Hilfe für Mini-Pc Wahl (für remote Steuerung)

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:Clearsky:

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Hallo Allerseits,

Ich bin auf der suche nach einem Mini Pc für die Remote fernsteuerung meiner Ausrüstung, jedoch bin ich mir über die benötigten Spezifikationen nicht sicher, er soll in der Lage sein die übliche Aufnahmasoftware (Sprich Astap, Nina, PHD2, Stellarium) zuverlässig zuzulassen. Ich bin auf einen Minipc gestoßen der Interessant wäre, da auch günstig, reichen 8GB Ram? Die Spezifikationen habe ich in einem Screenshot beigefügt. Es handelt sich um den Promethean ACON1-CORP ACTIVconnect. Für Hilfe wäre ich jederzeit offen. :D

Falls ihr auch Vorschläge habt wäre ich auch sehr interessiert daran, ich habe bereits in Mele Produkte reingeschaut, jedoch würde ich für den start etwas Günstiges bevorzugen, da ich bereits meine gesamte Ausrüstung verhochwertigt habe.

Spezifikationen wie interner Speicherkapazität sind nicht so wichtig da ich eine externe SSD verwende. Genauso Stromzufuhr, ich bin Stationär. Mit die wichtigste wäre das er passiv gekühlt ist um jegliche Vibration zu vermeiden.

Vielen Dank!

Mfg :)

Fabian
 

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Hallo Fabian,
8GB RAM sollte der Rechner m.E. schon haben, Du kennst das evtl. aus eigener Erfahrung unter Windows: mit 4GB macht das weniger "Spaß". Ich würde an Deiner Stelle ein Windows 10 oder 11 Pro verwenden: bei der Pro Version ist ein RDP-Zugriff von Außen möglich.

Ansonsten kenne ich diverse Leute, die die verschiedensten Mini-PCs, die so angeboten werden, nutzen: vom Intel NUC, über ältere Refurbished Lenovo-Büchsen bis hin zu irgendwelchen Mele-Mini-PCs o.ä. aus China. Das läuft alles, manchmal etwas gemütlicher (z.B. wenn man dann mal Stellarium o.ä. startet), aber insgesamt völlig OK. Ist halt die Frage des Geldbeutels und des Anspruchs an die Performance.

Das Ganze gilt natürlich nicht für Video-Aufnahmen: da braucht es schon etwas mehr Performance, aber für DS-Langzeitbelichtung reicht ein "kleiner" PC.

Windows 10 wird noch bis 2025 mit Security-Updates versorgt, dann sollte man auf Windows 11 wechseln. Insofern lohnt es sich ggf. darauf zu achten, dass der Rechner schon Windows 11 kompatibel ist.

Ich habe mir kürzlich von einem Arbeitskollegen einen älteren gebrauchten Intel NUC8BEH für 150 EUR gekauft: der war aus 2018 und das Upgrade auf Win11 klappte. Sprich: auch der Blick in den Gebrauchtmarkt lohnt sich evtl.

Viele Grüße

Markus
 
Hallo Fabian,
8GB RAM sollte der Rechner m.E. schon haben, Du kennst das evtl. aus eigener Erfahrung unter Windows: mit 4GB macht das weniger "Spaß". Ich würde an Deiner Stelle ein Windows 10 oder 11 Pro verwenden: bei der Pro Version ist ein RDP-Zugriff von Außen möglich.

Ansonsten kenne ich diverse Leute, die die verschiedensten Mini-PCs, die so angeboten werden, nutzen: vom Intel NUC, über ältere Refurbished Lenovo-Büchsen bis hin zu irgendwelchen Mele-Mini-PCs o.ä. aus China. Das läuft alles, manchmal etwas gemütlicher (z.B. wenn man dann mal Stellarium o.ä. startet), aber insgesamt völlig OK. Ist halt die Frage des Geldbeutels und des Anspruchs an die Performance.

Das Ganze gilt natürlich nicht für Video-Aufnahmen: da braucht es schon etwas mehr Performance, aber für DS-Langzeitbelichtung reicht ein "kleiner" PC.

Windows 10 wird noch bis 2025 mit Security-Updates versorgt, dann sollte man auf Windows 11 wechseln. Insofern lohnt es sich ggf. darauf zu achten, dass der Rechner schon Windows 11 kompatibel ist.

