Alex1981
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ist ein Weilchen her das ich mich mal wieder mit visuellem Beobachten begnügt habe, auch deswegen weil ich mir vor kurzem erst vor kurzem einen Refraktor zugelegt habe der auch für visuell gedacht ist, mit 100mm Öffnung, der einigermaßen Planetentauglich zu sein scheint.
Schon vorgestern habe ich ein wenig auf Jupiter gehalten allerdings waren noch zu viele Wolken unterwegs und ich habe mit dem Binoansatz und den beiden Hyperion-Zooms noch ein wenig technischen Kampf gehabt bis ich das alles im Griff hatte.
Heute Abend dann, also gestern, konnte ich mich dann in Ruhe dem römischen Gott der Götter widmen.
Gleich zu Anfang konnte ich nicht glauben dass ich mit den 102mm recht viel Details sehen konnte. Beide großen Bänder konnte ich auf Anhieb erkennen.
Da der Himmel noch ziemlich aufgehellt erschien, wirkte das Bild des Jupiter noch relativ blass aber oben rechts konnte ich tatsächlich den Schatten des Io sehen. Interessant war das der Schatten mit dem Seeing auch immer wieder verschwand.
Zwischendurch gab es aber Phasen an dem das lokal hier ganz passabel war und ich hoffte auf mehr.
Eine ganze Weile hat mich der Schatten nicht mehr losgelassen und irgendwann konnte ich dann ein immer wieder hervortretendes Blitzen erkennen.
Das muss wohl der Austritt des Io weg von Jupiter´s Scheibchen sein dachte ich mir. Kurz danach war dass dann auch deutlich zu erkennen das Io sich als kleiner Punkt in den dunkler gewordenen Himmel schob und man konnte deutlich abgrenzen das da Abstand entstand zwischen den beiden.
Ziemlich toll fand ich auch das man den Schattenwurf immer noch sehen konnte als Io schon außerhalb des Jupiter war.
Eine kleine Pause brachte mir dann einen genügend dunklen Himmel und der Umriss war schon deutlich ruhiger geworden.
Tatsächlich ist es so dass man je länger man beobachtet desto mehr Details fallen einem auf an Planeten und die Augen werden mit der Zeit ruhiger und man kann besser fixieren.
Die beiden großen Bänder haben ein paar Details her gegeben, waren aber nur einfarbig erkennbar. Am oberen Band konnte ich einen Art Haken ausmachen.
Das helle nördlichste Band konnte ich nur sehr schwach erkennen da fehlte einfach der Kontrast.
Im untersten drittel konnte ich auch eine leichte Struktur erkennen ich denke es war der helle Zwischenraum zwischen den südlichen beiden Bändern.
Ich hätte wie gesagt nicht gedacht das ich mit dem günstigen Bresser 102/1000 so viel Details entlocken kann, aber da war der Binoansatz wohl eine gute Idee.
Am Binoansatz mit 12mm (ca 83fach) ist das alles noch viel Eindrucksvoller als mit einem Auge.
Das Bild wirkt viel größer und man kann eigentlich viel entspannter sehen.
Ich kann das jedem nur empfehlen, so ein Binoansatz mit Zoom-Okularen (oder auch Festbrennweiten) ist eine ziemlich kluge Investition,
auf jeden Fall am Planeten.
Aber Vorsicht, es könnte bei den großen Okularen passieren das man die Nase nicht genug dazwischen kriegt um die Achsen der Augen in die optischen
Achsen der Okulare bekommt. Bei mir klappt das, jedoch muss ich an den Hyperions die verstellbaren Ringe abschrauben und die Gummi´s mit Blendschutz aufziehen.
Nachteil ist halt man braucht immer 2 Okulare....
War ein tolles Erlebnis gestern!
Nun bin ich am Grübeln ob ich mir ich nicht mit mehr Öffnung speziell für Planeten mit einem 180er Mak einen Gefallen tu, ich schätze die Planeten haben
mich wieder in Ihrem Bann.
