Hilfe meine Frau kann die Jupiterstreifen sehen

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Hallo,
es wurde hier schon mehrfach erwähnt, daß die normale Sehschärfe bei etwa 60" liegt. Ich habe beruflich bedingt viele Kinder und wenige Erwachsene erlebt, die auf etwa 40" bei optimalen Bedingungen kamen. Vor etwa einem Jahr war auch in den Tageszeitungen zu lesen, daß eine spezielle Laserbehandlung (kurzzeitig) eine Sehschärfe von etwa 30" möglich machte. Bei optimalem Kontrast wäre also der Jupiter mit solchen außergewöhnlichen Augen als nichtpunktförmig zu erkennen. Daß aber mit bloßem Auge die großen Bänder zu erkennen sind, ist eigentlich unmöglich.-
Trägt Deine Frau eine Brille?
Hochauflösende Grüße,
Michael.
 
Um nicht bis nächstes Jahr warten zu müssen will ich jetzt ein Jupiterfoto auf eine Pappscheibe kleben und diese in einem bestimmten Abstand postieren um den gleichen Durchmesser zu simmulieren wie das Original. Dann will ich den Kunstjupiter drehen und meine Frau soll beantworten in welche Richtung die Streifen im Augenblick verlaufen. Ich denke das ist fairer wie aus einem Buch zu lesen da hier nur eine Form zu erkennen ist. bei Buchstaben z.B kann man ein h mit einem k verwechseln oder nicht mehr klar erkennen trotzdem sieht man den Umriss des h oder k.
Um den Test perfekt zu machen müßte ich wissen wie groß ist der derzeitige Durchmesser des Jupiter genau? Und wie groß müßte ich die Pappscheibe für sagen wir einmal 20m Entfernung machen?
Gruß Andreas
 
Hey das hört sich gut an. Erzählst du uns wir der Trick mit dem Buch funktioniert?
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bei der großen Magier-Ehre: nein !

ich kann ja mal eine Albireo-Treffen-Aufführung machen, aber magisches Wissen ist Geheimsache. Höchstens der Kollegin Frau Godzilla-Hexe könnte man es offenbaren.

zauberhafte Grüße
 
hier das ergebnis!

hallo,

ich denke du wirst die scheibe schon in etwas größerer
entfernung aufstellen müssen.

ist ja eine simple gleichung.
jupiter ist zur zeit 905823000km entfernt und hat aktuell
einen durchmesser von 71000km.

das entspricht bei 20m abstand einem scheibchendurchmesser
von lächerlichen 1,567mm (millimeter!).
du siehst, deine frau ist wirklich verdammt gut drauf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

um sie zu testen mußt du den abstand also verzehnfachen.
in 200m entfernung hast du dann einen jupiterdurchmesser
von 1,567cm. das kann man ohne probleme zeichnen.

viel spaß, tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Mal eine indiskrete Frage: Ist Deine Frau farbenblind?
Zur Erklärung: Durch das Farbensehen haben wir Menschenaffen eine Menge Detailsehen eingebüsst.
Das war wichtig, um die Banane im Urwald zu finden, aber schlecht um die Laune des Säbelzahntigers abzuschätzen. Evolutionär war die Banane und die Aral-Tankstellenwerbung wohl wichtiger als der Säbelzahntiger. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Die Farbenblindheit war der entscheidende Vorteil des "Pferdeflüsters" Monty Roberts, um Wildpferde aus großen Distanzen zu beobachten, ohne sie zu beunruhigen. Er hat sich dann mal das Farbsehen kurz reaktivieren lassen (keine Ahnung wie das ging) und war schlicht entsetzt.
 
Re: hier das ergebnis!

Hallo Tom,

ich muss dich leider etwas Berichtigen,
mit deiner Äußerung:

"ist ja eine simple gleichung.
jupiter ist zur zeit 905823000km entfernt und hat aktuell
einen durchmesser von 71000km."

meintest du wohl nicht den Durchmesser sondern den Radius.

Sonst wäre unsere größter Planet, garnicht so groß.

