Justierlaser mit 1,25" - Wozu?

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astrowolf67

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Hallo,
ich wundere mich immer noch, warum fast nur 1,25" Justuierlaser angeboten werden? Für visuelle Beobachter macht das ja Sinn, aber Fotografen arbeiten doch mindestens mit 2" :gutefrage:
Und was nützt mir ein auf Bruchteile eines Millimeters justierter Laser, wenn der Adapter auf 2" (vom gleichen Hersteller...) die Zentrierung versaut. Ich spreche aus leidvoller Erfahrung, seit ich einen 2" Laser habe, ist die Justage eine Sache von 2 Minuten :super:

CS
Wolfgang
 
servus Wolfgang,

die Diskussionen über Verkippungsprobleme und einige Experimente dazu haben dazu geführt, dass ich für Fotografie empfehle das System mit bereits eingesetztem Korrektor zu justieren. Das scheint konsistent die runderen Sterne in den Ecken zu bringen, denn der Korrektor kann in der Praxis die Lage der Achse ein wenig verändern. Dann muss man den Laser mit einer *passenden* Hülse am Korrektor anbringen und da ist es egal welche Dimension der Laser hat. Vielleicht probierst mal aus und sagst mir?

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

interessante Idee, muss ich glatt mal ausprobieren! Die Korrektoren die ich kenne haben alle T2, da wäre dann ein Laser mit T2 sinnvoll, sonst habe ich ja wieder das Verkippungsproblem mit dem Adapter :gutefrage:

CS
Wolfgang
 
... wenn jetzt jemand z.B. EOS-Bajonett sagt...? Oder ein Anschluss für den Dioptrienausgleich am DSLR-Sucher.

Ich sag dazu eigentlich nur: Barlowed Laser. Meinetwegen als 2" Laser mit Filtergewinde.

Clear Skies
Sven
 
hallo Sven,

barlowed Laser ist gut, aber nur wenn du die Barlow dann auch im Strahlengang lässt. Oder 100% sicher bist dass die Barlow nicht selbst die Achse ein klein wenig verändert. Nimmt man da nicht gern die günstigen Achro Doubletts, die sind ja nie auf Achse?

Die besten Erfolge habe ich mit einem nicht geklemmten sondern am verschraubten Okularstutzen angepressten Laser. Da gibts Adaptionen für T2 und M48, oder Wolfgang guckt wie er das an seinem 3" Wynne anbringt. Oder hast du Paracorr? Halt je nach Bedarf, was bleibt einem übrig...

lg Tommy
 
Moin Wolfgang!

> ich wundere mich immer noch, warum fast nur 1,25" Justuierlaser angeboten werden?

Ich bspw. besitze noch Optiken mit 1,25"-OAZ, die ich mit dem Laser kontrolliere. Da nützt mir die 2"-Variante gar nichts.
Auf seinen Laser sollte man sich sowieso nicht ausschleißlich verlassen. Abschlußkontrolle einer Optik immer am Stern!
 
Hallo Sven,

wir fällt spontan kein Newton ein, der ein EOS Bajonett hat. Ich meine einfach, dass ein 2" Laser viel weniger verkippt als ein 1,25" und die Zentrierung ist auch kein Thema. Mir hat das als Newton-Newbie lange Kopfzerbrechen bereitet :mauer:
Ich denke 2" auf EOS Adapter macht da keine Probleme.
Meine Lösung ist jetzt ein M65 Gewinde auf den 2" Steeltrack schnitzen lassen, und den Korrektor mit einer Überwurfsmutter fixieren. Das sitz stramm und verspannt nichts :super:

CS
Wolfgang
 
Hallo Tommy,

einen 3" Wynne habe ich gar nicht...
Dazu fehlt mich noch eine Grossformat CCD die sowas braucht ?)

CS
Wolfgang
 
Hallo,

warum nicht gleich mit Hilfe der Kamera kollimieren? Dann reicht fürs erste also die Grobjustage auch ein Cheshire Okular. Nun ja, da spielt der Zeitfaktor mit und für diese Methode wäre es auch angenehmer, wenn man sich die Bilder auf einem größeren Display anschauen kann.

Grüße,
Gerrit
 
Wie soll ich dann aber Fang- und Hauptspuegel getrennt einstellen? Mit dem Laser ist das einfach.

Aber bevor der Thread jetzt abgleitet ;)

Meine Frage war, warum fast ausschliesslich 1,25" Justierlaser angeboten werden. Der Adapter auf 2" macht doch die beste Zentrierung zunichte :mauer:

CS
Wolfgang
 
hallo Markus,

"Dieser Adapter besitzt eine patentierte Mechanik, mit der Ihr 1 1/4" Zubehör immer exakt zur optischen Achse ausgerichtet bleibt."

Na sowas, wenn ich den HS verstelle, dann verstellt sich dann der Adapter automatisch mit damit er "immer exakt zur optischen Achse ausgerichtet bleibt"? Wie macht der das bloss? ;)

lg Tommy
 
Tommy

das war jetzt echt ne Doofe Frage, meinste nicht ?

