ich weiß weder vor noch zurück :-(

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sschmidt

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Hallo!

In den Jahren ´89-92 habe ich einige Erfahrung mit einem Tasco 49TR (60mm Refraktor) gemacht. Nun möchte ich meine alte Leidenschaft wieder aufleben lassen, weiß aber nicht so recht, womit. Meine Absicht ist es, die Planeten zu beobachten, aber auch [zensiert]-Sky-Objekte stehen auf meinem Wunschzettel. Zu was würdet Ihr mir denn raten? Ich habe mir mal bei www.teleskop-service.de einen 114/910 Newton angeschaut, auf einer EQ-3. Möglicherweise ist ein 150mm/750 Sky Watcher auf einer Astro5 eine Alternative. Zuletzt habe ich mir noch den "6" Schmidt-Newton auf LXD-55 mit UHTC mit Autostar" angeschaut. Letzterer ist insofern interessant, da ich auch mit der Atro-Fotografie beginnen möchte (nachdem ich visuell genügend Erfahrung gesammelt habe). In der letzten S&W wurde ja eine Einsteiger-DigiCam von Meade vorgestellt, aber das ist ein anderes Thema. Was meint Ihr?
Mein Budget liegt bei 800 Euro, u.U. auch etwas höher.

Habt vielen Dank für Eure Hilfe!!!

Gruß, Sven
 
Erstmal hallo!

Welches Teleskop das hängt auch von ein paar anderen punkten ab.
Willst du das Teleskop viel Transportieren oder stört es dich nicht wenn du en sperriges Monster zuhause stehen hast?
Willst du irgendwann mal Astrofotos machen?
Willst du nur Sterne Beobachten oder soll es auchmal der Berg von nebenan sein?

Ich weiss zwar nich was genau du willst aber schau dir mal ein Dobson an. Billig und man sieht viel. Wird hier eigendlich ständig empfohlen und von Dobson besitzer hört man eigendlich nur gutes.
Ansonsten:
www.teleskop-service.de (Wie oft wurde der Link hier schon erwähnt?) Da gibts eine riesen Auswahl.
Bei deinen 800€ musst du auch noch Zubehör mitrechnen. Du brauchst unbedingt einen Satz gute Okulare. Je nach Typ musst du da mit 50€ - 300€ Pro Okular rechnen.

Edit: Ops jetzt sehe ich erst das du den Link eh schon kennst. Sorry. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi!

Ich wohne in Bremen, d.h. beobachten ist hier nicht möglich. Daher werde ich das Gerät wohl mit dem Auto viel transportieren müssen.
Wie ich schrieb, Astro-Fotografie soll (später) auf jeden Fall eine Option sein.
Das Gerät möchte ich nur für die Beobachrung des Himmels verwenden, keine Erdbeobachtungen.

Die Dobson-Geräte scheinen recht gut zu sein, aber ich fürchte, das es schwierig wird bei der Nachführung etc. Ein "anständiger" Spiegel mit solider Montierung schwebt mir vor.

300 € für ein Okular??? Muss das so teuer sein? Ich wußte gar nicht, dass es derartig viele Qualitätsunterschiede gibt.

Ach ja, wie ist es denn um die Qualität der "Sky Watcher"-Geräte bestimmt? Ich las mal von "Billig-Chinesen", mal von hochwertigen Geräten. Weiß da jemand Genaueres?

Danke, Sven
 
Schau mal in´den Beitrag "Welcher Refraktor". Ist zwar viel Lesearbeit aber zahlt sich aus.
Und nein man muss natürlich keine 300€ für ein Okular ausgeben aber es gibt Qualitätsunterschiede. Villeicht solltest du ein wenig warten bis andere Leute hier reinschreiben. Ich bin da nicht so der Experte da ich eigendlich selbst noch Anfänger bin.
 
Hi Sven.

Also, mit 800.-€ Budget wirst Du eine Menge DeepSky und viel Kontrast an Planeten kriegen.

