Informationen zum Dobson

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Temotshin

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Ich wünsche euch einen guten Tag,

ich bin im Inbegriff gerade einen 200mm Dobson zu erwerben und würde nun gerne alles mögliche über die Handhabung zum Dobsen lernen. Ich habe gestern dazu mal in das Buch in 4 Schritten gelesen, würde mich aber gerne mehr auf das Dobson an sich konzentrieren, da ich nicht vor habe zunächst andere Teleskope auszuprobieren. Ich wollte daher fragen wo ich am konzentriertesten dazu Informationen finden kann. Schließlich hängt alles am Gerät und den Umgang damit und welches Equipment man dafür besorgt. Mir ist bewusst, das man keine allgemeine Empfehlung geben kann, da es auf die Ansprüche ankommt die ich damit stelle. Was möchte ich damit beobachten. Aber das kann ich ja erst herausfinden, wenn ich mich im Weltall einwenig damit verloren habe ;). Aber mich würde es eben schon noch interessieren, ob es ein Buch gibt, das mal sich ein bisschen damit beschäftigt. Oder eine Internetseite. Ich habe schon diverse Dinge gelesen, wo angerissen wurde, das man das Lager optimiert hat, damit die Leichtgängigkeit manipuliert wurde etc. Aber das war ja immer schon irgendwie mitten in den Dingen. Aber webb eine Präambel vor dem in medias res sich befindet, wäre für mich als Einsteiger schon sehr praktisch.

Auch wenn es nicht gerade zum Thema gehört, würde ich es gerne noch los werden. Der Teleskopkauf ist gerade zu einfach, wenn man den Vergleich dazu zieht, mit was man sich zu beschäftigen hat, wenn es um Filter und Okulare geht.

Mit freundlichen Grüßen,
Andreas
 
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Hallo Andreas,

die Bedienung / das Schubsen ist ganz einfach, da brauchst Du Dir keine Gedanken machen. Ich habe meinen Dobson immer in der Rockerbox fertig aufgebaut in der kühlen Garage stehen.
So kann ich auch bei kleinen Wolkenlücken sofort ohne Auskühlzeit loslegen.

Für die Planung und um zu sehen was am Himmel los ist, nutze ich die Freeware Stellarium.

Welche Okulare sind denn schon dabei ?

Gruß,
Holger
 
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Hallo Holger,

Leider ist wird nur ein 25mm und 10mm Okular dabei sein und nach allem was ich gelesen habe, sind es in der Regel beim Hersteller ja solche von derartiger Qualität das man sie schnell ersetzt durch Plössl Okulare. Achja ein Justierlaser ist bereits dabei.

Ich werde es wohl in einem Keller Lagern der aber komplett trocken ist und eher warm. Da ich mit dem Teleskop wenn ich wirklich etwas sehen möchte (ich wohne in einer Kleinstadt) ein paar Meter fahren muss, gehört das Auskühlen so oder so dazu.

Ansonsten ist eine Sternenkarte eine verstellbare Rotlicht LED Lampe und Skianzug samt Sturmhaube bereits eingetroffen. Klemmbrett etc ist im Grunde auch schon alles gepackt.

Was mir im Grunde noch fehlt ist das Teleskop und Stuhl. WIe man also sieht, wirklich erstmal nur das nötigste da das Budget auch nicht überwältigend groß zunächst ist. Soll eher sich langsam kulminieren.

MFG
Andreas
 
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Hallo Andreas,

das ist mal ein sehr interessanter Ansatz und eine gute Herangehensweise die nicht so häufig vorkommt.
Ich wüsste allerdings nicht, wo man die Informationen geballt finden könnte.
Daher splitte ich das mal auf in

Fernrohr
Montierung
Handhabung


und fange mal an.
Dobson meint in aller Regel Newton/Dobson, also nochmal anders ausgedrückt, Newtonteleskop welches in der eingachsten art einer Montierung steckt, die rechts/links und oben/unten (Rauf/runter) Bewegung erlaubt, und das ist gemeinhin eine Holzkiste mit eben diesen beiden Bewegungsachsen.

