Himmel- und Erdbeobachtung

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Tim3010

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Hallo Forum!
Wir sind vor kurzem umgezogen in eine Wohnung mit schönem Weitblick. Nun würde uns interessieren, was wir da am Horizont (Stadtteile, Natur) so alles erkennen können. Unser Gedanke in Richtung Teleskop hat also eher irdisch begonnen. Nach einigem Lesen über Teleskope haben wir aber mehr und mehr Interesse für das Erkunden des Himmels entdeckt. Wir haben hier weder Erfahrung noch sehr spezifische Anforderungen (Planeten, Deep Sky) und würden einfach gerne lernen, was sinnvoll in dieser Kombination möglich ist.

Aufbauen würden wir das Teleskop auf unserem Balkon, wir sind zwar eher im Grünen aber es gibt leider doch auch viel Streulicht (beleuchtete Straße vor dem Haus, Städte mit etwas Abstand im Blickfeld). Neben dem Teleskop sollten noch zwei Stühle auf den Balkon (ca 4m x 1,8m) passen, Fotos im Anhang.

Da es für uns ein allererstes Ausprobieren in Richtung Astronomie ist, suchen wir einfach zu bedienendes Equipment das auch nicht zu teuer ist. Auf der anderen Seite möchten wir natürlich so viel ausgeben, dass wir nicht sofort das Interesse verlieren weil alles wackelig ist und gar nichts zu erkennen ist. Wir hatten initial an grob 200-300€ gedacht.

Ist unser Vorhaben realistisch und sinnvoll? Habt ihr uns vielleicht Vorschläge?
 

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Hallo Tim,
das solltet ihr wirklich machen. Klingt alles sehr bequem und das ist ein guter Startpunkt.
300€ ist aber sehr tief.
Einfach zu bedienen? Meine Meinung ist, nicht mit Goto- und Computersteuerung losmaschieren, sondern esrtmal alles per Hand. Dann versteht ihr auch die Bewegungen am Himmel.
Bei dem Budget und Vorhaben: Ein gebrauchtes 6" Dobson Teleskop , Sternkarte aufs Handy ( oder besser noch in der Hand) und 3 Okulare würde ich empfehlen.
 
Danke! Mit so einer positiven Einschätzung zum Standort hätte ich gar nicht gerechnet (ist halt leider doch nicht richtig dunkel nachts).

Hm, einige Euro +- sind sicher ok, 500€ wären mir als Start aber eigentlich zu viel.

Bei Goto will ich deiner Empfehlung folgen. Fand ich zunächst technisch spannend, dann aber irgendwie doch nicht Sinn der Sache für mich. Wichtig wäre aber, dass die Hürde abends loszulegen möglichst niedrig ist. Wenn wir jedes mal lange Kalibrieren müssen, würden wir das Teleskop sicher seltener nutzen.

Stellt die Erdbeobachtung (=ab und an Gebäude am Horizont identifizieren) denn irgendwelche zusätzliche Anforderungen? Dobsen z.B. dafür eher geeignete oder nicht?

Gebraucht ist eine Option, allerdings kann ich den Zustand mangels Erfahrung kaum einschätzen. Zusätzlich wäre mir Versand in Coronazeiten deutlich lieber. Bei manchen Shops kann man ja aber ebenfalls gebrauchte Teleskope kaufen, das wäre für uns in diesem Fall optimal.
 
In deiner Stelle würde ich erstmal mit einem Spektiv anfangen. Astronomische Fernrohre, also auch der Dobson, zeigen ein für Erdbeobachtung ungeeignetes Bild - kopfüber und seitenverkehrt.
Mit einem Spektiv, so 60 bis 100fache Vergrößerung kann man auf dem Balkon schon starten. Mond, Jupiter mit Monden und auch der Saturnring sind schon machbar.

Gruß Helmut
 
Bei einem Spektiv hatte ich die Bedenken, auch nicht wenig Geld auszugeben und schnell unglücklich zu sein, weils halt doch nicht das Richtige ist. Deswegen hatte ich mental schon eine Umkehrlinse eingeplant. Das ist aber zugegebenermaßen nur ein Gefühl nach dem Durchscrollen von Astronomie Shops.

Zu Teleskopen wie Heritage-130P, Omegon Teleskop N 150/750 EQ-3, Omegon Teleskop Advanced 130/650 EQ-320, Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200, Skywatcher Teleskop N 130/900 Explorer EQ-2 würdet ihr mir demnach eher nicht raten?
 
So wie Helmut, würde ich auch mit einem guten Spektiv anfangen.
Ich habe auch mein Leica APO Televid im Urlaub immer mit dabei und in den Bergen konnte ich exzellente Beobachtungen am Nachthimmel machen.

