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Angel

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Hallo erstmal,
wollte einfach mal ein paar Fragen loswerden.....

Aber erstmal die kurzform zu meiner Person
Bin fast 30J jung, komme aus dem schönen Kreis RE

habe mich schon etwas durch das Forum gelesen....
Aber da wird man ja von infos erschlagen wenn man die hälfte nicht versteht:)


Zum Thema
Habe mir und meinem Sohn (6J.) kurzentschlossen als Anfangsinstrument ein Skywatcher N 150/1200 Explorer BD NEQ-3 (schwarz) (gebraucht)zugelegt ohne viel darüber zu Wissen
Allerdings sehe ich dadurch net so viel auf die schnelle;)

Vllt müsste es mal justiert werden?--> Laser/Chesire/Filmdose?

konnte es aber auch nich nicht richtig aufstellen, (wetter und es soll ja ein geschenk sein)

Dachte da an den Besuch der VsW in Recklinghausen und der Bestellung von ein bisl kleinkram....
Denke mal das ein wenig Zubehör auch net schlecht wäre....

Sternen Karte, Atlas für Himmelsbeobachter (Karkoschka), Kosmos Himmelsjahr 2012

(Hobby-Astronom in 4 Schritten, Astronomie für Einsteiger)
Ein Buch für Anfänger, um Etwas zu lernen...wäre die beiden eine gut Wahl?

Gibt es sonst noch was Sinnvollen für einen blutigen Anfänger?

Lg Sascha
 
Okulare sind ein 10mm und ein 25mm dabei, dazu gab es eine Barlow. Also nur die mitgelieferten Originalen......

Lg
 
Hallo Sascha,

sieht man von der zu schwachen Montierung (Nachschwingen) ab, ist das ein Instrument für eine ordentliche Reihe von Objekten.

Eine Justage per Laser geht schnell und insbesonders gut, da schon kleinste Abweichungen von der Idealjustierung während des Auslaserns sichtbar werden, die Optik aber relativ tolerant gegenüber solchen Abweichungen ist. Von daher reicht ein Laser aus.

Zu den Büchern wäre eine rote Taschenlampe ein hilfreiches Zubehör.

Als Okulare gehen einfache Plössl gut. Natürlich hat man nicht das große scheinbare Gesichtsfeld eines Weitfeldtyps, aber die Korrektur ist völlig ausreichend. Für hohe Vergrößerungen nutze ich allerdings "Orthos" (sie sollen wohl keine echten nach Abbe sein), welche einen etwas besseren Einblick aufweisen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Sascha,

habe mal die wichtigsten Sache aufgezählt:
-Teleskop
-stabile Montierung
-Rotlicht Lampe
-STERNKARTE
-Zusatz Okulare und evt. Filter
-Barlow für Planetarische Beobachtungen

Zu den Büchern: Ich habe Astronomie für Einsteiger und würde es "deinem" (ich dutse dich mal) Sohn empfehlen.
Du musst es ihm mit 6 doch aber noch vorlesen oder?

Aber da ich auch noch ein Blutiger(wortwörtlich da ich mich gerade geschnitten habe :D) Anfänger bin lege mehr wert auf die Antworten von den richtigen Amateuren.

L.G. Paul
____________________________________________________________
cs und ein schönes Weihnachtsfest.
 
Hi Sascha,

ein gutes Einsteiger-Instrument.

Zitat von Angel:
Allerdings sehe ich dadurch net so viel auf die schnelle;)

Beschreibe mal, was Du sehen kannst und was Du erwartest zu sehen. Wo ist genau das Problem?

Die Okulare sind für den Anfang ok und über die Justage würde ich mir erst mal keine Gedanken machen, solange nicht klar ist, was "net so viel" bedeutet.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@ fquadrat
Zu der Montierung --> ich hatte vor vllt eine Rockerbox zu bauen bzw zu kaufen.
Montierungen habe ich mir auch schon angesehen(inet), dachte da an Astro5DX, CG5/ADM, NEQ5 sowas in dem Bereich wenn die denn reichen...

Okulare, welche kann man den da kaufen die von TS Optics (Teleskopservice)??
Gibt es ja zb als normal und Weitwinkel und die gehen vom Preis her.....
Aber welche kaufen??? Gibt ja soo viele
Paragon ED, Ortho, Super Plössel, TS Plössel



@Watkin
Danke das freut mich zu hren dann habe ich ja doch kein mist gekauft;)

Zu dem 'nicht so viel' gibt es nachher noch nen Bild
Ich versuche es mal zu beschreiben....

Ich habe mir einfach einen Stern den ich gesehen habe versucht damit anzuschauen-->das Ergebniss war ein sehr sehr sehr kleines helles X
Wetter war allerdings bewölkt usw

Ansonsten habe ich einfach nix anderes gefunden was nach irgendwas aussah nur ein paar X'e..... ;(

Das andere was mir Fragen bereitet, wenn ich ohne Okular in den Tubus schaue durch die Öffnung dann sehe ich den großen Spiegel mit nem Punkt in der Mitte, mein Auge in dem kleinen Spiegel sehe ich auch, allerdings ganz rechts am Rand von dem großen Spiegel........

