sjohnke
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Beobachtungsbericht vom 12. Februar 2003
Teleskop: 8'' f/6 Dobson GSO 680e
Okulare: 28mm 2'' Apex 48x, 9mm 1 1/4'' Plössl 133x, 6mm 1 1/4'' Plössl 200x
Ort: Braunschweig, westl. Innenstadt
Umgebung: Hinterhof, helles Firmengelände direkt nebenan (im Norden)
sonst. Bedingungen: Tubus hatte während der Beobachtungsdauer keine Zeit zum Auskühlen
Zeitpunkt: Mittwoch, 12.02.2003, 22:00-23:00
Seeing: mittel
Objekte: Mond, Saturn, Jupiter, M42
Saturn: Kaum draussen, der Tubus ist noch kein Stück ausgekühlt richte ich den Blick auf Saturn. 200x. Außer dem Ring nichts zu erkennen. Also erstmal etwas warten und zum Mond schwenken.
Mond: Auch hier ist nicht viel zu holen, ich klapper ein paar Krater am Terminator ab, aber der richtige Spaß will nicht so recht aufkommen.
Bellatrix und Beteigeuze: Gucke mir die beiden Mehrfachsternsysteme bei allen Vergößerungen an, trennen kann ich sie (noch?) nicht. Allerdings ist schön die blaue Farbe von Bellatrix und die orange-rote Farbe von Beteigeuze zu sehen.
Nach einer halben Stunde schwenke ich wieder zu
Saturn: Mittlerweile ist die Cassini-Teilung umlaufend zu sehen, das Seeing lässt das Bild aber immer wieder verschwimmen. Das wird aber auch zum großen Teil noch am Tubus und nicht am Himmel liegen. Die beige Kugel wird zum Pol hin dunkler und scheint unterhalb der Mitte von einem braunen Wolkenband umrahmt. Ganz nah am Ring stehen die Monde Thetys und Dione, nur blickweise zu erkennen. Ist also wieder mal unglaublich hell hier in der Ecke. Rhea und Titan sind deutlich heller und weiter außerhalb zu finden. So richtig plastisch kommt Saturn heute nicht rüber.
Jupiter: Der große rote Fleck steht fast im ZM. Diesmal nicht ganz so deutlich zu sehen, wie am 9. Februar, aber da war der Tubus auch deutlich besser ausgekühlt. Unter dem GRF, dort wo das STB sein sollte, ein dunkler STRK. Wie hier im Forum schonmal angemerkt könnte sich daraus das STB neu bilden. Heute kam es mir recht lang vor, kann aber noch nicht so recht mit vorhergehenden Beobachtungen vergleichen, da bei der letzten Beobachtung der GRF noch nicht im ZM stand und somit nicht komplett einsehbar war. Im ZM des nördlichen NEB meine ich einen dunklen Barren zu sehen. Blickweise meine ich auch Verwirbelungen in den Bändern erkennen zu können, wenn das Bild doch mal stillsteht. Hier bin ich mir aber absolut unsicher. Meine Augen spielen aber heute auch nicht so mit, ich bin sehr müde. Das einzige was ich noch sicher sagen kann, ist, dass die Hauptbänder nicht gleichmässig dick sind, sondern unregelmässige Randbereiche haben. Hier ist unter besseren Bedingungen bestimmt mal mehr drin. Für heute soll das aber reichen.
Noch ein letzter Blick zum Orionnebel, der zu tief im Dunst steht.
M42: Das Trapez lässt sich nicht in 6 Komponenten auflösen, ein leichter verwaschener Fleck ist darum zu sehen, mit einer dunklen Einbuchtung.
Danach breche ich ab, weil ich einfach nicht fit genug bin und außerdem frieren meine Zehen ein.
Fazit: Eigentlich hätte ich heute den Dobson gar nicht rausgetragen, wenn man nicht ständig den Hochnebel zu sehen bekommen würde und dann natürlich jede freie Minute nutzen will. Wer weiß, wann es das nächste Mal klar ist...
An der Rockerbox hatte ich Wachs auf die Bodenplatte aufgetragen um das Ruckeln zu minimieren, mit eher geringem Erfolg. Eine ganz leichte Verbesserung war zu spüren, aber vielleicht lag das auch daran, dass ich mittleiweile besser mit der Bedienung zurechtgekommen bin. Werd's mal mit Teflon oder Kernseife probieren.