LG,
Jiri
 
Servus Tim,

also von den genannten Teleskopen bin ich der Meinung, dass die Montierungen grundsätzlich unterdimensioniert bzw. ungeeignet dafür sind. Ausgenommen der 8" Dobson in seiner Rockerbox. Von den Heritage liest man auch ab und zu, dass die etwas wackelig sind.

Naturbeobachtung mit einem Teleskop halte ich aus den bereits genannten Gründen für umständlich. Für Himmel wäre ein 8 Zöller natürlich nicht schlecht, wobei ich die Optik der Omegon Dobsons nicht kenne.

Grüße
Mathias
 
Hallo Tim,

ich kann Jiri und Helmut nur beipflichten. Für Erdbeobachtungen ist ein Spektiv mit 45° Einblick oder evtl. ein Bino besser geeignet als ein Newton Spiegelfernrohr.
Deshalb habe ich eine Freundin vor einigen Jahren mit einem Spektiv auf solidem Fotostativ und einem kleinen astronomischen Refraktor ausgerüstet. Schnell hat sie festgestellt, dass das Spektiv schnell auf ein Ziel am Waldrand oder auf dem Feld einzustellen ist. Der 45° Einblick hinten ist viel intuitiver, mit der schwächsten Vergrößerung und Landschaft im Bild wird das Tier gefunden und dann nach Wunsch herangezoomt. Das Spektiv steht bei ihr immer einsatzbereit neben dem Schreibtisch im ersten Stock.
Natürlich kann sie mit dem Spektiv auch mal nach dem Mond oder zuletzt nach der Venus schauen. Schnell hat sie jedoch heraus gefunden, dass das mit dem Fernrohr (auch Grab and Go) auf der Terrasse viel besser geht. Da sind auch höhere Vergrößerungen noch sinnvoll für die das Spektiv mit Absicht nicht eingerichtet ist, weil bei der Erdbeobachtung jenseits 60x kaum Freude bereiten.

Oft ist es sinnvoller sich 2 bezahlbare "Spezialisten" zuzulegen als nach dem Optimum für alles zu suchen, das es kaum gibt und das dann sch..... teuer ist.

Ein ordentliches Spektiv ist auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang.

CS Gerhard
 
Hallo Tim,

verschiedene Anforderungen erfordern verschiedene Instrumente. Mit 5 oder 6 Zoll kannst du auch mal 200x vergrößern, das ist gut für Planeten. Bezahlbar ist das in deinem Preisrahmen nur als Dobson.

Für Erdbeobachtungen ist ein Dobson ungeeignet. Und man kommt auch mit weniger Vergrößerung aus. Hier würde ich eher ein Fernglas einplanen, 10x42 zeigt schon was. Das kann man auch für Astronomie immer Mal gebrauchen.

Will man unbedingt beides zusammen bündeln dann wäre so ein Volksapo 80/600 keine schlechte Wahl, immer noch günstiger als ein hochwertiges Spektiv und flexibler einsetzbar. Allerdings auch schon gut über Budget.

VG Klaus
 
Vielen Dank für eure Erklärungen! Hat etwas gedauert bei mir — ein Gerät zum Vergrößern, das muss doch für oben und unten funktionieren :). Die Anforderungen sind wohl aber doch zu unterschiedlich.

Zitat von klawipo:
verschiedene Anforderungen erfordern verschiedene Instrumente.

Klare und logische Aussage, das kann ich nachvollziehen.

Oft ist es sinnvoller sich 2 bezahlbare "Spezialisten" zuzulegen als nach dem Optimum für alles zu suchen, das es kaum gibt und das dann sch..... teuer ist.

Da möchte ich Eurem Expertenrat folgen. Zeitlich würden wir denke 90% in den Himmel schauen, 10% auf die Erde. Dass es also nur ein Spektiv oder Fernglas wird, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür bin ich zu motiviert mit einem Teleskop Erkundungen zu unternehmen.

Für das Szenario mit zwei Spezialisten zum Einstieg: habt ihr mir vielleicht konkrete Empfehlungen? Ich suche also preislich den untersten Level, der ordentliche Ergebnisse liefert.

Viele Grüße,
Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
Für das Szenario mit zwei Spezialisten zum Einstieg: habt ihr mir vielleicht konkrete Empfehlungen? Ich suche also preislich den untersten Level, der ordentliche Ergebnisse liefert.

wer sucht das nicht...?

