DietSky
Aktives Mitglied
Hallo!
Wie schon im Titel erwähnt, wollte ich mich auch einmal mit der Fotografie von Dunkelnebeln versuchen. Bisher habe ich diesen Motivbereich eher vernachlässigt, doch die zahlreichen, sehr ansprechenden Bildergebnisse hier im Forum haben mich letztendlich doch motiviert, einen eigenen Versuch zu wagen.
Als ein weiteres Testobjekt für meine modifizierte Lichtenknecker Flatfieldkamera habe ich mir LDN 1221 im Kepheus ausgewählt. Mit dem Bildwinkel dieses Instruments ergab sich, nach meinem Empfinden, ein ansprechendes Framing, in dem die Rauchfahne des „Fliegenden Toasts“ diagonal durch das Bildfeld läuft. Mit der QHY268C habe ich in drei Nächten insgesamt 12 Stunden RGB-Daten gesammelt.
Leider hatte ich einen unschönen Gradienten im Bild, welcher nicht von einer Himmelsaufhellung stammen konnte, sondern nach dem Meridianflip mit dem Instrument drehte. Mittlerweile glaube ich die Ursache dafür gefunden zu haben: Die kleine rote Betriebs-LED meines motorisierten Flatpanels am NCT300 leuchtet direkt in Richtung der Innenseite der Taukappe meiner Flatfieldkamera. Ich habe diese LED nun mit schwarzem Isolierband überklebt und werde bei Gelegenheit einen Test unternehmen.
Ich hoffe sehr, dass das Problem mit dieser Maßnahme beseitigt ist, denn die Entfernung dieses Gradienten war schon etwas herausfordernd. Ich habe dazu alle Aufnahmen vor und nach dem Flip jeweils separat gestackt und vom Gradienten befreit. Nur so konnte ich ein annähernd zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Leider bleibt dabei immer das ungute Gefühl, etwas von den schwachen Staubwolken im Hintergrund beeinträchtigt zu haben.
Ich hoffe es gefällt dennoch und freue mich auf eure Kommentare.
CS Dietmar
größere Version
Aufnahmedaten:
Instrument: Lichtenknecker Flatfieldkamera 4,0/760mm
Guiding: William Optics Guidescope, QHY5III-200M
Filter: Player One UV-IR-Cut
Belichtungszeiten: RGB: 12h00m
Aufnahmezeitraum: 04.10. – 07.10.2026
Wie schon im Titel erwähnt, wollte ich mich auch einmal mit der Fotografie von Dunkelnebeln versuchen. Bisher habe ich diesen Motivbereich eher vernachlässigt, doch die zahlreichen, sehr ansprechenden Bildergebnisse hier im Forum haben mich letztendlich doch motiviert, einen eigenen Versuch zu wagen.
Als ein weiteres Testobjekt für meine modifizierte Lichtenknecker Flatfieldkamera habe ich mir LDN 1221 im Kepheus ausgewählt. Mit dem Bildwinkel dieses Instruments ergab sich, nach meinem Empfinden, ein ansprechendes Framing, in dem die Rauchfahne des „Fliegenden Toasts“ diagonal durch das Bildfeld läuft. Mit der QHY268C habe ich in drei Nächten insgesamt 12 Stunden RGB-Daten gesammelt.
Leider hatte ich einen unschönen Gradienten im Bild, welcher nicht von einer Himmelsaufhellung stammen konnte, sondern nach dem Meridianflip mit dem Instrument drehte. Mittlerweile glaube ich die Ursache dafür gefunden zu haben: Die kleine rote Betriebs-LED meines motorisierten Flatpanels am NCT300 leuchtet direkt in Richtung der Innenseite der Taukappe meiner Flatfieldkamera. Ich habe diese LED nun mit schwarzem Isolierband überklebt und werde bei Gelegenheit einen Test unternehmen.
Ich hoffe sehr, dass das Problem mit dieser Maßnahme beseitigt ist, denn die Entfernung dieses Gradienten war schon etwas herausfordernd. Ich habe dazu alle Aufnahmen vor und nach dem Flip jeweils separat gestackt und vom Gradienten befreit. Nur so konnte ich ein annähernd zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Leider bleibt dabei immer das ungute Gefühl, etwas von den schwachen Staubwolken im Hintergrund beeinträchtigt zu haben.
Ich hoffe es gefällt dennoch und freue mich auf eure Kommentare.
CS Dietmar
größere Version
Aufnahmedaten:
Instrument: Lichtenknecker Flatfieldkamera 4,0/760mm
Guiding: William Optics Guidescope, QHY5III-200M
Filter: Player One UV-IR-Cut
Belichtungszeiten: RGB: 12h00m
Aufnahmezeitraum: 04.10. – 07.10.2026
