itelescope.net

Reinhard65

Aktives Mitglied
Hat Jemand Erfahrung mit der Nutzung von itelescope oder ähnlichen Angeboten?
Diese Platform stellt remote Sternwarten weltweit gegen Miete zur Verfügung. Die Rohdaten der Aufnahmen werden dann dem Nutzer übertragen.
Bei unserem Wetter und seeing ist das vielleicht keine schlechte Alternative.
Ich verbringe eh die meiste Zeit mit der Bildverarbeitung.

CS Reinhard
 
Hallo,

ich habe da schon welche gesehen, die ihr Equipment verkaufen und das Geld lieber in solche Plattformen investieren. Also wird das wohl schon gut funktionieren. In Bezug auf Wetter und Seeing kann ich das sogar etwas nachvollziehen. Aber ich finde die Preise durchaus recht saftig was hier für die Miete verlangt wird.

Unterm Strich geht hierbei aus meiner persönlichen Sicht ein großer Spaß flöten. Aber ich bin auch jemand, der an der Astrofotografie auch die Freude an der Technik hat, und die Herausforderung möchte, dass das alles auch funktioniert. Und auch dabei zusätzlich seinen Stolz hat, die Bilder auch mit dem selbst zusammengestellten, erworbenen, und aufgebauten sowie konfigurierten Equipment geschossen zu haben. Das tragische an der Astrofotografie ist ja auch noch, dass wir alle immer überwiegend das gleiche fotografieren. Da muss wenigstens die Abwechslung und Herausforderung durch Technik/Aufbau vorhanden sein. Aber das ist natürlich bei jedem anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank, Dane,
ja mit dem halben Spaß stimme ich überein. Auf der anderen Seite versuche ich seit einigen Jahren meinen Traum einer höheren Auflösung zu erreichen. Vor einigen Jahren hatte ich eine feste Gartensternwarte, bin aber bzgl. seeing, Bewaldung, und Lichtverschmutzung schnell an Grenzen gestoßen . Hatte damals in Bonn eine 12“ Newton und einen 165mm Öl APO. Meist war ich von der Qualität der Rohdaten entäuscht. AI Algorithmen gab es noch nicht, meine EBV Kenntnisse waren dabei sich zu entwickeln. Kosten entsprachen einem Kleinwagen. Durch Beruf und Umzug musste ich mich trennen und kann heute mit wesentlich kleinerem Equipment eine ähnliche Qualität erreichen. Aber eben nicht mehr. Dann gibt es diese häufigen Wetter Kapriolen und der Hardware Spaß reduziert sich. Auch mein Alter erleichtert es nicht gerade , da ich mein Equipment für jede Session in der Regel neu aufbauen muß. Das geht zwar recht schnell , ist natürlich alles soweit optimiert aber dann scheint schon wieder der Mond. Dazu kommt natürlich die Energie , die man einsetzen muss um die Nacht zumindest teilweise durchzustehen. Das ist für jüngere Astrofreunde , wie auch für mich in der Vergangenheit kein Thema. Ich war oft genug ,mit Angoraunterwäsche bewaffnet , die ganze Nacht bei minus Graden draussen um mich um meine Hardware zukümmern oder und den Himmel zu bestaunen, Liegestuhl im Schnee. Mit den Remote Angeboten ist es möglich all diese Probleme zu umgehen und man kann sich immer noch über unbekannte Rohdaten freuen und auch je nach Planung neue Objekte ablichten, zu mindest für unsere Lokalität.
Im Moment sind das noch Überlegungen.
CS Reinhard
 
Hallo Reinhard,

ich kann das sehr gut nachvollziehen und mitfühlen!

Genau das sind die Punkte, welche mich vielleicht eines Tages auch mal von dem Hobby abbringen werden. Aber noch geht es gerade so. Ich darf einfach nicht zu fest darüber nachdenken, für was ich das ganze Geld ausgebe, und wie sinnvoll ich dann das erworbene überhaupt wirklich nutzen kann. Und was eigentlich über die Investition der ganzen Energie am Ende dabei raus kommt. :)

Bezüglich deinem letzten Satz, für mich wäre diese Remote-Astrofotografie, wenn überhaupt, dann eben auch für die Südhalbkugel interessant. Also eben nicht unsere Lokalität, sondern eben die, welche man sonst auch nicht ohne Reisen erleben kann.
 
