Hilfe zur Koordinatenumrechnung

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Hallo Peter,

SunEarth kenne ich. Nettes Tool, das.

Ich muss immer schmunzeln, denn es werden die Koordinaten auf die 7. Kommastelle ausgegeben.
Ich habe das mal nachgerechnet:
Am Äquator ist 1 Längemgrad etwa 111.32 km.
Auf meiner Breite hier in Graz bedeutet 1 Längengrad die Entfernung von 76.056 km.
0.0000001 Grad, die Genauigkeit von SunEarth, wäre dann eine Entfernung von 7.6056·10^-6 km, also rund 8 Millimeter. Das ist doch absurd, oder?


cs,
harald

--
 
Hallo Harald,

gut gesehen!

Ich weiß nicht, was die Geocacher an Genauigkeit für Ihre "Schatzsuche" brauchen - aber möglicherweise ist das u.a. auch deren Adressatenkreis ;-)

Auf der Seite findet sich (ganz ohne eigenes Nachrechnen):


Gruß,
Peter
 
Hallo Klaus,

Hi,
wir Geocacher brauchen nicht, sondern haben eine Genauigkeit von 3-6m, das ausreicht, um jeden Cache zu finden. ;)

OK, gut zu wissen. Sag mal die Geocacher haben doch sicher eine Box mit für die GPS-Koordinaten?

Auf dieser Seite fand ich, dass man das mit "dual-frequency receivers and/or augmentation systems" betreiben und auf eine Genauigkeit von "einigen Zentimetern" kommen kann. Also doch nicht so abwegig :unsure:

Kommen da nicht so Angaben vor wie "an Tag XY steht Sonne/Mond/bla x° hoch bei Azimut y°..."?
Quasi eine Umkehraufgabe, was interessant wäre.


cs,
harald

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Earthpoint.us ist gut, da wird ein beliebiges Format in die gebräuchlichen anderen Formate umgerechnet.

cs Alex
 
Kommen da nicht so Angaben vor wie "an Tag XY steht Sonne/Mond/bla x° hoch bei Azimut y°..."?
Quasi eine Umkehraufgabe, was interessant wäre.
Wobei GPS ja nur die Koordinaten im Gelände, also geografische Breite, Länge und Höhe über Normal Null angibt, aber KEINE RICHTUNG.

Für Richtungen im Gelände wird ja weiterhin ein Kompass benötigt, mit den bekannten damit verbundenen Einschränkungen und Ungenauigkeiten.

Um mit GPS alleine wenigstens grob die Richtung zu bestimmen, müsste man an zwei hinreichend weit voneinander liegenden Punkten A und B im Gelände die Koordinaten bestimmen und daraus dann die Richtung von A nach B berechnen.

Dass GPS alleine für Richtungen nicht taugt, sieht man ja an dem Umstand, dass man für die Einnordung einer Montierung immer noch die Sterne braucht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Harald,
was meinst du genau damit?
Geocaching betreibt man entweder mit GPS-Gerät, oder Handy.

OK, alles klar. Koordinaten umrechnen von DMS auf dezimal und umgekehrt ist ja ein einfacher Task, da gibt es sicher GPS Kastln die das schon eingebaut haben, bzw. für Handys gibt's sicher Apps.
Aber ich meinte die Koordinaten lon,lat muss man ja erstmal haben, ich dachte die werden (manchmal) an astronomische Gegebenheiten geknüpft...

cs,
harald

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Wobei GPS ja nur die Koordinaten im Gelände, also geografische Breite, Länge und Höhe über Normal Null angibt, aber KEINE RICHTUNG.

Für Richtungen im Gelände wird ja weiterhin ein Kompass benötigt, mit den bekannten damit verbundenen Einschränkungen und Ungenauigkeiten.
Mit Verlaub, wohl jedes Garmin (GPS) Gerät, das GPS Gerät schlechthin, hat ein Kompass, würde meinen standardmässig. Alle Garmins die ich hatte jedenfalls hatten das Feature, geht über Gyro Sensor. Die Genauigkeit ist ganz ordentlich. Und nein, man muss sich auch nicht bewegen dazu für eine Anzeige, wie ich kürzlich las und es fest behauptet wurde.
Erst eben getestet für eine Peilung von Venus am Tage.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Koordinaten für Geocaching sind vorgegeben und weltweit einheitlich.

Meintest du nicht das Koordinatensystem ist weltweit einheitlich?

Ich meinte die Koordinaten haben in dem Sinne, dass man ja wissen muss, an welchem Ort man sucht. Dass das alle mit dem selben Koordinatensystem machen, ist mir schon klar. Aber den Ort, hat man den immer vorgegeben? Das wäre ja dann bei der oben erwähnten Genauigkeit der Messgeräte wohl ziemlich langweilig, oder?
Gehe nach 48°9'35.430" N, 11°35'52.088" E und suche dort im Umkreis von 5cm? :rolleyes:

cs,
harald

--
 
Es hat nichts mit langweilig zu tun.
Man muss sich mit Geocaching befassen, um zu verstehen, um was es geht. Es geht um Suchen, Rätsel lösen, in die Natur gehen, Cache finden, loggen, geloggt werden, und und und.
 