Deine Anforderungen passen leider auch nicht zum Budget. Ich würde Dir bei Deinen örtlichen Gegebenheiten einen gutmütigen Dobson (6 oder 8 Zoll) für die Himmelsbeobachtungen und ein Fernglas oder ein kleines Spektiv für die Erdbeobachtungen vorschlagen. Falls Du ein Kamerastativ hast, kannst Du das für das Spektiv nutzen.

Im Prinzip das was der Klaus schon emfpohlen hat. Da hast Du was Solides für den Himmel, was auch genug Öffnung für DeepSky hat und was Transportables für die Erdbeobachtungen.

CS.Oli
 
Hi Oli,

ich bin sicher da gibt es unterschiedliche Ansprüche. Ich wäre mit ordentlichen Ergebnissen zufrieden, andere sind bereit mehr zu investieren und erwarten dann sehr gute Ergebnisse. Soll nur heißen ich habe für das Einsteigergerät keine professionellen Ansprüche.

Das sind dann für mich Kandidaten für den Einstieg:





Gesamt müsste ich dann eher den Bereich 400-500€ anpeilen.
 
Hallo Tim,

ich bin kein Newtonier... kann Dir also nicht wirklich kompetent raten. Aus der Liste würde ich den 8" Skywatcher nehmen. Denk aber bitte dran, dass Du auch noch ein paar gute Okulare brauchst!

Was hältst Du von einem gebrauchten Gerät? Gibts hier im Marktplatz immer wieder gute Angebote.

CS.Oli
 
Hallo!
Ich würde aus dieser Auswahl auch den Skywatcher Skyliner nehmen.
Ein super Teleskop und perfekt für den Anfang!

Denk jedoch daran, dass auf einem Balkon das Geländer im Weg sein könnte - die Drehachse liegt doch recht tief bei der Dobson-Bauform.

Mario
 
Guter Hinweis, Mario. Ich hoffe der Tisch ist hoch genug, so dass das Geländer nicht im Weg ist. Werde versuchen das noch zu messen.

Gebrauchte Geräte sind auch eine Option, ich werde mich auf dem Marktplatz umschauen.

Zu Spektiven als Alternative zum Fernglas habe ich mich auch noch etwas umgesehen:

(alle gefunden unter der Kategorie Spektiv, auch wenn die Seite unter Navigation mal was anderes sagt)
Geht das in die richtige Richtung?
 
Hallo Tim,

die beiden 80/400 taugen nicht als Spektiv. Das sind Fraunhofer Refraktoren = Farbwerfer, vor allem tagsüber macht sich der Farbfehler bemerkbar. Ein kleines Mak ist ideal für die Tagesbeobachtung. Ich hatte mal ein Bresser 100/1400, das war perfekt.

CS.Oli
 
Hallo Tim,

die beiden 80/400 taugen nicht als Spektiv. Das sind Fraunhofer Refraktoren = Farbwerfer, vor allem tagsüber macht sich der Farbfehler bemerkbar. Ein kleines Mak ist ideal für die Tagesbeobachtung. Ich hatte mal ein Bresser 100/1400, das war perfekt.

CS.Oli
Hi Oli,

vielen Dank für die schnelle Antwort und die Erklärung! Zum bereits verlinkten Celestron wären das also noch Alternativen




Viele Grüße,
Tim
 
Hallo Tim,

für die Erdbeobachtung macht eine äquatoriale Montierung keinen Sinn. Eine leichte azimutale Montierung ist einfacher zu bedienen. Sowas wäre eine Möglichkeit mit einem Fotostativ oder ein Kugelkopf tut es auch.

CS.Oli
 
Frag doch mal im Marktplatz, ob grad jemand ein kleines Mak zu verkaufen hat! Kommt hier öfter vor.

CS.Oli
 
Hallo Tim,

ich gehe jetzt nochmal auf Anfang und habe mir auch mal Dein Balkon-Foto richtig hingedreht. Dabei ist mir erstmal aufgefallen, dass es doch etwas enger ist und vor allem, dass Du ja noch oben keine freie Sicht hast.

balkon.jpg


Wenn ich das Foto so anschaue, dann ist das was Du da tagsüber anschauen willst doch recht weit weg. Also ein 100 mm Mak wäre da schon angebracht. Damit kannst Du die Vergrößerung von ca 140fach erreichen, die tagsüber IMHO noch sinnvoll ist. Mit meinem Mak 100/1400 konnte ich auf 3 km noch Autonummern lesen. Das ist schon toll. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass mich die Tagesbeobachtungen nicht so sehr reizen.