Der Druchmesser liegt ca. bei 142.984 km.

Natürliche gibt es unter den verschiedenen Quellen Abweichungen von einigen wenigen km.



Gruß

Michael

 
Re: hier das ergebnis!

Hallo Binoviewer,
in 200m Entfernung auf einer 1,5 cm großen Scheibe Detail erkennen würde ich auch für eine Münchhausen Geschichte halten. Ich habe mal grob gerechnet:
Ich glaube daß der Jupiter im Moment einen Scheinbaren Durchmesser von etwa 60 bis 80 Bogensekunden hat bin mir aber nicht so sicher jedenfalls über eine Bogenminute groß.
In 20m Entfernung ist eine Bogenminute: 20000mm * 2 * 3,14 = 125600mm ( Umfang ) geteilt durch 360 nochmal geteilt durch 60 = 5,81 mm groß, da kann ich mir schon wieder vorstellen daß sie das schaffen könnte. Wie groß ist denn zur Zeit der Scheinbare Durchmesser von Jupiter weiß das jemand genau?
 
3cm auf 200m distanz...

jupiter hat zur zeit 35" durchmesser.
ich habe ja zuvor mit dem radius statt mit dem
durchmesser gerechnet.
wir kommen also beide auf etwa 3cm scheibchendurchmesser
bei 200m entfernung.

deshalb wird die geschichte aber auch nicht wahrscheinlicher.

vergiss nicht: deine frau muß auf der achse praktisch
30fach vergrößern können. wie das gehen sollte
ist mir ein medizinisches rätsel, aber wenn es wirklich
so ist, kannst du es ja leicht testen, wie besprochen.

ganz abgesehen davon werdet ihr dann stinkreich!
denk doch nur mal an die presse und die ganzen
interviews und fernsehauftritte, livetests usw.

für die knete die deine frau dann damit verdient,
kannst du dir mehrere sternwarten bauen lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
so sie dann noch bei dir bleibt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

also mach was draus, mann!

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
>Mal eine indiskrete Frage: Ist Deine Frau farbenblind?
>Zur Erklärung: Durch das Farbensehen haben wir >Menschenaffen eine Menge Detailsehen eingebüsst...

HOCH UNWAHRSCHEINLICH. Wenn man hier schon biologistisch herumargumentierten, sollte man bedenken, dass Farbenblindheit X-chromosomal vererbt wird, daher sind 8% der Maenner farbenblind, (bzw rot-gruen-schwach) aber kaum Frauen.

mit eukaryotischem Gruss

Hartwig
 
Hallo Godzilla,
also, wir nehmen mal an, dass Deine Frau tatsächlich die Wahrheit sagt. Es gibt Menschen, wenn ich es richtig erinnere, dann ist so eine Dame mal bei "Wetten dass?" aufgetreten, die außergewöhnliche Sehfähigkeiten haben. Die Dame bei Gottschalk, konnte Texte (meheree Zeilen) von einer Briefmarke ablesen. Da hätten Normalsichtige (Emmetrope) keine Chance gehabt. Glaubwürdig wirst Du aber doch nur, wenn Ihr mal einen Augenarzt konsultiert. Spaß macht dieser Klön aber auch so!
Guido
 
Eigentlich habe ich weniger "biologistisch herumargumentiert" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />, denn von der Erfahrung des total farbenblinden Monty Roberts aus meiner löchrigen Erinnerung erzählt.
Ich habe noch mal in seinem Buch nachgeschaut, und da stand auf Seite 96:
Daß sich mein Sehvermögen stark von dem normalsichtiger Menschen unterscheidet, habe ich später erfahren. Professor Oliver Sacks beschreibt in seinem Buch "Die Insel der Farbenblinden" das Schicksal eines Malers, der nach einem Autounfall plötzlich total farbenblind geworden war:
Er konnte menschliche Gestalten auf eine Entfernung von fast einem Kilometer erkenne... Seine Sehkraft war viel stärker geworden-adlergleich. Vor allem nachts konnte der Maler offenbar viel besser sehen als normalsichtige Menschen. Er erkannte auf einmal Nummernschilder von Autos , die vier Häuserblocks entfernt waren.
Der gute Monty hat seine Pferde auch aus 1,5 km mit dem Fernglas betrachtet
Seine Form der Farbenblindheit scheint wohl ein cortikale Ursache zu haben, er trägt keine Sonnenbrille. Was da physiologisch dahintersteckt (Plastizität,...), keinen blassen Schimmer. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Auf jeden Fall, wenn etwas unwahrscheinlich ist wie eine Achromatopsie, dann ist sie aber eben nicht unmöglich.

