Intes MK 67 oder Intes Mirco Alter "Wer die Wahl hat, hat die Qual."

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Almanach

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Hallo zusammen,

ich habe zwei Teleskope einen Intes MK 67 mit 1800 mm Brennweite (seit 5 Jahren) Hauptspielgel ist fest, seit kurzem einen Intes Mirco Alter 150 mit 1500 Brennweite (Hauptspielverstellung).

Der Intes Miro Alter war in sehr schlechten zustand, dank an Andras Bergen ist das Teleskop wieder ganz der Alte ;)

Beide Teleskope haben sehr gute Abbildungsqualität man keinen unterschied erkennen.

Mich würde eure Meinung interessieren.

Was meint Ihr welches Teleskop der bessere Intes?






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Zuletzt bearbeitet:
Moin,
ich hatte einige Jahrzehnte den Vorgänger des Alter-T, ein Alter-V. Das war leider noch mit fixem HS, also z.B. ungeeignet für einen Binoansatz.
Wenn Du Ratschläge suchst, welches der beiden Teile evtl. verkauft werden sollte, würde ich in jedem Fall das MK67 ziehen lassen. Hast ja selbst festgestellt, dass keine qualitativen Unterschiede feststellbar sind.
BTW: interessant finde ich die verschiedenen Vergütungen.
 
Ich würde, bei gleicher Qualität wie du schreibst, den MK67 mit F12 behalten, wegen kleinerer Obstruktion
 
Ich würde den Intes MK 67 verkaufen wegen dem fixen HS und den Intes Micro behalten, der hat auch schöne Innenblenden verbaut ?.
Upps ist ja der Alter T bei dem weiß ich es nicht genau ob der Innenblenden hat.
Gruß
Ralf
 
Ich würde noch einen dritten kaufen und dann zusammenkleben. Dann mit allen gleichzeitig belichten. Ha, OIII und SII je an einem Teleskop.
Da sparst du viel Zeit und kommst in die Zeitung :D
CS
 
Da der Intes Micro im Hinblick auf das verwendbare Zubehör flexibler ist, würde ich den Intes verkaufen.

Möglicherweise möchtest Du beide behalten. Seit Längerem lassen sich keine guten Preise für solche russischen Optiken erzielen. Aus meiner Sicht gehen viele deutlich unter Wert über den Ladentisch, wenn man die optische Qualität berücksichtigt.

Ein Grund dafür ist sicher das ubiquitäre Angebot von Maksutov-Cassegrains aus China: Celestron, Skywatcher (beide von Syntha) oder auch Bresser und einige "Noname"-Geräte. Daher scheint sich bei den Interessenten eine gewisse Geringschätzung den russischen Maks gegenüber "eingebürgert" zu haben. Warum viel für ein Gebrauchtgerät zahlen, wenn ich einen 180/2700 mm f/15 Maksutov-Cassegrain von Skywatcher für zum Beispiel 1255,- oder den 150/1800 mm f/12 für 769,- € haben kann? Da tut man sich als Anbieter von Gebrauchtware schwer.

Einen Versuch ist es sicher trotzdem wert.
 
Zu erwähnen:
Der intes Mirco hat keine Stellschrauben man keine Möglichkeiten zum justieren.

Trozdem ist das Teleskop perfekt justriert


Wie haben die Russen das so hinbekommen?
 
Ich bin auch immer wieder von der Präzision und optischer Güte begeistert. Habe u.a. ein MN56, MK63, MN78

Hier mal ein Link zu einem passenden und sehr schönen Thread hier im Forum


CS Thomas
 

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Zwar sollte man mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein, aber der Erfahrung nach besitzen die meisten russischen Maksutov-Cassegrain Teleskope eine hervorragende Optik, die besser ist als die, der chinesischen Massenware. Natürlich werden dort ebenfalls sehr gute Geräte dabei sein, aber die muss man erst mal finden und auch bekommen.

