Jupiter am 07.11.2010: Neuer Einschlag?

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K-H_49

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Ganz zuversichlich baute ich mein Teleskop auf. Etwa eine Stunde später nach der Temperierung waren kaum noch Sterne zu erkennen, dichter Hochnebel hatte sich gebildet. Ich richtete trotzdem den Newtonspiegel auf Jupiter und konnte Einzelheiten auf der Oberfläche erkennen. Die Jupitermonde waren nur schwach zu erkennen. Trotzdem begann ich mit Aufnahmen. Diesmal jeweils mit 1 Sekunde Belichtugnszeit. Am schwächsten waren die Bilder mit dem Grün-Filter. Mit Giotto habe ich jeweils 90% der Aufnahmen gestackt.Die Aufnahmen sind den Umständen entsprechend gut ausgefallen. Zunächst nahm ich an, der dunkle Fleck am nördlichen Äquatorband wäre der Schatten eines Jupitermondes, doch die Monde standen weit vom Planeten entfernt.

Fand wieder ein neuer Einschlag auf Jupiter statt (rechts im Bild)?

Link zur Grafik: http://www.buecke-info.de/astrotips/beobacht/Jupiter/pic2010/1011071850UTrrgb.png

Weitere Bilder sind in meiner Homepage:

www.buecke-info.de/astrotips/beobacht/jupiter/jup2010.htm
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Karl-Heinz,

nein, es gab keinen neuen Einschlag auf Jupiter. Der dunkelgrüne Knoten an der Grenze zwischen Äquatorzone und nördlichem Äquatorband ist eine Wolkenstruktur.

Hier

findest weitere Aufnahmen von dem Tag...

Auf dem Bild von Tomoyuki Yoshida von 9:10 UT hast nen ähnlichen Anblick wie bei Deinem Bild...

Dafür scheint es einen "Outbreak" zu geben. Das heißt, bei 290° Westlicher Länge in System II (auf der "langweiligen Seite von Jupiter) ist am 9. November im verblaßten südlichen Äquatorband ein sehr heller Sot aufgetaucht. Ausgehend von diesem Spot könnte in den nächsten Tagen dunkles Material auftauchen und von den Winden zu länglichen Bändern auseinander gezogen werden. Aus den neuen schmalen Bändern könnte ein neues SEB zusammenwachsen und dunkel werden...

Grüße
Fee
 
Hallo Fee,
vielen Dank für deine Infos! Inzwischen ist ja geklärt, dass der dunkle Fleck durch die Bearbeitung sehr kontrastreich erscheint. Ich wiederhole die Bildbearbeitung, am IR-Bild kann man die natürlichere Wiedergabe schon erkennen.
 
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