Jupiter am 09.11.2011 mit Basler Ace

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oliver_p

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Hallo zusammen,

gestern hatte meine Basler Ace640-100gm endlich ihr Firstlight und nahm meinen ersten Jupiter seit 2005 auf :D Das Seeing war anfangs ok, zum ersten Vertraut machen mit der Kamera unter dem Himmel auf jeden Fall ausreichend. Die Transparenz war ziemlich bescheiden und die Luft extrem feucht, dazu hellte der nahezu volle Mond den dunstigen Himmel noch stark auf. Noch etwa unentschlossen, welches Capture Programm die richtige Wahl ist, blieb ich begeistert bei Firecapture. Auch auf meinem kleinen U7300(1.3GHz) befeuertem 13" Subnotebook waren 100fps überhaupt kein Problem, was auch an der kürzlich spendierten 7200UpM Platte liegen wird. Firecapture ist wirklich ein herausragendes Stück Software aus und für die Praxis und läuft auf Anhieb auch unter W7 mit 64Bit, meinen Dank und Glückwunsch an Torsten Edelmann!
Auch die winzige Ace wusste zu überzeugen: Mit 100fps lassen sich auch am zeitkritischen Jupiter tausende von Frames per Sequenz raffen, der ICX618 kam mit 2x Barlow am C11 mit 9,8ms Integrationszeit aus, was bei den suboptimalen Bedingungen deutlich geholfen hat. Hier das Ergebnis der ersten Sequenz:

Link zur Grafik: http://astro.astro-imaging.de/images/jupiter_20111109_2132ut.jpg

Per rechter Maustaste lässt sich wie üblich die volle Bildgröße erreichen, hier auch der direkte Link zum Bild... Weitere Sequenze folgen und es sollte auch für eine Animation reichen.
Nach weniger als einer Stunde ließ das Seeing leider rapide nach und 12Bit Versuche am Mond brach ich ab. Das neue Aufnahmesetup hat mich schon sehr beeindruckt und ich freue mich auf kommende Planetensessions.

Viele Grüße & CS,
Oliver
 
Hallo Oliver,

da kann ich nur sagen "Glückwunsch zum gelungenen First Light"! Die Basler Ace scheint tatsächlich ein tolles Teil zu sein, freue mich schon auf viele tolle Ergebnisse, Deine Aufnahmen eignen sich immer sehr gut zum Benchmark ;)

Mir fällt auf, dass zwischen "rot" und "blau" vier Minuten liegen, ist das nicht etwas zu viel? Hast Du für den Rotkanal mehr Frames gesammelt als für grün und blau?

Die von Dir beschriebenen Witterungsbedingungen kenne ich nur zu gut - der Nebel verhindert hier auch meistens die Beobachtungen.

Noch viel Erfolg in der aktuellen Saison.

Frank
 
Danke Frank. Du hast vollkommen Recht, zwischen den Aufnahmen der Kanäle liegt eigentlich eine zu lange Zeitspanne, die Rotation ist beim Blinken schon deutlich, daher u.a. auch die R-RGB Farbvariante. Ich brauchte halt ein wenig, um mich mit neuer Software und Kamera vertraut zu machen, nachzufokussieren und die etwas eingerosteten Abläufe wieder abzuspulen :biggrin:
Dir auch eine erfolgreiche Planetensaision!

Viele Grüße,
Oliver
 
Hallo Torsten,
danke ich bleibe am Ball mit der Ace :)
Die Kamera habe ich bei der Sammelbestellung bei Rauscher vor kurzem hier mitgeordert.
Nach ersten Trockentests war ich auch bez. der Performance meines kleinen Notebooks skeptisch. Mit neuer Platte lief dann unter freiem Hommel alles absolut reibungslos. Sogar die 12/16Bit Leistung war überraschend gut, die Wahl der Aufnahmesoftware ist damit klar ;)

Viele Grüße,
Oliver
 
Hallo Torsten,

Zitat von TorstenEdelmann:
Überrascht mich doch, dass Du mit dem kleinen Subnotebook und FireCapture mit der Performance hinkommst.
Gruß,
Torsten
Diese Erkenntnis wollte ich Dir auch schon lange mitteilen. Seit Deiner Änderung bei der internen Bildbehandlung ist FireCapture wesentlich leistungsfähiger geworden. Selbst mit der 1300-Ace, welche ja nochmals mehr Daten liefern kann als die 640er, ist der limitierende Faktor nur noch die Festplatte. Ebenfalls getestet auf einem Subnotebook mit einer 1,4GHz Core Duo CPU. Vielen Dank dafür.

Weiterhin, vielleicht erinnerst Du Dich noch an meine Belichtung- bzw. Überbelichtungsprobleme mit der 1300er Ace (Basler acA1300-30gm). Mittlerweile gibt es ein Firmware-Update bei dem dieser Fehler komplett behoben ist. Diese Info halt nur fürs "Protokoll" falls noch jemand damit zu kämpfen hat.

Ciao Stefan
 
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Hallo,

Zitat von steppi916:
H
Diese Erkenntnis wollte ich Dir auch schon lange mitteilen. Seit Deiner Änderung bei der internen Bildbehandlung ist FireCapture wesentlich leistungsfähiger geworden.

In der Tat, das Konzept mit asynchronen Puffer im RAM funktioniert auch bei etwas geringerem Prozessortakt bestens. Die "Kleinen" haben ja heute auch immerhin 800MHz Frontsidebus und mind. zwei echte CPU-Kerne, was das aktuelle Firecapturekonzept sehr gut zu nutzen scheint. Meine Festplatte bekommt die Daten selbst bei 100FPS nur stoßweise, da ist selbst mit "nur" 1.3GHz noch deutlich Luft...

Viele Grüße,
Oliver
 
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