Ist das beim 2" Laser dann auch so ?

Ok wir sollten , um solche eine Frage zu vermeiden noch dazu schreiben: immer exakt zur Optischen Achsen des Adapters schreiben :-)

Neee , das Geheimniss liegt eigentlich darin daß der Paralizer schwimmend gelagert ist und vom Strahl der optischen Achse immer zentriert wird, mein Mitarbeiter der den Text geschrieben hat, hat vergessen zu erwöhnen das der paralizer Styrostabilisiert gelagert ist und eine Laser eingebaut hat

jetzt klar ?
 
hallo Markus,

wusste ja dass du auch nen Spass verstehst!

Wir sehen heute ja schon einiges an selbstzentrierenden Hülsen, zB bei der APM Düring Barlow und ähnlichen, wo eine ringförmige Messinghülse an eine konische Fläche gedrückt wird und daher immer zentrisch bleibt. Egal welchen Durchmesser die gerade verwendete Steckhülse nun genau hat. Das macht natürlich Sinn wenn man das beim Justieren einsetzt, aber vorher soll man immer den Laser auch in sich drehen ob seine eigene Justage noch stimmt.

Das wäre auch eine Möglichkeit für Wolfgangs Problem.

lg Tommy
 
Hallo Markus,

verstehe, damit ist das Verkippungsproblem ja gelöst. Aber die Dezentrieung tritt ja immer noch auf.
Ich will jetzt den FS so justiren, dass der Laserstrahl genau die Mitte des HS trifft. Ist der Laser aber nicht mittig, macht es wenig Sinn... Hab's selbst mit Klebestreifen versucht, nö bringt's nicht :mauer:
Ich verwende übrigens nur f/4 Optiken (8,10 & 12").

Problem habe ich jetzt dank 2" Lasers keine mehr, auch nicht wennn ich mit dem ASA Reducer auf f/3 gehe :super:
Der Laser geht schön streng in den 2" OAZ, das es Freude macht - schön zentriert und wackeln tut da nix mehr :applaus:

CS
Wolfgang
 
Hallo zusammen,
für mich ist das kein Problem mit den 1,25" - das Cheshire gibts ja auch nur in der Größe.
Ich habe einen 1,25" auf 2" Adapter, der stramm um jegliches 1,25" Zubehör sitzt und erst durch den 2" OAZ geklemmt wird.
Damit ist weder Verkippung noch Dezentrierung ein Problem.
 
Hallo Tommy,

ich schlag mich mit f/4 rum. Wenn der Laser mir allein im Auszug kippelt, ist in den unscharfen Sternen der :biggrin: Fangspiegelschatten :biggrin: weit aus der Mitte. Mit der Barlow ist das nahezu egal. Das kann man bei gelöster Klemmung auch mal provozieren. Man sieht, wie wenig Herumkippeln den Schatten der Mittenmarkierung verschiebt. Daher bin ich so frei und nehme die Barlow nach der Justage wieder raus.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Wolfgang,

mit dem Cheshire ist das auch einfach, wenn man es kann. Und damit kann man wesentlich mehr Justagefehler kontrollieren/feststellen als mit einem Laser. Aber das ist ja nicht die Frage.

Es werden doch nicht ausschließlich 1,25" Laser angeboten?
Ho-Tech, Howie-Glatter, Kendrik, VTSB usw. bieten alle 2" Laser an.
Nur der Baader oder sonstige China-Derivate sind auf 1,25".

Dann gibts neuerdings Adapter mit Drehmechanismus.
Und dann gibts ja noch die Möglichkeit den Adapter mit Tesa oder Papier am OAZ einzuzentrieren und dennoch drehbar zu halten.
Wo ist also das Problem?
Grüsse,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,

Es gibt auch noch die sehr gut gemachten 2"-Laser von Drehen Und Mehr. Ich durfte so einen mal in Aktion erleben und war von der Verarbeitung sehr angetan. Volljustierbar, breiter Auflageteller, lange 2"-Hülse.

Ich persönlich justiere meinen f/4er aber lieber mit dem Concenterokular. Da sehe ich sämtlich Justierfehler auf einen Blick und kann das Teleskop so genau einstellen, dass eine Justage am Stern bislang nicht nötig war.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Gerrit,
ja zum Glück gibt's auch 2" Laser :super: Wollte hier absichtlich keine Marken nennen, aber meinentwegen - ich habe den 2" VTSB und bin damit sehr zufrieden.
Für die Fangspiegelzentrierung zum OAZ verwende ich noch das Concenter - auch in 2".

Das mit Tesa oder Papier am OAZ einzuzentrieren wird wohl funktionieren, aber nur dann wenn der 2"Adapter nicht anderwertig gebraucht wird. Das gereife ich aber lieber gleich zum 2" Laser.

Danke übrigens für die vielen interessanten Beträge :super:

CS
Wolfgang
 
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