Jupiter und Trapez, das was mit dem Smartie nicht geht.

ansgar09

Aktives Mitglied
Hallo zusammen ,
nach gefühlt einem Jahr war ich wieder mit dem ES16" 1800mm Dobson draußen. Planetenwetter! Eisiger Dunst am Himmel ein Sky Beamer hellte auf und dazu ein hübscher Mond. Das Seestar S30 habe ich gar nicht erst parallel aufgebaut.
Interessant - den Dobson mit der Sackkarre in den Garten zu fahren und startklar zu machen dauerte ähnlich lang. Dann folgte "Aufwärmen" and M42 und Trapez - irgendwann waren dann auch die Komponenten e&f zu sehen.
Jupiter wurde immer besser nachdem er sich um den Schornstein herum und über die nachbarhäuser hinweg bewegt hatte.
Mit immer wieder Aufwärmen im Wohnzimmer konnte ich dann die beiden Hauptbänder sowie das Verschwinden von Ganymed beobachten. Das SEB war deutlicher und strukturierter und bis zu drei weitere Bänder waren auf der südlichen Hemisphäre zu sehen. Bevor sich der rote Fleck ins Bild fällt schob, war noch am NEB eine graue längliche Struktur zu erkennen. Alles beobachtet bis ca 0:30 Uhr hauptsächlich mit dem SV Boni 3 bis 8 mm zoom Okular, welches sich besonders im Handling als angenehmer als ein ES 4,7 82 Grad Okular erwies. Mit mit dem Zoom konnte dann der große rote Fleck von intensiver Färbung bei 8 bis 6 mm vergrößert werden, bis auf 4 mm bei verblassener Färbung. Das entspricht 225x bis 360x. 450x brachte keinen Gewinn mehr.
Ein Abend, der immer besser wurde!
CS Ansgar
 
Schöner Bericht, ich finde auch die direkte Beobachtung hat einfach was.

Ich hatte heute das Vergnügen, einem astronomischen "Neuling" zum ersten Mal Jupiter zu zeigen.
Er steht grade ab 21h wirklich gut und wir hatten hier in den Schweizer Alpen auf fast 2000m sehr gute Bedingungen.
Obwohl mein Reiseteleskop nur ein 80mm Refraktor ist, bekamen wir erstaunlich viele Details in den Wolkenbändern zu sehen, ebenfalls mit dem SV 3-8mm, bei bis zu 180x.

Das Seeing war so gut dass wahrscheinlich sogar noch mehr gegangen wäre.
Teilweise war die Atmosphähre so ruhig dass der Planet wie gestanzt war, der Junge (Student und mit einigen Erfahrungen im Bereich Mikroskope) kam aus dem Staunen nicht heraus.
Zuzusehen wieviel Begeisterung so eine simple direkte Beobachtung auslösen kann war mindestens so erbaulich wie die Beobachtung selbst.

Clear skies!
Martin
 
Servus Ansgar,

auch ich finde den visuellen Anblick des Trapezes in seiner "Nebelhöhle" visuell unglaublich schön. Das kann keine Fotografie darstellen, egal ob Smartie oder großes Teleskop. Da ist der direkte Blick mit passender Öffnung unschlagbar (finde ich). Schön, dass dir die Nacht so viel Freude bereitet hat.

Liebe Grüße,
Christoph
 
Hallo

Tool das zu lesen gefält mir, Sitz am PC um meine MP3 2000 Hitz auf dem USB Stick zu Kontrollern,
war vom Zeit keine Chance raus gehen und Beobachten, Tochter um 21 Uhr von Arbeit abgeholt.

Manfred
 
Hallo Ansgar, Hallo Quanten ...
Ich habe wohl keinen Garten mehr und auch alle grosse Ausrüstung verkauft.
Aber ein warmes Wohnzimmer habe ich auch noch :), entsprechend kann
ich Euch da gut verstehen, da ich es in kalten Nächten ebenso handhabe wie Ihr :) ...
Heute wohl nicht mehr, es ist schon wieder alle dicht bei mir.
Gruss
Marco
 
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