Zum NEWTON Teleskop wirft Google schon sehr viel aus und ich gebe Dir mal einen Link, wo es hauptsächlich um Justage geht und der Strahlengang gut dargestellt ist, eine wichtige Seite, wenn man das Poetnzial einen Newtons abrufen will. Da bin ich dann auch eventuell schon zu tief drin, denn ich gehe z.B. einfach davon aus, dass Du (falls Du diesem Forum erhalten bleibst) einen Parabolspiegel im Teleskop haben wirst und nicht bei einem Newton landest, der einen Kugelspiegel hat.

Seeing 1, Newton

Die MONTIERUNG als

Dobson

ist eine Vereinfachung der

Azimutlaen Montierung

wie sie im Link (etwas nach unten scrollen) neben anderen Montierungsarten auch behandelt wird. Da fehlt im Prinzip schlicht das Stativ und die (Holz)Kiste steht auf dem Boden, was platzsparend ist und massive, stabile Ausführung erlaubt.

Die HANDHABUNG eines Dobsons ohne jede Technik ist denkbar einfach, wenn sich die beiden Achsen gut bewegen lassen und in dem Moment wo man sie nicht bewegen will, die Position halten. Das ist meistens näherungsweise gegeben, wenn die Zuladung an Okularen nicht allzu schwer wird oder man kann es mit einfachen Mitteln erreichen, so verbessern, dass auch ein 1000 Gramm schweres Okular im OAZ das Teleskop nicht in die ungewollte Verbeugung zwingt.
Dazu gibt es dann noch von einer Nachführplattform bis zu digitalen Teilkreisen Möglichkeiten, so einen Dobson mit Technik vollzupacken die einem die Nachführung und Objektsuche abnehmen/erleichtern.

Die eigentliche Herausforderung, für die meisten Nutzer ein Teil der Faszination, ist aber (zumidest ohne Technik) das Suchen und Finden. Dazu gibt es die Technik des

Starhoppings

wozu im Wikipedia Artikel noch weitere Links gesetzt sind.

Ein m.E. empfehlenswertes Buch dazu gibt es auch

Der Starhopper

Die Ausstattung eine Dobsons mit Okularen und Filtern ist dann vom gewählten Teleskop (Öffnungsverhältnis) und den Vorlieben abhängig, das kann man nicht pauschalieren oder muss wieder bei den Basics (z.B. Wikipedia zu Okularn) beginnen.
Wenn man eine Entscheidung spruchreif geworden ist, kann man nähere Infos ziehen, wie z.B. bei Sven

Okulare zum 8" f6 Dobson


Bei Sven gibts auch umfassende Infos zu anderen Themen, z.B. Filter.

Gruß
*entfernt*

 
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Hallo Andreas,

wenn es ein Skywatcher ist dann sind da in der Regel Plössl dabei. So ganz schlecht sind die nicht für den Anfang. 2 Zoll Okular ca 35mm Okular für Übersicht und Auffinden wäre noch fein.

Was ich nicht mehr machen würde wäre einen Gradsichtsucher zu benutzen. Das ist in hohen Positionen sehr unbequem. Zusammen mit dem Deep Sky Reiseatlas und Telrad oder zur Not billigem Leuchtpunkt Sucher kommt man auch ohne Starhopping ans Ziel.

CU
Klaus
 
Hallo Klaus

So nun da die Transaktion gelungen ist, kann ich stolz verkünden es ist ein Skywatcher mit Barlowlinse. Der Klassiker also.

Was mich interessieren würde, es gibt von den Naturbeobachtern kleine tragbare Stehzelte die man praktisch hinwerfen kann und schon stehen sie. Man kann sich also gegen das Wetter schützen und man könnte sogar eine Wärmequelle in das Zelt bauen und das Dobson neben sich hinein stellen. Wäre der Aktionsradius zu gering, als das man praktisch ständig das Zelt drehen müsste, oder gibt es ganz und gar Probleme durch die warme Temperatur im Zelt und der kalten draußen, so das es Probleme mit der Linse und der Luft im Tubus kommt. Hat da jemand Erfahrung? Es müsste ja auch kein solches Zelt sein, man könnte ja auch eine Nummer größer Denken und wie ein Kabelzelt dafür nutzen.


