R_Andreas
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
vielleicht hat noch jemand gestern den Themenabend bei 3Sat über das Licht gesehen. Einer der Beiträge handelte von Objektiven, die der Belichtung von Chipträgern dienten. Es waren spezielle Linsen, die bei einer sehr kurzen Wellenlänge (196 nm?) im UV-Bereich ihr Optimum hatten. Ich glaube, sie nannten es Vakuum-UV.
In einem Nebensatz wurde erwähnt, dass Zeiss die Linsenrohlinge als Kalziumfluorit Einkristall von Schott geliefert bekäme, und der Schliff dieser Einkristalle besonders problematisch sei. Ich sage Euch, das waren richtige Brummer, mindestens 8" im Durchmesser, vielleicht größer. Im Bild war eine F2 Linse (geschätzt), die sah recht komisch aus, fast wie eine platt gedrückte Kugel.
In der Vergangenheit wurde von einigen Händlern (ICS) behauptet, das Material gäbe es nicht mehr zu kaufen, und deswegen würden die Produzenten keine Astroobjektive aus dem Material mehr herstellen können.
Ja - was den nun? Wenn Schott diese Rohlinge noch herstellt, warum macht keiner Astroobjektive mehr daraus? Hat jemand vielleicht Insiderwissen dazu?
Viele Grüße
Andreas
vielleicht hat noch jemand gestern den Themenabend bei 3Sat über das Licht gesehen. Einer der Beiträge handelte von Objektiven, die der Belichtung von Chipträgern dienten. Es waren spezielle Linsen, die bei einer sehr kurzen Wellenlänge (196 nm?) im UV-Bereich ihr Optimum hatten. Ich glaube, sie nannten es Vakuum-UV.
In einem Nebensatz wurde erwähnt, dass Zeiss die Linsenrohlinge als Kalziumfluorit Einkristall von Schott geliefert bekäme, und der Schliff dieser Einkristalle besonders problematisch sei. Ich sage Euch, das waren richtige Brummer, mindestens 8" im Durchmesser, vielleicht größer. Im Bild war eine F2 Linse (geschätzt), die sah recht komisch aus, fast wie eine platt gedrückte Kugel.
In der Vergangenheit wurde von einigen Händlern (ICS) behauptet, das Material gäbe es nicht mehr zu kaufen, und deswegen würden die Produzenten keine Astroobjektive aus dem Material mehr herstellen können.
Ja - was den nun? Wenn Schott diese Rohlinge noch herstellt, warum macht keiner Astroobjektive mehr daraus? Hat jemand vielleicht Insiderwissen dazu?
Viele Grüße
Andreas