Anette_Aslan
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Bis kurz nach Sonnenuntergang tobte bei uns im Wiener Becken die Atmosphähre. Der aufgehende 12.te Abendmond im Südosten verbarg sich hinter einer stationären Wolke, die sich nicht vom Fleck rührte, er musste erst langsam hinter ihr hervorkriechen und nicht wie es sonst der Fall ist, die Wolke den Mond freizugeben hat, in dem sie weiterwandert.
Ich hielt trotzdem schon einmal das Teleskop mit der Kamera drauf, weil sich im Westen schon wieder Gewölk zusammenbraute, ich wollte die Zeit nutzen, das Schrötertal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, es erinnert mich an eine Miezenfratze mit Augen und Mäulchen, ich bin immer ganz entzückt.
Aber auch die tiefen Schatten der Talsenke sind hochinteressant, ich frage mich, ob es dort grosse Temperaturschwankungen gibt? Die ersten Mondbewohner irgendwann einmal sollten sich dort niederlassen, dort könnte es etwas kühler sein als in den Glutlavawüsten des klebrigen, pulverähnlichen Regoliths - des Mondstaubes -.
Weiter bin ich dann zu Schickard gewandert, denn gleich unter ihm zwischen Nasmyth und Phocylides fällt mir jedesmal bei meinen Mondspaziergängen so ein auffällig spitzer Schattenwurf auf, der viele Fragen offen lässt. Weis jemand was dazu?
Mit dem Fortschreiten des Abends bis Mitternacht stand die Luft, kein Blättchen am Baume bewegte sich, es war trocken und die Transparenz wohl excellent, doch der fast volle Mond überstrahlte leider alles und war dann mit Saturn und Jupiter fiebrig beschäftigt, so dass ich auf bessere Aufnahmen vom Mond verzichtete.
Gruss von Anette
Ich hielt trotzdem schon einmal das Teleskop mit der Kamera drauf, weil sich im Westen schon wieder Gewölk zusammenbraute, ich wollte die Zeit nutzen, das Schrötertal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, es erinnert mich an eine Miezenfratze mit Augen und Mäulchen, ich bin immer ganz entzückt.
Aber auch die tiefen Schatten der Talsenke sind hochinteressant, ich frage mich, ob es dort grosse Temperaturschwankungen gibt? Die ersten Mondbewohner irgendwann einmal sollten sich dort niederlassen, dort könnte es etwas kühler sein als in den Glutlavawüsten des klebrigen, pulverähnlichen Regoliths - des Mondstaubes -.
Weiter bin ich dann zu Schickard gewandert, denn gleich unter ihm zwischen Nasmyth und Phocylides fällt mir jedesmal bei meinen Mondspaziergängen so ein auffällig spitzer Schattenwurf auf, der viele Fragen offen lässt. Weis jemand was dazu?
Mit dem Fortschreiten des Abends bis Mitternacht stand die Luft, kein Blättchen am Baume bewegte sich, es war trocken und die Transparenz wohl excellent, doch der fast volle Mond überstrahlte leider alles und war dann mit Saturn und Jupiter fiebrig beschäftigt, so dass ich auf bessere Aufnahmen vom Mond verzichtete.
Gruss von Anette
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