Mit Verlaub, wohl jedes Garmin (GPS) Gerät, das GPS Gerät schlechthin, hat ein Kompass, würde meinen standardmässig.
Ja, und dieser Kompass funktioniert wie jeder magnetische Kompass in Bezug auf das Magnetfeld der Erde, also mit orts- und zeitabhängiger Missweisung zwischen True North und der lokalen Feldrichtung, wobei das im Garmin eben nicht visuell, sondern elektronisch ausgelesen und berücksichtigt wird.

Die Richtungsbestimmung erfolgt also in erster Linie über die magnetische Kompassfunktion und nicht per GPS. Letzteres kommt nur ins Spiel, um die orts- und zeitabhängige Missweisung als Korrektur zur lokalen Feldrichtung anzubringen.

Magnetic North Pole and Garmin GPS Devices
 
Es hat nichts mit langweilig zu tun.
Man muss sich mit Geocaching befassen, um zu verstehen, um was es geht. Es geht um Suchen, Rätsel lösen, in die Natur gehen, Cache finden, loggen, geloggt werden, und und und.
Vielen Dank für deine Antworten!

Ist nun der Such-Ort (Wien , Hambug, Bielefeld, Unterrottmannsdorf, das Feld da drüben...) vorgegeben oder nicht?

cs,
harald

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Vielen Dank für deine Antworten!

Ist nun der Such-Ort (Wien , Hambug, Bielefeld, Unterrottmannsdorf, das Feld da drüben...) vorgegeben oder nicht?

cs,
harald

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Nee, hab doch die Koordinaten. ;-)
Geb doch mal Koordinaten in Google earth ein. Da kommste auch zu einem Ziel.

PS:
Ich denke, wir lassen Geocaching hier mal aus dem Thread, weil es ja ein anderes Thema ist. ;-)
 
Die Richtungsbestimmung erfolgt also in erster Linie über die magnetische Kompassfunktion und nicht per GPS.
Nein, die Kompass Funktion funktioniert ausschliesslich über GPS. Der Gyro Sensor Kram setzt es dann noch 3D um. Ein magnetischer Kompass ist ganz bestimmt nicht eingebaut. Der angegebene Link betrifft die Berechnung des magnetischen Nordens, was ohnehin kaum jemand interessiert.
 
Nein, die Kompass Funktion funktioniert ausschliesslich über GPS.
Kleine Nachhilfe zur Kompassfunktion vom Garmin gefällig?

Kompass Arten der Garmin Outdoor Handgeräte und Uhren

Garmin Outdoor Geräte nutzen einen der folgenden Kompass Arten:
  • GPS Kompass: Wird in Outdoor-Geräten verwendet, wenn kein elektronischer Kompass vorhanden ist, um die Richtung zu bestimmen. Um eine korrekte Anzeige zu erhalten, ist eine Bewegungsgeschwindigkeit von 3-5 km/h erforderlich. Im Stillstand oder Geschwindigkeiten unter 3-5 km/h kann der Kompass nicht wie vorgesehen verwendet werden.
  • Elektronischer Standard-Kompass: Der elektronische Kompass funktioniert mehr wie ein traditioneller Kompass. Er kann im Stillstand und bei niedrigen Bewegungsgeschwindigkeiten eingesetzt werden. Um eine korrekte Anzeige zu erhalten, muss das Gerät waagrecht gehalten werden und regelmäßig kalibriert werden.
  • Elektronischer 3-Achsen-Kompass: Ähnlich dem elektronischen Kompass, kann der 3-Achsen-Kompass im Stillstand als auch bei niedrigen Bewegungsgeschwindigkeiten eingesetzt werden. Dieser Kompass kompensiert die Neigung, was bedeutet, dass das Gerät in jeder Position gehalten werden kann, damit eine korrekte Anzeige gegeben ist. Wir empfehlen eine regelmäßige Kalibrierung.
Was da als Elektronischer Standard-Kompass oder Elektronischer 3-Achsen-Kompass bezeichnet wird, verwendet einen magnetischen Kompass mit elektronischer Auslese, der wie dieser im Stillstand oder bei niedriger Bewegungsgeschwindigkeit funktioniert. In der 3-Achsen Version wird zusätzlich zu den horizontalen Feldkomponenten auch noch die vertikale Feldkomponente erfasst.

Der sog. GPS Kompass hingegen berechnet die Richtung, wie oben in Post #8 bereits angedeutet, aus den GPS-Positionskoordinaten von räumlich getrennten Messpunkten, also z.B. entlang einer Bewegung vom Punkt A zum Punkt B. Wenn diese Punkte hinreichend weit voneinander entfernt sind und ihre Positionen genau genug bestimmt sind, ergibt sich daraus auch die Richtung von A nach B, und daraus ergibt sich dann auch die Nordrichtung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mal ein Gefühl für die erzielbare Winkelgenauigkeit mit der reinen GPS-Methode zu bekommen:

Wenn man den GPS-Detektor über eine Distanz von einem Meter bewegt und entlang dieser Distanz die Positionskoordinaten auf +-2 cm misst, erhält man eine Winkelgenauigkeit von etwa +-2cm/100 cm = +- 20 mrad ~ +-1,1°.

Das ist zwar ok zum groben Anpeilen von Sternen, aber viel zu ungenau für die Einnordung einer Montierung für Langzeitaufnahmen.
 
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