Jedoch solltest Du Dich fragen, wie wichtig Dir die Fotografie ist, das ist von elementarer Bedeutung

Falls Sehr wichtig: dann kann die Montierung eigentlich garnicht nicht stabil genug sein! Gib' eher viel Geld für eine Schlaue Monti aus, als für eine grosse Öffnung.
(z.B. der Vixen 114/900 auf GP/E) Die verhältnismäsig kleine Öffnung kannst Du dann durch sauber nachgeführte, längere Belichtungszeit wieder ausgleichen. Ausserdem ist dieses System sehr windstabil...

Falls wichtig: Nimm' etwas mehr Öffnung (z.B. ein 150/750 Newton) aber trotzdem eine stabile Montierung: mindestens Astro3 (oder EQ3) besser Astro (oder EQ) 5, dann könnte's aber mit'm Budget knapp werden...

Falls unwichtig: Zieh'Dir maximale Öffnung rein: ein 8" (oder 10") Dobson ist natürlich eine "fette Lichtsammelmaschine", dazu noch etwas Zubehör (Literatur, Okulare, Filter) und ein Klarer Himmel - und manche öffentliche Sternwarte (in Grossstädten) hat das Nachsehen!
Aber Fotos sind nur bedingt möglich (Digicam & helle objekte wie Sternenhaufen, Planeten), da der Dobs keine Automatische Nachführung hat.

Ja - mal sehen, wozu Dir die anderen noch raten...
 
Hallo Sven,
Du schreibst:
<.... (nachdem ich visuell genügend Erfahrung gesammelt habe).>

Ich weiß ja nicht wieviel Ahnung Du vom Himmel hast. Bei mir war es auch so ähnlich. Vor Jahrzehnten (nicht lachen)hatte ich ein Tasco Refraktor. Danach lange nichts mehr, bis ich im Oktober einen 8° Dobson gekauft habe. Ich denke, die nächsten 1- 2 Jahre habe ich genug damit zu tun, den Himmel wieder neu zu entdecken und kennenzulernen. Danach schließ ich auch ein
Teleskop für Photographie nicht aus, mit entsprechender Montierung. Deswegen würde ich auch zu einem Dobson tendieren, und den Rest entweder ansparen fürs nächste Teleskop mit parallaktischer Montierung, oder es noch in einen Satz warmer Kleidung für den Winter anlegen. Der fehlt mir nämlich noch...... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruß

Gunnar
 
Hi!

Genaus DAS ist es: ich fange mit einem Dobson an (8" z.B.) und sammle Erfahrung. Später kann ich dann, wenn ich mit der Astro-Fotografie beginnen möchte, aufrüsten bzw. ein neues Teleskop anschaffen. Vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis!!!

Weiß jemand, welches Modell denn zu empfehlen wäre? Der GSO 680 von TS oder z.B. den Galaxy D8 von Intercon Spacetec?
Letzteses Modell bietet einen Auptspiegel aus Pyrex.

Herzlichen Dank für eure Hinweise!!

Sven
 
HI
Ich sehe zwar du hast dich schon endschieden aber ich will auch mal.

Ich hatte das selbe Problem wie du und ich habe mich dann gefragt was will ich.
Ich habe mir dann vor kurzen das LIDLscop gekauft.
Ok damit kann man nicht viel anfangen. Aber war nur so zum Spaß.
(OH jetzt hauen gleich die LIDLaner auf mich ein) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Und ich bin zu selben entschluß wie du gekommen.
Ich habe mir schon ein Angeboht eingeholt.

GSO Dobson 203/1200mm - Hauptspiegel aus BK-7 2" Okularauszug,
1,25" Okulare Plössl 25 und Plössl 9mm,
nur anstelle des normalen Suchers werde ich wohl ein 8x50 Winkelsucher 90° nehmen.
Eine Barlow 1,5/2fach 1,25" und einen Justierlaser werde ich wohl gleich mit nehmen.

Ich habe mich auch gerungen den BK-7 Spiegel zu nehmen, weil ich die 30(mit lüfter) - 60 min
bestimmt warten kann und die 130€ lieber in die Optik invesiere.

