Ideensuche: passives GoTo mit Stellarium

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Martroese

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Hallo zusammen,

IMG_1896.JPG

Mit meiner Dachsternwarten-Eq1 habe ich nach wie vor Schwierigkeiten, Objekte genau anzufahren. Das Problem ist, dass durch die Lage am Dach die Montierung samt Kamera nur eingeschränkt erreichbar/bedienbar ist. Ich kann aus diesem Grund nicht den Kamerasucher verwenden und auch peilen übers Objektiv fällt weg, da ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen bzw verrenken kann.

Nun kam mir die Idee, ob es nicht möglich wäre, die Ausrüstung quasi elektronisch mit Stellarium zu koppeln, sodass die Blickrichtung der Kamera zeitgleich in Stellarium angezeigt wird.
Als Idee stelle ich mir vor, mit dem Handy oder anderem Lagesensor an der Kamera befestigt die Bewegung der Montierung zu registrieren und in Stellarium anzuzeigen.
Gibt es zu dieser Idee Vorschläge oder Umsetzungsmöglichkeiten?

Hätte die Eq1 vernünftige Teilkreise, würde ich ja damit arbeiten. Leider sind die aber eher Spielzeug. In RA dreht der Teilkreis frei, mal mit der Achse, mal bleibt er stehen.

Als dritte Alternative fällt mir noch die Astrometry-Seite ein. Damit könnte ich immerhin kurze Fotos schießen und über die Webseite abgleichen, wohin ich denn gerade blicke. Das ist aber natürlich sehr zeitaufwändig.
Eine Echtzeitlösung mit Positionsanzeige am PC wäre natürlich das Optimum :)

Ist das eine realistische Idee oder sollte ich doch lieber auf eine kleine GoTo ala Eq3 sparen?

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,

Das sind die digitalen Teilkreise? Die sind mir schon begegnet, nur sind die leider sehr teuer und von daher etwas oversized für eine Eq1 :)

Gruß
Martin
 
Was du meinst ist sowas wie Push To. Habe ich auch schon mit Stellarium gesehen. Bisher aber glaube ich nur mit Dobsons
 
Hallo!

Gibt es zu dieser Idee Vorschläge oder Umsetzungsmöglichkeiten?

Wie Du selbst schon erkannt hast eher keine, die zum Preisniveau einer EQ-1 passen. Es sei denn, du wärst bastlerisch und programmiererisch begabt und hättest einige Nächte Zeit, die Du Dir damit um die Ohren schlagen müsstest. Einen Arduino Nano mit einem Lagesensor und Bluetooth und/oder WLAN-Modul bekommst Du beim eBay direkt aus China für 20 Euro.

Ist das eine realistische Idee oder sollte ich doch lieber auf eine kleine GoTo ala Eq3 sparen?

Das wäre auch mein Vorschlag. Und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr sparen und gleich noch eine Nummer oder zwei größer kaufen, dann reicht es für ein paar Jahre. Denn wenn Du Dich von EQ-1 nach EQ-3 nach EQ-5 nach xxx-yy hocharbeitest, musst Du Dir jedes Jahr wieder alle diese Fragen stellen. Dann lieber ein Jahr lang jeden Monat 100 Euro ins Sparschwein legen und eine solide, fernsteuerbare Goto Montierung kaufen, die 20kg fotografisch trägt. Findet man gebraucht schon für weniger als 1000 Euri,

Viele Grüße
Maximilian
 
Den Winkelsucher auf der Kamera oder am Kamerasucher hast Du verworfen, ne?

Es gibt f d motorisierte EQ1 ne Handsteuerbox. Die ist nicht "schlau" und kann auch nicht schlau gemacht werden. Aber bis im Sparschwein genug geld gelandet ist (und die Dachsternwarte dann auf den Boden umzieht?? :'( ), kann die Handsteuerbox Dir das Suchen etwas erleichtern, weil Du dann nicht selbst an der Montierung fummeln musst, sondern einige Zentimeter Distanz durch das Kabel gewinnst.
In der Distanz kann Dein Lappi das derzeitige Bild anzeigen, das die Kamera sieht.
Parallel dazu hast Du Stellarium auf der anderen Hälfte des Bildschirms geöffnet. Stellarium hast Du so eingestellt, dass es Dir den Sternenhimmel im Field of View der Kamera zeigt, (ich meine das geht da irgendwo, wo man 'Teleskop" einstellen kann).
Und so siehst Du das Kamerafeld und Stellariumfeld parallel und kannst per Handsteuerbox die Montierung/Kamera dahin "fahren" lassen, wo die beiden Bilder sich dann decken.

