Jupiter im Kaufhausfernrohr

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Bartkauz

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Liebe Planetenfreunde,

auch auf die Gefahr, Euch mit einem weiteren Jupiter langsam sauber zu nerven, habe ich hier noch eine kleine Kuriosität:

Was kommt dabei heraus, wenn man mit minimalem Technikeinsatz aber mit maximal gefüllter Trickkiste unseren Gasriesen ablichten möchte?

Bei halbwegs gutem Seeing, sorgfältigster Fokussierung, manueller Auswahl der Einzelbilder und sorgfältiger Bildbearbeitung kommt man mit einem einfachen 60/750 FH-Refraktor, einer Barlow-Linse und einer Webcam aus. Und das ist dabei herausgekommen:
Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/jupiter/jupiter.2009-08-18.23-04UTC.jpg

Die Monde stehen in ihrer ´natürlichen Reihenfolge´ Callisto, Ganymed, Europa und Io (von links), und in der Jupiteratmosphäre sind neben NEB und SEB noch eine ganze Reihe anderer Details zu erkennen. Nur der GRF versteckt sich mal wieder hinter dem Planeten...


Nähere Details zu dieser Aufnahme auf der Seite ´Aufnahmen - Jupiter´
 
Sieh mal an, Klaus!

Das schaut ja richtig gut aus.

Sehr gut, sollten sich auch mal diejenigen anschauen, die noch nicht wissen, was Sie denn benötigen, bzw. denn ausgeben müssen, um Planeten einzufangen. Steigert doch den Anschaffungs und Hobbyspaß, wenn man weiß, das muß am Anfang gar nicht so teuer werden. Das wird es dann schon später noch werden, wenn man muß und will...

Bitte um Aufnahmedetails (Wann, welche Webcam, Filter, welche Barlow, welche Programmen u.ä.), danke!

Gruß
Andreas
 
Hallo Klaus,

Also alle Achtung, habe 10 Jahren mit 60 und 70mm Teleskope gearbeitet, und niemals solch ein Resultat erreicht! Da sieht man auch die Qualität der 'Bediener', es geht nicht immer um Ausrüstung, mann muß auch wissen was man tut, Erfahrung haben, eine gute 'Dunkelstelle' haben und ausserdem einigermaße Seeing.

Hier sieht man pur was man erreicht hat, und nicht was man erkauft hat!! :applaus:

Gruß und CS,

Fredrick
 
Hallo Andreas,

Zitat von Andreas_Nimphius:
Das schaut ja richtig gut aus.

Sehr gut, sollten sich auch mal diejenigen anschauen, die noch nicht wissen, was Sie denn benötigen, bzw. denn ausgeben müssen, um Planeten einzufangen. Steigert doch den Anschaffungs und Hobbyspaß, wenn man weiß, das muß am Anfang gar nicht so teuer werden. Das wird es dann schon später noch werden, wenn man muß und will...
Vielen Dank für Deinen netten Kommentar! Und ja, es ist sehr wichtig zu wissen, daß man für den Anfang nicht viel Geld ausgeben muß. Der Rest ist kein großes Geheimnis. Die Webcam sollte optimiert werden (» Anleitung zum Webcam optimieren), und ein gutes Seeing ist ebenfalls unabdingbar. Dann äußerst sorgfältig auf die Monde fokussieren, hier sollte man sich ruhig ausreichend Zeit nehmen und so belichten, daß der Hintergrund nicht absäuft und die hellsten Werte etwa 75% vom Maximum nicht überschreiten. Ausreichend gute Bilder stacken (ca. 100).

Zitat von Andreas_Nimphius:
Bitte um Aufnahmedetails (Wann, welche Webcam, Filter, welche Barlow, welche Programmen u.ä.), danke!
Das meiste davon steht auf der genannten Webseite. Webcam war eine ToUcam (im Raw Color Mode, dekodiert in Fitswork), Barlow war die Meade 2x, etwas verlängert für noch mehr Brennweite, Filter ein ganz gewöhnlicher UV/IR-Sperrfilter, Stacken in Giotto und Bearbeitung mit Fitswork. Um die Monde sauber darzustellen habe ich zwei Aufnahmeserien kombiniert.
 
