Wellmann
Aktives Mitglied
Hallo Zusammen!
Nach längerer Beschäftigung mit anderen Dingen als Astronomie habe ich mal wieder ins Forum geschaut, und mit Begeisterung die unglaublichen Jupiterbilder bewundert. Ein riesiger Qualitätssprung gegen die Vorjahre, einige Leistungen auch mit kleineren Optiken grenzen fast an ein Wunder und zeigen, was ein perfekter Bildbearbeiter mit einer perfekten Optik so anstellen kann. Gratulation!
Was mir dabei aufgefallen ist, ist die gelegentliche Kritik an winzigen, kaum sichtbaren Mängeln bei ganz hervorragenden Bildern, ich meine auch bei aller Liebe zum Perfektionismus geht das etwas zu weit. Wir sind doch im Normalfall keine wissenschaftlichen Arbeiter (das können professionelle Astronomen mit professionellen Geräten besser), sondern betreiben das Hobby zum Spaß! Man fragt sich also unwillkürlich, ob man seine weniger perfekten Bilder überhaupt noch in das Forum stellen soll.....
Das folgende Bild wurde (Zeitmangel) mit relativ wenig Aufwand aufgenommen und bearbeitet, es ist ein Versuch den Jupiter so zu zeigen, wie ich ihn in meinem Fernrohr visuell sehe. Das ist eher eine helle Scheibe mit wenig Kontrast, aber durchaus bei guten Bedingungen mit einer Fülle von Details. Keinesfalls sehe ich Jupiter in der Art, wie er normalerweise in Bildern gezeigt wird, bei denen alle Schattierungen von ganz hell bis ganz schwarz vorhanden sind. Natürlich sind die Augen und die Optiken (Verfärbung durch das Coating etc.) sehr verschieden, daher ist das Bild sehr individuell (auch die Computermonitore sind ja extrem verschieden). Leider hatte ich nur ordentliches aber kein gutes Seeing (die wild hüpfenden Monde waren blickweise als Scheiben zu sehen), entsprechend ist auch die Qualität. Das Bild ist für einen Mindestabstand bei der Betrachtung von 50-100cm ausgelegt, die oben erwähnten Perfektionisten bitte unbedingt wegschauen.....
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/jup220910_21_20.jpg
Volle Größe des Bildes, aus mindestens 50-100cm betrachten!
P.S.: Ich habe mich sehr darüber gefreut Bilder von vielen alten Bekannten zu sehen, die nach wie vor im Forum aktiv sind. Einige haben ja massiv mit Problemen bei Aufnahme und Bildverarbeitung gekämpft, und liefern jetzt sehr gute Ergebnisse. Auch der Ton in den Diskussionen ist eher der einer großen Familie, was mir sehr gut gefällt. Weiter so! Nach wie vor fände ich es aber sinnvoll, wenn die absoluten Könner einmal ganz detailliert eine Beschreibung ihres Vorgehens bei der Bearbeitung des gezeigten Bildes ganz detailliert Schritt für Schritt ins Forum stellen würden, wie wir es bei den Mondbildern mit unserem Tutorial vorgemacht haben. Nach unserem letzten Projekt
Mondpole und Radarastronomie des Mondes
war es an der Zeit mal was Neues zu probieren, darüber werde ich Euch eventuell später berichten wenn die „Jupiter-Welle“ wieder abgeklungen ist.
Ganz liebe Grüße an alle alten und neuen User, Peter
Nach längerer Beschäftigung mit anderen Dingen als Astronomie habe ich mal wieder ins Forum geschaut, und mit Begeisterung die unglaublichen Jupiterbilder bewundert. Ein riesiger Qualitätssprung gegen die Vorjahre, einige Leistungen auch mit kleineren Optiken grenzen fast an ein Wunder und zeigen, was ein perfekter Bildbearbeiter mit einer perfekten Optik so anstellen kann. Gratulation!
Was mir dabei aufgefallen ist, ist die gelegentliche Kritik an winzigen, kaum sichtbaren Mängeln bei ganz hervorragenden Bildern, ich meine auch bei aller Liebe zum Perfektionismus geht das etwas zu weit. Wir sind doch im Normalfall keine wissenschaftlichen Arbeiter (das können professionelle Astronomen mit professionellen Geräten besser), sondern betreiben das Hobby zum Spaß! Man fragt sich also unwillkürlich, ob man seine weniger perfekten Bilder überhaupt noch in das Forum stellen soll.....
Das folgende Bild wurde (Zeitmangel) mit relativ wenig Aufwand aufgenommen und bearbeitet, es ist ein Versuch den Jupiter so zu zeigen, wie ich ihn in meinem Fernrohr visuell sehe. Das ist eher eine helle Scheibe mit wenig Kontrast, aber durchaus bei guten Bedingungen mit einer Fülle von Details. Keinesfalls sehe ich Jupiter in der Art, wie er normalerweise in Bildern gezeigt wird, bei denen alle Schattierungen von ganz hell bis ganz schwarz vorhanden sind. Natürlich sind die Augen und die Optiken (Verfärbung durch das Coating etc.) sehr verschieden, daher ist das Bild sehr individuell (auch die Computermonitore sind ja extrem verschieden). Leider hatte ich nur ordentliches aber kein gutes Seeing (die wild hüpfenden Monde waren blickweise als Scheiben zu sehen), entsprechend ist auch die Qualität. Das Bild ist für einen Mindestabstand bei der Betrachtung von 50-100cm ausgelegt, die oben erwähnten Perfektionisten bitte unbedingt wegschauen.....
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/jup220910_21_20.jpg
Volle Größe des Bildes, aus mindestens 50-100cm betrachten!
P.S.: Ich habe mich sehr darüber gefreut Bilder von vielen alten Bekannten zu sehen, die nach wie vor im Forum aktiv sind. Einige haben ja massiv mit Problemen bei Aufnahme und Bildverarbeitung gekämpft, und liefern jetzt sehr gute Ergebnisse. Auch der Ton in den Diskussionen ist eher der einer großen Familie, was mir sehr gut gefällt. Weiter so! Nach wie vor fände ich es aber sinnvoll, wenn die absoluten Könner einmal ganz detailliert eine Beschreibung ihres Vorgehens bei der Bearbeitung des gezeigten Bildes ganz detailliert Schritt für Schritt ins Forum stellen würden, wie wir es bei den Mondbildern mit unserem Tutorial vorgemacht haben. Nach unserem letzten Projekt
Mondpole und Radarastronomie des Mondes
war es an der Zeit mal was Neues zu probieren, darüber werde ich Euch eventuell später berichten wenn die „Jupiter-Welle“ wieder abgeklungen ist.
Ganz liebe Grüße an alle alten und neuen User, Peter