Beste Grüße
Uwe
 
Mojn,
wie du schon sagst, beide sind Optisch nicht auseinander zu halten insofern kein Kriterium.
Also wenn es nicht dringend nötig ist würde ich keines verkaufen. Zum einen reflektieren die Preise nicht wirklich die Qualität, wobei die Frage da wäre wann solche spezis je wieder in Mode kommen. Je nach Geldbeutel des Erstkäufers konnte man m.W. nach zumindest bei Intes Micro auch Optiken besser/min 1/8 ordern.
Etwas ähnliches muss man heute teuer bezahlen wenn es das noch gäbe. Vom Gebrauch her musst Du es wissen, ich finde mein MK 63 auch nicht so nice wie das M500, durch den festen HS ist der Platz am Tubusende sehr gering. Ich dengel mir gerne mal den Kopf am Guidingrohr wenn ich des Nachts nicht aufpassen.
Das wäre mein einziger Kritikpunkt überhaupt. Für Planetenfotografie sind beide gleichwertig, der fixe Haupspiegel hat auch seine Vorteile bezüglich shifting.
Wobei auch mein M500 keines zeigt. Und 100mm Backfocus am 63er langen locker für Filterrad und Kamera.In meinem Fall hat das MK63 seine Berechtigung da einfach ein Zoll mehr Öffnung als das M500.
Betreff Bino kann ich sagen das das bei beiden kein Thema ist. Habe auf dem ATT ein Tecnosky gekauft und das funktioniert wunderbar an allen Geräten. Vom Dobson f/6 über Schiefspiegler f/25 bis zu den Maks f10&12. Liegt natürlich an der speziellen Bauweise mit weniger Öffnung (17,3) die aber an den ganzen Langbrennweiten nicht so ins Gewicht fällt. Der Mond war einfach irre mit dem Bino. Zum Thema Justieren, mein MK63 ist aus Anfang der 90er und da sieht man keine Schraube derer man habhaft werden könnte. Was soll ich sagen, es ist immer noch perfekt kollimiert. Ich würde sagen das wäre kein Argument für mich. Kollimation ist bei den Geräten wenn sie einmal gemacht ist nur schwer zu stören. Das ist m.M nach eben auch so ein kleines Detail was die Geräte zu "Chinaware" unterscheidet, ohne je eines der neueren Geräte in der Hand gehabt zu haben.
Nun haste immer noch die Wahl, wenn es nicht dringend ist würde ich eines wie guten Wein behandeln und das andere nutzen. Evtl. kommt die Zeit da sowas wieder gefragter ist.
Grüße
Sebastian
 
Zwar sollte man mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein, aber der Erfahrung nach besitzen die meisten russischen Maksutov-Cassegrain Teleskope eine hervorragende Optik, die besser ist als die, der chinesischen Massenware. Natürlich werden dort ebenfalls sehr gute Geräte dabei sein, aber die muss man erst mal finden und auch bekommen.
Hallo Uwe

Ich glaube da täuschst du dich, optisch liefern die Chinesen eine top Qualität, allenfalls mechanisch sind da noch Verbesserungen möglich/nötig.
Synta produziert auf modernsten Maschinen, auch aus Deutschland und verbaute bzw. kooperierte mit Schott einem führenden Glashersteller der Welt.
Strehls von 0.95 sind keine Seltenheit.

Was die Qualität der Russischen MCs in keinster weise schmälert.
Der wesentliche Unterschied liegt meiner Meinung nach im Design wie es Roland schon angemerkt hat.
Auch liegen da z.T. 20 Jahre und mehr dazwischen.

Gruß
CS
 
Strehldurchschnitte von 94-95 sind zumindest bei den Evostars und Esprits mittlerweile sogar Standart.
Gute Ausreißer bis 98 und die "Gurken" haben mal 90.
Hauptverteilung 93-96.
Gibt hunderte Messungen heutzutage.
Da gibts nix zu meckern, wenn die bei den Maks das selbe Niveau abliefern.
Lg
Olli
 
Hallo Uwe

Ich glaube da täuschst du dich, optisch liefern die Chinesen eine top Qualität, allenfalls mechanisch sind da noch Verbesserungen möglich/nötig.
Synta produziert auf modernsten Maschinen, auch aus Deutschland und verbaute bzw. kooperierte mit Schott einem führenden Glashersteller der Welt.
Strehls von 0.95 sind keine Seltenheit.

Was die Qualität der Russischen MCs in keinster weise schmälert.
Der wesentliche Unterschied liegt meiner Meinung nach im Design wie es Roland schon angemerkt hat.
Auch liegen da z.T. 20 Jahre und mehr dazwischen.

Gruß
CS

Interessant, was Du schreibst.