Hallo Fredrick,

Zitat von Skywatcher_150:
Also alle Achtung, habe 10 Jahren mit 60 und 70mm Teleskope gearbeitet, und niemals solch ein Resultat erreicht! Da sieht man auch die Qualität der 'Bediener', es geht nicht immer um Ausrüstung, mann muß auch wissen was man tut, Erfahrung haben, eine gute 'Dunkelstelle' haben und ausserdem einigermaße Seeing.
Dir auch vielen Dank für Deinen Kommentar! Es macht mir immer wieder einen Riesenspaß, aus einfachsten Mitteln ein Maximum herauszuholen. Und dann zeige ich es auch gerne her, um anderen Mut zu machen, die vielleicht keine ´Riesenröhre´ einsetzen können. Denn eins ist klar - auch mit einer bescheidenen Ausrüstung kommt man mit sorgfältigem ´Arbeiten´ erstaunlich weit, es muß ja nicht immer in ein ´Zoll-Wettrüsten´ ausarten ;)
 
Hallo Klaus,

das ist eine hervorragend Demonstration der Leistungsfähigkeit von "kleinen" Teleskopen. Ich schreibe bei Teleskopen das Wort "klein" stets bewusst in Anführungszeichen. Dein Foto zeigt auch, warum.

Auch ich kann Andreas nur zustimmen. Obwohl ich heute meist mit einem 8'' ACF beobachte, denke ich gern an meine Anfängertage mit meinem 60/900mm-Refraktor zurück.

Hat man im Rahmen der Qualitätsstreuung ein gutes Exemplar erwischt, leigt es am Beobachter, das Gerät auszureizen. Klaus demonstriert sehr gut, dass es und wie es geht.

CS und VG Christian
 
Hallo Klaus,

Hut ab & :respekt2:

Ich sag es ja immer, auch mit kleiner Ausrüstung geht 'ne Menge wenn man sie im Griff hat.

So etwas nervt im Übrigen überhaupt nicht.

Weiter so...
 
Hallo Klaus,

sehr schön! :super:

Als Beobachter, der nach Jahrzehnten erst 2005 eine Vervierfachung seiner Lichtsammelfläche erfahren hat (und sehr lange auch mit 63mm beobachtend), freut es mich besonders, mal wieder ein so gelungenes Resultat mit 6cm zu sehen.


Viele Grüße
Torsten
 
Hallo Klaus,

ja super, was mit 60mm Öffnung machbar ist!!
Das macht allen Mut, die nicht die Möglichkeit haben, ein Großgerät anzuschaffen und macht mich mit 280mm sehr demütig!

Gruß Wolf Manfred
 
Hallo Manfred,

da hast du Recht. Das Bild zeigt mehr und kontrastreicheres Detail als manches Foto von Optiken mit wesentlich mehr Öffnung.

Bei der Planetenbeobachtung sind die Rahmenbedingungen (perfekte Optikqualität, Justage selbiger, Seeing, Durchsicht, Beherrschung von Optik und Technik) viel wichtiger als die reine Öffnung in Zoll (naja, eine gewisse Mindestöffnung wie eben diese 60mm braucht's schon).

Ich weiss, von den Spiegel-Freaks könnte es jetzt wieder einen Satz heisse Ohren geben, aber das Foto zeigt eindrucksvoll, was trotz wenig Öffnung prinzipiell machbar ist, wenn man das Gerät beherrscht und die Rahmenbedingungen stimmen.

CS und VG Christian
 
Hallo Christian, Jörg, Torsten und Wolf,

auch Euch vielen Dank für die sehr netten Kommentare!

