Jupiter mit Europa, Ganymed und Io (persönliches "best of")

Astromusi

Aktives Mitglied
Liebe Freunde der Planetenfotografie,

Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden habe, wie man in Autostackert auch die Monde am Rand mit „stakkert“ (Schieberegler auf z.B. 3800 width schieben…). Außerdem sind derart vergleichsweise größere Bilddaten auch nicht ideal zum Herumprobieren. Dennoch habe ich die diesbezügliche Rotation nun fertiggestellt und bin damit einigermaßen zufrieden.
WinJupos hat mir die Monde zusätzlich auch noch als Artefakte (leicht) eingeblendet, aber ich habe es mir erspart, die 50 Sequenz-Frames von WinJupos alle einzeln zu bearbeiten.
Es ist mir aber einigermaßen gelungen, die gestackten Bilder per Batch zu schärfen und dann in WinJupos zu vermessen.
Vielleicht sollte ich - wie ich zT schon gelesen habe - künftig die gestackten Monde versuchen separat zu bearbeiten.
Justage hatte ich vor Beginn der Session zwar gemacht, aber nach dem Meridian-Flip nicht mehr und so habe ich im allseits bekannten MuP-Verfahren einfach noch eine gute halbe Stunde weiter aufgenommen.
Ich hätte auch noch zwei bis drei Aufnahmen im Rot, die evtl. bei der Entwicklung eines Einzelbildes hilfreich sein könnten. Da suche ich noch nach der besten Sequenz der ca 30 verwertbaren 60s Videos. Irgendwie habe ich aber immer die hier gezeigten, hervorragenden 16-Zoll+ Aufnahmen im Kopf………..

Immerhin hatte ich am 9.3.26 erstmalig den Eindruck von überdurchschnittlich gutem Seeing gewinnen können, obwohl „richtig gut“ (Holger hatte letztens sein Livebild von der Aufnahme-Software eingeblendet) wohl noch um einiges besser sein dürfte.

Ich hoffe, es klappt mit der Einbindung des GIF und es gefällt euch ein wenig und wünsche viel Spaß beim Betrachten.
Herzliche Grüße
Thomas



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Zuletzt bearbeitet:
Ich probiere immer noch mit dem "L"-RGB vom Rot-Filter-Video... irgendwie gehen mir die eh kaum vorhandenen Farben dabei flöten?
Nur auf RGB-Basis habe ich die 17x60s Videos, die 68 Minuten mit unregelmäßigen Zeitintervallen vor dem Meridian Flip repräsentieren, mal zu 40% gestakkert und derotiert in Winjupos . . . und dann weiter bearbeitet...
26-03-04-1914_web_ann.jpg

HG
Thomas
 
Liebe Planetenfans,
ich sitze immer noch an meinen Daten von Anfang März, da ich noch an geeigneten Verarbeitungsroutinen "forsche" :unsure:...
Nun habe ich als glücklicher Equatorial-Montierungsinhaber gesehen, dass es für die Vermessung von (vielen) Bildern in Winjupos auch eine Stapelverarbeitung dazu gibt. In meinem Falle bzw. meiner Daten vpm 2. März 2026 waren es 40x60s, die ich mit 35% gestackt hatte. Zuvor hatte ich eine leichte Vorschärfung in Registax (ebenfalls Stapelverarbeitung) vorgenommen, da dies wohl für Winjupos erforderlich ist. Das aufgerufene Bild wird aber nicht mit vermessen, dh es sind insoweit "nur" 39 Bilder über einen immerhin beachtlichen Zeitraum von 75 Minuten derotiert worden.
Das mit Winjupos derotierte Bild habe ich dann in LuckyStackWorker (LSW) weiterverarbeitet mit allen möglichen Parametern, die das Programm zu bieten hat... also im Wesentlichen geschärft. Anschließend habe ich mit Hilfe von PixInsight die Artefakte am rechten Rand beseitigt, die aus dem Schärfen und/oder Derotieren resultierten. Noch etwas mit Kurven und Farbe aufgepeppt und in Fitswork beschriftet.
Ich muss sagen, dass dies doch eine erhebliche Arbeitserleichterung ist. Die Derotation in LSW habe ich noch nicht verglichen, da mW LSW darin nicht so gut ist wie Winjupos.

Es sind möglicherweise zu viele Bilder (auch die weniger guten) hier verarbeitet worden. Vielleicht versuche ich es auch nochmal mit handselektierten Bildern ... hier aber nun erstmal diese Version.
2026-03-02-1918_4-L-Jupiter_pl1-5Rann.jpg


HG
Thomas
 
Hallo Ralf,
die 75 Minuten betreffen den Zeitraum, innerhalb dessen die 40 Videos bzw. AS-TIFFs aufgenommen wurden.
Hätte ich die Angaben zum Bild noch anpassen oder ergänzen sollen?
Das Vermessen von Bildern per Stapelverarbeitung ist in der Registerkarte „Div“ bzw. „Misc“ angesiedelt…
Ich habe die Info aus dieser Website: Planetenfotografie: Jupiter Workflow - PCPointer.de
Hier noch ein Screenshot von der entsprechenden Stelle
IMG_1228.jpeg


Ich hoffe, du hast eine EQ-Plattform, denn sonst funktioniert es wegen der Bildfeldrotation nicht.
Herzliche Grüße
Thomas
 
Äh… was mich ggfs. interessieren würde:
Aus deiner Workflow-Beschreibung habe ich entnommen, dass du bei größeren Zeitspannen die Bilder einzeln dh jeweils derotierst und separat(?) speicherst.
Diese „Einzel-Derotationsausgaben“ werden dann - wenn ausreichend Qualität vorhanden ist - in AS gestackt, um ggfs. weiter schärfen zu können. Evtl. Randartefakte werden danach maskiert oä und punktuell/bereichsweise durch einzelne und/oder „Teil-summierte“ Bilder ersetzt?

Musst du dabei auch jedes einzeln zu derotierende Bild einzeln abspeichern und (wie?) entsprechend umbenennen?
Oder gibt es hierfür auch eine Erleichterung?

Herzliche Grüße
Thomas
 
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