Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Kommentar

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Re: Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Komme

Hallo Markus,

ich frage mich, ob beim 6" f/8 FH-Besitzer nicht der Wunsch nach einem besseren Objektiv gleich einhergeht mit dem Wunsch nach einer besseren Mechanik. Das Umschrauben ist ja verlockend, aber trifft das wirklich im Ergebnis den Kundenwunsch?

Die Idee hingegen, einen günstigen 2-Linser in diesem Bereich zu bringen, finde ich nicht schlecht. Ein solches Gerät würde sich klar als Deepsky-Kanone mit großem Allround-Potenzial positionieren. Dabei stellt sich nur die Frage, wer genau das will. Ich denke, es wäre eine schöne Wahl für Sternfreunde, die Deepsky als Hauptdisziplin wollen, die aber unheimlich gerne dabei einen Refraktor hätten. Die bekämen dann deutlich mehr Leistung, als beim jetzigen Luftspalt-Achromaten. Kugelsternhaufen und Planeten werden ja trotz Restfarbfehler damit viel besser aussehen als mit dem FH. Wenn denn für genügend Kunden der Preis weniger wichtig ist, als überhaupt die Möglichkeit in dieser Preisregion an ein solches Gerät zu kommen, stelle ich mir das machbar vor. Aber natürlich ist wohl dabei zu bedenken, dass man GP-DX oder HEQ-5 so als Minimallösung mit einkalkulieren muss.
Auf HEQ-5 - geht da 2500 Euro? Wahrscheinlich nicht, man muss richtung 3000 Euro schielen. Das ist wieder ein satter Preis.

Klar, ein Besitzer eines FH bräuchte das nicht mehr so sehen, der sieht wieder nur den Objektiv-Wechselpreis. Aber ob der nicht im Selben Zuge auch einen Crayford mit Microfokussierer haben will? Vielleicht allerdings könnte man das ja auch zum schnell umschrauben realisieren und 1999,- draufschreiben...

Aber dann dran denken, dass der Sucher auch weiter passen sollte. Die jetzigen Refraktor-Crayfords sind diesbezüglich gerne mal "komisch"... So Lösungen mit einer Schraube auf der nackten Rundung gibt es da...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Markus

sehr still wurde es in dem Thread, daraus entnehme ich das das Projekt wahrscheinlich gestorben ist - oder?

Ich kann es nur nochmals betonen, das ich es persönlich schade finde, das fast alle Entwicklungarbeit neuer Apo´s letzlich in der einer fotooptimierten f/5-6 Kiste endet!

lg Martin

PS: wenn es doch noch was wird, dann ürde ich dich bitten deinen Optikrechner mal zu fragen ob er mal folgendes durchrechnen könnte:

Einen 130/1300 mit FLP53 und passenden Partnerglas - was kostet so was und wie schaut die Qualität aus?



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Es gibt doch den TMB 130/1200. Und der ist schon nicht so der Verkaufsrenner. Da hätte ein neuer wohl wenig Sinn.
 
Re: Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Komme

Doch, wenn er etwa die Hälfte kostet.....und das sollte in etwa eine realistische Einschätzung sein.
Außerdem s.g. Friedel ist der von dir genannter Apo ein Dreilinser gehen tuts hier aber vielmehr um Zweilinser die vorwiegend visuell eingesetzt werden.

Lg Martin


 
Re: Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Komme

Sorry, Du hast natürlich recht. Ich würde mich dennoch wundern, wenn ein Händler einen langbrennweitigen Refraktor auf den Markt bringt, der sich nicht im unteren Preissegment bewegt. Man sieht auch am Vergleich TMB 130/1200 und 130/780, dass der kurze viel öfter verkauft wurde, und das bei etwas niedrigerem Preis.
Da müsste der langbrennweitige Zweilinser schon in die richtige Apoliga aufsteigen - dann wäre der zu einem niedrigeren Preis sicher attraktiv. So eine Art Neuauflage des Tak FS128.
 
Re: Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Komme

Hallo

Genau sowas wäre zumindest für mich interessant, so eine Neuauflage vom FS 128, gebraucht sind mir halt 4000 Euro zuviel des Guten.

Lg
 
Re: Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Komme

Auch ich hätte Interesse an einer Neuauflage des FS128! Dabei könnten es ruhig auch 1200mm Brennweite sein, um noch weniger Farbe zu erhalten.
 
Re: Idee aus USA zu visuellen Apo's, erbitte Komme

Na dann wären wir schon mal Zwei die so ein Gerät im Auge haben, die Frage die offen bleibt einstweile ist wie gut ist FPL 53 im direkten Vergleich zu Flurit und vor allem was kostet so eine Linse in Fassung, einen Tubus kann man ja notfalls selber bauen!

Ich hoffe Herr Ludes wird meine gestellte Frage weiterleiten und auch beantworten.

