Jupiter am 10.03.2016 gegen 03:03 Uhr - Winjupos

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resuah

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Hallo Jupiterfreunde,

hier ein erstes Ergebnis mir der Derotation mit Winjupos:

Hier die Daten:

- 17 RGB-Aufnahmen a 90 Sekunden
- Zeiraum: 02:50 - 03:08 (MEZ)

Link zur Grafik: http://www.martinhauser.de/bilder/2016031001.png

Hier eine etwas "wärmere" Version:

Link zur Grafik: http://www.martinhauser.de/bilder/2016031003.png


Hier noch das Ergebnis eines einzelnen Videos:

Link zur Grafik: http://www.martinhauser.de/bilder/2016031002.png

Ich meine, die Kombination mehrerer Videos macht schon Sinn.



Wie ist Eure Meinung?

Viele Grüße
MArtin
 
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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

macht auf jeden Fall Sinn. Man spricht nicht umsonst von der "Derotations-Ära" :)

Dein Ergebnis spricht davon abgesehen für sich. Sehr schön!

Viele Grüße,
Steve
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

ich bin verwirrt, wie geht das denn ?
Wie kann man denn Aufnahmen über einer Stunde kombinieren ?
Ich dachte man kann nur über ein paar Minuten derotieren.
Bei einer Stunde sind die Bereiche am Rand in den späteren Aufnahmen doch gar nicht mehr sichtbar.
Wie kann das dann beim Derotieren wieder auftauchen ?

Gruß,
Holger
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hi Holger,

es wird die mittlere Zeit genommen!

Im ersten Bild mit 17 Videos ist die mittlere Zeit 03:03 (steht falsch in der Unterschrift)

Im zweiten Bild mit 38 Videos ist die mittlere Zeit 02:44.

Jedes RGB-Video für sich ist 90 Sekunden lang.

Vorgehensweise:
1) alle Videos einzeln Stacken mit Schärfung durch AS!2
2) alle 38 geschärften Bilder in Winjupos "einmessen"
3) De-Rotation der Bilder in Winjupos
4) Ergebnisbild erneut Schärfen usw.

Viele Grüße
MArtin
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

danke für die Anleitung. Ich habe das auch schon mit 4 Aufnahmen getestet. Da war der Gewinn allerdings minimal. Störend machte sich aber ein doppelter Rand bemerkbar. Diesen Schimmer könnte ich zwar mit gimp wegpinseln oder ich muss mich da noch mehr mit der Bildeinmessung beschäftigen.

Gruß,
Holger
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Jan,

dachte ich auch, deswegen war ich hier von dem Ergebnis so überrascht. Ich habe das aber gerade nochmal mit 3 Bildern vom 24.2. getestet. Die lagen auch nur 2 Min. auseinander und dabei war der Rand dann auch besser.
Das kombinierte Bild wird ja nochmal nachgeschärft und da könnte der vermeintliche Qualitätsgewinn entstehen.
Erst dachte ich auch, dass das nachgeschärfte Bild nun deutlich besser ist als die 3 Einzelbilder.
Dann habe ich aber meine ganzen verschiedenen Endergebnisse angesehen und eine harte Version einer Aufnahme entdeckt, die der derotierten sehr Nahe kam.

Es könnte also sein, dass nur durch das zusätzliche Nachbearbeiten ein schärferer Eindruck entsteht.

Gruß,
Holger
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger,

ja, das erscheint mir nachvollziehbar. Habe slbst bislang nur einmal mit Hilfe von WinJupos derotiert, um nämlich eine einzelne, relativ kontrastreiche Rotaufnahme als Luminanzlayer mit einem ca. 10 min später aufgenommenen, kontrastarmen RGB zu kolorieren. Über diese nachträglich anwendbare und erfolgreich durchgeführte Maßnahme habe ich mich in der Tat gefreut. Ansonsten brauche ich für ein Jupiter GRB nur wenig länger als 2 min, und da reicht mir allemal die mit dem passgenauen Stacken bzw. "Farblayer zurechtrücken" gegebene Derotation.

Gruß, Jan
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger,

TIPP:

versuche mal in Registax vor dem Schärfen des Summenbild eine Maske über den Jupiter zu legen.

Dann wir der äußerste Rand nicht mitgeschärft und Du bekommst keinen ausgeprägten Ring!

Viele Grüße
MArtin
 
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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

ok, ich habe mich versucht, allerdings finde ich das einfache Summenbild merkwürdig. Wenn ich das in die Kanäle auftrenne sind die schon verrauscht, vor allem blau und rot. Als wären die schon übergeschärft oder es waren zu wenig Frames.
Ich schärfe meine Summenbilder nicht mit autostakert vor.

