IC 349 - first light im C14

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Moin Stefan,

Du kratzt hier mE an der Grenze dessen, was mit Amateurmitteln möglich ist. Klasse!
vielen lieben Dank. Ich war bzw. bin selber angetan, es sind immer mehrere Faktoren...es klarte erst gegen 22:00 Uhr auf, den Tubus hatte ich erst um 20:00 Uhr herausgestellt zum auskühlen (Stichwort Tubussseing), es war sehr windig, ich belichtete in Summe ca. 2 Std, 2-1-0,5 s. die Ausschußrate lag bei ca. 50 %, ca. 1 Stunden Photonen verarbeitet ...eigenlich alles Faktoren, die gegen ein solches Ergenis sprechen. Aber, die lange Brennweite, sagen wir einmal entgegen dem hier zu beobachteten Trend, sorgt natürlich für den Auflösungsfaktor.

C14 ist schon cool, allerdings wäre eine feste Austellung schon nett, und 21 Kg hat schon einen signifikanten Fitness-Effekt ;-)

1. Wie erreichst du die hohen Frame Rates bei der CMOS Kamera? Meine QHY268 kann theoretisch auch X Bilder pro Sekunde, doch trotz hochwertigem Kabel und schnellem Rechner braucht ein Download ca 5 Sekunden. (Können auch 4 oder 6 sein, es geht mir mehr um die qualitative Aussage.)

Am Rechner liegt es nicht. Ich habe mir gerade bei Baader die Specs angesehen "Extrem geringes Ausleserauschen von nur 1.1e- bei höchster Verstärkung und 6,8 Bilder pro Sekunde Auslesegeschwindigkeit"

IMO, für eine CMOS Kamera ungewöhnlich "langsam". Ist aber offenbar QHY Systeminhärent. Die ASI Kameras sind in diesem Punkt - aus dem Lucky Imaging Blickwinkel - besser aufgestellt..., hohe Auslesegeschwindigkeit, niedriges Ausleserauschen

Baader schreibt auch "Unterstützung von ROI für höhere Bildfrequenzen"

dass wäre für dich der Ansatz, durch "Bildverkleinrung" eine höhere Downloadrate zu erzeugen, mein finales Bild ist stark gecropt

Auch nutze ich nicht ASCOM, sondern die nativen Treiber, vielleicht auch eine Option; ich kenne die QHY268 nicht wirklich
das sternlose Bild automatisch und ohne dass ich es verhindern könnte minimal aufgehellt wird.

dass ist ungewöhnlich. Wenn ich in PI die Starnet Funktion nutze habe ich zwei Optionen, "sternlos" und "create a starmask". Wenn du beide Funktion anwendest, und danach die Aufnahmen ohne Veränderung wieder zusammenführst, ist das Komposit aufgehellt?

beste Grüße
Peter
 
Hi Peter.

tolles Bild. Ich hatte das kleine Fitzelchen erst gar nicht bemerkt. ;)

Durch die Kurzbelichtungen wird die Speichermenge ja so gross.
Könnte man statt Lucky Imaging nicht auch das Live-Stacking von SharpCap benutzen und dabei über den FWMH Filter die schlechten Bilder gleich aussortieren?
Man hätte ja dann nur eine Aufnahme am Ende.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

tolle Details hast du dem Himmel entlockt. Und trotzdem noch den umgebenden Nebel erhalten, der ja gerne verloren geht, wenn man den Stern so dunkel darstellt, dass er den Blick auf den kleinen Nebel freigibt.
Und das Gewicht des C14 ist ja halb so schlimm, wenn du dich mit der EQ8 warmgemacht hast :)

Noch eine Frage: Verstehe ich das richtig, dass du Sharpcap jeweils fünfminütige Serien ohne Selektion hast zusammenaddieren lassen und dann als Datensatz nur noch relativ wenige Fünf-Minuten-Aufnahmen hattest? Das würde das Hauptproblem des Lucky Imaging, die große Datenmenge, beseitigen...
 
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1. Wie erreichst du die hohen Frame Rates bei der CMOS Kamera? Meine QHY268 kann theoretisch auch X Bilder pro Sekunde, doch trotz hochwertigem Kabel und schnellem Rechner braucht ein Download ca 5 Sekunden. (Können auch 4 oder 6 sein, es geht mir mehr um die qualitative Aussage.)
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Hallo Stefan, der IMX571 ist schon von Haus aus ein eher "langsamer" Chip. Meine ASI1600MC ist z.B. gut als Planetenkamera zu gebrauchen (natürlich mit Subframe), die ASI2600MC ist da wesentlich langsamer.
Und es macht einen gewaltigen Unterschied, welche Software man verwendet und ob man über ASCOM geht. In Sharpcap mit den nativen Treibern schafft die ASI2600 zumindest ein paar Bilder pro Sekunde (für die vollen 26 Megapixel), in AstroArt über ASCOM braucht ein Bild ca. 2 Sekunden zum Auslesen.
Für lucky imaging kommt also eigentlich nur eine Software in Betracht, die die Kamera direkt (ohne ASCOM) unterstützt.
 