@ Günther vielen Lieben dank für den vielen Lesestoff, da arbeite ich mich jetzt erstmal genüsslich heute Abend durch.

MFG

Andreas
 
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Hallo Andreas,

zu dem "Skywatcher-Klassiker mit Barlowlinse" hätte ich gerne mal einen Link!

Das schrillen so ein paar Alarmglocken!

Ein Teleskop aus "der warmen Stube" in den Kalten Himmel zu richten ist nie eine gute Idee.
Temperaturanpassung ist das Zauberwort gegen Seeing.

Grundsätzliches zum Seeing

Dir fehlen noch viele Basics!
Das Durcharbeiten der Links ist eine sehr gute Idee!

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Andreas,

ich glaube schon dass wenn die Wärme wohlig sein soll, sich das auch negativ auf das Seeing niederschlägt. Die Barlow ist meist Mist, wenn da nicht zumindest was mit achromatisch draufsteht.

Kleidungstechnisch bist du ja schon gut aufgestellt. Wenn man genug an hat friert man eigentlich nicht, wobei ich allerdings aus mehreren Gründen nicht bei Starkwind beobachte. Wichtig sind noch dicke Socken plus Thermo-Einlagen. Für die Hände nehme ich Fahrradhandschuhe.

CU
Klaus
 
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Nabend ihr beiden

Ja das die Barlow nicht zu gebrauchen ist, habe ich mehrfach gelesen. Aber sie ist nun einmal dabei und der Vollständigkeit halber habe ich sie angegeben. Einen Link dazu kann ich leider nicht geben, wo sie direkt noch zu sehen ist, da es ein Privatkauf war und mittlerweile die dazu passende Seite nicht mehr existiert. Ich habe mich schlicht und ergreifend versichert das es genau dieses Modell ist

http://www.astroshop.de/skywatcher-...-skyliner-classic-dob/p,4440#tab_bar_0_select

Und ich hoffe einfach mal, dass dies nicht die schlechteste aller möglichen Entscheidungen war, sich für dieses Modell zu entscheiden.

Wegen der Thermik das dachte ich mir das bereits schon, weil ich bis dato noch nichts darüber gelesen habe und sicher jemand vorher schon einmal den Gedanken hatte, aber ich hatte eben noch keine Antwort gefunden, die ein eindeutiges Nein dazu postuliert hat.

Was die Basics angeht...uff schwierig, ich halte mich für halbwegs informiert, was man auf dem Wissensstand eben sein kann. Die Seite von Sven habe ich vollständig bereits gelesen und eben wegen solchen Beiträgen meinte ich ja, dass die Auswahl des richtigen Filters und des Okulars weit aus komplexer ist. Auch das Buch Fernrohrführerschein in 4 Schritten, hat nochmal einwenig etwas abgedeckt. Mir kam der Gedanke mit dem Zelt nur, weil ein Planetarium am Ende eben auch ein eigenständige Raum ist, der nur schwierig die Außentemperatur haben kann, da die Wände gespeicherte Wärme abstrahlen etc..

Mit freundlichen Grüßen,
Andreas
 
Hallo Andreas,

mit
Zitat von Temotshin:
Ich habe mich schlicht und ergreifend versichert das es genau dieses Modell ist

http://www.astroshop.de/skywatcher-...-skyliner-classic-dob/p,4440#tab_bar_0_select

Und ich hoffe einfach mal, dass dies nicht die schlechteste aller möglichen Entscheidungen war, sich für dieses Modell zu entscheiden.
hoffst Du richtig. Und die Barlow ist kein Problem, solange sie nicht fest im Tubus eingebaut ist.

Mir kam der Gedanke mit dem Zelt nur, weil ein Planetarium am Ende eben auch ein eigenständige Raum ist, der nur schwierig die Außentemperatur haben kann, da die Wände gespeicherte Wärme abstrahlen etc..

Ein Planetarium ist eine Art "Himmelskino" mit Projektor, dem ist das Seeing egal.