Und fotos werde ich dann mit einer Digicam machen. Wenn ich weiß wie ´s geht?? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
Ich glaube das, das der richtige Weg für mich ist und mit etwa 600€ bin ich gut aufgehoben.
 
hi folks, hi sven,

gso 680 und d8 sind bis auf das spiegelmaterial identisch.

den 680er gibt es mit bk7, suprax oder lowEx.

wenn dir eine etwas längere auskühlzeit egal ist, bekommst

du mit bk7 ein gutes günstiges gerät.

aber, wer behauptet denn dass man in bremen nicht beobachten kann???????????

hier fehlt zwar der dunkle landhimmel, aber es gibt auch

unter dem stadthimmel genug zu sehen.
 
GSO/Galaxy

Hi Sven!

Ein Dobson bringt echt die grösste Öffnung für's Geld.
Und er lässt sich später immernoch equatoriell montieren.
(oder neben dem "Foto-Teleskop" verwenden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

Die "Galaxy Dobson" von Intercon-spacetec und die "GSO" von Teleskop-Service kommen beide aus dem selben Optikhaus: Guan Sheng Opticals in Taiwan.
Der einzige Unterschied: die einen sind rot, die anderen grau. Die Wichtigen Teile, also Hauptspiegel, -halterung, Fangspiegel, -halterung, Tubusrohr, Spinne, Okularauszug (meistens 2" mit Adapter auf 1,25", z.T. noch nur 1,25"), Höhenräder, Gleitbeläge,... sind exakt baugleich und von solider Qualität. Ist natürlich kein "High-End-Edelteleskop" (kostet auch nicht wie ein solches) aber hat wirklich keine "groben Macken" und hällt gut&lange...!

Bei 8" oder 10" (so wurde's mir gesagt) spiele das Spiegelmaterial eigentlich eine sekundäre Rolle; hauptsache, er ist gut geschliffen (also sauber poliert und "der richtigen Kurve nach" parabolisiert), nicht verspannt (also im Teleskop drin richtig gelagert) und gut justiert (damit die Spiegel nicht "aneinander vorbeischielen"). Über diesen Naturgesetzen steht aber auch ein Pyrex oder Low-Expansion - Hauptspiegel nicht drüber! Ich selber habe einen 12" GSO mit BK7-Spiegel, und der ist toll. (abkühlen muss nämlich Pyrex oder LowExpansion auch erstmal... Je kleiner das Scope, desto schneller kühlt es ab & wird "Vergrösserungsfähig". Mein 12"er (Spiegel wiegt etwa 8kg!) braucht für Vergrösserungen über 300x schon mindestens 2stunden, das wird aich aber mit den Lüftern bald ändern...)

Noch ein Tipp: Über diese Geräte und das passende Zubehör, sowie Modifikationen daran, wurde hier schon viel diskutiert. Benutze dazu die "Suche" - Funktion hier im Forum <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Hallo,

tja, wenn Du wirklich mittelfristig in die Astrofotographie einsteigen möchtest, ist meiner
Meinung nach nur der 150/750 auf Astro5 ein lohnender Einstieg. Den Meade auf der LXD55 kannst
Du vergessen, a wegen der Montierung ( die ist nicht bessser als die Astro5 nur teurer, durch
den GOTO Schnickschnack mit schlechten Plastikgetrieben, das brauchst Du nicht für den Einstieg,
und später schon garnicht! ), und b wegen dem 6" Schmidt Newton, der ist nicht so gut zur Foto-
graphie geeignet wie ein normaler 6" f/5 Newton mit Komakorrektor und benötigt auch noch eine
recht üppige Taukappe ( größere Windangriffsfläche und Hebelwirkung ). Das Meade Konzept für
so ein Teil habe ich nicht verstanden, ich sehe da eigentlich nur Nachteile, es sei denn man
sieht den Vorteil in einem billigen GOTO System ( die Betonung liegt auf billig ).
Der 114/910 Newton auf EQ3 ist dagegen ein preiswerter Einstieg, mit dem sich dann auch noch
Piggy Pack Fotographie, also mit aufgesattelter Kamera mit Teleobjektiv bis zu 400mm Brennweite,
machen läßt, aber dann ist Schluß. Durch so einen f/8 Newton mit 1,25" Auszug kannst Du dann
noch Planetenaufnahmen mit der WebCam machen ( sehr gut sogar ), aber DeepSky Fotographie durchs
Rohr entfällt wegen f/8 und 1,25" Okularauszug und mangelnder Stabilität der EQ3 für solche langen
Brennweiten ( ein kleines Leitrohr muß ja dann auch noch drauf ).
Deswegen ist der Anfangs erwähnte 150/750 Newton auf Astro5 die bei weitem beste Einstiegsinvestition.
Er muß aber unbedingt einen 2" Auszug haben. Ich würde da den neuen Newton von GSO empfehlen,
der hat den nämlich ( glaube ich ) schon serienmäßig. Den Rest für Fotographie, kannst Du dann
mit der Zeit zukaufen, wenn Du dann Beobachtungserfahrung gesammelt hast. Das wären so Sachen
wie Motorsteuerung, Komakorrektor und nicht zu vergessen Leitrohr mit Befestigung ( vielleicht
tuts da Dein altes Teleskop, wenn es 1,25" Okulare verträgt ) und Fadenkreuzokular.
Aber anfangen würde ich mit der Piggy Pack Fotographie mit der Kamera auf der Gegengewichtsstange.
Das ist für den Anfang schon schwer genug, aber liefert schnell vorzeigbare Ergebnisse.
 
