ich schaffe den Rosettennebel nie

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Anette_Aslan

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LIebe Astrogemeinde,
gibt es hier irgendjemand, der schon einmal den kompletten Rosettennebel im Einhorn durch ein Okular gesehen hat?

In Stuttgart habe ich es unter einem 4,5 mag Himmel ganz klar aufgegeben, hier in Niederösterreich hatte ich etwas mehr Hoffnung und bin gestern mit dem 10ner Dob, dem 32mm Weitwinkel und einem O-III Filter ans Werk..........ich sehe nur wie je zuvor die markente innere Sterenenformation, aber nicht das GEwölk aussenherum, das ja in Vollmondgrösse warzunehmen sein soll..........in keiner Weise gestern und überhaupt nie, das ist schon ein Frust.

Ich wollte dann noch den M42, wenn schon Filter drinne, begucken, aber der stand so tief im Südwesten, dass er in der Horizontsuppe völlig unterging. Das Seeing war auch sehr schlecht gestern.

Einzig Praesaepe machte im 42mm Spass, selbst da schon mächtig aufgelöst und viel zu gross, also wirklich was für kleine Röhren, die kommen hier auf ihre Kosten. Das Triplet im Leo konnte ich so überhaupt gar nicht ausfindig machen gestern, ich kann diese Galaxien hier bei 5,5 mag auch nur sehr flau sehen, also nichts Spektakuläres.

Fast hätte ich den Todessturz der STürze erlebt, als meine Mieze mir wie von einer Tarantel gestochen durch die Beine rast und ich fast in den Dobson haue.......fürchterlich diese Viecher......ich kann nie allein raus, sie ist immer um mich rum, fehlt nur noch auf dem Rücken...wie bei der Hexe....
LIebe Grüsse von Anette
 
Hallo Anette,

Ja der Rosettennebel. Mich hat er diese Woche in Verwirrung gestürzt.

Bin vor wenigen Tagen von einem 78mm auf einen 120mm Refraktor umgestiegen, beide bei rund f/8 und war mir sicher den Rosettennebel in der kleineren Optik bei kleinster Vergrößerung und UHC Filter einige Male gesehen zu haben. Nun konnte ich in der letzten Beobachtungsnacht mit der größeren Optik und uHC dieses nicht noch einmal wiederholen, trotz recht gutem Himmel (4,5mag) und gleichem Okular.

Entweder er hat mich früher ein paar mal mit einer Halluzination gefoppt, oder aber der Himmel war doch nicht so gut wie seinerzeit mit der kleineren Optik am Standort.

Mich würde auch interessieren was an Optik & Himmel nötig ist.

CS
Dirk



ger
 
Hallo,

Hatte ihn am Sonntag Abend im Okular. Benutzt habe ich meinen 12" GSO Dobson mit 31mm Nagler und OIII Filter.

Dabei zeigt sich der Nebel deutlich als geschlossener Ring um den offenen Sternhaufen NGC 2244, ein sehr beeindruckender Anblick. Dabei ist der untere Nebelkreis im Okular wesentlich heller und auffälliger als der obere. Im 31mm Okular ist der Nebel komplett direkt sichtbar. Die Grenzgröße war an diesem Abend im SQM-L 20,10, also ca. 5,5 mag.

Entscheidend ist sicher der OIII Filter.

Ich habe den Rosettennebel aber auch im 8" f6 Dobson mehrmals mit UHC Filter bei etwa 6 mag erfolgreich gesichtet. Allerdings hat er da im 32er Plössl nie ganz in das Gesichtsfeld gepasst, man musste ihn rundherum abfahren.

Ich gehe aber davon aus, dass er bei guten Landhimmel ab ca. 100 mm Öffnung mit Nebelfilter bei großer Austrittspupille auch schon ganz gut sichtbar sein sollte.

Nicht aufgeben:-)

 
Hallo Robert,
das ermutigt. So langsam wandert Einhorn ja auch von der Bühne. Ich hoffe noch ein paar gute Nächte zu erwischen.
Danke für die Antwort.
Gruss von Anette
 
Hallo Anette,
vorgestern waren wir als Gruppe draußen - alle haben sich am Rosettennebel versucht und auch alle mit verschiedenen Teleskopen gesehen. Die Grenzgröße habe ich nicht parat, aber es war ziemlich gut. Wir waren im Osterzgebirge ca. 25 km von größeren Ansiedlungen entfernt.
Ich habe an dem Abend auch erstmalig danach geschaut. Mein Seheindruck: Im 10" Skywatcher Dobson mit UHC und 22mm Leica Okular umlaufend deutlcih sichtbar. Der nächste Versuch war mit einem 6" Celestron F/5 Newton. Dort habe ich mit OIII und 20mm Skywatcher Okular die hellere Region auch einwandfrei wahrnehmen können.
Allerdings hatte ich mir den Nebel auch heller vorgestellt.
Ich denke, in Stadtnähe hat man keine Chance.

Viele Grüße Hans-Jürgen
 
Hallo Anette,

ja, hab ich, und zwar ohne Probleme mit einigem an Details. Das Zabuerwort heißt hier eher Bildfeld denn Öffnung.
Gesehen habe ich ihn mit dem ED80/600 und dem TS WA 38mm-Okular.
Das liefert bei 17-facher Vergrößerung gut 4° Feld am Himmel. Ausgestattet mit einem 2"-UHC ist so der Rosettennebel ein leichtes Ziel!
Das Problem ist, daß der elative breite Nebelring, der auch recht groß ist, wenn nur zu Teilen im Bild, sich nicht wirklich abheben kann. Du brauchst genügend nebelfreien Himmel drumrum, um ihn wirklich wahrnehmen zu können.
Hier ist der passende Beobachtungsbericht dazu...

Viele Grüße


Markus


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Markus A. R. Langlotz
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Hallo Markus,

schöner Bericht mit einem tollen Saturnfoto. Ja, wieviele Telskope haben wir den jetzt? 4 Stück, ist das richtig?!
M44 ist auch aus meiner Sicht ein wunderschöner offener Haufen für Ritchfield Teleskope. Macht mir auch immer rießig Spaß den mit meinem 72mm William Megrez zu beobachten.
Völlig richtig, die Rosette braucht hauptsächlich einen dunklen Himmel, dann geht die mit UHC/O-III auch mit kleiner Öffnung.

Gruß
Lots
 
Hallo Anette,

Du brauchst für den Rosettennebel definitiv einen dunklen Himmel. Gute Dunkelanpassung und entspannte Beobachtungsposition (ohne Katze... ) Dann sollte er mit 10" und Filter machbar sein. Bei 5,5 m - Himmel wird wohl nichts. Wenn das Leo-Triplett schon unterging...

Gruß Guido
 
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