FW_REHFUSS
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Celestron C5 125/750 mm 6x30 Sucher mit Zenitprisma auf EQ2
Okular: 26 mm Plössl, 12,5 mm Plössl, 7,5 mm Plössl, 3x Barlow
Ort: Südkamen / NRW (östl. Ruhrgebiet)
Datum 16.10.2002
Uhrzeit: 3:45 Uhr - 5:15 Uhr MESZ
Mit kleineren Fernrohren können Bewegungen von Monden des Jupiter am Himmel in Echtzeit beobachtet werden, auch wenn es mit meinem C5 bisher noch nicht geklappt hat die GRF - Bewegung auf Jupiter zu beobachten.
Hallo Sternenfreunde !
Um 3:00 Uhr heute früh, konnte nicht mehr schlafen, bin dann aufgestanden, Kaffee getrunken und habe mit meinem C5 Saturn und seine Monde beobachtet.
Zwischendurch die Galaxien M81 und M82 mit 26 mm Plössl eingestellt. Bei M81 konnte der helle Kern und bei M82 die dunkle Unterbrechung in der Mitte erkannt werden.
Ab 4:30 Uhr MESZ hatte ich mir mit meinem Planetariumsprogramm die Begegnung von Europa und Io herausgesucht, die beiden Monde des Jupiter, die sich mit den
kürzesten Umlaufzeiten der „Galileischen Monde“ aufeinander zu bewegten.
Um 4:37 Uhr, Europa bewegte sich von Jupiter weg, konnte eine Vebindung der beiden unterschiedlich grossen Airy-Scheibchen unter diesen Sichtbedingungen (5 mag, teilweise gute Durchsicht, einige hohe Wolken) hergestellt werden.
Wie von Geisterhand bewegten sich die beiden Monde aufeinander zu und hatten um 4:45 Uhr die größte Annäherung.
Zuerst hantelförmig, dann mit deutlich werdender Einbuchtung, zerriss das Band zwischen den Airy-Scheibchen um 4:52 Uhr zwischen diesen beiden Planetenmonden wieder und beide führten auf Ihren Bahnen die Kreisbewegung um Jupiter fort..
Ein schönes Himmelsschauspiel auch für kleinere Teleskope und Ferngläser mit Stativ sehenswert.
Ein kurzer Blick noch zum Orion Nebel und schon hatte ich mich am Trapez festgebissen. Sehr schön anzusehen heute früh. Wie Laternen schimmerten einige Sterne durch die Filamente. Strukturen mit dünnen dunklen Unterbrechnungen wechselten mit silbergrau wirkenden Stellen innerhalb des Orion Nebels.
Ich glaube fast es gibt unendlich viele Anblicke von ein und demselben astronomischen Objekt, vielleicht so viel wie es Unterschiede im Aufbau der Atmosphäre (Wetter, Seeing) gibt.
Dies ist mir heute früh vor allem am Orion Nebel M42 aufgefallen.
Auch die Grösse der Airy Scheibchen der Jupitermonde war Spitzenklasse, Grössenunterschiede waren gut erkennbar.
Allzeit klaren Himmel
Friedrich Wilhelm
Okular: 26 mm Plössl, 12,5 mm Plössl, 7,5 mm Plössl, 3x Barlow
Ort: Südkamen / NRW (östl. Ruhrgebiet)
Datum 16.10.2002
Uhrzeit: 3:45 Uhr - 5:15 Uhr MESZ
Mit kleineren Fernrohren können Bewegungen von Monden des Jupiter am Himmel in Echtzeit beobachtet werden, auch wenn es mit meinem C5 bisher noch nicht geklappt hat die GRF - Bewegung auf Jupiter zu beobachten.
Hallo Sternenfreunde !
Um 3:00 Uhr heute früh, konnte nicht mehr schlafen, bin dann aufgestanden, Kaffee getrunken und habe mit meinem C5 Saturn und seine Monde beobachtet.
Zwischendurch die Galaxien M81 und M82 mit 26 mm Plössl eingestellt. Bei M81 konnte der helle Kern und bei M82 die dunkle Unterbrechung in der Mitte erkannt werden.
Ab 4:30 Uhr MESZ hatte ich mir mit meinem Planetariumsprogramm die Begegnung von Europa und Io herausgesucht, die beiden Monde des Jupiter, die sich mit den
kürzesten Umlaufzeiten der „Galileischen Monde“ aufeinander zu bewegten.
Um 4:37 Uhr, Europa bewegte sich von Jupiter weg, konnte eine Vebindung der beiden unterschiedlich grossen Airy-Scheibchen unter diesen Sichtbedingungen (5 mag, teilweise gute Durchsicht, einige hohe Wolken) hergestellt werden.
Wie von Geisterhand bewegten sich die beiden Monde aufeinander zu und hatten um 4:45 Uhr die größte Annäherung.
Zuerst hantelförmig, dann mit deutlich werdender Einbuchtung, zerriss das Band zwischen den Airy-Scheibchen um 4:52 Uhr zwischen diesen beiden Planetenmonden wieder und beide führten auf Ihren Bahnen die Kreisbewegung um Jupiter fort..
Ein schönes Himmelsschauspiel auch für kleinere Teleskope und Ferngläser mit Stativ sehenswert.
Ein kurzer Blick noch zum Orion Nebel und schon hatte ich mich am Trapez festgebissen. Sehr schön anzusehen heute früh. Wie Laternen schimmerten einige Sterne durch die Filamente. Strukturen mit dünnen dunklen Unterbrechnungen wechselten mit silbergrau wirkenden Stellen innerhalb des Orion Nebels.
Ich glaube fast es gibt unendlich viele Anblicke von ein und demselben astronomischen Objekt, vielleicht so viel wie es Unterschiede im Aufbau der Atmosphäre (Wetter, Seeing) gibt.
Dies ist mir heute früh vor allem am Orion Nebel M42 aufgefallen.
Auch die Grösse der Airy Scheibchen der Jupitermonde war Spitzenklasse, Grössenunterschiede waren gut erkennbar.
Allzeit klaren Himmel
Friedrich Wilhelm