Hallo Sven,

mit einem Budget von 800 Euro stehen Dir schon sehr vielen Türen offen. Wie Du selber mit Sicherheit schon in Erfahrung gebracht hast, verliert der Einsteiger häufig den Überblick auf dem Teleskopmarkt und es stellt sich die Frage, welches Fernrohr die meiste Leistung (im Kontext seiner Ansprüche) für`s Geld bringt. Neben theoretischen Empfehlungen ist für mich immer noch der wertvollste Tipp, einfach bei einer Volkssternwarte oder astronomischen Verein durch unterschiedliche Systeme zu beobachten. Nach dieser Erfahrung klären sich die meisten Fragen und Probleme.

Wie Du in den Antworten schon erkennen konnest, besteht zwischen der visuellen Beobachtung und der Fotografie ein wesentlicher Unterschied. Betreffend der Astrofotografie ist eine solide und steife Montierung unabdingbar. Auf der andere Seite geht es zu Beginn auch einfacher. Erste Erfahrungen habe ich mit einer New Polaris Montierung (wird leider nicht mehr produziert -> Gebrauchtmarkt) und der Piggyback-Fotografie gesammelt. Wenn Du von Anfang an eine ausbaufähige "Astrofotografie-Montierung" möchtest, dann geht es ins Geld.

Aus diesem Grund finde auch ich einen 8 Zoll Dobson nicht die verkehrteste Lösung. Für visuelle Beobachtungen ein sehr gutes Einsteigergerät. Wenn Du diese Optik später zur Fotografie einsetzen möchtest, was "ohne" Probleme möglich ist, benötigst Du aber eine recht steife Montierung. Ggf. gefällt Dir bis dahin auch ein anderes System besser (durch Deine gesammelten Erfahrungen) und Du nutzt den 8 Zoll Newton einer als Dobson. Für 400 - 500 Euro (Neuware) kann man aus meiner Sicht diesbezüglich nichts falsch machen. Bis zu Deiner Obergrenze von 800 Euro steht Dir somit auch noch ein beachtliches Budget für Zubehör offen, welches später weiter verwendet werden kann. Ich habe sowohl mit dem Galaxy von Intercon Spacetec, als auch mit dem GSO vom Teleskop-Service beobachtet. Beide Geräte zeigten eine sehr solide Leistung für`s Geld. Schau mal unter NightSky im Archiv nach. Hier findest Du zum Galaxy einen Erfahrungsbericht.

Wenn Du Dich für eines der beiden Geräte entschieden hast, lass Dich nicht verrückt machen von weiteren Statements. Habe einfach Spaß an der Beobachtung mit Deinem Gerät (auch wenn es ein anderes ist). Wenn es Dir gefällt, erfüllt es seinen Zweck!

Grüße, Christoph Lohuis.

P.S. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
 
Hallo!

