KayAlf
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
im Beitrag über meine erste Miyauchi-Optik habe ich es ja schon angedeutet...nun ist es vollbracht, ich habe es vorsichtig seziert
aber keine Angst, alles ist wieder reversibel und jederzeit wieder in den Originalzustand zu bringen
(@VisuSCor / Oli).
Nachdem ich mehrere Male mit dem Miyauchi im Garten zum Beobachten war, schlug dann doch mein Nacken Alarm und ließ mir eigentlich nur 2 Optionen: Entweder das Miyauchi so lassen wie es ist und nur noch tiefstehende Objekte (bis max. 25° Höhe) zu beobachten, oder mal hinter die Kulissen schauen, ob man das interessante Stück Optik nicht auch zu einem universellen Schnellspechtel-Gerät mit Weitwinkel-Ambitionen um-/ausbauen kann. Als Vitrinenstück ist das Spektiv einfach zu sexy und will präsentiert werden. Auch die beiden am Revolver eingeschraubten Okulare erzeugen nicht wirklich einen Spacewalk-Effekt und so waren eigentlich genügend Argumente gefunden, das Miyauchi zu öffnen.
Was einen erwartet:
Schiebt man den Pyramidengummi-Ring vorsichtig runter vom Fokussierring nach hinten (in Richtung Okularrevolver) auf den Skalenring, so erscheinen 3 kleine Gewindestifte mit Innensechskant (im Volksmund auch Madenschrauben) M2,5, diese werden mit einem feinen Schraubendreher SW1,3 für Innensechskantschrauben gelöst, danach kann man den Skalenring nach hinten schieben und er ist somit vom Fokussierring gelöst.

Unter dem abgezogenen Skalenring erscheinen 6 weitere Gewindestifte, diesmal M3 für Schlüsselweite 1,5. Diese Gewindestifte halten den kompletten hinteren Gehäuseteil, in dem sich der Prismenumkehrsatz sowie der Okularrevolver befindet, am Innenteil des Gesamtgehäuses fest. Der am freidrehenden Fokusring befestigte Skalenring läuft immer frei über dem hinteren Gehäuseteil, auf dem sich auch ein roter Punkt als Skalenmarkierung befindet. Es handelt sich ja bei diesem Spektiv um eine Innenfokussierung, also ändert sich die Gesamtlänge beim Fokussieren nicht.

Nach Abnehmen des hinteren Gehäuseteils kann man nun bestens die hintere Fokussierlinse(ngruppe) beim Drehen des Fokusrings beobachten, wie die Gruppe vor und zurück fährt.

Hier mache ich mal kurz Pause...der 2. Teil folgt gleich...keine Ahnung, wieviel Bilder pro Beitrag möglich sind
Schon mal viel Spaß beim lesen wünscht euch
Kay
im Beitrag über meine erste Miyauchi-Optik habe ich es ja schon angedeutet...nun ist es vollbracht, ich habe es vorsichtig seziert
Nachdem ich mehrere Male mit dem Miyauchi im Garten zum Beobachten war, schlug dann doch mein Nacken Alarm und ließ mir eigentlich nur 2 Optionen: Entweder das Miyauchi so lassen wie es ist und nur noch tiefstehende Objekte (bis max. 25° Höhe) zu beobachten, oder mal hinter die Kulissen schauen, ob man das interessante Stück Optik nicht auch zu einem universellen Schnellspechtel-Gerät mit Weitwinkel-Ambitionen um-/ausbauen kann. Als Vitrinenstück ist das Spektiv einfach zu sexy und will präsentiert werden. Auch die beiden am Revolver eingeschraubten Okulare erzeugen nicht wirklich einen Spacewalk-Effekt und so waren eigentlich genügend Argumente gefunden, das Miyauchi zu öffnen.
Was einen erwartet:
Schiebt man den Pyramidengummi-Ring vorsichtig runter vom Fokussierring nach hinten (in Richtung Okularrevolver) auf den Skalenring, so erscheinen 3 kleine Gewindestifte mit Innensechskant (im Volksmund auch Madenschrauben) M2,5, diese werden mit einem feinen Schraubendreher SW1,3 für Innensechskantschrauben gelöst, danach kann man den Skalenring nach hinten schieben und er ist somit vom Fokussierring gelöst.

Unter dem abgezogenen Skalenring erscheinen 6 weitere Gewindestifte, diesmal M3 für Schlüsselweite 1,5. Diese Gewindestifte halten den kompletten hinteren Gehäuseteil, in dem sich der Prismenumkehrsatz sowie der Okularrevolver befindet, am Innenteil des Gesamtgehäuses fest. Der am freidrehenden Fokusring befestigte Skalenring läuft immer frei über dem hinteren Gehäuseteil, auf dem sich auch ein roter Punkt als Skalenmarkierung befindet. Es handelt sich ja bei diesem Spektiv um eine Innenfokussierung, also ändert sich die Gesamtlänge beim Fokussieren nicht.

Nach Abnehmen des hinteren Gehäuseteils kann man nun bestens die hintere Fokussierlinse(ngruppe) beim Drehen des Fokusrings beobachten, wie die Gruppe vor und zurück fährt.

Hier mache ich mal kurz Pause...der 2. Teil folgt gleich...keine Ahnung, wieviel Bilder pro Beitrag möglich sind
Schon mal viel Spaß beim lesen wünscht euch
Kay