Und ein Observatorium muß einige Zeit vor Beobachtungen mit mehr als niedriger Vergrößerung geöffnet werden, um einen ordentlichen Luftaustausch mit passendem Auskühlen zu ermöglichen. Ausnahmen sind einige Großsternwarten, die tagsüber auf die zu erwartende Außentemperatur heruntergekühlt werden. In der Zeit, in der das warme Gebäude und das Instrument herunterkühlen, erfreut man sich halt an großen Sternhaufen und Nebeln.

Grüße

fquadrat
 
Hallo,

das passt schon mit dem Dob, anders als Günther hab ich noch nie von einer ausgewachsenen Gurkenserie bei den Skywatcher 8er Dobsons gehört, auch meiner aus Zeiten der Jahrtausendwende hat eine sehr feine Optik.

Einfach anfangen, die Fehler die man macht mehren die Freude an den Erfolgen die durch deren Behebung entstehen. Und die Plejaden und den Orionnebel wirst du auch als Anfänger schon finden, auch mit dem beigelegten Sucher. Viel Spaß.

CU
Klaus
 
Ich bedanke mich für die zahlreichen Kommentare schon einmal und entschuldige mich für meine falsche Terminologie. Natürlich meinte ich das Observatorium.

Ich würde vorschlagen, dass ich mich schlicht und ergreifend melde welche Qualität ich in etwa aus dem Teleskop bekomme und ob es eine Gurkenserie ist. Auch wenn man als Blinder dann von der Farbe spricht.

MFG Andreas
 
Ach so als Sitzgelegenheit benutze ich einen niedrigen Klappstuhl. Höhenverstellung brauchst du meiner Meinung nach noch nicht beim Achtzöller. Hängt aber auch von der Größe ab, bin ca. 1,85. Kann man ja vor der Beobachtung ausprobieren.

CU
Klaus
 
Hallo Klaus,

bitte mach nicht Deine Interpretationen zu den Aussagen anderer Leute.


Zitat von klawipo:
das passt schon mit dem Dob, anders als *entfernt* hab ich noch nie von einer ausgewachsenen Gurkenserie bei den Skywatcher 8er Dobsons gehört, auch meiner aus Zeiten der Jahrtausendwende hat eine sehr feine Optik.

Ich habe so etwas nie geschrieben und nie gedacht. Wenn jemand, der ganz an Anfang steht, mir etwas von "Teleskop mit Barlow" und vom "Klassiker" erzählt, dann sehe ich die Gefahr, dass er einen dieser üblen Katahdiopter ala Seben-BigBoß meinen könnte und den sogar schon gekauft hat. :smiley60:

Das da:

Zitat von klawipo:
Die Barlow ist meist Mist, wenn da nicht zumindest was mit achromatisch draufsteht.
CU
Klaus

Ist auch so eine Aussage, die nur verwirren kann, da das so einfach nicht stimmt.
Schau einfach mal, was auf sehr guten Barlows draufsteht. Vielfach setzt der Hersteller einfach voraus, dass man ihm etwas anderes gar nicht zutraut und lässt den Aufdruck weg und wenn da APO-Barlow draufsteht, heißt das auch noch lange nicht, dass APO drin ist. :smiley47:

Bitte informiere Dich selbst gut genug und lese richtig, bevor Du soche Aussagen über Produkte und Leute triffst.
Dein guter Wille ist erkennbar, aber so geht das nicht!

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andreas,

mit genau diesem Teleskop habe ich sehr viele Jahre sehr gute Beobachtungen machen können.
Es war der Nachfolger meines ersten Teleskops, eines 114/900er Newtons und es war eine extrem lohenswerte Steigerung in jeder Beziehung.

Der bereits gegebene Link zu Sven Wienstein bezüglich der Okulare und weiteren Ausstattung passt also, zur Sicherheit nochmal die Komplettübersicht der

Einsteigerecke

Einige wenige Beispiele von meinen unzählichen Beobachtungsabenden/-Nöchten mit diesem Teleskop gibts hier

Beobachtungen mit 8" f6 Dobson

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

im Threadtitel steht ja Dobson, gell. Nicht Katadiopter. Daher die offenbar falsche Interpretation deiner Aussage. Ich formuliere um, bei Beilagebarlows sind die aus Plastik Mist. Achromatisch ist besser, aber natürlich nicht das Ende der Fahnenstange.

