Hyperstar C6-V4 oder Canon EF (L) 300mm/F4.0 an ASI 294MC Pro?

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makro_

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Ich stehe seit Längerem vor der Entscheidung, mein C6 SC zum Hyperstar C6v4 umzubauen.
Vor- und Nachteile bzw. Herausforderungen kenne ich mittlerweile theoretisch, und dann läuft mir im www ein gut erhaltenes, gebrauchtes Teleobjektiv mit der selben Brennweite und eben doppelter Blendenzahl (F4 statt F2) über den Weg, das Ganze um gute hundert Euro günstiger, aber nur wenn man das Zubehör, das man zum Anschluss von der Astrokamera (ASI 294MC Pro) und Filterschubladensystem nicht mitrechnet, wobei dies im Falle des Objektivs nochmal um die Hälfte günstiger ist.
Die Canon L-Objektive liefern als APO eigentlich durch die Bank ordentliche Resultate an meiner modifizierten DLSR, also erwog ich sowieso die Option, meine bestehenden L-Objektive (bzw. das Objektiv, ein EF (L) 70-200mm F4.0) an die ZWO Kamera zu adaptieren.

Ich stehe da vor einem kleinen Entscheidungs-Dilemma, Hyperstar mit F2 und bekannten Eigenarten bzw. Canon Objektive(e) mit geringerer Lichtstärke, obwohl F4 für ein APO ja keineswegs langsam ist.

Vielleicht könnt ihr mir dazu eure Meinung mitteilen, vor allem wenn ihr bereits Erfahrungen zu beiden Systemen habt.

Danke,
Makro
 
Hallo Makro...

In den vergangenen Jahren durfte ich einige "EF Ls" mit geringerer Brennweite kennenlernen, welche bei Offenblende astrofotografisch nicht überzeugten... Möglicherweise ist das 300er ebenfalls auf mindestens f/5.6 abzublenden...

Vielleicht helfen Dir die Beiträge von Wolfgang (User Mosofreund z.B. HIER) weiter, vielleicht meldet er sich ja auch zu Wort.

Viel Erfolg, viele Grüsse

Markus
 
Hallo Makro...

In den vergangenen Jahren durfte ich einige "EF Ls" mit geringerer Brennweite kennenlernen, welche bei Offenblende astrofotografisch nicht überzeugten... Möglicherweise ist das 300er ebenfalls auf mindestens f/5.6 abzublenden...

Vielleicht helfen Dir die Beiträge von Wolfgang (User Mosofreund z.B. HIER) weiter, vielleicht meldet er sich ja auch zu Wort.

Viel Erfolg, viele Grüsse

Markus
Tja, voll erwischt, kann ich nur sagen!
Das passt mit meinen Erfahrungen zusammen, denn mit der DSLR musste ich immer etwas abblenden, das muss ich wohl verdrängt haben. Allerdings ist das letzte Astrofoto mit EF Objektiv auch schon einige Monate her.
Abblenden geht mit der Astrokamera gar nicht, mangels Blendenring, ausserdem würde ich damit den Vorteil der Lichtstärke wieder verspielen.

Absolutes Killerargument, wird wohl ein kurzer Thread :poop:

EDIT: Zu dem verlinkten Foto: Es gibt auch ein 300mm F2.0, das ist aber eine 6500-Euro Büchse, glaube auch nicht, dass das Resultat damit bei F5.6 noch so kritisch aiussieht...
 
Hallo Makro,

möglicherweise antworten Dir noch Redcat-Besitzer (ähnliche Brennweite, moderates Öffnungsverhältnis, ebenes Feld) ... Dann gäbe es zur Zeit zumindest hier unten im Süden noch gebrauchte, günstige Alternativen, Askar FMA 230 oder Radian Raptor 61/274. Die Hyperstaralternative hört sich abenteuerlich an, wenngleich sie sicherlich nicht vorurteilhaft zu verwerfen ist...

Das 300er f/2.0, ja... :)

Wünsche Dir viel Erfolg, viele Grüsse

Markus
 
Hallo Makro,

möglicherweise antworten Dir noch Redcat-Besitzer (ähnliche Brennweite, moderates Öffnungsverhältnis, ebenes Feld) ... Dann gäbe es zur Zeit zumindest hier unten im Süden noch gebrauchte, günstige Alternativen, Askar FMA 230 oder Radian Raptor 61/274. Die Hyperstaralternative hört sich abenteuerlich an, wenngleich sie sicherlich nicht vorurteilhaft zu verwerfen ist...

Das 300er f/2.0, ja... :)

Wünsche Dir viel Erfolg, viele Grüsse

Markus
In meinem Fall hätte ich ein C6 bereits in Besitz, das ich eben auch fotografisch an der EQ5 Montierung nutzen möchte. Beim Guiding ist die Montierung leider zu ungenau für diese Brennweiten/Belichtungszeit-Kombination (1500mm/F10). Mit Starizona NightOwl käme ich in die schnelleren Regionen (F4), hätte weniger Probleme mit dem Guiding, aber nur 16mm Bildkreis, also massive Vignette.
Hyperstar wäre eine Möglichkeit, die Kombi C6+Astrokamera fotografisch enorm aufzuwerten, ohne eine genauere Montierung kaufen zu müssen. Mein 750mm Newton ist bei F5 genau noch in meinem Toleranzbereich, was Schärfe und Verzeichnung betrifft. Kann auch sein, dass das Guiding Probleme durch abgenutzte Gewinde macht, Backlash hab ich jedenfalls eliminiert bzw. minimiert, trotzdem gibt's in PHD2 immer wieder statke Ausschläge in DEC (+/- 4), über zehn Sekunden oder mehr, ohne dass sich der Guiding Graph der Nullinie nähert. So kann ich lange Zeiten bei hohen Brennweiten vergessen!
 
Hallo Makro,

wenngleich ich Deine Bedenken verstehe, bin ich wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner...

Bisher belichtete ich mit günstigst erhältlichem Equipment, mit vielen Canon EF Ls, aber auch jenseits des Meters Brennweite, aber so gut wie ausschliesslich ohne Guiding, ohne PHD und/oder ähnlichem...

Mittlerweile wirst Du bessere Ansprechpartner als mich finden, wozu Du hier im Forum beste Möglichkeiten erhältst... Vielleicht gibt es ja Sternenfreunde, die ein C6 bereits entsprechend umrüsteten...

Selbstverständlich wünsche ich Dir Erfolg auf der Suche nach den perfekten 300 mm Brennweite, kann Dir aber definitiv nicht mehr weiterhelfen... Viele Grüsse

Markus
 
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