Teleskop: 8'' f/6 Dobson GSO 680e
Okulare: 28mm 2'' Apex 48x, 9mm 1 1/4'' Plössl 133x, 6mm 1 1/4'' Plössl 200x
Ort: Braunschweig, westl. Innenstadt
Umgebung: Hinterhof, helles Firmengelände direkt nebenan (im Norden)
sonst. Bedingungen: Tubus hatte während der Beobachtungsdauer keine Zeit zum Auskühlen
Zeitpunkt: Mittwoch, 12.02.2003, 22:00-23:00
Seeing: mittel
Objekte: Mond, Saturn, Jupiter, M42
Saturn: Kaum draussen, der Tubus ist noch kein Stück ausgekühlt richte ich den Blick auf Saturn. 200x. Außer dem Ring nichts zu erkennen. Also erstmal etwas warten und zum Mond schwenken.
Mond: Auch hier ist nicht viel zu holen, ich klapper ein paar Krater am Terminator ab, aber der richtige Spaß will nicht so recht aufkommen.
Bellatrix und Beteigeuze: Gucke mir die beiden Mehrfachsternsysteme bei allen Vergößerungen an, trennen kann ich sie (noch?) nicht. Allerdings ist schön die blaue Farbe von Bellatrix und die orange-rote Farbe von Beteigeuze zu sehen.
Nach einer halben Stunde schwenke ich wieder zu
Saturn: Mittlerweile ist die Cassini-Teilung umlaufend zu sehen, das Seeing lässt das Bild aber immer wieder verschwimmen. Das wird aber auch zum großen Teil noch am Tubus und nicht am Himmel liegen. Die beige Kugel wird zum Pol hin dunkler und scheint unterhalb der Mitte von einem braunen Wolkenband umrahmt. Ganz nah am Ring stehen die Monde Thetys und Dione, nur blickweise zu erkennen. Ist also wieder mal unglaublich hell hier in der Ecke. Rhea und Titan sind deutlich heller und weiter außerhalb zu finden. So richtig plastisch kommt Saturn heute nicht rüber.
Jupiter: Der große rote Fleck steht fast im ZM. Diesmal nicht ganz so deutlich zu sehen, wie am 9. Februar, aber da war der Tubus auch deutlich besser ausgekühlt. Unter dem GRF, dort wo das STB sein sollte, ein dunkler STRK. Wie hier im Forum schonmal angemerkt könnte sich daraus das STB neu bilden. Heute kam es mir recht lang vor, kann aber noch nicht so recht mit vorhergehenden Beobachtungen vergleichen, da bei der letzten Beobachtung der GRF noch nicht im ZM stand und somit nicht komplett einsehbar war. Im ZM des nördlichen NEB meine ich einen dunklen Barren zu sehen. Blickweise meine ich auch Verwirbelungen in den Bändern erkennen zu können, wenn das Bild doch mal stillsteht. Hier bin ich mir aber absolut unsicher. Meine Augen spielen aber heute auch nicht so mit, ich bin sehr müde. Das einzige was ich noch sicher sagen kann, ist, dass die Hauptbänder nicht gleichmässig dick sind, sondern unregelmässige Randbereiche haben. Hier ist unter besseren Bedingungen bestimmt mal mehr drin. Für heute soll das aber reichen.
Noch ein letzter Blick zum Orionnebel, der zu tief im Dunst steht.
M42: Das Trapez lässt sich nicht in 6 Komponenten auflösen, ein leichter verwaschener Fleck ist darum zu sehen, mit einer dunklen Einbuchtung.
Danach breche ich ab, weil ich einfach nicht fit genug bin und außerdem frieren meine Zehen ein.
Fazit: Eigentlich hätte ich heute den Dobson gar nicht rausgetragen, wenn man nicht ständig den Hochnebel zu sehen bekommen würde und dann natürlich jede freie Minute nutzen will. Wer weiß, wann es das nächste Mal klar ist...
An der Rockerbox hatte ich Wachs auf die Bodenplatte aufgetragen um das Ruckeln zu minimieren, mit eher geringem Erfolg. Eine ganz leichte Verbesserung war zu spüren, aber vielleicht lag das auch daran, dass ich mittleiweile besser mit der Bedienung zurechtgekommen bin. Werd's mal mit Teflon oder Kernseife probieren.