Moin Peter,
Könnte man statt Lucky Imaging nicht auch das Live-Stacking von SharpCap benutzen und dabei über den FWMH Filter die schlechten Bilder gleich aussortieren?

der Gedanke ist gut, aber SharpCap live Stacking akkumuliert die Aufnahmen "automatisch", es macht keine wirkliche Bildselektion. Persönlich wäre es mir zu unsicher, Sharpcap entscheiden zu lassen bzw. eine qualitative Aussage zu treffen. ShapCap ist total cool, nimmt aber alles "was kommt"...

CS
Peter

www.pixlimit.com
 
Moin Stefan,

lieben Dank,

Noch eine Frage: Verstehe ich das richtig, dass du Sharpcap jeweils fünfminütige Serien ohne Selektion hast zusammenaddieren lassen und dann als Datensatz nur noch relativ wenige Fünf-Minuten-Aufnahmen hattest? Das würde das Hauptproblem des Lucky Imaging, die große Datenmenge, beseitigen...

wenn man die live stacking Funktion nutzt, ja. Dort lassen die gestacken Biilder nach Zeitintervall herunterladen, praktisch...

In diesem Fall habe ich aber nicht live gestackt, sondern einfach, ohne guiding, die FITs Bilder gesammelt, als 5 Minuten Sequenz, diese danach gestackt und in PixInsight weiterverarbeitet.

CS
Peter
 
. An @Mr. Spock: Wie fügt ihr die Sterne nachher wieder in die sternlosen Bilder ein? Bei PI habe ich den seltsamen Effekt, dass beim addieren (oder besser bei der Max-Funktion) das sternlose Bild automatisch und ohne dass ich es verhindern könnte minimal aufgehellt wird. Das mit Max zusammengefügte Bild hat also einen messbar helleren Hintergrund als das sternlose zuvor. Dadurch passen die Übergänge zu den Sternen natürlich nicht mehr. Arbeitet ihr mit Photoshop?

Viele Grüße
Hi Stefan, ich mache das alles in PS CC2019 ohne Max. Du nimmst das orignal Bild und das entsternte Bild als Ebene und mit der Funktion Differrenz hast du die Sterne das separat speichern auf eien Ebene reduzieren und dann kopieren auf das entsternte Bild und mit der Funktion Linear abwedeln (Add.)sieht dann wieder exakt genauso aus wie das orig Bild. ;)
 
Hi Peter,
der Gedanke ist gut, aber SharpCap live Stacking akkumuliert die Aufnahmen "automatisch", es macht keine wirkliche Bildselektion. Persönlich wäre es mir zu unsicher, Sharpcap entscheiden zu lassen bzw. eine qualitative Aussage zu treffen. ShapCap ist total cool, nimmt aber alles "was kommt"...
also so wie ich das verstehe, filtert der FWHM Filter die Bilder die oberhalb des gewählten FWHM Werts sind aus dem Stacking heraus, also sie werden dann für das Stacking nicht benutzt. Genauso mit dem Brightness Filter. Der bringt hier aber wahrscheinlich nichts.

Gruß
Peter
 
Hi Stefan, ich mache das alles in PS CC2019 ohne Max. Du nimmst das orignal Bild und das entsternte Bild als Ebene und mit der Funktion Differrenz hast du die Sterne das separat speichern auf eien Ebene reduzieren und dann kopieren auf das entsternte Bild und mit der Funktion Linear abwedeln (Add.)sieht dann wieder exakt genauso aus wie das orig Bild. ;)
Vielen Dank dafür. Linear abwedeln habe ich noch nicht ausprobiert, immer nur negativ multiplizieren oder aufhellen. Ich werde es testen.

CS
Stefan
 
Moin Peter,

also so wie ich das verstehe, filtert der FWHM Filter die Bilder die oberhalb des gewählten FWHM Werts sind aus dem Stacking heraus, also sie werden dann für das Stacking nicht benutzt.

welche Methode zur qualitativen Bewertung angewandt wird kann ich gar nicht sagen, Autostakkert ist hier eine "black box". FWHM - Wert Bestimmung wäre auf jeden Fall sinnvoll.
Genauso mit dem Brightness Filter. Der bringt hier aber wahrscheinlich nichts
kenne ich gar nicht?!

hier eine kleine Animation, 20 Images mit jeweils 2 s.... Zeigt, dass bei 2 s. schon eine gute Signalstärke vorlag.


CS
Peter
 
Hi Peter,

wahrscheinlich würde bei deinem Beispiel der FWHM Filter nichts bewirken. Der geht ja auf die Grösse/Kleinheit der Sterne.
Glover müsste in SharpCap eine Art Kontrast Filter realisieren. Also nur Bilder ab einem hohen Kontrast fürs Stacking berücksichtigen.
Vielleicht kommt das ja noch.

Der Brightness Filter entspricht aber vielleicht deiner Signal Stärke.

Gruß
Peter
 
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