Schlimm ist dass du mit deinen unverständlichen Attacken anderen Leuten den Spaß nimmst hier mitzumachen. Man kann auch korrigieren und präzisieren ohne jemanden anzugreifen oder sich direkt angegriffen zu fühlen. Dann macht es mehr Freude. Du wirst jetzt sagen ja aber die Fakten, aber der Ton macht halt die Musik.


CU
Klaus
 
Hallo KLaus

Wenn du schon darauf bestehst, daß du erfasst hast um welches Teleskopangebot es geht zeige mal die Beilagebarlow auf die du dich so unmissverständlich beziehst.
Nun mal konkret die Frage, woher im Thread du DEINE Aussage nimmst, ich hätte was von einer Gurkenserie bei skywatcher Dosons....

Bis eben ging ich bei dir von gutem Willen aus.
Nun weiß ich dass du Angriff und Attacke fährst.
Das machst du gut und alleine!
Wie du schon sagst .....der Ton macht......

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kapier das häufig einfach nicht was du überhaupt sagen willst. Ich hab so ne Billigbarlow, steht 2x drauf ist schwarz und schlecht. Ich bin nicht mehr ganz sicher aber ich glaube die war beim Skyliner Dob dabei.

Ich klinke mich hier aus. Für alles weitere was noch kommen mag sage ich vorsorglich: Du hast Recht. Und ich habe Ruhe.

CU Klaus
 
Hallo Klaus,

also mal in aller Ruhe: Und wenn im Eingangspost RC gestanden hätte, ich hatte zu dem Zeitpunkt auch mit weiten Augen herausgelesen: "Waaah, Cat-Newton!" Die Dinger gibt es nämlich in einer Bauform, die auch schonmal "Dobson" genannt werden mag.

Mag ja sein, dass Günther immer dann nervt, wenn er korrigiert und präzisiert. Dass aber längst ertrunkene Kinder aus dem Brunnen geholt und an Einsteiger verkauft werden, ist nun schlicht ein Erfahrungswert. Wenn man da nicht benennt, was Sache ist, geht der Beratung hier was ab!

Clear Skies
Sven
 
Ja nu das kann man ja auch einfach so schreiben. Das versteh ich dann auch. Günther hat das ja gerade eben nicht benannt. Als Dob verpackte cats sind mir auch noch nicht untergekommen, war mir neu. Außerdem war mir nach der Nennung der Okulare schon recht klar dass das zu 99 Prozent die SW Standard Tonne sein wird. Das war dann eher das Gegenteil von Alarmglocke. Aber ich wollt mich ja ausklinken. Wird mal wieder Zeit für gutes Wetter, dann schreibt man auch weniger und vor allem weniger aneinander vorbei.

CU
Klaus

 
Hallo Leute,

Nur nochmal zu Erinnerung das sehr verständliche Original:

Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Andreas,

zu dem "Skywatcher-Klassiker mit Barlowlinse" hätte ich gerne mal einen Link!

Das schrillen so ein paar Alarmglocken!

Ein Teleskop aus "der warmen Stube" in den Kalten Himmel zu richten ist nie eine gute Idee.
Temperaturanpassung ist das Zauberwort gegen Seeing.

Grundsätzliches zum Seeing

Dir fehlen noch viele Basics!
Das Durcharbeiten der Links ist eine sehr gute Idee!

Gruß
*entfernt*

Ich will von einem absoluten Einsteiger definitiv wissen über was wir reden bevor ich weiter berate.

Und nun was daraus von Klaus gemacht wird:

Zitat von klawipo:
Hallo Andreas,

..... Die Barlow ist meist Mist, wenn da nicht zumindest was mit achromatisch draufsteht......

....das passt schon mit dem Dob, anders als *entfernt* hab ich noch nie von einer ausgewachsenen Gurkenserie bei den Skywatcher 8er Dobsons gehört, auch meiner aus Zeiten der Jahrtausendwende hat eine sehr feine Optik.....


CU
Klaus

Dazu habe ich lediglich die Bitte geäußert, mir solche Aussagen wie die gelb markierte nicht unterzuschieben, denn woher man das nimmt ist mir schleierhaft.

