Hilfestellung bei Gradient nach dem Stacken in Astro Pixel Processor

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Matula81

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Hallo liebe Community,

ich habe nach dem Stacken im APP zwei Gradienten im Bild und bin ratlos was die Ursache sein könnte.
Ein Gradient verläuft horizontal im oberen Drittel, der zweite rund um die Bode Galaxie.

Zu den Eckdaten:
  • Aufnahmekamera ist eine QHY268c am 8" Newton mit GPU Komakorrektor und UV IR Cut Filter
  • 75 Lights mit 180s bei Gain 0 und -20°C
  • 20 Flats und 20 Darkflats jeweils mit Flat Wizzard von NINA, UV IR Cut Filter und Flatfieldbox
  • 36 Darks bei Gain 0 und -20°C
Ich habe die wenigen auffälligen Lights aussortiert, die entweder Satellitenspuren, Wolken hatten oder zu hell wurden wegen einsetzender Dämmerung.
Ich habe die Kameraposition vor der Flaterstellung nicht verändert.

Neben dem fertig gestackten Summenbild habe ich euch noch die Master- Darks/ -flats / -darkflats angehängt.

Habt ihr eine Idee, woher die kommen könnten und wie ich diese vermeide?

Viele Grüße,
Tobias
 
Hattest evtl. Frost auf dem Sensor, dem Deckglas oder der Frontlinse vom GPU? Letzteres hat mir mal einen Streich gespielt.

PS.: Du hast die angehängten Bilder vergessen ;)

CS, Ralf
 
M81_Bode_Galaxie-crop-crop-St.jpg
 

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Die Master -dark / -flat / -darkflat sind jeweils invertiert zur besseren Sichtbarkeit.
 
Das ist kein Gradient, das ist ne fiese Kante!

Hattest Du evtl. Daten mehrerer Nächte kombiniert oder einen Shift in der Nacht gehabt? (Guiding-Abriss oder so?)

CS, Ralf
 
Tatsächlich habe ich die Bodegalaxie in 2 Nächten abgelichtet.
Ich habe jedoch das selbe Fehlerbild beim Leo Triplett (aus nur einer Nacht Belichtung).
 

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Deine Flats sind mit 0,035s arg kurz.

Wenn Du die Möglichkeit hast (es geht nur um den Test) und dein Equipment reproduzierbar zusammengesetzt bekommst oder gar noch hast, mach mal ein Satz Flats und passende Darks bei >1s.
Alternativ Stacken ohne Flats und gucken ob der Ring da auch da ist ... (jaja, Vignette wird unschön sein, aber darum geht es erstmal nicht)

CS, Ralf
 
Danke Ralf.
Ich werde nachher nochmal testweise ohne Flats stacken. Das ist ein guter Tipp.
Leider kann ich meine Flatfieldbox nicht dimmen. Bei mir übernimmt NINA die zum Histogramm passende Belichtungszeit.
 
Leg einfach zum Testen ein paar Blatt Papier ein, dann wird es dunkler. Ich hab meine mit etwas Abtönfolie mit Tranmission 5% aus dem KFZ-Bereich beklebt, kam keine 5 Euro, geht wunderbar. Ich regele meine aber zusätzlich via PWM + Mosfet vom Raspberry aus.

CS, Ralf
 
Ich habe das Problem auf die Flats eingrenzen können. Ohne Masterflats gibt es den Kreis und die Kante nicht.

Wie wirkt sich die Belichtungszeit auf die Qualität der Flats aus? Das leuchtet ? mir noch nicht ein.
Ziel ist ja ein mittlerer ADU Wert.

Oder anders gefragt, warum könnte eine längere Belichtungszeit bei niedrigerer Leuchtstärke die Artefakte verhindern?
 
Hallo Tobias,

solche Effekte habe ich auch an meiner ASI2600mm, wenn die Belichtungszeit an der Flatbox sehr kurz ist. Sie liest dann nicht gleichmäßig und nicht reproduzierbar aus. Ich belichte die Flats daher mit 3s. Um da hin zu kommen lege ich eine diffuse Plexiglasscheibe dazwischen.

VG Peter
 
Ich hatte ähnliche Artefakte bevor ich mein Flatfield abgetönt habe.
Trotz 55 kHz PWM mit 3% Pulsdichte (weniger ging nicht, da bleibt das Panel aus) und einer kaum wahrnehmbaren Helligkeit war das immer noch zu viel, sodass ich bei der kleinsten Integrationszeit von 35 ms landete ... Ich hatte vor allem mit dem "Zentraldonut" zu kämpfen; solch abgefahrene Artefakte um Objekte wie Du hatte ich nicht.

Die 0.95 ND-Folie lässt mir nun viel Spielraum; ich belichte die Flats aktuell mit 60s bei einer Pulsdichte von 13%. Warum so lang? Gewohnheit. Ich würde sie bei den nächsten Runden wohl auf 5-10s reduzieren.

CS, Ralf
 
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