Verstehst Du wie ich meine? Passives Goto.
 
Hallo,
Was du meinst ist sowas wie Push To. Habe ich auch schon mit Stellarium gesehen. Bisher aber glaube ich nur mit Dobsons

Stimmt! Genau das meine ich(y). Scheint es tatsächlich als plug and play-Lösung nur als Dobson-Plattform zu geben. Schade!

Wie Du selbst schon erkannt hast eher keine, die zum Preisniveau einer EQ-1 passen. Es sei denn, du wärst bastlerisch und programmiererisch begabt und hättest einige Nächte Zeit, die Du Dir damit um die Ohren schlagen müsstest. Einen Arduino Nano mit einem Lagesensor und Bluetooth und/oder WLAN-Modul bekommst Du beim eBay direkt aus China für 20 Euro.

Nun, zwei linke Hände habe ich nicht. Allerdings bin ich eher in der Hardware versiert. Software und Programmieren ist mir leider noch sehr fremd. Aber genau soetwas schwebt mir vor. Ein kleines Bastelteil z.B. mit Wlan, das sich beispielsweise easy in den Sucherschuh der Kamera klipsen lässt und mit dem PC verbunden die Blickrichtung der Kamera anzeigt.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich nicht der einzige bin, der das praktisch findet...

Das wäre auch mein Vorschlag. Und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr sparen und gleich noch eine Nummer oder zwei größer kaufen, dann reicht es für ein paar Jahre. Denn wenn Du Dich von EQ-1 nach EQ-3 nach EQ-5 nach xxx-yy hocharbeitest, musst Du Dir jedes Jahr wieder alle diese Fragen stellen. Dann lieber ein Jahr lang jeden Monat 100 Euro ins Sparschwein legen und eine solide, fernsteuerbare Goto Montierung kaufen, die 20kg fotografisch trägt. Findet man gebraucht schon für weniger als 1000 Euri,

Das wäre klar das Einfachste. Aber ganz ohne bastlerischen und neues versuchenden Ehrgeiz :D
Also kommt das erst im zweiten Schritt.
Im Moment bin ich ja noch ganz erstaunt, wie wacker sich doch die EQ1 schlägt. Der Kleinen wird ja in fast jeder Erwähnung oft jegliche Daseinsberechtigung abgesprochen... 1min ohne guiding (natürlich) bei equivalenten 300mm mit runden Sternen sag ich dazu...:cool:
20kg fotografisch werdens sicher nicht werden. Das ist ja dann ein riesen Klopper :)

Den Winkelsucher auf der Kamera oder am Kamerasucher hast Du verworfen, ne?

Ne, nicht komplett verworfen. Allerdings ist die Frage, wo ich einen solchen Sucher anbringe. Es gibt wohl keine Position, die in jeder Lage der Montierung mit dem Auge erreichbar ist... :/

Die Handsteuerbox habe ich glücklicherweise. Ich habe mir vor ein paar Wochen den Schrittmotor mit Box gegönnt. Die ist schonmal super. Aber zum Anfahren von Objekten taugt die leider garnichts. Die maximale Geschwindigkeit (8fach) ist immernoch so langsam, dass die klare Nacht herum ist, bis man damit einmal über den Himmel gefahren ist. Ich schraube die Achsen also immer locker zum einstellen eines Objektes.
Ich habe schon versuch parallel mit Stellarium die Position abzugleichen. Das ist mir aber nicht gelungen. Es gibt einfach zu viele Sterne da oben, um die Position genau bestimmen zu können.
Deshalb ist de Astrometry-Seite noch eine gute Hilfe, um herauszufinden, wohin die Kamera blickt. Nur ist das sehr (zeit-)aufwendig...

Gruß
Martin
 
Moinmoin,
Es gibt einfach zu viele Sterne da oben, um die Position genau bestimmen zu können.
kann ich total nachvollziehen. Es hilft auch nicht, wenn ich sage, dass sich das mit der Zeit bessert, weil Dein Orientierungsvermögen zunimmt.
Jetzt ist es halt schwierig. Und das Orientierungsvermögen aufzubauen wird noch etwas schwieriger gemacht durch deine, je nach Objektposition rein "mittelbare" Erfahrung des Fotografierens: während Du dich an einem kleinen Fenster befindest, die Kamera aber in Gebiete vorstößt, zu denen Du selbst keine connection aufbaust, weil sie ausserhalb Deines Gesichtsfeldes liegen?