Mit der Barlow ist es exakt genau so.
Wenn es ein skywatcher Dobson ist, dann ist es kein Katahdiopter, aber dann liegt da auch keine Plastikbarlow bei und wenn doch hätte zumindest meine Zufriedenheit einen heftigen Dämpfer bekommen.

Erwarte ich eigenlich wirklich zu viel, wenn ich hoffe, dass künftig meiner Bitte entsprochen wird?

Gruß
*entfernt*

PS: Mit der Feststellung, dass es möglich sein sollte ziehe ich die letzte Frage zurück und hoffe, dass man auf dieser Basis zum Thema zurückkehren kann.
Es ist ein 8" f6 Skywatcher mit dem man was anfangen kann und was das für eine Barlow ist, ob sie was taugt, lässt sich erst klären, wenn der Threadstarter sein Teleskop und das Zubehör hat.
 
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Ich wünsch euch einen schönen Tag,

Ich könnte nun mein Dobsen ausführen und mich von der Schönheit erschlagen lassen doch habe ich ein Problem. Ich bin Brillenträger und beobachte ohne Probleme ohne Brille. Zu meinem Glück habe ich keine Hornhautverkrümmung. Aber ich kann keine Kontaktlinsen aufnehmen. Ich komme mit Ihnen nicht gut klar. Jetzt ist der Sternenhimmel für mich aber ohne Brille nur sehr unscharf und ich kann nur wenige Sterne ausmachen. Ich bin so schon nicht gut darin Sternbilder zu entdecken und mit dem Sucher schaffe ich es garnicht. Die Brille beschlägt mir leider sofort durch die Sturmhaube. Zur Zeit versuche ich mir daher mit einer App Sky Map zu helfen. Sie ist recht schön aber leider nicht exakt genug. Sprich wenn ich nur z.b die Position des Mondes dort nehme und das Teleskop danach ausrichte bin ich ein ganze Stück daneben. Daher wollte ich mich an euch wenden. Wie behelft ihr euch? Ich hoffe ja irgendwann mich mit dem Sucher zu Recht zu finden aber dazu bräuchte ich noch mehr Übung aber unter den jetzigen Bedingungen kann ich nicht ùben weil ich nichts finden kann. Mit viel Geduld den oriongùrtel aber das liegt daran das es unheimlich einfach ist aber als ich gestern den Krebs finden wollte bin ich gnadenlos gescheitert. So fahre ich über das Firmament und lasse mich im kantischen Sinne in der Schönheit ergehen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
 
Hallo Andreas,

kann es sein, dass Dein Problem darin liegt, dass Du nicht weisst, dass bzw. wie man den Sucher scharf stellt?

Falls ja: Den Sucher kann man durch Drehen entweder am okularseitigen Ende oder am Objektiv scharf stellen.

Ich habe zwar Astigmatismus (Hornhautverkrümmung), beobachte trotzdem lieber ohne Brille. Ich peile bei der Objektsuche erst grob über den Sucher hinweg (mit oder ohne Brille), dann sehe ich (meist ohne Brille) durch den Sucher und zentriere das Objekt. Dann beobachte ich (ohne Brille) am Okular.

Freundliche Grüße
Christian
 
Hallo Andreas,

Sturmhaube hab ich jetzt nicht, also eigentlich gar nichts im Gesicht. Ich habe eine Brille mit Kordel die ich immer wenn möglich baumeln lasse. App direkt unterm Himmel ist schwierig wegen der schnell zerstörten Dunkeladaption. Wie du die App als Sucherersatz hernimmst verstehe ich nicht. Musst schon den Sucher zum suchen nehmen. Den erstmal an irgendwas ausrichten, ich nehme meist etwas ausgedehntes wie die Plejaden und finetune dann an markantem Stern.

Für das dann nötige Starhopping fand ich den Atlas für Himmelsbeobachter von Karkoschka anfangs ganz gut. Mittlerweile mit Telrad und Deep Sky Reiseatlas geht's aber noch komfortabler.