@Wolf:
Zitat von W_Manfred:
ja super, was mit 60mm Öffnung machbar ist!!
Das macht allen Mut, die nicht die Möglichkeit haben, ein Großgerät anzuschaffen und macht mich mit 280mm sehr demütig!
Eigentlich steht und fällt eine Aufnahme mit dem Seeing. Ist dieses gut genug, dann muß man wirklich sorgfältigst fokussieren und die Belichtung optimal einstellen. Ich kann es einfach nicht oft genug betonen (siehe oben).

Bei der nächsten Opposition wird Jupiter noch um einiges höher stehen, dann sollte es langsam auch für die großen ´Röhren´ richtig interessant werden, wenn das Seeing mitspielt. Jupiter wird dann auch fast seinen Perihel erreicht haben, wodurch er noch einen Tick größer wird.


@Christian:

Zitat von copernicus:
Bei der Planetenbeobachtung sind die Rahmenbedingungen (perfekte Optikqualität, Justage selbiger, Seeing, Durchsicht, Beherrschung von Optik und Technik) viel wichtiger als die reine Öffnung in Zoll (naja, eine gewisse Mindestöffnung wie eben diese 60mm braucht's schon).
Mit diesem Uralt-Refraktor habe ich Jupiter vor ziemlich genau 40 Jahren zum ersten Mal als richtiges Scheibchen mit einigen Wolkenstrukturen gesehen und war tief beeindruckt von diesem Anblick. Die Optikqualität ist - naja - so, wie man es von einem einfachen Kaufhausröhrchen erwarten kann. Besonders im Blauen ist die Farbkorrektur alles andere als perfekt. Der blaue Farbsaum läßt sich in Fitswork aber sehr gut ´wegebnen´.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Klaus,

genau so ging es mir damals auch mit meinem 60/900mm-Rohr:

Nachdem ich mich am Mond sattgesehen hatte (dauerte einige Nächte), richtete ich es einfach auf den hellsten sichtbaren Stern, und voila: Ich erkannte Jupiter bei 40-fach mit Wolkenbändern und seinen vier Galileischen Monden. Damals (Sommer 1995) war der GRF auch noch kräftiger in der Farbe und war selbst bei dieser Vergrößerung unübersehbar. :)

Meines Erachtens nach sind Teleskope dieser Größe von der optischen Leistung her wesentlich besser als ihr Ruf, was das hier gepostete Jupiterbild beweist, sofern man sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Grenzen einsetzt. Mit hochwertigem Zubehör können sie sehr lange Freude bereiten.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
der Thread ist zwar schon sehr alt aber er gefällt mir, schon erstaunlich was fotografisch mit gerade mal 60!!mm Öffnung machbar ist.
Gruss Patrick
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Patrick,

ich war ganz überrascht, diesen prähistorischen Thread wieder neu belebt zu sehen. Jurassic Park läßt grüßen ;)

Vielen Dank für Deinen Kommetar.

Irgendwie ist es mir entgangen, hier eine spätere Version vom Jupiter mit meiner 60mm-Optik zu zeigen. Diesmal mit noch besserem Seeing Dank größerer Horizonthöhe zur letzten Opposition am 21.9.2010:

Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/jupiter/jupiter.2010-09-21.23-26UTC.jpg

Jupiter wird von 3 seiner Monde, Europa, Ganymed und Io (von links nach rechts) "geziert". Durch das gute Seeing konnten 506 Einzelbilder gestackt werden, und so blieb bis zur Rauschgrenze noch ordentlich viel "Luft" zum Schärfen, selbstverständlich mit kleinem Radius.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Klaus,
da bleibt mir die Spucke weg! Toll, was man mit sorgfältiger Arbeit und Geduld mit einfachen Mitteln erreichen kann. Ein schöner Kontrapunkt zu "Öffnungswahn" und "Materialschlachten" in unserem Hobby.
Allerdings sind solche Bilder nicht gut fürs Geschäft: Gerade das hält mich ab, mir etwas Neues zu kaufen, da will ich lieber erst einmal die eigenen Gerätschaften ausreizen und beherrschen.
Viele begeisterte Grüße und CS
Martin
 
