IC 1848 - eine himmlische Seele

sterne-jaeger

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Liebe Freunde der Nacht,
... dann hau ich nochmal einen raus. Ich habe mal wieder alte Freunde am Himmel besucht und wollte mal sehen, ob ich in den letzten 10 Jahren was dazugelernt habe. Nun, einen gewissen Lernerfolg wird mir jeder zugestehen - ohne jetzt nach Komplimenten zu fischen ;)

Auch dieses Ziel hatte ich mit meinem wiederentdeckten TSA-120 mit dem TOA-35RD Reducer im Visier.

Zu der Bearbeitung gibt es auch hier nichts Spektakuläres zu berichten, aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen, wie ich die Schmalband-Daten reinmische.

Grundsätzlich läuft bei mir das Finishing immer in Photoshop. Hier habe ich vier wesentliche Gruppen: RGB, H-alpha und O-III jeweils ohne Sterne und oben drauf noch die RGB-Sterne. Die Farben von H-alpha und O-III entstehen, in dem ich entsprechende Farbebenen drüberlege und die Farbebene mit der Schmalband-Ebene multipliziere.

Die Schmalband-Gruppen werden dann mit "Negativ multiplizieren" mit der unteren RGB-Ebene gemischt. So schaffen es feine Nebelstrukturen aus dem RGB-Anteil auch in das finale Bild. Bei H-alpha habe ich zusätzlich noch die Sättigung runtergedreht, damit auch wiederum RGB besser durchkommt.

Hier das Ergebnis:

IC_1848_RGBHOO_1260min_2026-08-09_V01_web.jpg


Die Daten dazu:
Instrument: Takahashi TSA-120 + 0.7 RD
Mount: Avalon Linear
Camera: ASI-2600mm @ -5°C
Software: Ekos 3.8.3, PHD2, PixInsight 1.9.3, Photoshop CC 2026
Location: Schwäbisch Hall, Germany

Exposure: RGB 270 min + H-alpha 726 min + O-III 474 min

Composition
Stacking, pre-processing, DBE gradient removal, spectrophotometric cc, BlurXTerminator, NoiseXTerminator, MAS/GHS stretch with PixInsight, finishing with Photoshop.
 
Wow, ordentlich Belichtungszeit hast du da gesammelt! Da hat wohl jemand eine stationäre Wolkenlücke :D Die Farben und und die Details gefallen mir sehr gut.

VG,
Ulrike
 
Ich hab mir einfach angewöhnt, Luminanz und Schmalband nicht unter 10h. Bei H-alpha ist es in der Regel kein Problem, denn ich Nächten mit viel Mondlicht kann man ja eh nix Anderes aufnehmen. Und das Wetter der vergangenen Wochen war ja wirklich großartig für Astrofotografie...
 
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