Jupiter & Ganymed am 31/10/2011

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Attalar

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Hallo,

gestern hatte ich seit langem wieder einmal stabilere Bedingungen, so dass ich mit f/27 sinnvolle Aufnahmen machen konnte:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/fej9-5s-e2c0.jpg
(Rechtsklick+Anzeigen für volle Größe)

Das Bild ist ein normales RGB mit jeweils 1500 Frames.

Celestron C9.25 mit 2x Zeiss Abbe Barlow
F=6500mm; f/27
Baader RGB-Filter
Aufnahme gegen 20:50 UT mit FireCapture
Stacking mit AviStack2, Schärfung mit Photoshop

Ich habe dieses Mal bewußt etwas weniger stark geschärft um Artefakte zu vermeiden. Ich hoffe es gefällt trotzdem.

Hier eine etwas mehr geschärftere Variante:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/fej9-5t-274a.jpg

Gruß,

Michael

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael,

da konnte das C9 wirklich zeigen, was es kann :super: Die Details auf Jupiter und vor allem auch Ganymed sind beeindruckend. Persönlich würde ich die Farbabstimmung leicht weniger rotlastig wählen.

Viele Grüße & CS,
Oliver
 
Hallo Oliver,

auch Dir vielen Dank für das Lob.

Mmh. Bei meinen Monitoren schaut es nicht besonders rotlastig aus. Ich bemühe mich eigentlich auch immer, schon bei der Aufnahme die Histogramme gleichförmig in den Kanälen einzustellen (FireCapture und Torsten sei Dank). Da kommt dann meistens ein stimmiges Ergebnis raus.

Gruß,

Michael
 
Hallo Michael,

auch von mir Glückwunsch zu den sehr gelungenen Jupiter-Aufnahmen!

Ich weiß, niemand verrät gern seine Geheimnisse der Bildbearbeitung ... aber dürfte ich fragen, welchen Schärfungsfilter Du speziell in Photoshop anwendest?

Gruß

Frank
 
Hallo Michael,

der leicht rotlastige Eindruck ist bei mir in der Tat auch bildschirmabhängig. Auf dem Schirm meines Arbeitsdesktops sieht Deine Ausarbeitung verglichen mit denen von Torsten Hansen etwas rotlastig aus, auf meinem Laptop ist alles ok... Das sind aber Nuancen und sollen die hervorragende Aufnahme auf keinen Fall schmälern!

Viele Grüße,
Oliver
 
Hallo Frank,

wieso, das ist doch kein Geheimnis.

Ich habe da drei grundlegende Varianten, die ich abwechselnd, manchmal auch per Ebenentechnik überlagernd, anwende.

Zuerst mach ich immer eine schnelle Bearbeitung in Fitswork. R-G und B-Summen ungeschärft überlagern und dann mit dem Gaus-Filter mit 500% vorschärfen (Radius ist immer uinterschiedlich) und dann mit 5-10fach it. Gaus und etwas kleinerem Radius hinterher.

In Photoshop mach ich zuerst immer die "Methode Maciek", eine Schärfung per Unschärfe Maske und GausGlättung in verschiedenen Schritten (siehe hier: http://forum.astronomie.de/phpapps/...86831/Re_Mondlandschaften_28_11_10#Post786831) Auch da muss man aber manchmal die Parameter anpassen.

Als letztes nutze ich das (leider kostenpflichte PS-Tool) Astra Image. Da gibt es einen Lucy-Richardsson-Deconvolutionsfilter, mit dem man mit unter sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Ich mache dann immer die einzelnen Kanäle, die ich dann manchmal als Luminanz verwende (ggfs. auch mehrere) und auch (wie in FitsWork) die ungeschärften RGBs zusammen. Je nachdem, welches die besten Ergebnisse sind, kombiniere ich das dann.

So ungefähr läuft das bei mir ab. Ist leider kein immer wieder kehrender Algorithmus u nd ich denke auch, dass gerade die Torstens hier deutliche bessere Ergebnisse erzielen.

Hoffe das beantwortet Deine Frage ein wenig.

Gruß,

Michael
 
Hallo Michael,

vielen Dank für die ausführliche Erläuterung!

Ist schon interessant, ich nutze nämlich auch die LR-Deconvolution von Astra Image (habe die Software nicht als PS Plugin, sondern als Vollversion gekauft). Der Filter ist für mich bisher einer der Besten. Danach kommt der neue Wavelet-Filter in Registax 6 und dann natürlich der Mexican Hat von Giotto...

Viele Grüße

Frank
 
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