Jupiter 2012/13

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K-H_49

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Hallo Planetenbeobachter,

diese Beobachtungsperiode geht langsam zu Ende. Seit Monaten gab es nur wenige Lücken in den Wolken und nur wenige Beobachtungen waren möglich.

Die wenigen Beobachtungen ermöglichten trotzdem eine Auswertung der wesentlichsten Objekte am SEB. Schematisch habe ich in der folgenden Abbildung die Bewegungen dieser Objekte dargestellt. Das Oval BA zog am GRF vorbei. Links vom Oval BA befindet sich ein kleiner dunkler Fleck. Ein hellroter Fleck im SEB bewegt sich in Richtung GRF.

Rechts ist der ZM2 aufgeführt. Der sichtbare Bereich des SEB ist grau hinterlegt.
Link zur Grafik: http://s424535374.online.de/buecke-info.de/astrotips/beobacht/jupiter/auswert/jupseb12.png


Vorübergänge von Io und Ganymed konnte ich ebenfalls beobachten.

Die wenigen Aufnahmen habe ich in meiner Homepage aufgeführt, hier ein Bild vom 6.12.2012:

Link zur Grafik: http://s424535374.online.de/buecke-info.de/astrotip/beobacht/jupiter/pic2012/1212061832UTrgb.png
 
Hallo Karl-Heinz,

es freut mich sehr, wenn hier Jupiter selbst mit seinen sich ständig ändernden Wolkenbändern und anderen Erscheinungen im Mittelpunkt des Interesses gestellt wird. Daher bewerte ich diesen Thread sehr positiv und hoffe er bleibt beim Thema.
Ich würde mich- und vielleicht bin ich da ja nicht der Einzige- freuen wenn es mehr Beschreibungen und Kommentare zur Jupiteratmosphäre geben würde. Ich schaue mir hier gerne auch Fotos an, aber nur zum Zweck sich über das aktuelle Geschehen auf der Jupiteroberfläche zu informieren. Wie die Fotos entstanden sind und mit welcher Technik und ob sie nun etwas besser oder detailreicher als andere sind, ist mir aus Sicht des Planetenbeobachters relativ gleichgültig. Deine Auswertung finde ich großartig und würde mir in Zukunft mehr davon wünschen.

CS Mike
 
Hallo Karl-Heinz,
halle Mike,
dem kann ich mich nur anschließen. Manchmal hat man bei den umherfliegenden Diskussionen den Eindruck eher in einem Technikforum gelandet zu sein. Wenn ich hier Bilder einstelle, geht es mir um genau das, was Du sehen möchtest: die Zustandsbeschreibung eines Tages auf dem Planeten. Das Bild sagt dabei schon viel, wo angebracht ergänzen es Worte.
Wenn ich die technischen Daten dazuschreibe, tue ich das nur der Vollständigkeit halber für jene, die sich für den Rahmen interessieren, in dem das Bild entstand.
Und um bei manch liebem Mitleser nicht missverstanden zu werden: Diskussion um mehr Schärfe, Belichtungszeiten, Derotationstechniken etc. mögen nötig sein, um uns voranzubringen, für mich stehen sie aber bei alle dem nicht an erster Stelle. Deshalb sind mir alle Reaktionen lieber, die sich mit dem Bildinhalt befassen, als der Frage, ob ein Bild überschärft ist oder nicht.
In diesem, Sinne 5 Sterne!
LG
Rudolf
 
Hallo Karl-Heinz,

vielen Dank für diese sehr gelungene und instruktive grafische Auswertung Deiner Beobachtungen. Die Verschiebungen dieser markanten Oberflächenmerkmale auf Jupiter habe ich auch in vielen anderen Bildern mit Interesse verfolgt und freue mich deshalb besonders über die von Dir hier in so klarer Form aufbereitete Dokumentation.

Gruß, Jan
 
Hallo,
besten dank für die netten Feedbacks!

Ich bewundere sehr die in diesem Forum vorgestellten Bilder von bester Qualität! Ich möchte mit meinen Ergebnissen zeigen, dass Jupiter auch mit geringerer Auflösung interessant ist und die Veränderungen in der Atmosphäre des Riesenplaneten verfolgt werden können.

 
Hallo Karl- Heinz,
wirklich eine klasse Darstellung der Objekte am SEB! Die Arbeit ist sehr instruktiv und zugelcih in der Darstellung maximal anschaulich.
Ich arbeite zur Zeit nur videoastrofotografisch, habe zu anderen Tagen Aufnahmen von Jupiter gemacht, die mit Deiner Untersuchung übereinstimmen. Den "neuen" heller roten Fleck im SEB verfolge ich auch mit großem Interesse, zumal in den letzten Jahren ja Einiges an "Fleckenereignissen" geschehen ist.
Ich würde gerne, wenn es Dir Recht ist, in unserem kleinen Astroverein (20 Mitglieder) im Rahmen der nächsten Sitzung Ende März Deine Ergebnisse mit Hinweis auf die Quelle vorstellen, denn dies zeigt, was alles mit Amateurmitteln möglich ist!

Beste Grüße!
Carsten
 
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