Ich habe mir kürzlich von einem Arbeitskollegen einen älteren gebrauchten Intel NUC8BEH für 150 EUR gekauft: der war aus 2018 und das Upgrade auf Win11 klappte. Sprich: auch der Blick in den Gebrauchtmarkt lohnt sich evtl.

Viele Grüße

Markus
Hallo Markus, das mit Windows war auch meine einzigste Befürchtung jedoch ist der Preis ok für einen temporären MiniPc, wie würdest du den von mir rausgesuchten Minipc einschätzen, Tauglich?

Mfg Fabian
 
Hallo Markus, das mit Windows war auch meine einzigste Befürchtung jedoch ist der Preis ok für einen temporären MiniPc, wie würdest du den von mir rausgesuchten Minipc einschätzen, Tauglich?
Ich denke schon, ohne dass ich aber den Prozessor kenne. Ich würde es einfach ausprobieren, oder den Mele nehmen: da kenne ich einige, die ihn auch nutzen.
 
Ich denke schon, ohne dass ich aber den Prozessor kenne. Ich würde es einfach ausprobieren, oder den Mele nehmen: da kenne ich einige, die ihn auch nutzen.
Servus Markus, ich hab jetzt mal den Promethean bestellt, ich teste ihn und kann dann feedback geben, Preis war zu gut und die specs sind ja scheinbar auch ganz gut. Könnte eine noch günstigere Alternative als ein Mele sein

Vielen Dank für eure Hilfe

Mfg Fabian
 
Hallo Fabian,
ich habe meine Mele 3Q bei Amazon gekauft. Da gibts die ab und zu für 255€, auch gerade jetzt (zumindest bei mir, weiß nicht wie Amazon da vorgeht):
https://www.amazon.de/MeLE-Quieter3C-Lüfterloser-Computer-Vesa-Mount/dp/B09XJX3CPQ/ref=sr_1_3?crid=YUDRYUFK8UCX&keywords=mele+quieter+3c&qid=1683884173&sprefix=mele,aps,285&sr=8-3&th=1 (mußt noch den 35€-Gutschein aktivieren).

Ich hab da Ubuntu mit Kstars drauf, läuft einwandfrei. Was man so hört, sind die auch für Nina usw gut geeignet.
Servus Sepp,

Ich habe mal den von mir vorgeschlagenen Bestellt, wenn der nichts taugt werde ich auf einen Mele zurückgreifen :D werde Feedback geben.

Danke auf jeden Fall!

Mfg Fabian
 
Ich hatte mir auch mal irgendso einen sehr günstigen "Noname-Chinarechner" bestellt, um ihn als opnsense-Firewallhardware zu nutzen. Der hatte aber schon nach kurzer Zeit den Geist aufgegeben. Auch das Thema Treiberverfügbarkeit/-updates ist da verständlicherweise nicht sonderlich gut ausgeprägt. Wenn man hier auf Nummer sicher gehen will, sollte man dann eher zu renommierten Herstellern oder verbreiteten Produkten gehen. Siehe mein NUC aus 2018, für den es auch nach fünf Jahren noch Win11-Treiber gibt.
 
Ich hatte mir auch mal irgendso einen sehr günstigen "Noname-Chinarechner" bestellt, um ihn als opnsense-Firewallhardware zu nutzen. Der hatte aber schon nach kurzer Zeit den Geist aufgegeben. Auch das Thema Treiberverfügbarkeit/-updates ist da verständlicherweise nicht sonderlich gut ausgeprägt. Wenn man hier auf Nummer sicher gehen will, sollte man dann eher zu renommierten Herstellern oder verbreiteten Produkten gehen. Siehe mein NUC aus 2018, für den es auch nach fünf Jahren noch Win11-Treiber gibt.
Ja das stimmt auf jeden fall, mal schauen was die Zeit mit sich bringt, der Minipc ist von Zotac, scheint nicht so unbekannt zu sein aber er ist halt relativ alt. Er kommt mit Win10pro