Es gibt freeware Tools für Plate Solving . Eigentlich dafür da, dass man damit auch sein Teleskop per Computer steuern kann, um denselben Fotoblickwinkel auf M31 zu bekommen wie in der vorhergehenden Fotonacht. Den Schritt des Teleskopsteuerns kann man aber weglassen und nur das Feature Blindsolve verwenden. Was passiert? Die Software hat die Engine des nova.astrometry.net voll integriert (kein Internet notwendig).
Und Du hast der Software Sternkataloge gefüttert, die dem Gesichtsfeld Deiner Objektive und Sensors entsprechen. Du gibst der Software dann ein aktuelles Fits Deiner Canon und die Software spuckt aus, wo die Kamera gerade hinzeigt; inklusive einiger Markierungen von NGC/Messier Objekten usw.

Wie schnell das geht? Bestimmt schneller als der nova.astrometry-server. Ich habe nie Plate Solving/Blindsolving verwendet. Andere hier tun das aber. Vll lädst Du Dir ein Softwarepaket runter und probierst es aus - erst mal als Trockenübung mit einem einzelnen Lightframe von vorgestern, als Fits Exportiert? All Sky Plate Solver
Bei Fragen einen anderen Thread aufmachen und hoffen, dass Dir ein freundlich gesinntes Forumsmitglied hilft? :)

Du hast einen Riesenvorteil dort am Dachfenster gegenüber dem Feldweg: Lappi und Canon-Software.
Bestimmt lässt sich damit der Nachteil ausbügeln, dass Du keinen Sucher hast und auch die Himmelsgegend oft gar nicht selber siehst, die deine Kamera gerade anguckt. Du gehst eben einen ungewöhnlichen Weg. Den eines Gorillas auf dem Dach (y)
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Anette,

kann ich total nachvollziehen. Es hilft auch nicht, wenn ich sage, dass sich das mit der Zeit bessert, weil Dein Orientierungsvermögen zunimmt.

Ein schwacher Trost ist es immerhin ;)

Und das Orientierungsvermögen aufzubauen wird noch etwas schwieriger gemacht durch deine, je nach Objektposition rein "mittelbare" Erfahrung des Fotografierens: während Du dich an einem kleinen Fenster befindest, die Kamera aber in Gebiete vorstößt, zu denen Du selbst keine connection aufbaust, weil sie ausserhalb Deines Gesichtsfeldes liegen?

Teilweise. Wenn ich mich etwas aus dem Dachfenster beuge, kann ich durchaus alles sehen, was auch die Kamera erblicken kann. Nur reicht es nicht, direkt an der Kamera entlang in den Himmel zu peilen. Und weil der Himmelsausschnitt bei 300mm schon erstaunlich klein ist, fällt es mir sehr schwer genau zu "zielen".

Es gibt freeware Tools für Plate Solving

Ah, wieder ein Zauberwort gelernt! :) Das klingt nach einer super Sache. Zwar nicht direkt das Anzeigen in Stellarium, aber eventuell eine praktikable Sache, die das Ausrichtungsproblem auch löst.
Damit werde ich mich jetzt mal beschäftigen(y)

Du hast einen Riesenvorteil dort am Dachfenster gegenüber dem Feldweg: Lappi und Canon-Software.

Das stimmt! Computer ist alles da und ausprobieren kann ich auch ungehemmt. Schließlich kann ich dabei ja im Warmen verweilen. Lediglich die wertvolle Aufnahmezeit leidet etwas darunter :)

Du gehst eben einen ungewöhnlichen Weg. Den eines Gorillas auf dem Dach (y)

Wie das klingt:LOL:

Gruß
Martin
 
Da ist aber ein Problem, was ich eigentlich überall gesehen habe. Scheint ein generelles Problem zu sein. Was die Ursache ist weiß ich allerdings auch nicht
 
Stimmt! Genau das meine ich(y). Scheint es tatsächlich als plug and play-Lösung nur als Dobson-Plattform zu geben. Schade

Das stimmt nicht. Die Encoder werden mechanisch mit den Achsen verbunden. Allein über die Sternkartensoftware wird eingestellt ob die Montierung azimutal oder parallaktisch aufgestellt ist. Ich nutze ein und das selbe BDSC für meinen Dobson oder nach umstecken für meine AP400. Klappt für beide Systeme wunderbar.

