 
Hallo,

ich will diesen Thread nicht wiederbeleben, aber da sicher früher oder später weitere Einsteiger auf ihn stoßen werden (so wie ich auf viele "alte" Beratungsthreads gestoßen bin), will ich meine letztendliche Kaufenscheidung mit Begründung hier nochmal abschließend zusammenfassen.

Nochmal meine Voraussetzungen für das, was ich suchte:
- Reisetauglich (nicht zwingend für Flugreisen, aber für Autoreisen, es sollte also nicht so groß sein, dass noch genug Platz für Koffer etc. bleibt)
- Tauglich für Planeten und Mond, aber auch für Deep Sky (ich würde das mal 55:45 gewichten)
- halbwegs günstig, ursprünglich max 200 Euro, inzwischen habe ich fast verdoppelt...

Nach den vielen sehr hilfreichen Ratschlägen in diesem Thread hatte ich mich eigentlich für ein 130/650er Newton entschieden, und das Thema dann hier weiterdiskutiert. Anfänglich hatte ich die Tipps Richtung Maksutov-Cassegrain Teleskop (was ja sehr kompakt ist) völlig unbeachtet gelassen, weil ich öfter mal gelesen hatte, das MAK sei ein Planetenspezialist (und ich wollte ja auch DS machen...). Nach Meinung vieler Leute, und nach viel Recherche, lässt sich aber sagen: Das stimmt wohl so nicht. Somit ist in dem genannten Thread dann meine Absicht entstanden, doch lieber einen MAK 127/1500 zu kaufen statt des Newtons. Die vielen Gründe für den MAK, die mich letztendlich davon überzeugt haben, will ich hier nohmal zusammenfassen (vielleicht nutzts ja noch jemandem mal):

- sehr kompakt: fast halb so lang wie der 130/650er Newton, und somit sehr transportabel. Ginge mit ca. 38 cm Länge wohl sogar auf Flugreisen!
- Hohe Vergrößerungen möglich, was für Planeten und Mond sicher nicht schadet. Auch in Städten gut nutzbar
- Dank 127 mm Öffnung wohl auch für viele DS-Objekte geeignet
- verkraftet auch billigere Okulare
- Dank Einblick hinten gut für den Balkon geeignet
- muss nicht so oft justiert werden

Nachteile waren die längere Auskühlzeit (für mich unwichtig) und das geringe Gesichtsfeld, was das Aufsuchen von DS-Objekten wohl erschwert. Aber man wächst ja mit seinen Herausforderungen.

Ich jedenfalls freue mich jetzt auf diese super-kompakte (wenn auch erstmal als Einsteiger ungewöhnlich aussehende) Lösung!

Viele Grüße,
Volker

 
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