Aber da ich oben von einer blauen Jacke gelesen habe, hat sich wohl die Frage erübrigt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Re: hier das ergebnis!

Hallo,


ich finde, den Pappscheibentest kann man so nicht machen!

Der Jupiter ist ja schließlich sehr hell und grell vor einem dunken Hintergrund.

Selsbt, wenn sie auf der Pappscheibe die Streifen sieht, heißt das noch lange nicht, daß sie die auf Jupiter sehen kann.

Ist die Flächenhelligkeit der nichtvergrößerten Jupiterscheibe nicht viel zu groß, um Details zu erkennen?

Zur Sicherheit würde ich den Test nachts machen, eine grelle Lampe hinter einer Pappscheibe mit einem kleinen Loch positionieren und die Streifen mit dünnen Drähten oder Fäden simulieren.


Gruß Harald
 
Re: hier das ergebnis!

ja, stimmt vollkommen, sie müßte nicht nur
über eine extreme auflösung verfügen,
sondern auch den kontrast wesenltlich besser
verarbeiten können als ein üblicher mensch.

also wie gesagt: ich glaub die geschichte
nicht, aus vielen gründen.
es steht rein vom hausverstand her 1.000.000:1 das
es wahr ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

jedenfalls eine gewiefte frau, das muß man ihr
lassen. allerdings hätte ich ihr die geschichte nicht
gleich abgekauft. hätte einfach das nächste buch
genommen, es 5m weit weggelegt und sie lesen lassen
und die sache wäre gegessen gewesen.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Habe meiner Frau den Vorschlag mit dem Pappscheibentest in 100m Entfernung gemacht. Sie hat mittlerweile die Diskussion hier mitbekommen und kann es nicht verstehen daß sich so viele Leute darüber Wundern daß sie die Jupiterstreifen sehen kann. Für sie ist es was normales und hat sich keinen Kopf darüber gemacht. Ich hab ihr auch schon erklärt das es theoretisch nicht möglich sein kann. Ich hab Sie gefragt was sie sich denkt wenn sie die Sterne ansieht und plötzlich ist da einer mit Streifen dazwischen. Sie meinte sie würde sich nicht viel denken das wäre halt der Jupiter ausserdem hätten wir mal gemeinsam den Himmel ( Ohne Fernrohr ) beobachtet und da hätten wir beide ja schließlich beim Saturn deutlich erkennen können daß er eine ovale Form hat. Ich bin schon wieder umgefallen nach dem ich das gehört hab.
Sie meint das mit der Pappscheibe wäre eine schlechte Idee, weil die nicht leuchten würde. Sie hätte die Streifen auf Jupiter nur sehen können weil der so hell strahlte und die Streifen eben weniger.
Ich muß dazu sagen, daß ich auch finde das die Scheibe leuchten muß und vor einem dunklen Hintergrund stehen sollte. Ausserdem muß der Test auch in der Dämmerung passieren wegen der Pupillengröße. Also mit eurem Buchtipp in 10m Entfernung ist meiner Meinung nach doch etwas anderes.
In ein paar Beiträgen vorher schrieb mal jemand daß selbst im Altertum ( zur Zeit als es noch keine Fernrohre gab )niemals jemand über Streifen auf Jupiter berichtet habe.
Das kann gut sein denn wenn von angenommen zehntausend Menschen nur einer so eine aussergewöhnliche Sehkraft hat ( auch im Altertum )und er berichtet von Streifen auf Jupiter so werden die anderen dies kaum glauben da dieser eine ja spinnen muß.....
Gruß Andreas
 