Hi,
ich habe diesen Thread durch Zufall gefunden, bin dabei sämtliche Threads durchzulesen.
Das ist der Beweis das kleine Optiken meist deutlich unterschätzt werden.
Ich war erstaunt über das Foto, 60mm Öffnung zeigen schon viel am Planeten insbesondere an Jupiter, ich habe mal durch ein 63mm Telementor geguckt das war zur letzten Jupiter Opposition da konnte ich den GRF deutlich visuell sehen,
na gut das war auch relativ einfach weil das Wolkenband fehlte.

Gruss Patrick
 
Hallo alle...

Nunja, alte treats mag ich hier auch sehr besonders,
Da sie im allgemeinen tolle erfahrungen mit kleinem gerät behandeln...


@Martin

da bleibt mir die Spucke weg! Toll, was man mit sorgfältiger Arbeit und Geduld mit einfachen Mitteln erreichen kann. Ein schöner Kontrapunkt zu "Öffnungswahn" und "Materialschlachten" in unserem Hobby.

JO..bin ich mal total deiner meinung..
Ich schrieb auch schon in einem kleinem treat von mir, das man meistens erfahrungs berichte von kleinen teleskopen lesen kann, als von Monster Teleskopen, jenseits von gut und böse der presiskala..man liest mehr über nen Lild Teleskop als über ein Officina Stellare, weil das kaum einer hat..soviel zur material schlacht, hehehe

@Patrik

Das ist der Beweis das kleine Optiken meist deutlich unterschätzt werden<<<<< stimmt

Die meisten sind immer der meinung, es braucht mehr grösse, mehr brennweite und nen pc, dazu AUF JEDEN fall nen auto guider, damit ich nichts suchen muss, usw...
Da frage ich mich ab und zu...wo bleibt da der spass am suchen und finden...ausgerichte sind diese dinger wahrscheinlich recht schnell, klick, stern eingeben..dreh fertig gug durch..nächstes objekt....sicherlich sehr bequem das ganze...unterstützt aber warscheinlich die faulheit der meisten...da denke ich auch...wenn die leute sowas garnicht hätten, würden sie das auch noch finden..nur von listen und maps ablesen und eingeben

Ich mag mein kleines teleskop, und man kann wenn man genug geduld aufbringt tolle sachen sehen, und sich dran erfreuen.
70/700 Ref ist ja nicht wirklich viel, aber ich hab jede menge spass..und irgendtwann kauf ich mir auch mal ein etwas grösseres...

Schade das der Foto link nicht geht..ich bekomme das leider nicht angezeigt

die letzten schönen ostergrüsse und nen klaren himmel

gruss andy
 
Hallo Martin,

Zitat von Spacecadet:
Hallo Klaus,
da bleibt mir die Spucke weg! Toll, was man mit sorgfältiger Arbeit und Geduld mit einfachen Mitteln erreichen kann. Ein schöner Kontrapunkt zu "Öffnungswahn" und "Materialschlachten" in unserem Hobby.
vielen Dank für das tolle Kompliment! Ich stimme Dir natürlich zu, daß man sich nicht unbedingt dem ´Wettrüsten´ bezüglich Öffnung und Montierung anschließen muß, denn wir betreiben doch eigentlich ´nur´ das schönste Hobby der Welt. Und bekanntlich hat jedes Teleskop seinen Himmel.

Ein kleines Aber gibt es aber auch ...

Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/saturn/saturn.2011-04-19.21-18UTC.png


Am Saturn macht die 60-mm-Optik trotz aller Optimierungen keine so gute Figur, denn Saturn ´kommt´ um Einiges kleiner daher als Jupiter. Wie man auf dem kleinen Bild links sehen kann, ist Saturn selbst bei fast 2m Brennweite eben nicht mehr die imposante Erscheinung mit einer derartigen Detailfülle.