Vielen Dank für die wertvollen Tipps. Ich habe durch euch folgenden Eindruck erhalten: anfangen mit einem GSO 680, evtl. mehrere Okulare (2") und Filter (wegen der Nebel?). Ich habe mittlerweile viele Erfahrungsberichte und Aufnahmen zu diesem Gerät gesichtet und muss sagen, ich bin begeistert. Das mit der Astro-Fotografie werde ich später machen, da ich den Eindruck gewonnen habe, dass ich dabei mehr falsch denn richtig machen kann.
Ich denke, dies ist für mich der richtige (Wieder)Einstieg.!!

Euch allen vielen Dank!

Sven
 
Hallo Sven,

ich halte Deine Entscheidung auch für richtig. Man muss sehen, dass so gut wie jeder "Anfänger" die Fotografie als Option mit angibt, später erkennt, welcher Aufwand und welche Zusatzkosten dafür nötig sind und es dann doch nie angeht - mir ging es auch so. Ich habe mit einer EQ3 angefangen, dann eine GP und schließlich eine EQ6 benutzt. Heute sind alle Montierungen verkauft und ich beobachte ausschließlich mit einem 8"-Dobson auf einer selbst gebauten Rockerbox.

Ein bisschen Webcam-Fotografie von Sonne, Mond und Planeten geht auch damit noch und für Piggy-Back-Aufnahmen mit aufgeschnallter Kamera braucht man kein 8"-Teleskop auf einer entsprechend tragkräftigen und damit teuren Montierung. Da tut es später auch noch ein zusätzliches kleines Billigrohr auf einer kleineren parallaktischen Montierung...und solltest Du tatsächlich doch irgendwann durch das Teleskop selbst Deep-Sky fotografieren wollen, kannst Du immer noch eine gute Montierung kaufen und den Newton darauf benutzen.


Guten Rutsch für alle...
 
Hallo Sven,
nach vielen Jahren mit parallaktisch (äquatorial) montierten Refraktoren bin ich jetzt auch der Dobsonitis (10" GSO) verfallen und megabegeistert. Du schreibst, daß Dir der Sinn nach 2" Okularen steht, ist soweit auch ok, brauchst Du aber nur bei Brennweiten über 30mm. Ich habe ein 42mm 2" GSO Plössl und bin immer wieder begeistert, was da an Licht zum Auge kommt. Das Apex28mm 2" Okular, welches bei meinem Dob (f 4,8) dabei war, ist aber eindeutig für die Tonne. Die Sterne am Rand des Blickfeldes waren Striche... Sollte also bei Deinem Traumdob solch ein Apex dabei sein, bitte den Verkäufer, Dir was anderes stattdessen zu geben. Und dann spare lieber auf ordentliche Weitwinkelokulare, daß ist dann die Offenbarung!
Gruß, Detlev
 
hi folks, hi detlev,

über das apex wurde hier ja schon genug diskutiert. dass

muss eben jeder für sich entscheiden, ob er es für brauchbar

hält. sollte ein apex dabei sein, würde ich den händler auf

jeden fall bitten, dass 28mm gegen dass 42mm auszutauschen.

so hat man dann schon ein schönes übersichtsokular mit max.

leistung. das gilt zumindest für den 680er bei f/6. mit

deinem 880er f/5 bist du bei 42mm (8,4 mm AP) wohl schon

etwas übers ziel hinausgeschossen. ein "öffnungsverlust"

ist hier schon sehr wahrscheinlich.
 
Hallo Dobsonaut,
übers Ziel hinausgeschossen ist wohl wahr, aber der Eindruck ist gewaltig. Und Eindrücke sind doch das, was wir "Spechteler" wollen, oder?
Gruß, Detlev
 
Ich schliesse mich der Meinung über den Dobson an.
Der 8" GSO Dob ist schon ein feines Gerät. Günstig und für den Anfang die
beste Lösung, um wieder Erfahrungen zu sammeln. Eine parallaktische Montierung
bereitet da schon mehr Probleme. Aber das ist ein anderes Thema.

Wer einmal mit einem Dobson beobachet hat, möchte gar nicht mehr davon weg <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Nimm dir als Zubehör noch den "Atlas für Himmelsbeobachter" von Karkoschka und
ersetze bzw. ergänze den Sucher durch einen Telrad. Erklärungen dazu findset du
hier im Forum genug. Ein guter Justierlaser für den Newton wäre auch nicht verkehrt.

