HS-Fokussierung - wie funktioniert sowas?

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Th_Grunge

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Hallo Gemeinde,
wie sieht eigentlich eine Hauptspiegelfokussierung z.B. bei einem C8 aus? Hat einer von euch sowas schon mal selbst gebaut? Welche Vor- oder Nachteile hat diese Art der Fokussierung gegenüber der Okularfokussierung?
Der Hintergrund meiner Fragen ist folgender: Mal angenommen man baut an sein Telesop einen Okularrevolver und noch zusätzlich einen Filterschieber an. Dann wird es mit der Fokussierung ein wenig schwierig. Mir erscheint in diesem Fall das Scharfstellen durch die Bewegung des Hauptspiegels eine gute Lösung zu sein. Oder gibt es noch eine ganz andere Lösung dieses Problems?
Bin schon gespannt auf eure Antworten.
cs
Thomas
 
hi thomas,
wo ist für dich die schwierigkeit, an sein teleskop einen okularrevolver und noch einen f.schieber anzubauen?
meinst du den zur verfügung stehenden backfokus oder die stabilität des ganzen?
solltest du trotz deiner frage nach dem c8 an einen refraktor denken, dann kann man auch da objektivfokussierung bauen. seinerzeit hat czj das ja beim telementor ( oder hieß es dann telemator? )gemacht.
ansonsten ist mit dem richtigen okularauszug deine angefragte kombination überhaupt kein problem.
wenn man selberbaut sowieso nicht, und wenn backfokus fehlt, kann man den tubus kürzen.
präzisier doch mal, worum es dir genau geht. denn die funktion einer hs-fokussierung ist ja nun nix neues.
allerdings wird sie bei den neuen intes-micro-maks vom prinzip her ein wenig anders als bei den sc´s gelöst und damit das spiegelshifting echt minimiert. wenn du dazu details brauchst, kann ich gern helfen.
wolf
 
Hallo Wolf,

das mit dem Okularrevolver und dem Filterschieber war nur ein Beispiel, bei dem es für mich sinnvoll erscheint eine HS-Fokussierung einzubauen. Sei es aus Stabilitätsgründen oder sonstigen Schwierigkeiten. Ich war mit meinen Fragen wohl etwas ungenau. Es geht mit um die mechanlische Seite der HS-Fokussierung. Wie genau sieht die Mechanik denn aus? Du schreibst: "...die Funktion einer HS-Fokussierung ist ja nun nix neues." Tja, für mich schon, habe ich doch bis jetzt keine Ahnung wie das funktionieren kann. Im Netz konnt ich auch nichts erhellendes zu diesem Thema finden. Dein Angebot bezüglich Details nehme ich daher gerne an.
cs
Thomas
 
hi thomes,
gern gebe ich dir noch einige hinweise.
generell: bei der hs-fokussierung wird der haupstpiegel auf dem blendrohr verschoben.
damit verändert sich der abstand zum fangspiegel und damit die systembrennweite.
das ist eine feine sache, da man das zubehör hinten unveränderlich festmachen kann ( wie du ja auch schon gemerkt hast )
das hauptproblem ist das bei den bisherigen sc´s auftretende spiegelshifting.
das kommt dadurch zustande, daß die fokussierspindel an einem seitlich vom hauptspiegelsitz herausragenden hebel angreift. dadurch wird beim druck oder zug auf die spindel der hauptspiegel durch den hebelarm auf dem blendrohr minimal verkippt, was den shiftingeffekt hervorruft.
intes micro hat jetzt an seinen maks das problem besser gelöst, wenn auch noch mit einigen verbesserungwürdigkeiten.
lies dir mal meinen bildbericht über die optimierung eines derartigen fokussierantriebes durch.
ich denke, dann hast du das prinzip verstanden.
http://www.binoviewer.at/teleskoptuning/AlterM500.htm
wenn dann noch fragen speziell zum c8 bitte melden.
schöne grüße!
wolf
 
Hallo Wolf,
vielen Dank für den link. Bein ersten überfliegen der Bilder ist mir das Prinzip jetzt klar. Den Bericht werde ich mir mal (- oder wohl erst morgen) genauer durchlesen. Interessant finde ich, dass es beim SC gar keine HS-Zelle im eigentlichen Sinne gibt.
cs
Thomas
 
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