Bei bestem Seeing sieht Saturn mit großer Optik (10" bei 7,5m Brennweite) dann so aus:

Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/saturn/saturn.2007-03-12.jpg

Aber eben nur bei bestem Seeing. Meist liegt man dann doch in einem Bereich, in dem man große Optiken ´auflösungstechnisch´ gar nicht so sehr ausnutzen kann, das gilt übrigens auch visuell.

Zitat von Spacecadet:
Allerdings sind solche Bilder nicht gut fürs Geschäft: Gerade das hält mich ab, mir etwas Neues zu kaufen, da will ich lieber erst einmal die eigenen Gerätschaften ausreizen und beherrschen.
´Schlecht für´s Geschäft´ würde ich schon etwas relativieren. Selbstverständlich sollte man die Optik/Technik, die vorhanden ist, auch beherrschen und extrem ausreizen. Lerneffekt und die Freude daran sind dabei das Entscheidende. Nebenbei lernt man auch, daß die ´großen Tüten´ die ´Kleinen´ keinesfalls ersetzen, sondern lediglich ergänzen.

Hier ein Beispiel:

Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/exoten/sdss2228.2008-10-26.20-13UTC.klx.jpgDas kleine rote Pünktchen an der Markierung ist ein sogenannter ´High Redshift Quasar´ (SDSS J222845.14-075755.2) mit einer Rotverschiebung von 5,14, Lichtreisezeit rund 12,17 Milliarden Jahre. Für sowas braucht man einen möglichst großen Lichtsammler, eine zur Brennweite und Seeing gut angepaßte Kamera und eine Engelsgeduld beim Belichten im nahen Infrarot (680 - ca. 1100nm).


Aber an M4 mit seiner Ausdehnung, die fast der des Vollmonds entspricht, komme ich mit der großen Optik nicht mehr klar, denn dieser KH (geschweige denn sein Umfeld) paßt damit nicht mehr auf den Chip.
Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/sternhaufen/m4.2009-05-17.00-04UTC.jpg
Für die 60-mm-Optik ist M4 allerdings eine absolut leichte Übung, wenn man mal vom schlecht korrigierten Bildfeld großzügig absieht. Viele andere helle KH gehen in einer kleinen Optik genau so gut.

Und für sowas...
Link zur Grafik: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/img/milchstrasse/gr.sagittariuswolke.mosaik.markiert.m.jpg
... ist die 60-mm-Optik schon viel zu groß. Für die Große Sagittariuswolke mit M8 oben und SGR-A (Markierung) genügt ein gutes Teleobjektiv mit 135mm Brennweite.

Man sieht also, daß unser Hobby extrem vielseitig ist, und die Frage nach dem "besten Teleskop" kann man nun mal beim besten Willen nicht beantworten.
 
Hallo Patrick,

Dir auch ein recht herzliches Dankeschön.

Zitat von Patrick_25:
Das ist der Beweis das kleine Optiken meist deutlich unterschätzt werden.
Ich war erstaunt über das Foto, 60mm Öffnung zeigen schon viel am Planeten insbesondere an Jupiter, ich habe mal durch ein 63mm Telementor geguckt das war zur letzten Jupiter Opposition da konnte ich den GRF deutlich visuell sehen,
na gut das war auch relativ einfach weil das Wolkenband fehlte.
Volle Zustimmung! Kleine Optiken werden viel zu häufig unterschätzt. Und richtig, der GRF ´kommt´ bei guten Bedingungen selbstverständlich in einer 60-mm-Optik, man muß nur genau hinschauen. Jupiter hat halt den Vorteil, daß er sehr hell ist. Man kann daher die Vergrößerung ´hochprügeln´ bis ca. 0,5mm AP und sieht dann immer noch was.
 
