003sec
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Hallo zusammen,
vorgestern konnte ich meinen bisher besten Jupiter der Saison ablichten. Trotzdem bleibt die Saison wohl die schlechteste, seit ich mit dem 16er arbeite. Ganze 5 Wochen hatte ich nur Wolken und erst recht keine Chance auf gutes Seeing. So habe ich mich denn auch trotz (scheinbar) mäßiger Bedingungen ans Werk gemacht. Es zeigte sich mal wieder, dass das Livebild eigentlich nur bedingte Aussagekraft hat. Eine 2. Serie schien auf den ersten Blick viel besser, aber nein, am Ende zeigt diese Serie von 60 Filmchen mehr Details bzw. diese dann kontrastreicher. Vorher und nachher habe ich mit der Farbkamera je 5 Filme gemacht und alles dann zusammen auf die Mitte hin derotiert. Geschärft habe ich mit unscharfer Maskierung in Photoshop mit nur einem Radius. Dieser kleinste, sinnvollste Radius betrug hier 2,1 Pixel. Bei bestem Seeing komme ich auf 1,2 bis 1,4 Px. Da ist also noch viel Luft nach oben.
Um der Anmutung eines R(RGB)s (also z. B. sehr heller GRF) entgegenzuwirken, habe ich die Farbbilder in der Luminanz überproportional gewichtet. Die feinen Details stammen also von den Rotfilmen, die gröberen Strukturen und die Kontraste mehrheitlich von den Farbfilmen.
Ich habe auch mal wieder mit Topaz DeNoise experimentiert. Das Ergebnis dann aber verworfen. Und ganz am Ende bei der Glättung dann erneut. Das schien auch etwas gebracht zu haben, nicht mehr Details natürlich, aber eine etwas knackigere Darstellung. Als ich das unbehandelte Bild mit 0,3 Pixel nachgeschärft hatte, war es aber mindestens genau so knackig. In den flächigen Gebieten hat die Software aber sogar Details zerstört, also ist KI bei der Planetenfotografie (vermutlich) nur sehr bedingt von Nutzen.
Viele Grüße
ralf
vorgestern konnte ich meinen bisher besten Jupiter der Saison ablichten. Trotzdem bleibt die Saison wohl die schlechteste, seit ich mit dem 16er arbeite. Ganze 5 Wochen hatte ich nur Wolken und erst recht keine Chance auf gutes Seeing. So habe ich mich denn auch trotz (scheinbar) mäßiger Bedingungen ans Werk gemacht. Es zeigte sich mal wieder, dass das Livebild eigentlich nur bedingte Aussagekraft hat. Eine 2. Serie schien auf den ersten Blick viel besser, aber nein, am Ende zeigt diese Serie von 60 Filmchen mehr Details bzw. diese dann kontrastreicher. Vorher und nachher habe ich mit der Farbkamera je 5 Filme gemacht und alles dann zusammen auf die Mitte hin derotiert. Geschärft habe ich mit unscharfer Maskierung in Photoshop mit nur einem Radius. Dieser kleinste, sinnvollste Radius betrug hier 2,1 Pixel. Bei bestem Seeing komme ich auf 1,2 bis 1,4 Px. Da ist also noch viel Luft nach oben.
Um der Anmutung eines R(RGB)s (also z. B. sehr heller GRF) entgegenzuwirken, habe ich die Farbbilder in der Luminanz überproportional gewichtet. Die feinen Details stammen also von den Rotfilmen, die gröberen Strukturen und die Kontraste mehrheitlich von den Farbfilmen.
Ich habe auch mal wieder mit Topaz DeNoise experimentiert. Das Ergebnis dann aber verworfen. Und ganz am Ende bei der Glättung dann erneut. Das schien auch etwas gebracht zu haben, nicht mehr Details natürlich, aber eine etwas knackigere Darstellung. Als ich das unbehandelte Bild mit 0,3 Pixel nachgeschärft hatte, war es aber mindestens genau so knackig. In den flächigen Gebieten hat die Software aber sogar Details zerstört, also ist KI bei der Planetenfotografie (vermutlich) nur sehr bedingt von Nutzen.
Viele Grüße
ralf