Holmes mal chemisch vom 04.11.07

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Burkhard

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Also erst mal ein "Respekt" von mir für Eure super Bilder. Soviel Kommentar kann ich gar nicht abgeben. :super:

Was hier so gezeigt wird ist enorm. Von groß bis klein hell mit Schweif und "durchsichtig" mit Strukturen. Das ist chemisch wenn überhaupt nur mit verschiedenen Beli und Scans erreichbar, allerdings nicht mehr mit der Auflösung wie es digital möglich ist.

Ich habe mich trotzdem mal mit dem letzten Bild auf meine P-Six und dem Sonnar 4/300 bei Blende 5,6 versucht. Film war der Fuji Provia 400 X, Beli etwa 12 Minuten.

Hier mal so ein normaler Eindruck
Link zur Grafik: http://img117.imageshack.us/img117/4897/img057holmes04112007hm2.jpg

... und dann mal das Dia etwas "lichter" eingescannt. Der Schweif und die grüne Koma sind in diesem Ausschnitt in Ansetzen zu erkennen, da war ich dann doch überrascht.
Link zur Grafik: http://img129.imageshack.us/img129/7676/img057holmes04112007schgh9.jpg

Ich hoffe es gefällt.
Gruß
Burkhard
 
Hallo Burkhard,

schönes Bild. Das große Feld gibt mal eine ganz andere Perspektive. Für den Schweif hast Du wohl genau den richtigen Tag erwischt und der blauempfindliche Provia hat ihn auch prima aufgesaugt.

Gruß
Andreas
 
Hallo Burkhard,

dein Bild ist schon nicht schlecht und der Schweif kommt sehr gut raus. Wenn ich bedenke wie lange ich am 11ten belichtet habe und wie heftig ich dies Bild hier bearbeiten musste finde ich diese chemische Arbeit wirklich sehr gut. Bleibt nur zu hoffen, dass uns der Komet noch etwas erhalten bleibt, wenn ich mir aber die Bilder von Anno Tuc ansehe denke ich die ganz grosse Show ist vorbei.

MfG

Rainmaker
 
Hallo Burkhard,

schöne Übersichtsaufnahme!

Das ist chemisch wenn überhaupt nur mit verschiedenen Beli und Scans erreichbar, allerdings nicht mehr mit der Auflösung wie es digital möglich ist.

Hmmm, da bin ich anderer Meinung. Nur machen viele digital zum Maß aller Dinge, alles und jedes wird durchs digitale Auge gesehen. Und die chemischen Ergebnisse gar manchesmal als nicht authentisch angesehen. Im Vergleich zur digitalen "Referenz".

Vorgestern habe ich auch mal mit meinem 30cm Newton auf Holmes gehalten:

Link zur Grafik: http://img27.picoodle.com/img/img27/5/11/13/clavius/f_Holmes12110m_1880193.jpg

Der Film zeigt die Farben -so meine ich- recht gut und die Auflösung ist auch ganz ok.

Ist übrigens eine Einzelaufnahme u nd ein Einzelscan. :/
 
Hallo Ralf, hallo Burkhard,

ich gratuliere zu den hervorragenden chemischen Aufnahmen!!

Beste Gruesse,
Georg

Meine Homepage
 
Hallo Georg,

bedanke mich ganz herzlich! Übrigens: Tolle Seite die da hast, werde mal rumstöbern. :respekt2:
 
@ Burkhard & Ralf :

Eure Bilder von Holmes gefallen mir sehr gut.


@ Georg:

Also hab mir deine Seite mal angeschaut
(galaktische Nebel) :hochachtung:
Genial echt. In meinem Film (am Rande der Milchstraße oder fernab des Sonnensystems) sieht das nicht anders aus!!!

LG
Patricia
 
Danke Andreas,
das ich den richtigen Tag erwischt habe ist mir nicht bewusst. Dann werde ich noch mal extrem Scannen. :/

Letzten Montag hab ich ihn noch mal mit 500mm und Pentax MX aufgenommen. Mal sehen was diese Aufnahmen hergeben. Aber das dauert noch - es müssen noch 31 Bilder belichtet werden

Gruß
Burkhard
 
Wau. Der kam ja regelrecht ins stottern. :augenrubbel:

Digital wird muss ja auch nachgearbeitet werden, üblicher Weise werden auch mehreren Aufnahmen verwendet. Beim Dia hat man das Ergebnis (leichter Grünblauton wegen Himmelaufhellung in der Stadt) und muss zusehen wie man weiterkommt. Die Umsetzung ins digitale ist der Haken. Ich schlage mich da mit einem Epson Perfection 3200 rum. Besser wäre ein für Mittelfomat tauglicher Trommelscanner.

Gruß
Burkhard
 
Hallo Ralf,
ja was ist das Maß?. Ich geh jetzt mal von der doch relativ kleinen Pixelgröße bei den DSLR aus. Beim Film ist noch eine gewisse räumliche Tiefe in der Filmemulsion wenn auch nur im Mikrometerbereich vorhanden, die die Auflösung bei geleicher Brennweite im Vergleich reduziert. Letzendlich entscheidet auch die Optik über die Auflösungsgrenze.