CS
Dirk
 
Hallo Martin,
ein feinmechanisches Wunderwerk wie eine EQ1 mit Encodern auszurüsten, ist schon ein 'lustiges' Projekt.
Warum muss es denn überhaupt ein 'passives Goto' sein? Du kannst das, was du vor hast, doch problemlos über ein aktives Goto realisieren. Du bastelst dir an beide Achsen Stepper dran und steuerst die mit z.b 'AstroEQ' (kannst du selber basteln oder zukaufen) oder anderen Selbstbauprojekten (ich glaube Onstep wird auch hier im Forum diskutiert) wenn es um das 'selber' geht.
Damit kannst du dann deine Anlage über Ascom mit z.B. Stellarium, z.B. APT und einer der Plate Solving Lösungen komplett fernsteuern - ist sehr komfortabel...
Da man gebrauchte unmotorisierte EQ3s oder EQ5s aber preiswert bekommt, würde ich als Projektplatform von der EQ1 Abstand nehmen.
Nur so als Gedanke...
Gruß, Marc
 
Hey,
Hab hier mal ein Video. Wird dir aber vermutlich nicht weiterhelfen

Das ist mir gestern schon mal begegnet. Wenn man bei Youtube sucht unter Arduino und Stellarium, kommt in der Tat einiges heraus. Allerdings sind es leider nur Lösungen mit Drehencodern, wie auch in dem von dir verlinkten Video. Das mag zwar eine praktikable Lösung sein für z.B. einen Dobson. Für meine Eq1 ist das im Aufwand aber weit überzogen. Encoder an die Eq1 ist ja wie mit Kanonen auf Spatzen :D

Das stimmt nicht. Die Encoder werden mechanisch mit den Achsen verbunden. Allein über die Sternkartensoftware wird eingestellt ob die Montierung azimutal oder parallaktisch aufgestellt ist. Ich nutze ein und das selbe BDSC für meinen Dobson oder nach umstecken für meine AP400. Klappt für beide Systeme wunderbar.

Ok, das scheint also zu gehen. Im Selbstbau wäre das wahrscheinlich noch recht gut machbar (die sündteure Lösung von Astroleuchten fällt mal komplett raus), aber wie gesagt, mit Encodern möchte ich nicht anfange, das wäre zu viel des Guten :)

Meine ursprüngliche Idee ist ja ein kleines Modul mit Lagesensor, das sich easy in den Sucherschuh der Kamera setzen lässt und ohne großes basteln mit den PC verbunden werden kann und dann Stellarium "fernsteuert".
Das stelle ich mir höchst praktisch vor, auch für generelle Anwedung z.B. auch Dobsone im Feld. Keine aufwändigen und ***teuren Encoderlösungen, sondern Aufklipsen an jedes beliebige Instrument, fertig.

Evtl nehm ich mir dir Zeit und fuchse mich mal in Arduino rein. Das wird dann aber wohl ne Weile dauern...

ein feinmechanisches Wunderwerk wie eine EQ1 mit Encodern auszurüsten, ist schon ein 'lustiges' Projekt.

Das hast du gut ausgedrückt :D Ne, das werde ich auf keinen Fall machen. Irgendwo hört die Low-Budget-Liebe dann auch auf :D

Deinen Vorschlag mit einer gebrauchten unmotorisierten Eq3-5 und Umbau derer zu einer GoTo-Montierung finde ich sehr gut. Das stelle ich mir im Eigenbau realisierbar vor, zumal es dazu etliches im Netz gibt.
Bevor ich das aber angehe, möchte ich noch eine Weile die kleine Eq1 an ihre Grenzen bringen:) Da hab ich ja erst in den teuereren Steppermotor investiert. Der muss sich sein Geld jetzt erstmal verdienen, bevor ich das Equipment wechsel :D

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,


Hm, du kennst also den Markt mit dem Aufwand der dahinter steckt und hast günstigere Alternativen zur Hand. Dann nur her damit!

Die nachrüstbare GoTo EQ3/5 als „plug & play“ Lösung scheint mir für dich die beste Lösung zu sein. Nur wird dafür auch eine entsprechende Vergütung verlangt. Schau dich mal am Markt um was derartige Dinge so kosten. Zu verschenken haben jedenfalls die wenigsten etwas.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.