Mfg Fabian
 
Ich hab mittlerweile den zweiten MELE in Betrieb, einen Q2 und einen Q3 . Beide laufen super stabil.
Eine weitere Lösung ist die GMK Nucbox, die auch bei mir arbeitet. Die ist noch ein ganzes Stück kleiner als der MELE, hat aber den Nachteil, das du nur 2 USB Anschlüsse hast. Und , wie viele vieicht schon selber gemerkt haben, USB Hubs sind die natürlichen Feinde der Astro Fotografen.
Beide, also der MELE wie die GMK Nucbox , laufen auf 12 Volt, können als bequem über ein großes Netzteil, zusammen mit der Montierung und der Camera betrieben werden.
Bei mir läuft NINA, Stellarium und das übliche Gerödel von Ioptron,Celestron, ZWO, Touptek, SVBony, Explor Scientific und so weiter. Alles problemlos.
Win Pro ist meiner Meinung nach nicht nötig, da es diverse frei verfügbare Remote Software Lösungen als alternative zum Windows Remote Desktop gibt. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit NoMachine gemacht und nutze das nun seit 2 Jahren. Aber es gibt noch viele andere.
Einzig Ioptron hat mit dem Ascom Commander für die Cem70 zur Zeit Massive Probleme unter Win11. Ich musste letztlich einen PC wieder Downgraden. Alles andere läuft auf Win10 und Win11.
 
Toll wäre es, wenn mal ein Hersteller einen für die Astrofotografen "optimierten" Intel/AMD-PC anbieten würden:
- klein und kompakt, ohne Lüfter
- 12 V Versorgung
- 12 V Ausgänge im Gehäuse, PWM-regelbar und einzeln ein-/ausschaltbar via Software
- Spannungs- und Strommessung von Ein- und Ausgängen, Abrufbar via Software
- ausreichende Zahl von USB3 Schnittstellen
- I2C-Schnittstelle für "Umweltsensor" (für Taupunktregelung der 12V PWM-Ausgänge, wenn eine Heizung angeschlossen wird)
- Sucherschuh- und Schraubmontagemöglichkeiten

Quasi eine "ASIair mit Intel-Board"
 
Toll wäre es, wenn mal ein Hersteller einen für die Astrofotografen "optimierten" Intel/AMD-PC anbieten würden:
- klein und kompakt, ohne Lüfter
- 12 V Versorgung
- 12 V Ausgänge im Gehäuse, PWM-regelbar und einzeln ein-/ausschaltbar via Software
- Spannungs- und Strommessung von Ein- und Ausgängen, Abrufbar via Software
- ausreichende Zahl von USB3 Schnittstellen
- I2C-Schnittstelle für "Umweltsensor" (für Taupunktregelung der 12V PWM-Ausgänge, wenn eine Heizung angeschlossen wird)
- Sucherschuh- und Schraubmontagemöglichkeiten

Quasi eine "ASIair mit Intel-Board"
Gibt es ja, kostet halt nur

 
2TEUR für einen einigermaßen ausgestatten PC, das ist mal eine Hausnummer _affeaugen:
 
2TEUR für einen einigermaßen ausgestatten PC, das ist mal eine Hausnummer _affeaugen:
Dafür aber alles eingebaut. Feste und regelbare Power Outputs, Sky und auf wünsch Umwelt Sensoren mit Dew Heater Steuerung, GPS , steuerbare USB Buchsen, Stabiles Alu Gehäuse, und und und.
Der Preis ergibt sich natürlich logischer Weise aus der geringen Stückzahl mit der solche Geräte produziert werden.
 
Ja, ein solides Gerät, ohne Frage. :y: Aber außerhalb meines Preisrahmens. Da kostet nur der PC dann mehr als mein Teleskop samt Montierung :). Da ist für mich die ASIair eine gute Alternative und preislich noch im Rahmen. Und wenn es NINA & Co. sein muss, dann nehme ich die ASIair einfach als Stromverteiler und stelle den NUC einfach auf den Boden, anstatt ihn am Teleskop zu montieren.
 
Ja, mir ist er auch zu teuer. Deshalb werkeln 2 Mele, ein GMK und 2 alte klein PCs von Acer und Fujitsu... Und das ohne Probleme.
 
Wenn Ihr euch für die MELE entscheidet - Die sind superklein und dank 12V ja auch im Feld gut zu versorgen, dann passt auf den zu nehmen, der 2 USB-C Buchsen hat, also eine für Stromversorgung - die andere für Datenübertragung. Ich nutz den un bin Top zufrieden
CS
 
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