Jetzt wird´s ja immer doller. Den Saturn nicht mehr als Lichtpunkt wahrzunehmen, wäre eine äußerst beeindruckende Leistung, die nur leider jenseits jeglicher biologischen Möglichkeit liegt. Der Saturn ist stets über eine Milliarde Kilometer entfernt, und Galileo konnte den Saturn mit seinem Teleskop bei über 30-facher Vergrößerung gerade noch ebenso mit Ring sehen (Wenngleich er nicht als Ring, sondern als "Henkel" erschien). Außerdem weiß wohl jeder gebildete Mensch der westlichen Welt von den Saturnringen-wenn deine Frau dir diese Geschichte also erst JETZT, nachdem sie von der Diskussion erfahren hat, auftischt, ist das für mich höchst verdächtig. Am Besten richtest du deine Frau mal auf den Mond und lässt sie die Krater in Clavius zählen ;-).
Gruß, Gardalon
 
jetzt ist alles klar, Deine Frau hat Dich wirklich einfach nur auf den Arm genommen und wird Dich erst wieder runterlassen, wenn Du ihr ein Paar exquisite neue Schuhe kaufst !

 
Hm,

ich finde es nicht gut wie hier ein körperlich anders talentierter - um mal einen politishc korrekten begriff zu benutzen - derartig verfehmt wird.
Fast schon Hexenverfolgung.
Its life Jim, but none as we know - sollte das Motto lauten.
Meine Mutter konnte nach einem Schaden am frontalen limbischen Cortexlappen auch 12 Sprachen plötzlich fließend, dazu einige regionale Dialekte. Das meiste davon verhandlungssicher.

 
Ich glaube meiner Frau immer noch!!
Das mit dem Saturn hat sich erst gestern Abend in einer Diskussion ergeben. Meine Frau meinte der Saturn hätte oval ausgesehen könnte das aber nicht beschwören. In diesem Fall meine ich daß Sie das vielleicht mit einer Fernrohrbeobachtung vermischt die länger zurückliegt. Damals hat sie ja auch nichts gesagt. Erst neulich wurde ich stutzig ( Im Urlaub )und fragte nach als der Jupiter noch am Himmel stand.
Meine Frau war in jungen Jahren schon beim Augenarzt und hat eine Brille bekommen um Ihre Sehstärke zu reduzieren. Sie hat mir das früher schon einmal erzählt: Ich kann zu gut sehen so dass ich eine Brille brauche um normal zu sehen. Ich habe damals gedacht naja kann ja möglich sein, ich hab aber nicht gedacht daß sie so gut sieht. Meine Frau hat keinen Grund mich zu veräppeln. Sie will sich nicht einmal wichtig tun und versteht es wie gesagt nicht daß sich so viele Leute über ihr Sehvermögen äussern. Nach dem Motto haben die alle nichts zu tun? Sie versteht auch nicht weshalb ich so erstaunt bin da es für sie eine normale Sache ist. Noch so was: Gestern Abend sßen wir draußen und redeten über die Forumdiskussion auch ein freund meinte daß sie damit zu Wetten Dass gehen könne. doch sie meinte wir wollten sie veräppeln und würden uns über sie lustig machen. Sie schaute zu einem Baum und zeigte auf den Wipfel und meinte das es für sie kein Proplem sei bei den Blättern am Wipfel die feinen "Äderchen" zu sehen" Der Wipfel war etwa 15m weg!!!
Jetzt kommen bestimmt wieder Kommentare wie: Was hatten denn die Blattläuse für Unterwäsche an......
Ich kann doch auch nix dafür.
Mein erstes Teleskop war ein 60er Novalux Refraktor mit Billigokularen. Da konnte ich gerade so den Jupiter sehen genau wie meine Frau ihn beschreibt.
Noch was: An dem besagten Abend schaute sie hinterher durch das Okular ( 28er Pentax auf Takahashi FS78 ) und meinte glatt: Ich kann mit blossen Augen die Streifen fast besser sehen wie mit dem Fernrohr. ( Wie man richtig fokussiert weiß sie schon )
Grüße Andreas
 
Na dann ist ja alles klar: Schmeiss den Takahashi weg und beobachte fortan durch deine Frau. Kann sie gut zeichnen? Dann wäre auch für eine "fotographische" Lösung gesorgt... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Olaf,

kein Mensch "verfehmt" hier jemand anderen.

