Ehemaliger Benutzer (6068)
Hallo Leute,
gestern Abend, 23.35 Uhr, konnte ich den Überflug der ISS beobachten.
Instrument ist ein 8“ F/6 Newton mit aufgesatteltem 4“ F/6 Richfield-Linseteleskop (Achromat).
Ich hatte gerade eine nicht so tolle erste Beobachtung des Cirrus (aus dem heimischen Garten heraus) für dieses Jahr abgeschlossen. Immerhin steht er mit dem Richy komplett, mit genügend Feld rundum, im 28er UWAN und im 38er WA. Die Rahmenbedingungen waren aber, für meine Verhältnisse, bescheiden.
Beim "freien" Blick in den Himmel fiel sie mir dann auf. Dieser große, helle, sich schnell bewegende Lichtfleck konnte nur die ISS sein.
Schnell das 28 Uwan mit O III-Filter aus dem Richy gezogen und das 38er ohne Filter rein, also 16fache Vergrößerung. Der große Lichtflatschen (leicht T-förmig, aber zu hell) ließ sich gut „nachdobsen“ und so wechselte ich mutig auf den Newtonanblick mit dem 22er LVW + Astronomik O III, also 55 fache Vergrößerung.
Giftgrün aber gestochen scharf sah ich die zwei Sonnensegel und den mittigen "Rumpf" der Station. Ich konnte sie gut verfolgen und halten, bis sie im Erdschatten schwächer wurde und schließlich hinter meiner Böschungsbepflanzung verschwand.
Super Beobachtung, Nachahmung dringend empfohlen.
Die Sache mit dem O III im LVW war Zufall (vorherige Cirrusbeobachtung), brachte aber erstaunlich viel für die Detailerkennung, was sicher zum größten Teil auf die passende Lichtdämpfung zurückzuführen ist.
Gruß und CS
*entfernt*
gestern Abend, 23.35 Uhr, konnte ich den Überflug der ISS beobachten.
Instrument ist ein 8“ F/6 Newton mit aufgesatteltem 4“ F/6 Richfield-Linseteleskop (Achromat).
Ich hatte gerade eine nicht so tolle erste Beobachtung des Cirrus (aus dem heimischen Garten heraus) für dieses Jahr abgeschlossen. Immerhin steht er mit dem Richy komplett, mit genügend Feld rundum, im 28er UWAN und im 38er WA. Die Rahmenbedingungen waren aber, für meine Verhältnisse, bescheiden.
Beim "freien" Blick in den Himmel fiel sie mir dann auf. Dieser große, helle, sich schnell bewegende Lichtfleck konnte nur die ISS sein.
Schnell das 28 Uwan mit O III-Filter aus dem Richy gezogen und das 38er ohne Filter rein, also 16fache Vergrößerung. Der große Lichtflatschen (leicht T-förmig, aber zu hell) ließ sich gut „nachdobsen“ und so wechselte ich mutig auf den Newtonanblick mit dem 22er LVW + Astronomik O III, also 55 fache Vergrößerung.
Giftgrün aber gestochen scharf sah ich die zwei Sonnensegel und den mittigen "Rumpf" der Station. Ich konnte sie gut verfolgen und halten, bis sie im Erdschatten schwächer wurde und schließlich hinter meiner Böschungsbepflanzung verschwand.
Super Beobachtung, Nachahmung dringend empfohlen.
Die Sache mit dem O III im LVW war Zufall (vorherige Cirrusbeobachtung), brachte aber erstaunlich viel für die Detailerkennung, was sicher zum größten Teil auf die passende Lichtdämpfung zurückzuführen ist.
Gruß und CS
*entfernt*