VG und CS
Alex
ist ein Weilchen her das ich mich mal wieder mit visuellem Beobachten begnügt habe, auch deswegen weil ich mir vor kurzem erst vor kurzem einen Refraktor zugelegt habe der auch für visuell gedacht ist, mit 100mm Öffnung, der einigermaßen Planetentauglich zu sein scheint.
Schon vorgestern habe ich ein wenig auf Jupiter gehalten allerdings waren noch zu viele Wolken unterwegs und ich habe mit dem Binoansatz und den beiden Hyperion-Zooms noch ein wenig technischen Kampf gehabt bis ich das alles im Griff hatte.
Heute Abend dann, also gestern, konnte ich mich dann in Ruhe dem römischen Gott der Götter widmen.
Gleich zu Anfang konnte ich nicht glauben dass ich mit den 102mm recht viel Details sehen konnte. Beide großen Bänder konnte ich auf Anhieb erkennen.
Da der Himmel noch ziemlich aufgehellt erschien, wirkte das Bild des Jupiter noch relativ blass aber oben rechts konnte ich tatsächlich den Schatten des Io sehen. Interessant war das der Schatten mit dem Seeing auch immer wieder verschwand.
Zwischendurch gab es aber Phasen an dem das lokal hier ganz passabel war und ich hoffte auf mehr.
Eine ganze Weile hat mich der Schatten nicht mehr losgelassen und irgendwann konnte ich dann ein immer wieder hervortretendes Blitzen erkennen.
Das muss wohl der Austritt des Io weg von Jupiter´s Scheibchen sein dachte ich mir. Kurz danach war dass dann auch deutlich zu erkennen das Io sich als kleiner Punkt in den dunkler gewordenen Himmel schob und man konnte deutlich abgrenzen das da Abstand entstand zwischen den beiden.
Ziemlich toll fand ich auch das man den Schattenwurf immer noch sehen konnte als Io schon außerhalb des Jupiter war.
Eine kleine Pause brachte mir dann einen genügend dunklen Himmel und der Umriss war schon deutlich ruhiger geworden.
Tatsächlich ist es so dass man je länger man beobachtet desto mehr Details fallen einem auf an Planeten und die Augen werden mit der Zeit ruhiger und man kann besser fixieren.
Die beiden großen Bänder haben ein paar Details her gegeben, waren aber nur einfarbig erkennbar. Am oberen Band konnte ich einen Art Haken ausmachen.
Das helle nördlichste Band konnte ich nur sehr schwach erkennen da fehlte einfach der Kontrast.
Im untersten drittel konnte ich auch eine leichte Struktur erkennen ich denke es war der helle Zwischenraum zwischen den südlichen beiden Bändern.
Ich hätte wie gesagt nicht gedacht das ich mit dem günstigen Bresser 102/1000 so viel Details entlocken kann, aber da war der Binoansatz wohl eine gute Idee.
Am Binoansatz mit 12mm (ca 83fach) ist das alles noch viel Eindrucksvoller als mit einem Auge.
Das Bild wirkt viel größer und man kann eigentlich viel entspannter sehen.
Ich kann das jedem nur empfehlen, so ein Binoansatz mit Zoom-Okularen (oder auch Festbrennweiten) ist eine ziemlich kluge Investition,
auf jeden Fall am Planeten.
Aber Vorsicht, es könnte bei den großen Okularen passieren das man die Nase nicht genug dazwischen kriegt um die Achsen der Augen in die optischen
Achsen der Okulare bekommt. Bei mir klappt das, jedoch muss ich an den Hyperions die verstellbaren Ringe abschrauben und die Gummi´s mit Blendschutz aufziehen.
Nachteil ist halt man braucht immer 2 Okulare....
War ein tolles Erlebnis gestern!
Nun bin ich am Grübeln ob ich mir ich nicht mit mehr Öffnung speziell für Planeten mit einem 180er Mak einen Gefallen tu, ich schätze die Planeten haben
mich wieder in Ihrem Bann.
VG und CS
Alex