Ich glaube, ich habe auch ein wenig überbelichtet. Allerdings liegt das hauptsächlich an der Hintergrundhelligkeit an meinem Standort. Ich sollte mich wohl doch mal mehr ins Landesinnere bewegen. :gutefrage:

Dein Holmes ist wirklich gelungen. Auflösung, Nachführung und Farbe sind präzise. Wirklich schade, dass es so wenig astrotaugliche Filme gibt. Wenn mölich, werde ich wieder mal den Kodak E100S bemühen. Dieser Film ist sehr authentisch und hat mir bisher am Besten gefallen wegen der ausgewogenen Farben im Roten wie im Blauen. Die Provias sind etwas kühl ....

Wie sind denn Deine Aufnahmedaten?

Gruß
Burkhard
 
Hallo Burkhard,

die Aufnahmedaten sind:

Teleskop: 30cm/f5,3
Film: Fuji SHG 200
Belichtungszeit: 5 Minuten (Einzelbelichtung)
Nachführung: off-axis, visuell mit Fadenkreuz
Scanner: Flachbett mit Durchlichteinheit (HP 4010)
Auflösung: 3.600 dpi
Scansoftware: Vuescan

Normalerweise kann man von einem Flachbettscanner in puncto Negativscan nicht allzuviel erwarten. Der 4010 erzielt aber überraschenderweise recht gute Ergebnisse.

Allerdings hat die mitgelieferte HP-Software nur eingeschränkte Einstellmöglichkeiten. So brennen sehr helle Bildstellen für gewöhnlich aus, es ist oft nicht möglich, einen großen Kontrastumfang sauber zu scannen.

Mit der speziellen Scan-Software "Vuescan" hat man recht umfangreiche Varianten der Bildeinstellungen.

Probier doch das einfach mal aus, vielleicht gibt es da auch noch andere Weichware.

Jedenfalls sind die Scanergebnisse damit um ein vielfaches besser geworden (ich habe keinerlei Verbindungen zum Software-Hersteller).

Ein Beispiel des M42 verdeutlicht, daß man in einem einzigen Negativ-Scanvorgang (es sind hier allerdings drei Scans von gleichlang belichteten Negativen) den großen Kontrastumfang gut darstellen kann:

Link zur Grafik: http://img39.picoodle.com/img/img39/5/11/8/clavius/f_M42m_2c11a6a.jpg

Und hier ist der Kontrast schon etwas angehoben, der Originalscan zeigt das Trapez.
 
Hallo Ralf,
hier mal meine Aufnahmedaten:
Objektiv: Sonnar MC 4/300 Blende 5,6
Film: Fuji Provia 400X (120iger, Pentacon-Six)
Belichtungszeit: ~12 Minuten (Einzelbelichtung)
Nachführung: Mit Explorer 395 auf Meade 500B Montierung, visuell mit Fadenkreuz 12mm (83-fache Vergrößerung)
Scanner: Epson Perfection 3200
Auflösung: 3.200 dpi
Scansoftware: Epson Scan

Der Fuji SHG 200 gibt die Farben sehr realistisch wieder. Da ich selbst keine Möglichkeit zum Entwickeln habe nehme ich immer Diafilme. Reizen würde mich der Fuji SHG aber schon!

Hm, meine Bilder sind dann wohl doch überbelichtet. Ein auffälliger Grünschleier ist vorhanden. Auch die noch in der Kamera sind (Pentax MX, Provia 400F, Rubinar 5,6/500, 3 Bilder zu ~ 15 Minuten :blush: Hoffentlich gibt sich noch mal die Gelegenheit.

Nebenbei bemerkt. Die kleine Meade Montierung schlägt sich auf einem Selbstbau Holzstativ wacker. Was ein festes Stativ schon bewirkt! Auch wenn ich immer mal Hand anlegen muss (die Kontakte waren nach langmonatigem Nichtgebrauch oxidiert), so hält sich der Pendelfehler in Grenzen. Sie läuft immer ein bißchen nach - gibt so keine Probleme mit dem toten Lauf und der Pendelfehler verschwindet regelrecht schon bei dieser kleinen Nachkorrektur. Mit der Einnordung muss ich noch mal üben. Alle zwei Minuten muss ich noch etwas in Deklination nachkorrigieren (wenige Bogensekunden), damit ich keine "Eier" bekomme :biggrin:. Ob das jetzt an der mangelden Einnordung liegt oder an der Monti muss ich noch mal sehen. Ich spare noch auf eine GP DX oder so. Groß braucht sie nicht sein aber so 10 bis 12 kg sollte sie schon sicher fotografisch tragen können.


Vuescan habe ich auch mal probiert. Werde ich noch mal runterladen. Seltsamer Weise bringt mir die Silverfast-Software keine Guten Ergebnisse - die neuste EpsonScan-Software leistet hier was das Ergebnis angeht mehr (Farben, Tiefe, Rauschen weniger Artefakte).

 
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