Dann habe ich den Eingangsthread nochmal angeschaut:

Da es für uns ein allererstes Ausprobieren in Richtung Astronomie ist, suchen wir einfach zu bedienendes Equipment das auch nicht zu teuer ist. Auf der anderen Seite möchten wir natürlich so viel ausgeben, dass wir nicht sofort das Interesse verlieren weil alles wackelig ist und gar nichts zu erkennen ist.

Wegen der Balkonsituation und dem Dach drüber und der Tatsache, dass es ja einfach zu bedienen sein soll, würde ich die Empfehlung zu einem Newton zurückziehen und zum Ausprobieren tatsächlich zu dem Skywatcher Refraktor 120/600 Startravel raten. Den gibt es als Set mit einer AZ3 Montierung schon für 399 Eur.

Sollte Dir das mit der Tagesbeobachtung tatsächlich Spaß machen und der ST120 zu bunt sein, dann kannst Du später noch ein Maksutov als Spektiv dazu kaufen. Das passt dann auch auf die AZ3 Montierung.

Zu dem Set noch ein paar Anmerkungen:
  • mir persönlich gefällt die AZ3 nicht! Sie ist etwas schwach für den ST120 und ich persönlich brauche auch die Feinverstellung nicht. Deshalb würde ich zur AZ4 raten, die ist deutlich stabiler. Das wäre eine Verhandlungssache mit dem Händler. Leute, die auf die Feinverstellung Wert legen, raten auch zur AZ5. Die wiederum braucht für den Refraktor aber diese Verlängerungssäule und damit wird das Ganze wieder wackeliger.
  • Im Set ist ein 45° Amici Prisma dabei. Das ist für Tagesbeobachtungen perfekt aber leider für nachts nicht sinnvoll, vor allem für Objekte, die sehr hoch stehen.
  • Die im Set enthaltenen Okulare sind zum Probieren erstmal ok, aber mittelfristig wirst Du in weitere Okulare und evtl. einen 2" Zenitspiegel investieren wollen, damit Du die Optik wirklich ausreizen kannst.
Auch hier lohnt sich evtuell mit etwas Geduld am Marktplatz nachzufragen oder ein Angebot abzuwarten.

Schönes Wochenende

CS.Oli
 
Hallo Oli,

vielen vielen Dank, dass Du Dir so viel Zeit nimmst um mir als Neuling weiterzuhelfen!

Ich versuche nochmal den Stand zusammenzufassen:

Variante A: Ein Newton Dobson 6" oder 8" + Fernglas mit Stativ / Spektiv, z.B. Celestron C70 Mini Mak
Für Himmelsbeobachtung eigentlich in dem Preisrahmen optimal. Kein Farbfehler. Erfordert regelmäßig etwas Kalibrierungsaufwand, groß und schwer (in meinem Fall aber eher kein entscheidender Punkt). Auf meinem Balkon wegen Größe und Überdachung evt schwierig für Himmelbeobachtung. Für Erdbeobachtung ungeeignet. Spektiv ist Fernglas bei den gewünschten Distanzen vorzuziehen (ein altes 8x21 Ferngals habe ich inzwischen ausprobiert -- ich möchte auf jeden Fall ein Stativ + mehr Vergrößerung). Das C70 ist in unserem Fall für Erdbeobachtung ok, aber nicht optimal mit Vergrößerung bis 75x. Insgesamt wohl die teuerste Variante (400€ fürs Dobson, 140€ fürs C70). Macht nur Sinn, wenn ich den Plan mit Balkon aufgebe und in den Garten umziehe.

Variante B: Ein Maksutov, später ggf ein weiteres Teleskop nachrüsten
Für Himmelsbeobachtung in der Preisklasse schlechter als das Dobson, dafür geeignet für den Balkon. Wenig Farbfehler und damit sehr gut für Erdbeobachtung. Erste Ansichten von Planeten und etwas Deep Sky möglich. Da es anfangs für beides genutzt wird, würde ich über dem C70 einsteigen. Gefunden hatte ich hier z.B. Skywatcher Maksutov Teleskop MC 102/1300 Starquest EQ für 289€ oder auf AZ EQ Avant Montierung für 379€.

Variante C: Ein nicht-Maksutov Refraktor, Skywatcher Refraktor 120/600 Startravel, evt mit AZ4 oder AZ5 statt AZ3
Mehr Farbfehler als ein Maksutov, aber geeignet für Erd- und Himmelsbeobachtung. Das Teleskop ist etwas größer und schwerer als das Maksutov in Variante B (4,1kg vs 1,9kg), die AZx Montierung beim 120/600 Startravel ist vermute ich wesentlich stabiler. Einen Erfahrungsbericht zum Teleskop gibt es hier: Skywatcher 120/600-Refraktor:Ein Erfahrungsbericht. Preislich 399€, damit vergleichbar zu Variante B.