Das Gesamtsummenbild ist rauschfrei, wahrscheinlich wegen der vielen Frames. So konnte ich dies mehr schärfen.

Das Ergebnis überrascht mich, die Bedingungen müssen ja echt gut gewesen sein.

Ich werde das mit Winjupos demnächst auch nochmal testen.

Gruß,
Holger



 

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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger,

danke, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast!

Du hast die Bearbeitung so hinbekommen, dass der Unterschied sehr deutlich wird. Inbesondere in der Planetenmitte.

Das einzelne Summenbild ist via AS!2 direkt geschärft mit 0% Einblendung des RAW-Bildes. Damit spare ich mir das Schärfen der 38 einzelnen Summenbilder!

Es artet auch so schon zu einer eher stupieden Arbeit aus!

Nach dem Überlagern der 38 einzelnen geschärften Summenbilder besteht dann eben wieder die Möglichkeit um nachzuschärfen bevor das Rauschen wieder sichtbar wird, so wie Du es richtig beschrieben hast. Darin liegt meiner Ansicht nach der Vorteil gerade bei kleinen Schärfungsradien.

Wenn Du gerne noch ein nicht vorgeschärftes Einzelsummenbild haben möchtest, dann sag' einfach bescheid!

Und wenn mir mal jemand einen guten Weg beschreibt, wie ich ein 1,7GB größes Einzelvideo bei youtube hochladen kann, mache ich das auch sehr gerne!

Viele Grüße
Martin
 
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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

ich komme gerade aus dem Garten. Leider mal wieder sehr dürftiges Seeing. Aber ich bin gerade dabei 10 Aufnahmen zu bearbeiten und dann mit Winjupos zu kombinieren.

Ich bin sehr gespannt was das bei mir bringen wird.

Gruß,
Holger
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger,

super, ich bin gespannt. Ich hoffe, Du hast die Videos gleich mit Winjupos-konformem Dateinamen gespeicher im Firecapture. Das erleichtert die Sache ungemein!

1) mit F7 Bild öffnen
2) mit F11 automatisch einmessen
3) mit F2 speichern

Damit dauert es keine 5 Sekunden pro Bild, wenn die Uhrzeit und das Datum korrekt im Dateinamen hinterlegt sind.

Hier das Video gegen 02.44 Uhr auf youtube.

zum Video

Leider extrem komprimiert durch youtube.

als Datei zum download mit 14MB

Viele Grüße
MArtin
 
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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

danke für die Infos, nur hatte ich die Dateien schon aufgenommen.
Ich habe dann manuell die Zeit eingegeben.

Im Dateinamen ist die genaue Zeit hinterlegt, ist das die Startzeit der Aufnahme oder das Ende ?

Ich bin davon ausgegangen, dass es die Startzeit ist und habe bei den 60 Sek. Videos dann zu der Zeit noch 30 Sek. addiert, ist das so richtig ?

Hier das Ergebnis bei ziemlich schlechten Bedingungen:
Link zur Grafik: http://abload.de/img/jupiter-verg-11-3-16n6rjim.jpg

Links das derotierte Bild und rechts das beste der 10 Einzelaufnahmen. Die anderen waren teilweise deutlich schlechter.

Es scheint sich ja wirklich zu lohnen.

Gruß,
Holger

 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger,

es wird die Anfangszeit im Dateinamen hinterlegt bei FireCapture. Ich habe nichts addiert in Winjupos.

Evenutell sollte sich hierzu nochmal jemand melden, der schon mehr Erfahrung mit Winjupos hat.

Da ich alle Summenbilder gleich behandelt habe und kein Mond mit auf den Bilder ist, dürfte es keine negative Auswirkungen haben.

Ja, das Ergebis sieht gut aus. Der Gewinn an Details ist signifikant!

Viele Grüße
MArtin
 
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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hi Holger,

wenn Du lust hast, dann könnten wir uns ja mal zu einem Kooperations-Jupiter verabreden.

Wir halten, dann beide einigermaßen zeitgleich auf Jupiter und kombinieren dann die Aufnahmen.

Ob das schon mal gemacht wurde?