Hallo Reinhard,
es gibt verschiedene Anbieter und ich nehme mal an, die sind alle seriös, denn die Preise sind zwar gesalzen, aber nicht so hoch, dass es denen reicht, wenn du nur einmal Kunde bist.
Ich persönlich sehe allerdings keinen wirklichen Sinn darin, mit Geräten, die nicht meine sind, die ich auch nicht aufgebaut habe, zu fotografieren. Wenn ich Bildbearbeitung üben will, kann ich hier fragen, dann werde ich mit Rohdaten überschüttet. Ansonsten sehe ich keinen großen Unterschied dazu, die Himmelsregion in einem guten Planetariumsprogramm anzuschauen. Vor allem geht mir der nächtliche Sternenhimmel verloren, unter dem ich mich befinde, wenn ich selbst fotografiere. Da kann ich mit dem Fernglas bummeln oder mit dem Dobson auf Sternhaufen gehen. Mich schlafen zu legen und morgens finde ich die Rohdaten, ist das noch Hobbyastronomie?
CS Harald
 
Tach!

habe das auch schon ausprobiert (die Trials) und finde es ganz nett.
Bin hier sehr gespalten, von der Astrofotografie hält mich der Aufwand ab. Desweiteren würde ich (für mich) nur zum dröflten Mal Nebel X reproduzieren und mich ärgern, dass es viele hier besser können.
Ja, wenn ich EAA mache und die Bilder besser werden, kommt was wie ein Jagdinstinkt durch, aber wenn ich gute Bilder will, ist auch das Netz da. Es ist halt nicht, wie auf der Erde, wo ich Blickwinkel, Setting etc. arrangieren kann.
Ich kann mir aber vorstellen, dass ein schönes Foto Spaß macht. Und wenn ich sehe, wie oft man hier gucken kann, sehe ich das für mich als Alternative, wenn ich doch Fotos machen will.

Meine 0,02 EUR,

Dennis
 
Desweiteren würde ich (für mich) nur zum dröflten Mal Nebel X reproduzieren und mich ärgern, dass es viele hier besser können.

Hi,

diese Denkweise muss ich auch ich mir immer wieder ausprügeln. Und ich komme aus 15 Jahren Fotografie, bei dem es eigentlich genau das gleiche Dilemma gibt. Auch dort gibt es immer jemanden, der ein besseres Foto wie du macht. Bessere Fotos von Locations an denen du schon mal warst, mehr glück mit dem Wetter hatte, der mehr Zeit und Geld zum Reisen an schöne Orte hat u.s.w. Wenn es nach dem geht, kann man wohl gleich alles sein lassen, da es immer irgendwo welche gibt, die es besser machen. :-) Da muss man irgendwie darüber hinweg sehen können, auch wenn es mir schwer fällt.
 
Hm, wenn ich das recht verstehe auf deren Website kosten die affordable telescopes so 50€ die Stunde. Plus dann nochmal ein Abo? Da kostet ein gut durchbelichtetes Bild 250-500€ plus halt das Abo. Wenn man da mehr als 4-5 Bilder pro Jahr machen will, kann man im Prinzip sein Zeug auch bei Trevinca Skys oder so aufstellen lassen und ist billiger dran. Ist zwar auch nicht das selbe wie zu Hause, aber es ist dann wenigstens dein eigenes Zeug und du kannst so viele Bilder machen wie du willst...auf jeden Fall sind das dann deutlich mehr Bilder als in DE.

Auch dort gibt es immer jemanden, der ein besseres Foto wie du macht.
Da habe ich wohl eine komplett andere Perspektive. Die Bilder der anderen sind immer genauso gemacht, wie die das wollen. Ich mache meine Bilder aber genauso, wie ich das will. Mit meiner Interpretation, mit meinem Framing. Auch wenn andere vielleicht eine akademischere Bearbeitung an den Tag legen oder deren Material/Standort/Equipment/Tools überlegen sind oder die halt 5x so viel Integrationszeit sammeln konnten, das sind immer deren Bilder, deren Stil, deren Interpretation, deren Framing. Daher sind mir meine eigenen Bilder eigentlich immer lieber.
 