Viel Spaß,

Marco
 
Hallo Alex_Alex!

Deine Wahl bestätigt mich auch. Ich tendiere zum GSO 680 mit Low Exp, da ich mit dem Auto unterwegs sein muss, um einen guten Himmel zu sehen. Da ich erst später einen Feldstecher haben möchte (20x100), habe ich keine Lust, 60 min. zu warten. Zusätzlich wollte ich mir den Justierlaser bestellen, und díesen extra Drehkranz für 50€.
Hast Du Deinen Dobson schon mit schwarzer Folie ausgekleidet? Vielleicht macht TS das ja auch.

Mein Eindruck ist, dass die GSOs recht stabil sind. Weißt Du, ob Dinge wie Fangspinne, Hauptspiegel, und vor allem der OAZ (Okular-Auszug?) solide verarbeitet sind?

Besten Dank, Sven
 
Hallo Sven,
über den Hauptspiegel kann ich noch nichts sagen, den hab ich noch nicht ausgebaut.
Kommt aber spätestens dann, wenn ich den Tubus auskleide.Ob das TS macht?? Aber Fragen kostet nix.....nur wenn sie machen.... >:-)
Bei der Fangspiegelhalterung habe ich schon den Tip gelesen, unter die drei Justierschrauben eine Unterlegscheibe zu platziern, damit der Kunststoff, auf den die drei Schrauben drücken, nicht beschädigt wird. Die Spinne ist bis jetzt jedenfalls stabil.
Der OAZ macht auch einen recht guten Eindruck, wackeln tut jedenfalls nichts. Was mir letztens bei der Kälte aufgefallen ist, das der Auszug mit zunehmender Kälte schwergängiger wurde. Das läßt sich aber vielleicht durch ein kältebeständigeres Fett lösen.
Was ich persönlich auf jeden Fall ändern möchte, ist die Rockerbox und die Höhenräder.

Gruß

Gunnar
 
Hi Gunnar,

hab auch einen 680er von TS (seit Mitte November) und bin sehr zufrieden damit. Was mir am OAZ aufgefallen ist: wenn man den Justierlaser drinstecken hat und den OAZ ganz herausdreht, dann wandert der Laserpunkt auf den letzten paar Millimetern des Fokussierweges um mind. einen Zentimeter aus der Mitte des HS heraus. Das wäre eigentlich kein Problem, wenn ich nicht ein 5mm Radian hätte, das erst auf den letzten 2mm seinen Fokus finden würde. Ich kann mir denken, dass dies Auswirkungen auf die erreichbare Schärfe hat.
Werde mir halt eine etwas längere Reduzierhülse von 2" auf 1,25" beschaffen müssen, damit das Radian ungfähr in der Mitte des OAZ-Weges seinen Fokus bekommt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
Als Verbesserungen werde ich den Tubus noch mit Velourfolie auskleiden und das Industrie-Wälzlager einbauen, damit das Anfahrrucken bei der Azimutverstellung verschwindet (speziell, wenn's kalt ist). Mit den Höhenrädern bin ich eigentlich zufrieden, die funktionieren schön feinfühlig und trotzdem halten sie auch 2"-Okulare aus, ohne sich zu verstellen.

Zum Hauptspiegel kann ich sagen, dass er auf 3 Korkplättchen von unten und seitlich gelagert ist und mit 3 gummibeschichteten Klammern mit je 2 Schrauben befestigt ist. Zu fest angezogen waren sie bei mir jedenfalls nicht.

Gruß
Peter
 
Was geht denn hier ab?

Hallo zusammen,

das klingt jetzt, als könne man mit einem Teleskop erst ab dem Ende der Auskühlzeit beobachten. Leute, das stimmt nicht! Man kann praktisch sofort bei niedrieger Vergrößerung DeepSky machen. Also zack mit 30x-50x auf die Pirsch gehen.
Wer rausfährt, der muß doch irgendwie auch DeepSky im Sinn haben, mal abgesehen von den Seeing-Bedingungen in der Stadt.

Ich habe jedenfalls beim lesen der Beiträge das Gefühl, daß von den Einsteigern in diese Teleskopklasse wieder so einiges überinterpretiert wird!

Clear Skies
Sven
 
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