Nur: auffallend ist doch, mit welchen fadenscheinigen Argumenten ("Sie meint das mit der Pappscheibe wäre eine schlechte Idee, weil die nicht leuchten würde. Sie hätte die Streifen auf Jupiter nur sehen können weil der so hell strahlte und die Streifen eben weniger") der ganz einfache "Buch-Test" oder "Scheibchen-Test" vermieden wird. Die Buchstaben eines Buches, noch dazu bei Tageslicht, auf 10 m Entfernung bieten doch weit mehr Kontrast und sind größer als die Wolkenbänder auf dem Jupiter. Wenn jemand diesen Test nicht augenblicklich macht und irgendwelche Ausflüchte findet um den Test zu umgehen, dann kann nur was faul an der Geschichte sein.

Schöne Grüße

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Obwohl der Beitrag recht lustig ist, frage ich mich immer noch warum du nicht einfach mal ein Buch in 10-15 Meter
Entfernung aufstellst und sie es vorlesen lässt.
Oder male kleine Objekte (Kreise, Kreuze etc.) auf ein Blatt Papier und stelle es weit weg.
Nur so kannst du die Sehkraft deiner Frau testen.

Ich kann auch erzählen das ich die Adern des Blattes an der Baumspitze sehen kann. Jedes Blatt hat Adern, also kein Beweis.
Sie mag ja vielleicht wirklich gute Augen haben, darauf kann sie stolz sein, aber ob sie so gut sind wie sie erzählt. Naja!

Und nun mach endlich den Test mit dem Buch!

Gruß
Chip
 
Ups, hallo psy

hm, die ironie meines gesamten beitrags ist wohl nicht ganz rübergekommen. Vielleicht hätte ich noch mehr übertreiben sollen oder mehr smileys einbauen müssen.

.hast ja recht.
ps. meine mutter kann bloss deutsch.
 
Ups, hallo psy
hm, die ironie meines gesamten beitrags ist wohl nicht ganz rübergekommen.
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Ups, hallo olaf, hab ich wirklich für ernst genommen, na Gott sei Dank daß es nur Ironie war,
schöne Grüße
 
ein bißchen Theorie zu "Hilfe - Jupiterstreifen"

aber man kann dfür mit der entfernung auf etwa 100m
zurückgehen und ein 1,5cm scheiberl malen
--------------

also ich hab mal ein bißchen recherchiert, vor allem in einem Artikel in NightSky 1/2003 von Herbert Müller, einem Optikermeister:

ich zittiere sinngemäß:
Definition für 100 % Sehschärfe: 2 Punkte in 0.14 mm Abstand aus 1 m Entfernung können getrennt werden
auf unserer Netzhaut entspricht das 0.0024 mm
das wir die Punkte dennoch trennen können, liegt am Durchmesser der Zäpfchen von nur 1/1000 mm

0.14 mm in 1 m entspricht ungefähr den von binoviewer berechneten 1.5 cm in 100 m Entfernung. D.h. man könnte doch theoretisch, weil 2 Zäpfchen auf der Netzhaut gereizt werden, bei optimalen Lichtverhältnissen erkennen, daß das Scheibchen in 100 m Entfernung bzw. der Jupiter kein Punkt ist, sondern eine Ausdehnung hat.

Aber ein mehr an Wahrnehmung, wie z.B. Erkennen der Wolkenbänder auf Jupiter, bzw. von Strichen auf dem 1.5cm-Scheibchen ist unmöglich, weil dann die durch die Zäpfchengröße ( 0.001 mm ) gebildete theoretische Untergrenze des Unterscheidungsvermögens weit unterschritten wird. Weniger als eine Nervenzelle kann nicht angeregt werden (außer natürlich für den Fall: keine Erregung). Es ist biologisch absolut unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich, daß die Zapfen in den Augen von Godzillas Frau so viel kleiner sind, als die Zapfen in den Augen der anderen Menschen.