Hi Harald,
Stimme Dir bzgl. eigenem Equipment usw. zu. Aber um Musik zu hören muss ich auch nicht immer selbst spielen oder singen. Ich spiele Klavier , es gibt sicher locker 10 Millionen Menschen, die das besser können. Spiele aber immer noch jeden Tag so eine halbe Stunde. Musik hören oder besser Medien konsumieren weit mehr pro Tag.
Übertragen auf unser Hobby macht es mir überhaupt nichts aus , dass manche Fots besser sind als meine. Im Gegenteil es motiviert mich es nochmal zu versuchen.
Aber so langsam schleicht sich bei mir der Wunsch ein meine EBV Kenntnisse mit sehr guten Rohdaten zu testen und wie Dane schrieb Objekte aufzunehmen, die mir bisher unbekannt sind. Da gilt für die Südhalbkugel sowieso.
Den Aufwand auf eine Astrofarm zu reisen werde ich nicht auf mich nehmen.
Bin gespannt was weitere Astrofreunde noch zu dem Thema schreiben.
CS Reinhard
 
Hi Jostaiga, ja die Kosten sind ein Problem. Es gibt da verschiede Angebote.
Aber mal ehrlich. Wieviel Bilder machen wir innerhalb eines Jahres mit guten Vorraussetzungen. Meistens sind ihrgend welche Kompromisse notwendig.
Viele von uns müssen über Schmalband arbeiten. Damit fällt RGB mit den möglichen fantastischen Farbgebungen flach. Das war lange Zeit auch mein Problem.
Aktuell kann ich wieder RGB nutzen und habe sicher noch einiges vor. An der Hardware bastele ich eigentlich nicht mehr herum. Die wird aufgestellt und läuft in der Regel. Hardware war auch lange für mich der Weg. Hier optimieren und dort. Das ist vorbei. Daher ist es mir fast egal wo die Rohdaten herkommen ,so lange diese wirklich gut sind. An diesem Punkt scheiden sich dann wohl die Geister und der Anspruch.
CS Reinhard
 
Der folgende link dazu ist für mich interessant .
Demnach sind die Kosten durchaus überschaubar.
CS Reinhard
 
Aber mal ehrlich. Wieviel Bilder machen wir innerhalb eines Jahres mit guten Vorraussetzungen. Meistens sind ihrgend welche Kompromisse notwendig.
Ich habe gerade mal nachgezählt. Bei mir sind es 2023 bisher 28 Deepsky Fotos, davon sogar zwei 2-Panel-Mosaike. Dass das so viel ist, liegt daran, dass ich mein Setup im Garten praktisch remote betreibe. Nach drei Minuten ist es startklar und läuft automatisch durch.

Klar, irgendwo sind die klaren Nächte limitiert oder das Objekt ist hinterm Haus bevor man seine Wunschintegrationszeit beisammen hat. Oder es ist Mond und man kann nur Schmalband. Kompromisse musst du aber remote auch eingehen. Das sind in dem Fall einfach die Kosten oder Ausbuchung der Teleskope.

Deshalb finde ich die Idee sein eigenes Equipment irgendwo remote aufzustellen, wie z.B. bei Low Cost Telescope Hosting – Incredible cheap Remote Astrophotography gar keine so schlechte Alternative. Viele betreiben ihr Zeug ohnehin schon wie eine Remotesternwarte. Von daher ist der Sprung klein. Man zahlt eine Gebühr für den Standort pro Monat und falls man Service vor Ort braucht und kann soviel Bilder machen, wie man lustig ist.

Ich will dir ja itelescopes nicht ausreden. Es ist nur eine Alternative. Wenn man sowieso schon sein Equipment hat, das aber aus irgendeinem Grund nicht mehr aufstellen mag oder kann und trotzdem relativ viele gut durchbelichtete Bilder machen will, dann könnte sich so etwas auch anbieten.
 
