Jupiter vom 26.Juni

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astropeter

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Hallo zusammen
Aufnahme mit Meade 16 Zoll, DFK 21 Brennweite f10.
 

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Hallo Peter,

das ist ja eine sehr "dramatische" Ausarbeitung im Vergleich zu der von Dir in der Foto-Galerie geposteten Version! Hast Du da unterschiedliche Stackprogramme und Bearbeitungssoftware benutzt, und wie bist Du vorgegangen?

Mit welchen Gaineinstellungen und Belichtungszeiten hast Du gearbeitet? Möglicherweise hat Dein 16-Zöller bei dem Seeing zur Zeit Deiner Aufnahme viele Mehrfachbilder eingefangen, die eine feinere Detailwiedergabe behindert haben. In solchen Fällen könnte man vielleicht mittels asymmetrischer Abblendung des Teleskops auf 8" bessere Ergebnisse erzielen? Kannst Du uns mal ein typisches Rohbild aus einem der Videos zeigen?

Bin sehr gespannt auf weitere Planetenbilder aus Deinem Teleskop ...

Gruß, Jan
 
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Hallo Jan
Beide Aufnahmen sind mit registax 5 gestackt und mit Giotto geschärft.
Giotto Mexican-Filter, Filterform Dreieck, Charakteristik Kritische Dämpfung, Rauschfilter Gauss, Grösse 7, Filtergrösse 7, Filterwirkung 1300.
Bildaufnahme mit DFK 21, Brennweite f10, Gain ca. 750, Belichtungszeit 1/30, ca. 3500 Bilder.
Klar das Bild ist überschärft, ist aber die 1. Aufnahem von diesem Jahr, geht schon noch besser.
Verbesserungsmöglichkeiten, genauere Scharfstellung und bessere Kollimierung des Teleskopes, ich glaube da liegt noch am meisten drin.
Bessere und aufwendigere Bildbearbeitung, es gibt da ja noch so viele Bildbearbeitungsprogramme, aber das braucht einfach zu viel Zeit, bezw. ich bin da ein Anfänger.
Musst aber wissen meine Sternwarte steht in den Voralpen auf 1250 m ü. m. und das Seeing ist hier max. 5.
Dein Vorschlag wegen der Abblendung kann ich ja einmal ausprobieren.
Anbei noch ein einzelnes Bild.
Peter
 

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Hallo Peter,

vielen Dank für das Bild und die ausführlichen Beschreibungen. Mit den Giotto-Algorithmen kenne ich mich leider nicht aus. Meistens arbeite ich mit Fitswork und Picture Publisher. Zum Stacken verwende ich inzwischen neben Registax v5 auch AutoStakkert, wobei ich mit letzterem - zumindest am Saturn - bessere Ergebnisse erhalten habe, vgl. hier.

Bei f/10 sollte man mit etwas mehr Gain nach Möglichkeit kürzer belichten, um die Wirkung der Luftunruhe einzuschränken. Das kann besonders bei größeren Teleskopen von Vorteil sein, weil diese nicht nur die angestrebten Bilddetails, sondern auch den Lufteffekt feiner auflösen als kleinere Teleskope.

Die Ausbeute an Bildern mit beugungsbegrenzter Detailwiedergabe wird wegen der Luftunruhe in einem 16"-Teleskop prinzipiell deutlich geringer sein als beispielsweise in einem 8"-Teleskop. Aus diesem Grunde kann es von Vorteil sein, beim Stacken eine möglichst kleine Verwendungsrate zu wählen. In manchen Fällen habe ich sogar bei 6" Öffnung mit 150 von 2000 Bildern im Stack bessere Ergebnisse erzielt als mit 1000 Bildern. Welche Verwendungsrate hattest Du denn hier eingestellt?

Jedenfalls finde ich Deinen Jupiter im Hinblick auf Deine noch junge Erfahrung mit den Bearbeitungstools schon mal sehr gelungen!

Habe mir erlaubt, probeweise noch eine Nachbearbeitung Deines in der Foto-Galerie geposteten Jupiter zu versuchen:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/11502_PP100626.jpg

Gruß, Jan

 
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