Dabei betrifft diese theoretische Betrachtung nur die Sehschärfe bei optimalen Lichtverhältnissen und lässt die Kontrastproblematik völlig außer Acht. Bei dem relative geringen (weit weniger als schwarze Buchstaben auf weißem Papier) Kontrast zwischen Jupiteroberfläche und Jupiterwolkenbändern erscheint mir die Behauptung von Godzillas Frau auch theoretisch absolut unmöglich zu sein, abgesehen von den in anderen Beiträgen angesprochenen Ungereimtheiten bei der Beobachtungsschilderung und bei den Begründungen dem "Buch- oder Scheibchen-Test" zu umgehen.
 
Re: ein bißchen Theorie zu "Hilfe - Jupiterstreifen"

Wenn wir mal von einer biologischen Abnormalität und nicht von einer Lüge ausgehen, wäre es doch sehr einfach, dies zu beweisen. Was wir als erstes brauchen, ist das Auflösungsvermögen. Das kannst Du ganz einfach testen:
Starte ein Bildbearbeitungsprogramm (Paint) und färbe den Schirm schwarz. Dann machst Du zwei Punkte mit je einem Pixel Größe und zwei Pixel Abstand dazwischen. Teste Deine Frau jetzt auf verschiedene Entfernungen, ob es zwei Punkte sind oder einer, den sie sieht. Natürlich hast Du noch ein zweites Bild in petto mit nur einem Punkt, das Du vorher abgespeichert hast und zufällig austauschst.

Ich habe den Versuch oft und mit zahlreichen Leuten gemacht und so das Auflösungsvermögen ziemlich genau bestimmt. Wenn Du fertig bist, postest Du hier die Pixelzahl Deines Monitors (z.B. 800x600) und die Entfernung in cm, in der sie noch sicher erkennen konnte, ob es das 1er oder das 2er Bild war. Ich poste danach die Formel zum umrechnen in Bogensekunden.

Kommt ein Ergebnis um 15 heraus, ist sie am physikalischen Limit bei einer 7er Pupille (Raum vorher abdunkeln). Also eine biologische Glanzleistung. Kommt 14 oder weniger heraus, stimmen unsere Gesetze nicht, und wenn es mehr als 25 sind, kann man keine Streifen mehr auf Jupiter auflösen, denn der hat einen Durchmesser von ca. 60 Bogensekunden.

Bin gespannt!

Gruß
Michael
 
Re: ein bißchen Theorie zu "Hilfe - Jupiterstreifen"

als Frau von Godzilla würde ich, um einen Riesenehekrach zu vermeiden, bei Deinem "Pixeltest" das Gleiche machen, was ich auch als Hobby-Zauberer machen würde: eine gute Freundin in der Nähe des Bildschirms postieren, die mir versteckt vorher vereinbarte Zeichen gibt, ob ein oder zwei Punkte dargestellt sind. Ähnlich auch beim Scheibchentest. Auch ist die Wahrscheinlichkeit, allein durch Raten bei beiden Tests ein zutreffendes Ergebnis zu bekommen, 50 Prozent. Daher könnte man eventuell als emotional einfühlsamer und sensibler Mensch auch am Gesichtsausdruck des vertrauten Ehemannes das richtige Ergebnis ablesen (so machen es zum Teil sogenannte "hellsichtige Wahrsager").

Falls Godzillas Frau tatsächlich diese außergewöhnliche Sehkraft hätte, was ich für ausgeschlossen halte, wäre das so eine biologische und medizinische Sensation, daß die Überprüfung durch ein erfahrenes Universitätsinstitut erfolgen sollte, oder - noch besser (weil die sich mit Zaubertricks auskennen) - von der "GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Überprüfung von Parawissenschaften)": www.gwup.org

skeptische (alà TWR) Grüße



 
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