Danke für die Info Joetaiga.
Setzt aber voraus dass alles sauber funktioniert. Ich nutze eine Vixen GPDX.
Da braucht es etwas Betreuung . Die Monti läuft bei mir auch remote ( Wohnzimmer / Balkon) aber ab und an klemmt etwas wenn auch selten.
CS Reinhard
 
Hallo Freunde,

alles richtig!
Wenn im Herbst / Winter wieder wochenlang gar nichts geht, gebe ich auch mal ein paar Hunderter für remote Astro aus, aktuell eher bei Skygems.
Mit Lukas hat man immer guten Kontakt und support.
Und wenn ich da was mache dann ganz klar: Südhalbkugel.
Die Mischung und die Dosis machts. Und von wegen "schlafen gehen und morgens die Daten haben" mache ich auch zu Hause in meinem lichtverschmutzten Hof auch. Das ist leider die einzige Möglichkeit auch mal unter der Woche eine klare Nacht zu nutzen, bei mir klingelt morgens vor 6 Uhr der Wecker.
In drei Jahren bin ich dann flexibler :-)

Hauptsache es macht Spaß!! Was Spaß macht muss jeder für sich entscheiden.

CS
Frank
 
Hi Frank hast du einmal ein Beispiel was Du über skygems Nanibia aufgenommen und bearbeitest hast?
Würde mich sehr interessieren ?
CS
Reinhard
 
Servus Reinhard,

ich bin auch öfter mal bei Skygems und habe dieses Bild hier von dort aus aufgenommen:


Ah und wie Frank schon sagte hat man mit Lukas einen Kontakt direkt über WhatApp der sehr zuverlässig ist, wenn etwas ist.

CS
Matthias
 
Hallo Matthias, die Rohdaten dazu würde ich gerne mal bearbeiten.
Aber das wird wohl nicht gehen.
Meine Motivation wächst auf jeden Fall diesen Weg mit einem ersten Versuch zu gehen.
CS Reinhard
 
Hi Frank hast du einmal ein Beispiel was Du über skygems Nanibia aufgenommen und bearbeitest hast?
Würde mich sehr interessieren ?
CS
Reinhard
.........

sind schon etwas älter, heute wären die Ergebnisse besser, ausserdem habe ich etwas an Belichtungszeit gespart ;-)

CS
Frank
 
Hallo an Reinhard und alle,
über Skygems (u.a. Hakos-Farm, Namibia) habe ich auch einige Aufnahmen vom Südhimmel gemacht (siehe z.B. hier);
die Daten sind i.d. Regel sehr gut und der Kontakt mit dem Betreiber klappt prima.

Grüße
Helmut
 
Hallo zusammen,

@Himb33r , @fluthecrank ,@HellerStern Was kostet den so eine Aufnahme konkret insgesamt? Bei itelescope werde ich aus dem Preismodell nicht ganz schlau. Da zahlt man wohl ein Abo plus/oder dann nochmal fürs Teleskop Belichtungszeit?! Ist das bei den Farmen in Namibia anders?

Grüße,
Joachim
 
Skygems berechnet nur Stundenpreise, keine weiteren Gebühren;
Die Stundenpreise der Teleskope (1 Punkt enstpricht 1 €) stehen direkt auf der homepage;

Grüße
Helmut
 
Skygems berechnet nur Stundenpreise, keine weiteren Gebühren;
Die Stundenpreise der Teleskope (1 Punkt enstpricht 1 €) stehen direkt auf der homepage;
Ich habe eben mal nachgeschaut. Das ist ja noch gut im Rahmen. Die Preise liegen zwischen 8€ und 60€ pro Stunde je nach größe. Ein vergleichbares Setup wie ich hier habe kostet 15-20€ die Stunde. Das könnte man sich tatsächlich überlegen um ein Objekt am Südsternhimmel aufzunehmen. Bei dem Himmel kommt man zudem noch mit weniger Belichtungszeit aus als hierzulande. Ist auf jeden Fall günstiger und umweltfreundlicher als da hinzufliegen.

Laufen die Teile dann einfach mit voreingestellten, optimierten Einstellungen Parametern oder muss man das alles selber machen? Autofokus, Dithern, Gain, Belichtungszeit und so. Flats, Bias, Darks sind im Paket mit drin?