CU Klaus
 
Hallo Andreas,

Dein Problem mit der beschlagenen Brille kommt von der Sturmhaube. Falls du diese über die Nase gezogen hast, gelangt beim ausatmen feuchte Atemluft zu den Brillengläsern. Dort kondensiert die Feuchtigkeit dann an den Brillengläsern. Also Sturmmaske abnehmen, Brille aufsetzen und du wirst die Objekte die du suchst früher oder später auch finden. Alles Andere kann nur eine unbefriedigende Krücke sein.

CS
Dirk

 
Hallo Andreas,

wenn es nötig ist (und dafür müsste man in Deutschland in diesen Tagen schon einen recht extremen Gebirgs-Standort gehabt haben), trage ich eine Sturmhaube so, dass der Mund frei bleibt. Da ich über die Sturmhaube eine Mütze ziehe, schiebe ich die Brillenbügel dann zwischen Mütze und Sturmhaube, also nicht hinter die Ohren. Die Brille kommt da nicht weg und ich kann die Sturmhaube eben so zurecht ziehen, dass ich den Mund frei habe. Wenn das nicht geht: Andere Sturmhaube anschaffen. Es gibt auch welche mit getrenntem Mundschutz, den man einfach weglassen kann.

Clear Skies
Sven
 
Danke für die vielen Beiträge.

Es gibt da wohl ein Missverständnis. Die App kann auf rot umgestellt werden was die Adaption nicht behindert. Der Sucher ist auch scharf. Mein Problem ist der Schritt davor. Din grobe Ausrichtung. Sprich ich sehr den grossen WAgentur verlängere die Deichsel. Ohne Brille völlig unmöglich und durch den Sucher habe ich gnamenlose Probleme ein Sternbild zu identifizieren weil es eben aus einer makrobetrachrung im eine mikrobetrachtung geht. Gleichnis. Stellt euch vor ihr habt ein Buch. Ihr wisst welche Seite ihr sucht doch ihr könnt keine Seitenzahl sehen. Es ist viel mehr ein Satz. Sprich ihr müsst viele Sätze finden die zusammensuchen um eine Idee zu bekommen auf welcher Seite ihr seid. Ich trage die sturmmaske weil es zieht. Nicht so schlimm als das es das Teleskop dreht aber schlimm genug als das es nach einer Stunde für mich nicht mehr schön ist. Ausserdem bin ich eine kleine Frierkatze habe nicht ohne Grund den Wehrdienst verweigert
 
Hallo Andreas,

ich denke, Du könntest es mal mit einem Rigel Quickfinder oder mit einem Telrad ZUSÄTZLICH zum optischen Sucher probieren.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Andreas,

als Leuchtpunkt zusätzlich zum optischen Sucher wäre mir ein Telrad schon zu aufwändig und teuer. Der kleine Quickfinder hat bei mir immer gute Dienste geleistet.

A propos Brille:

Als Altersfernsichtiger brauche ich die Brille nur auf der Nahdistanz. Von der Kordel zum Umhängen bin ich aber abgekommen, seit ich mich zum wiederholten Male mit der Umhängeschnur meiner Rotlichtlampe verhedderte. Es ist einfach *?&%§$"!, wenn du im Dunkeln die verwurstelten Strippen wieder voneinander lösen musst. Für diesen Zweck trage ich die Brille jetzt an einem kurzen, festen Bügel um den Hals.

Grüße,

Klaus
 
Hallo Andreas,

das Suchen und Finden eines Objekts dauert doch nur wenige Minuten. Da kannst Du Deine Sturmmaske doch absetzen oder so versachieben, dasas Deine Brille nicht beschlägt. Nachdem Du das Objekt angepeilt hast und durch den Sucher oder das Okular blickst, kannst Du die Sturmmaske benutzen, da Du dann keine Brille benötigst.

Die meiste Zeit verbringt man beim Beobachten und nicht beim Suchen. Von daher sehe ich kein Problem mit der Sturmmaske. Auch beim Auf- und Abbau kannst Du Deine Sturmmaske tragen. Nur eben nicht in den wenigen Sekunden/Minuten, in denen Du dich am Himmel orientierst.

Das muss gehen!

Freundliche Grüße
Christian
 
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