Viele Grüße
MArtin
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Zitat von resuah:
wenn Ihr wollt, schaut euch mal folgende Dateien an und versucht zu schärfen.
Zitat von komposer:
Das Ergebnis überrascht mich, die Bedingungen müssen ja echt gut gewesen sein.
Hallo Martin und Holger,

nach etwas genauerem Hinschauen muss ich sagen, dass mir die Vorgehensweise und die Ergebnisse von Martin wirklich sehr bemerkenswert und überzeuend erscheinen. Einen derartigen Gewinn an kontrastreichen Bilddetails hätte ich aufgrund der Ergebnisse des Einzelvideos niemals erwartet, obwohl dieses ja bereits an die 6K Frames beinhaltet.

Am besten gefällt mir die Ausarbeitung von Holger, das habe ich gar nicht so gut hinbekommen. Deshalb nehme ich dieses Ergebnis jetzt nur noch, um es durch eine etwas stärkere Betonung der mittleren Ortsfrequenzen nach meiner persönlichen Vorliebe mit ein wenig mehr "Präsenz" auszustatten:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Jupiter_160310_resuah_komposer_jkf_bilderhoster.net_s25s6j79.gif

Die Bedingungen würde ich aufgrund des Ergebnisses aus dem Einzelvideo eher als unterdurchschnittlich bezeichnen, aber mit der Derotation kommt hier offensichtlich ein Ergebnis heraus, dem man durchaus ein weit überdurchschnittliches Seeing zuordnen würde, und für 8" Öffnung ist das auch hinsichtlich der erzielten Auflösung wirklich schon hervorragend.

Selbstverständlich fühle ich mich jetzt hoch motiviert, diese Derotationstechnik auch auf eigene Dateien anzuwenden, und bin gespannt was dabei herauskommt.

Dank und Gruß, Jan
 
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Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin,

Aufnahmen an unterschiedlichen Orten und mit verschiedenen Teleskopen zu kombinieren, ich weiß nicht ob das mehr bringt.

Außerdem denke ich, dass da irgendwo auch Grenzen sind.
Der Qualitätsgewinn wird sich ja zunehmend verringern.

Vielleicht ist mit den Farbkameras bei einem Video mit ca. 6000 Frames noch nicht das Optimum erreicht.
Monochrom werden ja drei solcher Sequenzen aufgenommen und so sind es ja auch entsprechend mehr Frames.

Ist es eigentlich ein Unterschied ob man gleich die unbearbeiteten Summenbilder derotiert und dann nur einmal das fertige derotierte Summenbild bearbeitet und schärft?

Oder ist es besser erst alle Summenbilder einzeln zu bearbeiten und dann zu derotieren ?

Mir ist auch immer noch rätselhaft wie Aufnahmen über eine Stunde derotiert werden können. In der Zeit ist ja ein großer Teil der Details aus der ersten Aufnahme bei der letzten gar nicht mehr da, zumindest die am Rand. Und bei einer Stunde ist der Jupiter ja schon ganz schön viel weiter rotiert.

Gruß,
Holger
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger,

Deine Fragen erscheinen mir in dieser Diskussion sehr angebracht, hatte mich damit z.T. auch schon beschäftigt und möchte sie gerne dementsprechend kommentieren:

Zitat von komposer:
Aufnahmen an unterschiedlichen Orten und mit verschiedenen Teleskopen zu kombinieren, ich weiß nicht ob das mehr bringt.
Das käme auf einen Versuch an. Diese Idee von Martin finde ich jedenfalls sehr attraktiv, und Jupiter ist so weit weg, dass Unterschiede in der Perspektive keine Rolle spielen. Selbst am Mond könnte ich mir eine "Synchronisation" von Aufnahmen aus unterschiedlicher Perspektive vorstellen, denn die Derotation sollte doch m.E. in allen Richtingen funktionieren.

Zitat von komposer:
Außerdem denke ich, dass da irgendwo auch Grenzen sind. Der Qualitätsgewinn wird sich ja zunehmend verringern.
Als physikalische Grenze sehe ich erstmal das Auflösungsvermögen der Optik. Vielleicht können wir aber mit dieser Technik den Schwerpunkt der Auswertung zunehmend vom roten in den grünen Wellenlängenbereich verlegen und auf diese Weise das wirksame Auflösungsvermögen in unseren Summenbildern aufbessern.

Zitat von komposer:
Vielleicht ist mit den Farbkameras bei einem Video mit ca. 6000 Frames noch nicht das Optimum erreicht. Monochrom werden ja drei solcher Sequenzen aufgenommen und so sind es ja auch entsprechend mehr Frames.
Ja, das sehe ich auch so. Glücklicherweise habe ich bislang noch keine Videos vernichtet und somit jeweils hunderttausende Frames von z.T. unbefriedigenden Sessions zur Verfügung, von denen ich erstmal die mit Rot- und Grünfilter aufgenommenen verarbeiten kann.