Sollte das nicht eig alles Zentriert sein???
 
Hi,

bei Sternen wirst Du nie mehr sehen, als Punkte oder in diesem Fall kleine Xe (die kommen von der Lichtbeugung an den Fangspiegelstreben.
Versuch mal anhand einer Sternkarte z.B. einen Kugelsternhaufen ausfindig zu machen oder einen Nebel oder Doppelsterne, etc ... Planeten sind lohnende Beobachtungsobjekte und der Mond natürlich.

Lade Dir z.B. das Programm Stellarium aus dem Internet, um dir einen Überblick zu verschaffen, was wann wo zu finden ist.

Ob deine Spiegel zentriert bzw. Justiert sind, wirst du mit einem bloßen Blick durch den offenen Okularauszug nicht genau genug feststellen können. Dazu musst du schon entlang der optischen Achse in den Okularauszug (OAZ) schauen. Eine Filmdose mit einem kleinen mittigen Loch in den OAZ gesteckt, ist eine gute Hilfe. Besser ist ein Cheshire Okular oder ein Laser, um die Justage zu prüfen.

 
Zitat von Angel:
@ fquadrat
Montierungen habe ich mir auch schon angesehen(inet), dachte da an Astro5DX, CG5/ADM, NEQ5 sowas in dem Bereich wenn die denn reichen...
Die EQ-5 trägt meinen 150/1200er so eben - beim Scharfstellen wackelt es bei hohen Vergrößerungen recht stark. Ein untersetzter Crayford würde das Problem lösen.

Okulare, welche kann man den da kaufen die von TS Optics (Teleskopservice)??
Gibt es ja zb als normal und Weitwinkel und die gehen vom Preis her.....
Aber welche kaufen??? Gibt ja soo viele
Paragon ED, Ortho, Super Plössel, TS Plössel
Reine Plössl haben 50° scheinbares Gesichtsfeld, sofern die dafür nötige Feldblende in das Okular paßt. Wenn Dir dieses Gesichtsfeld reicht, kannst Du Plössl oder Super Plössl nehmen; das Teleskop stellt keine hohen Ansprüche. Bei sehr kurzen Brennweiten, z.B. 5 oder gar 4 mm, haben Orthos etwas mehr Augenabstand, und das einfache 4-mm-Plössl hat auch etwas weniger Kontrast als so ein Ortho (und einen extrem geringen Augenabstand).

Ein Hinweis: Angefangen habe ich mit Plössln für 20 bis 30 Euro regulärem Preis pro Stück. Diese Okulare sind noch in häufiger Benutzung, obwohl eine Reihe von Weitwinkeltypen hinzugekommen ist, z.B. die "Blaukanten".

Bei Verwendung des Teleskops auf einer Dobsonmontierung sind Weitwinkelbauarten sehr praktisch, bei einer parallaktischen Montierung mit Motor oder gutem Handantrieb sind Plössl und Orthos völlig ausreichend. Später kann man auch hier das ein oder andere Weitwinkelokular kaufen, besonders für DS- und Mondbeobachtungen.

Grüße

fquadrat
 
So schaute das ca aus ;)

Habe das einfach mal alles mittig 'gedreht' nach Auge.....
 

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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sascha,

sieht so aus, als sei der Hauptspiegel schief. Der guckt Richtung Tubuswand statt direkt vorne raus. Wie sieht es denn hinten am Tubus mit den Justageschrauben für den Hauptspiegel aus?

Gruß
Markus
 
Ob die alle gleich eingestellt sind??? Habe ich nicht drauf geachtet, habe die einfach so verstellt das es im Aszug relativ gerade aussieht....

LG
 
Hallo Sascha,

justiere den Hauptspiegel so, daß Du die Fangspiegelspinne und den Fangspiegel in der Mitte des Hauptspiegels siehst und nicht am Rand wie jetzt.
Das wäre schon mal ein Anfang. Und dann holst Du Dir einen Justierlaser. Mit dem geht das genauer.
Und aus einer Filmdose oder einem anderen Teil mit Loch (das Loch muß lediglich in der Mitte des Auszugs sein) ist im Nu eine Zentrierhilfe gebaut.
Mit der Zentrierhilfe wird der Fangspiegel zum Auszug und zum Hauptspiegel ausgerichtet. Das macht man i.d.R. nur einmal. Mit dem Laser justiert man die optische Achse recht genau, genauer als mit der Zentrierhilfe. Mit dem Laser läßt sich dagegen der Fangspiegel nicht zum Auszug ausrichten, außer man hat eine Mittenmarkierung auf dem Fangspiegel. Also braucht man i.d.R. beide: Zentrierhilfe und Laser.

Siehe auch
http://www.pteng.de/astro/justage/justage.htm
http://www.seeing1.de/2a_justage.html

Gruß,
Markus
 
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