Die Tatsache, dass "Skywatcher" mit der Verwendung von Schott-Glas Werbung macht, hatte ich gesehen. Die Verwendung hochwertiger Komponenten ist sicher kein Nachteil für die Qualität der Produkte und ein kluger Schachzug von Synta.

Tatsächlich kann ich das persönlich die Qualität dieser Maksutov-Cassegrains aus China nicht beurteilen oder einen konkreten Vergleich mit Geräten von Intes oder Intes Micro anstellen. Bisher habe ich keine größeren "Synta" Maksutov-Cassegrain benutzt. Mittlerweile gibt es diese Geräte schon einige Jahre und ich kann mir gut vorstellen, dass deren Qualität im Laufe der Zeit verbessert und die Produktionsprozesse optimiert wurden.

Wie es heute ist, weiß ich nicht, jedenfalls soll es anfangs eine riesige Serienstreuung bei den "Skywatcher-Maks" gegeben haben. Mir persönlich wäre deshalb das Risiko zu groß eine "Gurke" aus der Montagsproduktion zu kaufen. Es gibt Händler, die solche Geräte vorher prüfen, keine schlechte Geschäftsidee wie ich meine.

Da ich momentan ausreichend mit Instrumenten versorgt bin, stellt sich diese Frage glücklicherweise für mich nicht. Obwohl ich kürzlich bei einem Celestron 180/2700 Maksutov-Cassegrain OTA im Sonderangebot beinahe schwach geworden wäre. Es würde mich schon interessieren, wie sich so eine Optik im Vergleich mit meinem Intes Micro Alter-M715 Deluxe schlägt, bzw. ob bei visuellen Beobachtungen des Jupiter zum Beispiel, deutliche Unterschiede wahrzunehmen wären.

Beste Grüße
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Intes Micro Alter-M715 Deluxe, sehe ich den großen Vorteil eines eingebauten Lüfters, sofern vorhanden? Bzw. In der aktiven Belüftung. Leider kenne ich da nicht alle Modelreihen.
Die Lüftungslöcher am Meniskus, mit einem saugenden Lüfter hinter dem Hauptspiegel, lassen eine schnellere Auskühlung/Anpassung zu.
Dass und zusammen mit dem Desing als RuMak, die hohe optische Qualität, machen diese Russischen MCs sicher zum Besten wie man so ein MC bauen kann.
Im Vergleich zu denn geschlossenen Tuben von Skywatcher sind diese von der Auskühlung alles andere als optimal.

Gruß
CS
 
A pro pose Skywatcher und Rumak.
Was ist eigentlich aus dem Skywatcher R-Mak 300 geworden?
 
Beim Intes Micro Alter-M715 Deluxe, sehe ich den großen Vorteil eines eingebauten Lüfters, sofern vorhanden? Bzw. In der aktiven Belüftung. Leider kenne ich da nicht alle Modelreihen.
Die Lüftungslöcher am Meniskus, mit einem saugenden Lüfter hinter dem Hauptspiegel, lassen eine schnellere Auskühlung/Anpassung zu.
Dass und zusammen mit dem Desing als RuMak, die hohe optische Qualität, machen diese Russischen MCs sicher zum Besten wie man so ein MC bauen kann.
Im Vergleich zu denn geschlossenen Tuben von Skywatcher sind diese von der Auskühlung alles andere als optimal.

Gruß
CS
Ein Lüfter ist vorhanden. Das ist bei diesen Geräten im Vergleich zu den Synta OTAs kein Nachteil.

Die Quarz-Optik des Alter-M715 Deluxe II ist wirklich herausregend. Die Jupiteropposition letztes Jahr mit Vergrößerungen über 300x im Baader Großfeldbinokular war ein Genuss. Wäre interessant zu sehen, was bei identischem Setup ein entsprechender 180/2700 mm Maksutov-Cassegrain von Synta zeigt. Ist sicher ebenfalls nicht schlecht.

Viele Grüße
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo olli...
der Rmak 300...hier ein paar Bilder, ATT 2017.
Da ihr ja alle hier Maksutov`s mögt, ich hatte mal kurz leihweise (leider) den OMC 200 mit 22% Obstruktion.
Gruß Olaf.
 

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Danke, die Bilder kenne ich, hat sich aber irgendwie verloren das Teil, leider
 
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