Jupiter mit einfachen Möglichkeiten

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Bastian_Leppin

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Hallo liebe Mitglieder,
erst einmal möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Bastian Leppin, ich bin 21 und komme aus Dassow direkt an der Ostsee. Ich benutze ein SkyWatcher DOB 200/1200 ohne Nachführung. Als Kamera eine Omegon CCD Solar Imager, diverse Filter, etc.
Am meisten interessieren mich die Planeten, Sonne und Mond.
Auch wenn es viele nicht glauben, die Bilder die ich online stelle sind meine eigenen. Viele denken immer, dass es ohne Nachführung nicht so detailreich aussehen kann.

Ich richte das Teleskop immer so aus, dass ein Objekt komplett durch die Aufnahme laufen muss, dass sind meistens 12 Sekunden. Die Aufnahmen bearbeite ich dann mit RegiStax6 und GIMP.

Ich hoffe mein Ergebnis gefällt euch?




Teleskop: SkyWatcher DOB 200/1200
Kamera: Omegon CCD Solar Imager
Filter: /
Software: RegiStax6 (Summenbild aus 12 Sekunden AVI)
Datum: 02.02.2013 / ~ 18:30 Uhr
Ort: Dassow / Germany
 

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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Bastian,

herzlich willkommen hier im Forum und Glückwunsch zu Deinem sehenswerten Einstands-Jupiter! Die Aufnahmetechnik ohne Nachführung ist klar und einfach, sie hat eben nur den Nachteil der begrenzten Aufnahmezeit. Ich fände es spannend zu sehen, was an Bilddetails herauskommt, wenn Du unter Verwendung einer 2-fach Barlow nur 6 Sekunden lang aufnimmst. Du bekommst zwar in der knappen Zeit nur ca. 150 Videoframes des Objekts auf die Platte, aber wenn Du Glück hast, gibt es auch mit relativ wenigen Bildern im Stack schon sehr detailreiche Ergebnisse. Dieser Mondkrater Kopernikus, beispielsweise, entstand aus einem Stack von nur 18 handverlesenen Videoframes und er erscheint unter nahezu demselben Winkeldurchmesser wie Jupiter.

Gruß, Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Jan,
das setzt voraus, dass die Abbildungsqualität über das ganze Bildfeld hoch ist.
Bei f6 könnte das noch etwas kritisch sein meine ich, wenn keine Koma-korrigierende Barlow verwendet wird oder?

Ich habe erfolglos versucht mit 3,5m Brennweite mit einem Dobson Aufnahmen zu machen, aber wenn man die Bremsen und Lager gut einstellt und vielleicht eine Verlängerung montiert, um genauer nachführen zu können, evtl. mit Klappspiegel oder präzisem manuellem Sucherguiding...dann schafft er vielleicht 1min.
 
Zitat von Zyklop:
Bei f6 könnte das noch etwas kritisch sein meine ich, wenn keine Koma-korrigierende Barlow verwendet wird oder?
Hallo Peter,

aufgrund einer Reihe von Testaufnahmen mit meinem f/5-Spiegel an einem relativ engen Doppelstern (Epsilon Arietis, d = 1,45", siehe hier) kann ich sagen, dass es da zumindest bei der Bildauflösung noch keine erkennbaren Einbußen in den Ecken des 1/3" Bildformats meiner Chameleon-Kamera gab, auch nicht mit einer einfachen, d.h. nicht als komakorrigierend beworbenen 2x Barlow.

Gruß, Jan
 
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