Noch nicht ganz klar ist mir der Unterschied zwischen Variante B und C. Im Erfahrungsbericht schlägt sich ein Maksutov besser, allerdings weiß ich nicht ob dieses Maksutov mit dem von mir gefundenen Skywatcher 102/1300 vergleichbar ist.

Auch Dir ein schönes WE!
Tim
 
Hallo Tim,

die kurze Brennweite des 120/600 und der 2 Zoll Anschluss erlauben ein großes Feld. Mit einem guten Nebelfilter, 2 Zoll Okular und Himmel, naja, ab mag5 vielleicht, kannst damit zB Nordamerikanebel und Cirrusnebel in vollem Umfang sehen, mit dem Maksutov geht das aufgrund der langen Brennweite und auf 1,25 Zoll beschränktem Anschluss nicht. Dafür kann der Mak Planeten praktisch ohne Farbfehler zeigen. Allerdings bleiben die bei gleicher Vergrößerung auch etwas dunkler wegen der kleineren Öffnung.

Was für den Achromaten spricht, ist, dass er immer noch Sinn macht, wenn du dich mal vergrößerst. Gegen einen 8 Zoll Dobson mit 1200mm Brennweite hat der Mak kaum Argumente, der Kurzachromat mit seinen weiten Feldern schon.

VG Klaus
 
Hallo Tim,

Variante B, wenn der Schwerpunkt auf Erdbeobachtung liegt, Variante C, wenn der Schwerpunkt auf Himmelsbeobachtung liegt.

Ich hatte mit einem Mak angefangen weil ich mir auch nicht sicher war, ob mir die Astronomie zusagen würde und da dachte ich, ich hab dann wenigstens ein gutes Spektiv für tagsüber. Dann kam es allerdings genau andersrum: tagsüber fand ich eher uninteressant, nachts um so interessanter. Nur ist das Mak da halt da schlechteste Lösung gewesen, weil eigentlich nur für Mond, Planeten und Sonne (nur mit Sonnenfilter!!!) geeignet. Selbst unter dunkelsten Himmel im Winter in Lappland fand ich das Mak mehr Frust als Lust. Deshalb würde ich heute unbedingt zu dem Refraktor raten, wenn Astronomie im Fokus steht.

CS.Oli
 
......und den hier bitte nicht vergessen. Celestron Teleskop Binokular Fernglas Binokularansatz 1,25" Neu Einäugig ist nämlich sehr mühsam u. ist mehr für Spezialisten geeignet. Ich habe mir letztens ebenfalls ein Bino zugelegt, bin ähnlich wie Du gelagert.......etwas Natur u. dann das All. Bin schwer begeistert vom beidäugigem Sehen.
Falls Du einen Laden in Deiner Nähe hast, kannst Du sicherlich den Unterschied erst mal testen.
Der Nachteil beim Bino....Du benötigst immer 2 gleiche Okulare. Das Bino kannst Du aber später auch für andere Teleskope gebrauchen.
Mein Teleskop....ein Bresser Refraktor 90x1200.
Mfg. Peter/Berlin0E88F795-9ABC-4E33-80AD-21BDA1B9274A.jpeg
 

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Vielen Dank für Eure Hilfe!

Danke für den Bino Hinweis, Peter! Die werde ich mir noch anschauen und mit meinem Fernglas mal Mono simulieren. Bei den Spektiven hätte ich als Alternative zum C70 Mini noch das Levenhuk Blaze Base 70 entdeckt.

Grobes theoretisches Verständnis für den Kauf ist damit da, jetzt heißt es Prioritäten setzen und entscheiden. Eine weitere Möglichkeit: ich habe herausgefunden, dass ein Freund ein Teleskop besitzt. Vielleicht probiere ich damit mal für erste praktische Eindrücke.

Viele Grüße,
Tim
 
Stimmt, das hätte ich mir auch gewünscht; jemand mit den gleichen Interessen. Vielleicht hat er auch gleich 'etwas' ?für Dich.
Mfg.Peter /Berlin
 
.......Hauptsache, ihm schwirrt nicht der Kopf hinterher. Das kann leicht passieren, wenn der Freund zu den Profis gehört. Ein Einsteiger sollte möglichst nach der eigenen Fasson handeln; Lehrgeld mussten/müssen wir alle bezahlen. Das Problem ist ja nicht nur das Teleskop, sondern die Zusammenstellung, und, ......
das alles recht kostspielig ist......?
Mfg. Peter/Berlin
 
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