TorstenHansen
Aktives Mitglied
Hallo,
gestern früh konnte ich erste Testaufnahmen machen. Das hatte ich mir, nach den Erfahrungen mit Teleskopausrüstungen bisher, schwieriger vorgestellt, als es dann schließlich war. Die visuellen Beobachtungen 2 Abende zuvor liefen schon recht vielversprechend ab, mit sehr ansprechenden Anblicken von M27, M15 und M13.
Nun also, FFC, Filterrad und Okular rein und Jupiter eingestellt und ... Grausliges Bild! Starker Bildfehler zu einer Seite. Ok, da ja ein paar Monde zu sehen waren, diese nun defokussiert und es war klar, was los war: Völlig dejustiert.
Kamera rein und schnell die Beugungssscheibchen der Monde zu Kreisen justiert, wieder fokussiert (noch ohne Fokussiermotor, aber mit 1:10 Feintrieb) und da stand er nun mit sichtbaren Details im Livebild, fertig zur Aufnahme.
Hier das Resultat, welches ca. 95% des Originalabbildungsmaßstabs entspicht, dem eine Brennweite von ca. 9,3m zu Grunde lag.
Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100716/Jupiter20100716v234rgrgbalpoatw.jpg
Zum Vergleich mal die gleiche Region 3 Wochen früher bei etwas besserem Seeing mit dem 20cm Newton.
Am 16.07. konnte man im Livebild eine Luftströmung erkennen, die mit hoher Geschwindigkeit über das Bild rauschte, verglichen mit der Situation am 27.06.10. Diese Strömung war sehr häufig nicht laminar und der Planetenrand erschien mehr oder weniger stark verzerrt.
Man beachte, dass die Aufnahmen mit dem Newton RGBs und keine RG-RGBs sind sowie um einen Faktor 1,4 hochskaliert wurden. Außerdem besaß Jupiter damals einen 2,6" kleineren Äquatordurchmesser.
Achtung: Originale Darstellungsgröße: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100627/Jupiter20100627v123v131415lrgbalpow.jpg
Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100627/Jupiter20100627v123v131415lrgbalpow.jpg
Viele Grüße
Torsten
gestern früh konnte ich erste Testaufnahmen machen. Das hatte ich mir, nach den Erfahrungen mit Teleskopausrüstungen bisher, schwieriger vorgestellt, als es dann schließlich war. Die visuellen Beobachtungen 2 Abende zuvor liefen schon recht vielversprechend ab, mit sehr ansprechenden Anblicken von M27, M15 und M13.
Nun also, FFC, Filterrad und Okular rein und Jupiter eingestellt und ... Grausliges Bild! Starker Bildfehler zu einer Seite. Ok, da ja ein paar Monde zu sehen waren, diese nun defokussiert und es war klar, was los war: Völlig dejustiert.
Kamera rein und schnell die Beugungssscheibchen der Monde zu Kreisen justiert, wieder fokussiert (noch ohne Fokussiermotor, aber mit 1:10 Feintrieb) und da stand er nun mit sichtbaren Details im Livebild, fertig zur Aufnahme.
Hier das Resultat, welches ca. 95% des Originalabbildungsmaßstabs entspicht, dem eine Brennweite von ca. 9,3m zu Grunde lag.
Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100716/Jupiter20100716v234rgrgbalpoatw.jpg
Zum Vergleich mal die gleiche Region 3 Wochen früher bei etwas besserem Seeing mit dem 20cm Newton.
Am 16.07. konnte man im Livebild eine Luftströmung erkennen, die mit hoher Geschwindigkeit über das Bild rauschte, verglichen mit der Situation am 27.06.10. Diese Strömung war sehr häufig nicht laminar und der Planetenrand erschien mehr oder weniger stark verzerrt.
Man beachte, dass die Aufnahmen mit dem Newton RGBs und keine RG-RGBs sind sowie um einen Faktor 1,4 hochskaliert wurden. Außerdem besaß Jupiter damals einen 2,6" kleineren Äquatordurchmesser.
Achtung: Originale Darstellungsgröße: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100627/Jupiter20100627v123v131415lrgbalpow.jpg
Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100627/Jupiter20100627v123v131415lrgbalpow.jpg
Viele Grüße
Torsten
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