Lg Martin
 
Hallo Martin

Die schnellen Öffnungsverhältnisse machen eben die APOs von heute attraktiv.
Hohe optische Qualität, kompakt und eben ein echter Allrounder für visuell und Foto.

Ein langbrennweitiger Halbapochromat ist zwar kein schlechtes Instrument, jedoch gibt es einfach meiner Meinung nach zu viele Alternativen, welche ja z.T. besser geeignet sind um in diesem Bereich wirklich bestehen zu können.

Jemand der Fotografiert, hat eben mit einem 5" APO in F7 oder F6 quasi die Eierlegende Wollmilchsau.
Die meisten Sternfreunde haben so oder so zwei und mehr Instrumente zu Hause rum stehen und der ambitionierte Sonnen und Planetenbeobachter fährt früher oder später auch zweigleisig oder kauft sich einen wirklichen Planetenspezialisten.

Im 5" Halbapo- Bereich gibt es den Equinox mit 120/900 , den 127/950 Individual, den Astro Professional 115/800, ein 130/900 soll folgen, es gibt 6-8" Newtons in F6-8 und es gibt einen 110mm und einen 150mm Kutter.
Alle im Bereich von +/- 2000 Euro.

Ein 130mm mit F10 ist da eigentlich uninteressant?!
Ebenso ein ED 150mm mit F10. Da wäre eigentlich nur die Vorliebe für Linsenteleskope als Fürsprecher, ansonsten wäre dieser aber nicht besser als der 6" Kutter.
Ob dieser ED dann aber auch für unter 2000 Euro zu bekommen währe wie der Kutter, mag ich zu bezweifeln.
Dazu käme, dass ich den 6“ Kutter noch auf eine GP oder ähnliche Montierung spannen kann.

Meiner Meinung nach haben die langbrennweitigen Refraktoren durch die Sondergläser einfach ausgedient.
Dies ist eigentlich auch der Literatur zu entnehmen. Der Refraktor ist eigentlich seit den Kurzflint Apochromaten nicht mehr besser geworden, sondern nur noch kürzer.

Gruß Uwe
 
Hallo,
die langbrennweitigen FH s haben ausgedient,weil es zu viele Warmduscher gibts heutzutage :totlach2: oder zuviele Kirchenmäuse (die 1000 € Generation) :erschreck:

Astrophysics hatte doch mal Apos mit f 12 ,die Verkaufszahlen
waren wohl jenseits der Zielmargen(?!)

selbst gefaltete FH s mit f 15- 25 dürften mit exzellenten Planspiegel,Tuben das doppelte wie fertigen gestreckte Tuben mit Optik kosten . Drum baue ich ja nur gestreckte :biggrin:
Gruß
 
Ein gefalteter Refraktor kommt sowieso nicht in Frage, erstens sieht so ein Ding in der Regel hässlich aus und dann könnte ich mir sowieso einen Schiefspiegler kaufen.

Ich stehe auf lange Refraktoren und mache auch keinen Hehl daraus!

lg Martin

 
Volle Zustimmung Martin!!!

Meine schönste Beobachtung mit einem Langen war auf der Universtätsternwarte in Wien mit 68cm Objektiv.

Klar der hatte auch Farbe, aber die Details am Mond waren der absolute Wahnsinn!!! :hochachtung:
 
Bin wieder zurück :-)
Also ein 2 Linser von LZOS , der als Zweitglas ein Glas nutzt, das fast so teuer ist wie das Ok-4 ( anders bekommt man kein gutes Ergebniss) kostet 75% vom 3 Linser.
LZOS hat mir mitgeteilt ab Januar 2010 gibt es die nächste Preiserhöhung um 10% und Umstellung der Verkaufswährung von $ zu Euro , da der Euro stabiler gegenüber dem Rubel ist als der $.
Auf Basis der 2010 Apo Preise ist der Apo mit LZOS Glas deutlich zu teuer.
Ich habe noch eine letzte Idee , warte aber noch auf einen Preis.
Wenn meine letzte Idee nicht greift , werd ich es dennoch vielleicht mit dem 2 Linser FPL53 aus China probieren , also Daumen drücken
 
Hi,Martin
die Lichtenknecker Faltrefraktoren sehen aber ganz ansprechend aus :) wenn du dann f 20-30 wählst-könnt man meinen ,du hättest ein Doppelrefraktor ala Potsdam :biggrin:
also 2 x 12"f30 >pro Auge 12" Öffnung per Linse :respekt:

die Amis fahren doch alle schwere Schlitten-warum nur immer kleinere Teleskope ?) und Platz haben sie ja ohne Ende
Wieviel mal passt Deutschland in das Land USA ?

@Quanten: die Dinosaurier kommen wieder :D

Gruß
 
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