PS: bieten die eigentlich auch Daten zum Verkauf an? Und wie hoch ist in etwa die Übertragungsrate für die Bilder?
 
Also was die Einstellungen angeht. Du wählst das Objekt, kannst natürlich auch die exakten Koordinaten eingeben, wenn man ein Mosaik plant z.B. und wie lange die Einzelframes belichtet werden sollen. Natürlich auch welche Filter du benutzen willst und auch das Binning.

Guiding, Focus, Dithern muss man sich nicht drum kümmern und Kalibrierungsframes gehören natürlich auch dazu.

CS
Matthias
 
Laufen die Teile dann einfach mit voreingestellten, optimierten Einstellungen Parametern oder muss man das alles selber machen? Autofokus, Dithern, Gain, Belichtungszeit und so. Flats, Bias, Darks sind im Paket mit drin?

PS: bieten die eigentlich auch Daten zum Verkauf an? Und wie hoch ist in etwa die Übertragungsrate für die Bilder?
die Belichtungsparameter muß man schon selber einstellen ( Stückzahl, Filtertyp, jew. Bel-zeit, Mond: ja/nein, Dithern ja/nein u.a.) und natürlich die Zielkoordinaten des Objekts; andere Parameter sind nicht zugänglich (z.B. gain);
schau dir das einfach selber mal an: anmelden, create imaging request....
Kalibrier-files gibt es auf einem zugehörigen Server. Manchmal braucht es etwas Geduld, bis die komplett sind....
Datenverkauf gibt es nicht. Man bekommt das, was man selber beauftragt hat.
Die Downloadrate von Server ist sehr ordentlich, (genaue Rate ?); mal abgesehen davon, dass in Namibia öfter mal Störungen für ein paar Stunden auftreten und der Datendownload dann verspätet funktioniert. kein großes Drama.

-- EDIT: sorry, hat sich zeitlich überschnitten mit Matthias....

Grüße
Helmut
 
Danke für Eure guten Beiträge .
Was geschieht wenn die Rohdaten schlecht sind.
Habe bei einem Bild weiter oben doppel-Sterne gesehen oder verzerrte Sterne .
CS Reinhard
 
Wenn Wolken im Foto sind, Guiding Fehler, Wind oder sonstige Problem kriegt man bei den Anbietern ohne Probleme einen Refund.

CS
Matthias
 
Da gibt es eigentlich nicht viel zu überlegen. Ich werde das ausprobieren.
Spaß: wenn ich mein Equipment verkaufe kann ich ein paar Jahre remoten. Nix mit Aufbau, kein Stress, feine Rohdaten.

Da muss ich nun drüber nachdenken.

CS Reinhard
 
Hallo Zusammen, ich frische mal diesen Thread auf.

Ich bin heute zufällig auf itelescope gestoßen. Da ich mein DeepSky Equipment aufgrund viel Streulicht rund um meinen Balkon verkauft habe, ist das eine tolle Investition. Man zahlt monatlich und kann monatlich kündigen. Wenn man das z.B. 1-2 Monate im Jahr macht, ist das schon klasse. Man muss das immer in Relation zum Equipment stellen.

Es ist auch garnicht so teuer. Da gibt es Möglichkeiten für 28 Tage und 40 Dollar zu mieten. Bzw. ist das wahrscheinlich nur die Planung. Das Teleskop selbst kostet dann wahrscheinlich nochmals mehr, je nach Plan dann auch mehr oder weniger. Bei dem kleinsten Paket sind aber nur 10 GB frei. Ob das am Ende reicht :D
Netflix und Co. kosten da zusammen auch nicht weniger :) ich frage mich nur, wie das genau funktioniert. Steht da einer neben dem Teleskop oder lässt sich alles vom Schwenkvorgang bis zum Auslösen der Software steuern? Kann man sich die Software dann aussuchen?

Schade ist, dass keine Teleskope mit Planetenkameras zur Verfügung stehen. Zum testen oder mal zwischendurch benutzten finde ich das Konzept auf alle Fälle klasse. Und das beste, man kann es tagsüber machen, je nach Zeitverschiebung :D

Gruß,
Raul
 
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