Zitat von komposer:
Ist es eigentlich ein Unterschied ob man gleich die unbearbeiteten Summenbilder derotiert und dann nur einmal das fertige derotierte Summenbild bearbeitet und schärft? Oder ist es besser erst alle Summenbilder einzeln zu bearbeiten und dann zu derotieren ?
Diese Frage hatte mich auch schon umgetrieben, das würde ich einfach mal anhand von praktischen Übungen versuchen zu ermitteln.

Zitat von komposer:
Mir ist auch immer noch rätselhaft wie Aufnahmen über eine Stunde derotiert werden können. In der Zeit ist ja ein großer Teil der Details aus der ersten Aufnahme bei der letzten gar nicht mehr da, zumindest die am Rand. Und bei einer Stunde ist der Jupiter ja schon ganz schön viel weiter rotiert.
Wenn ich den Vorgang richtig verstehe, dann werden doch die besser aufgelösten Bildpartien aus dem Zentrum nach perspektivischer Verkürzung in die Randzonen transportiert und führen auf diese Weise auch dort zu einer verbesserten Durchzeichnung.

Gruß, Jan
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Jan,

Den umgekehrten Weg habe ich gerade ausprobiert.
Ergebnis: katastrophal

Ich muss es so deutlich sagen. Ich habe die 10 unbearbeiteten Summenbilder ausgemessen und das fertige Summenbild sah noch viel schlechter aus. Da war dann auch mit fitswork nichts mehr zu retten. Es scheint so, dass durch das wirklich schlechte Seeing die einzelnen Summenbilder so unscharf waren, dass das Programm die kaum vorhandenen Details nicht passend rotieren konnte.
Die einzelne Bearbeitung sorgt wohl für eine bessere Erkennbarkeit und damit eine bessere Überlagerung der Einzelbilder.
Das kann bei besseren Bedingungen vielleicht auch anders sein aber eine kurze Vorabbearbeitung erscheint mir sinnvoll.
Es muss ja nicht bei jedem Summenbild bis zur Perfektion getrieben werden, ich denke den letzten Schliff kann man dann dem derotiertem Bild geben.

Gruß,
Holger
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Jan,

nehmen wir mal an der GRF liegt bei der ersten Aufnahme noch ein Stück vom Rand entfernt. Eine halbe Stunde später zur Mitte aller Aufnahmen befindet er sich ganz am Rand. Ok, die vorderen Bilder werden dann so rotiert, dass jetzt überall der GRF am Rand ist. Nun wandert der GRF aber weiter und bei den hinteren Aufnahmen ist er dann gar nicht mehr da. Wie wird dann wieder so rotiert, dass der GRF wieder am Rand ist obwohl der in der Aufnahme ja gar nicht mehr drauf war.

Ich dachte halt, dass jedes Bild für sich wieder passend gedreht wird, aber anscheinend wird da teilweise etwas aus anderen Aufnahmen übernommen oder wie erklärst Du dir das ?

Gruß,
Holger

 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Holger, Hallo Jan,

ich verstehe es so:

1) beim Einmessen der einzelnen Summenbilder wird jedes einzelne Summenbild definiert über die Planetenkugel gelegt

2) werden nun z.B. 60 Einzelsummenbilder (a 60 Sekunden), die während einer Stunde aufgenommen wurden, eingemessen, dann wird ein Gesamtsummenbild erstellt, dass den Planeten zur Mitte der Aufnahmeserie zeigt, also so wie der Planet zur Mitte der Aufnahmeserie stand (nach 30 Minuten).

3) 30 Minuten des linken Planetenrands zeigen dann ein stetig schlechter werdendes Sigal-Rausch-Verhältniss.

Viele Grüße
Martin


 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Martin

sehr schöne Ergebnisse lieferst Du da, weiter so.

@Holger: Bzgl. Doppelrand und Derotation. Solchen Randerscheinungen kann man in WinJupos entgegenwirken indem man bei der Derotation den Faktor "RA-Maß" etwas zurücknimmt.
Hast Du das schonmal probiert?

CS
Volker
 
Re: Jupiter am 10.03.2016 gegen 02:03 Uhr - Winjupos

Hallo Volker,

ja mit 0,9 aber das hat nichts bewirkt. Müsste ich nochmal testen.
Bei den anderen Aufnahmen war der Doppelrand aber nicht so deutlich zu sehen. Vor allem bei denen, die ich am 11.3. etxra für Winjupos gemacht hatte. Die habe ich in knapp über 10 Min. aufgenommen und da war dieser unschöne Rand nicht so auffällig.

Gruß,
Holger
 
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