Canonist
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Hallo Liste.
Am Sonntagabend gab es klaren Himmel mit Ansage und Vorbereitungszeit. Selten sowas in letzter Zeit. Bei der Planung fiel mir auf, dass Europa ein seltenes Schauspiel bieten sollte: Der Mond trat zunächst aus der Bedeckung hinter Jupiter hervor, um dann nur zehn Minuten später noch nah am Planetenrand stehend schon wieder in dessen Schatten einzutauchen.
Leider fand das alles noch am Taghimmel des späten Nachmittags statt. Zudem gab es ein paar hohe Wolken, von denen eine natürlich ausgerechnet in diesen 15 Minuten vor Jupiter durchziehen musste, das Seeing war schlechter als erwartet, und beim Bearbeiten stellte sich dann auch noch heraus, dass die Optik offenbar ein wenig dejustiert war, weil Europa in allen Bildern einen komatischen "Schweif" zeigte.
Trotzdem habe ich das Ganze in einer Serie mit IR-Passfiltern dokumentiert und hier abgelegt (ganz unten):
http://alpo-j.asahikawa-med.ac.jp/kk13/j130210z.htm
Später am Abend, nach Neujustage des C14 an Aldebaran, und mit etwas besserem Seeing gab's dann noch dieses Bild:
Link zur Grafik: http://www.diefotomaus.de/temp/jupiter13-02-10tableau.jpg
Die Gegend hatte ich nun bei den letzten Beobachtungen einige Male und kenn' sie mittlerweile recht gut (den GRF hingegen immer nur bei Sauluft....). Man beachte, dass sich die beiden einst weit getrennten WOS am Nordrand des NEB (links unten) schon fast "verheiratet" haben.
Bei Vergleichen der Bilder von mehreren Tagen (Blinken) fallen die Veränderungen sehr ins Auge. Wenn ich die Zeit finde, pack' ich das mal in eine Animation.
LG
Rudolf
Am Sonntagabend gab es klaren Himmel mit Ansage und Vorbereitungszeit. Selten sowas in letzter Zeit. Bei der Planung fiel mir auf, dass Europa ein seltenes Schauspiel bieten sollte: Der Mond trat zunächst aus der Bedeckung hinter Jupiter hervor, um dann nur zehn Minuten später noch nah am Planetenrand stehend schon wieder in dessen Schatten einzutauchen.
Leider fand das alles noch am Taghimmel des späten Nachmittags statt. Zudem gab es ein paar hohe Wolken, von denen eine natürlich ausgerechnet in diesen 15 Minuten vor Jupiter durchziehen musste, das Seeing war schlechter als erwartet, und beim Bearbeiten stellte sich dann auch noch heraus, dass die Optik offenbar ein wenig dejustiert war, weil Europa in allen Bildern einen komatischen "Schweif" zeigte.
Trotzdem habe ich das Ganze in einer Serie mit IR-Passfiltern dokumentiert und hier abgelegt (ganz unten):
http://alpo-j.asahikawa-med.ac.jp/kk13/j130210z.htm
Später am Abend, nach Neujustage des C14 an Aldebaran, und mit etwas besserem Seeing gab's dann noch dieses Bild:
Link zur Grafik: http://www.diefotomaus.de/temp/jupiter13-02-10tableau.jpg
Die Gegend hatte ich nun bei den letzten Beobachtungen einige Male und kenn' sie mittlerweile recht gut (den GRF hingegen immer nur bei Sauluft....). Man beachte, dass sich die beiden einst weit getrennten WOS am Nordrand des NEB (links unten) schon fast "verheiratet" haben.
Bei Vergleichen der Bilder von mehreren Tagen (Blinken) fallen die Veränderungen sehr ins Auge. Wenn ich die Zeit finde, pack' ich das mal in eine Animation.
LG
Rudolf