CS
Dirk
 
Hey Dirk,
Hm, du kennst also den Markt mit dem Aufwand der dahinter steckt und hast günstigere Alternativen zur Hand. Dann nur her damit!

Das war natürlich provokativ ausgedrückt mit dem Preis ;) Für eine funktionierende Plug and Play-Lösung ist das sicherlich angemessen.

Zu meiner ursprünglichen Idee habe ich noch folgedes Video gefunden:

Stellarium mit Gyro steuern

Das ist genau das, was ich mir vorgestellt habe. Mal sehen, ob ich das auf lange Sicht mit einem Arduino nano "nachbasteln" kann.

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,

die Bastellösungen wären mir vom Ergebnis her zu unsicher und ehrlicherweise auch zu zeitraubend. Viel eleganter und ohne Kabel geht's auf Basis einer GoTo-fähigen EQ5 SynScan (mit einer EQ3 habe ich es nicht ausprobiert, klappt aber vermutlich auch) mit Skywatcher Wifi-Adapter und SkySafari 6 pro (vielleicht ginge auch die "plus" Variante, kenne ich aber nicht) auf einem Android Smartphone oder Tablet. Stellarium ist nett, aber nur dafür ein Notebook?

Nachtrag: Was anderes ist es natürlich, wenn man mit Notbook die "totale" Automatisierung von Kamera, Motorfokus, Filterrad, Platesolving, Guiding etc. anstrebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

die Bastellösungen wären mir vom Ergebnis her zu unsicher und ehrlicherweise auch zu zeitraubend.

Da hast du allerdings recht. Was ich am Ende herausbekomme, weiß ich natürlich nicht. Ich würde es als sportliche Herausforderung ansehen, um mich mit Arduino zu beschäftigen. Das ist ja generell ein recht nützliches Tool (z.B. auch im Hinblick auf ein Eigenbau Goto für Eq3-5).
Bin mir aber noch unschlüssig, ob es den Aufwand wirklich wert ist :D
Etwas fertiges und funktionierendes einfach benutzen zu können, ohne ewiges basteln und probieren hat auch was :)

Viel eleganter und ohne Kabel geht's auf Basis einer GoTo-fähigen EQ5 SynScan (mit einer EQ3 habe ich es nicht ausprobiert, klappt aber vermutlich auch) mit Skywatcher Wifi-Adapter und SkySafari 6 pro (vielleicht ginge auch die "plus" Variante, kenne ich aber nicht) auf einem Android Smartphone oder Tablet. Stellarium ist nett, aber nur dafür ein Notebook?

Wenn ich eine GoTo-Montierung hätte bzw mal haben werde in weiterer Zukunft, erübrigt sich die ganze Such-Problematik ja. Dann findet die Montierung ja selbst die Ziele und ich muss sie nicht mehr verzweifelt am Himmel suchen :)
Mal sehen, wenn Geldbeutel und Gebrauchtmarkt mal zufällig in einer günstigen Konstellation stehen sollten, werde ich wohl um ein Upgrade montierungstechnisch nicht herumkommen... :D


Gruß
Martin
 
Nachtrag: Was anderes ist es natürlich, wenn man mit Notbook die "totale" Automatisierung von Kamera, Motorfokus, Filterrad, Platesolving, Guiding etc. anstrebt.

Im Moment habe ich über die Dachsternwarten-Lösung ja die komfortable Lösung, dass Laptop+Verkabelung keinen großen Mehraufwand bedeuten, da eh vor Ort. Deshalb bin ich auf Stellarium gekommen.
Von "totaler Automatisierung" bin ich aber weit entfernt :D

Gruß
Martin
 
Um das Thema vorerst abzuschließen:

Meine ursprüngliche Idee eines PointTo/PushTo lässt sich so auf die schnelle nicht umsetzten.
Ich hab mich stattdessen mit dem Stichwort Platesolving beschäftigt und eine praktikble Lösung zur Montierungsausrichtung gefunden.

Für Interessierte: HIER LANG

Hab das Vorgehen dort beschrieben. In den letzten Nächten konnte ich das schon erfolgreich anwenden.

Danke für euren Input. Sollte ich in Richtung Arduino und PointTo mittelfristig etwas erreichen, berichte ich.

Gruß
Martin
 
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