Hallo Andy,

Zitat von Havanna:
Die meisten sind immer der meinung, es braucht mehr grösse, mehr brennweite und nen pc, dazu AUF JEDEN fall nen auto guider, damit ich nichts suchen muss, usw...
Da frage ich mich ab und zu...wo bleibt da der spass am suchen und finden...ausgerichte sind diese dinger wahrscheinlich recht schnell, klick, stern eingeben..dreh fertig gug durch..nächstes objekt....sicherlich sehr bequem das ganze...unterstützt aber warscheinlich die faulheit der meisten...da denke ich auch...wenn die leute sowas garnicht hätten, würden sie das auch noch finden..nur von listen und maps ablesen und eingeben
Naja, Du meinst sicher ´GoTo´ und nicht den Autoguider, den Du erst dann brauchst, wenn Du das Objekt der Begierde bereits gefunden hast ;)

Die Meinungen über ´GoTo´ gehen stark auseinander. Die einen, meist visuellen Beobachter, möchten sich am Himmel auskennen und sich nicht unbedingt von der Technik abhängig machen. Die anderen, meist der fotografischen Fraktion entstammend, möchten das (visuell meist zu lichtschwache Objekt) möglichst schnell auf dem Bildschirm sehen ohne so lange herumzusuchen bis die Wolken kommen.

Zitat von Havanna:
Ich mag mein kleines teleskop, und man kann wenn man genug geduld aufbringt tolle sachen sehen, und sich dran erfreuen.
70/700 Ref ist ja nicht wirklich viel, aber ich hab jede menge spass..und irgendtwann kauf ich mir auch mal ein etwas grösseres...
Du wirst es auch noch mögen, wenn Du Dir irgendwann mal was größeres angeschafft haben wirst. Und mit so einem 70/700 Refraktor kannst Du doch schon sehr viel anstellen.

Zitat von Havanna:
Schade das der Foto link nicht geht..ich bekomme das leider nicht angezeigt
Uuups - welcher Fotolink?
 
Hallo Alle..

@Klaus..

JA Ich liebe das kleine ding..es ist echt der hammer.
Und ja, ich mag mich gern am himmel auskennen..ich lerne im momment, jede menge, und ich sauge das auf wie ein schwamm..und der witz ist..das lernen macht auch noch mit 48J spass, da sieht man mal wieder, man ist nie zu alt um was zu lernen..
Heute kam mein super hammer STERNEN ATLAS, von Peter Vizi..
Absolutes MUST HAVE..!!!

Sternen Atlas von Peter Vizi

Für Visuelle Beobachtungen, denke ich , das ist das beste was man sich kaufen kann..
Hab mir jede menge bücher angeschaut, aber nix ist vergleichbar mit diesem atlas.
Die beiden Deepsky Bücher vom Oculum Verlag die ich auch habe sind auch schön, aber den atlas finde ich extrem super


Zur Technik..ja, da habe ich mich wohl etwas geirrt,,,bin ja auch noch frischling im guggen:-)
technik, ist ja ganz gut und schön, aber es muss ja nicht alles SCHNELL gehen..wenn eben wolken kommen, dann kommen sie...sicherlich ich möchte auch gern irgendtwann solch tolle fotos machen können wie du...einfach super...aber kommt mehr erfahrung, kommt auch sicherlich mein erstes foto.
Aber erstmal mein kleines Lild im dunkel ROT ^^ bedienen, dann finden was ich suche, und sich dran erfreuen...und ev dann mit dem apple Air vergleichen..im nacht modus (Stellarium )

Bild link..
Das lag irgendtwie an Firefox, heute sind alle bilder im treat sichtbar, lag ev daran, das ich ein paar mini anwendungen von windows7 anhatte...wetter,wind,Mond-auf/ab gang..weil die werden immer aufs desktop überlagert...
W7 halt:-)aber heute konnte ich allen tollen fotos bestaunen...
Extrem wahnsinn..SATURN...jO:-) so möchte ich ihn auch ..hehehe


Saturn mit großer Optik (10" bei 7,5m Brennweite)<<<< das bild

allen anderen auch einen schönen klaren POLLENFREIEN ..Himmel

grüsse Andy
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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