Kamera an Bresser Venus Reflektor

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DennieDarko

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Hallo zusammen!

Ich besitze schon seit fast 20 Jahren ein Spiegelteleskop von Bresser (Venus, Art.-Nr. 45-41000) und habe bisher immer nur rein visuell beobachtet, also ohne Kamera.
Ich möchte nun ein wenig in die Astrofotografie einsteigen und hatte mir vorstellt, meine Systemkamera von Lumix (G DMC-G70KAEGK) irgendwie anzuschließen. Diese Kamera ist nicht astromodifiziert, aber für einen ersten Versuch für den Mond oder Planeten reicht es mir erstmal. Ich habe mich auch recht gut in die Landschaftsfotografie eingearbeitet und fotografiere meist nur noch im manuellen Modus.
Ich habe auch gleich entsprechende Adapter gefunden und besorgt, siehe das Bild.
Also:
Kamera (ohne Objektiv) - Adapter Bajonett/T2 - Adapter T2 Ring/1.25" - Teleskop. In das Adapter am Teleskop kann man auch ein Okular einstecken und befestigen.
An Okularen (1.25") habe ich drei Stück mit den Brennweiten 20mm, 12,5mm und 6mm.
Soweit hat auch alles gepasst und funktioniert.
Das Problem ist nun, ich kann nicht scharf stellen. Das Okular sitzt nun wegen dem Adapter natürlich viel weiter vor dem Teleskop. Mit dem Fokusring, mit dem ja das Okular beim visuellen beobachten vor und zurück gefahren werden kann, ist eine Scharfstellung nicht möglich. Wie gesagt müsste das Okular viel näher am Teleskop sitzen.

Hat jemand eine Idee wie man das lösen könnte? Vielleicht ein Okular mit größerer Brennweite?

Viele Grüße,
Dennie

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Hallo Dennie,

ich vermute, dass der Backfokus des Teleskops nicht ausreicht. Der lange Adapter und das Auflagemaß der Kamera, da kommst du wahrscheinlich nicht weit genug rein. Der Fokus liegt also weiter innen.

Einfach mal ohne Adapter per Hand testen. Mit Okular wäre Okularprojektion auch mal nur mit der Kamera ohne Okular ausprobieren.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

danke für die schnelle Antwort. Habe ich natürlich schon probiert.
Ohne Okular wird es noch unschärfer...
Ich habe dann mal ohne Adapter die Kamera einfach vor das Okular gehalten (vorher natürlich über den Fokusring scharf gestellt) und ja, dann wird das Bild auch in der Kamera scharf (habe es am Mond probiert).
Das Problem ist, mit dem Fokusring muss ich das Okular (20mm) nur ca. 5mm weit herausdrehen, damit das Bild scharf wird. Durch den Adapter ist das Okular nun aber einige cm entfernt, auch wenn ich den Fokusring bis zum Anschlag reindrehe, wie auf dem letzten Bild zu sehen.

Gruß, Dennie
 
Ich habe 2 verschiedene T2 Adapter.
Einen so wie bei dir mit Okularhalter.
Bei diesem kann ich den Okularhalter entfernen und so die Kamera direkt an das Teleskop bringen.
Evtl. geht das bei dir auch. Dann würdest du evtl. zumindest am Tele in den Fokus kommen.


Gruß Markus
 
Die Kamera sollte aber auch ohne Okular an einer Stelle in den Fokus kommen. Das Auflagemaß ist bei einer Systemkamera ja kleiner als bei einer DSLR.
Ich konnte gerade zu deinem Micro-Four Thirds Anschluss 19,25mm finden.

Meine Planetenkamera Asi120mc soll da z.B. 12,5mm bis zum T2 Gewinde haben, mit 1,25" Steckhülse eher 15mm.
Beim meinem 8" Dobson habe ich recht viel Backfokus aber beim 12" war es richtig knapp. Ich habe dann den Hauptspiegel weiter nach innen justiert und so 1-2mm Reserve ermöglicht. Mit einer Barlow wird der Fokus nochmal ein paar mm nach außen verlagert.

Die 15mm Auflagemaß der Kamera sehe ich auch im Vergleich zum Okular. Am 12" Dobson liegt der Fokus beim visuellen Beobachten mit meinen Okularen bei ca. 15mm-16mm und mit Kamera anstelle des Okulars eben bei ca. 1mm.

Wie sieht das bei Dir nun aus ?
Wenn Du z.B. den Mond oder die Planeten beobachtest, wie weit muss dann dein Okularauszug herausgefahren werden ?
Da brauchst Du schon an die 20mm um genug Backfokus für die Kamera zu haben.
Bei meinem 8er Dobson würde deine Kamera z.B. in den Fokus kommen, beim 12er aber nicht.

Nun sind Dobsons eigentlich eher viusuell ausgelegt und besitzen nicht so viel Backfokus. Keine Ahnung wie das bei deinem Bresser Venus aussieht.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie erwähnt.
Versuche Mal ob du die silberne Aufnahmehülse vom okularhalter anschrauben und direkt an den t2 Ring Schrauben kannst.
Bei meinem Adapter geht das.

Ansonsten gibt es glaub ich auch Okulare mit T2 Gewinde. Da kann der T2Ring dann direkt ans Okular geschraubt werden.

Gruß Markus
 
Hallo Dennie,

ich habe gerade mal weiter geforscht und bin sogar hier im Forum fündig geworden: Planetenfotografie für Anfänger

Der Backfokus wird wahrscheinlich zu gering sein.
Nun ist das ja eher ein sehr günstiges Teleskop, da würde ich ehrlich gesagt nicht viel Geld reinstecken, das wäre dann wohl besser in ein neues Teleskop angelegt.

Aber ein kostengünstiger Umbau wäre vielleicht eine Option.
Entweder der Hauptspiegel muss näher an den Fangspiegel ran um den Fokus nach außen zu verschieben oder der auf dem Foto doch recht lang wirkende Okularauszug wird gekürzt oder getauscht.
Ich habe mir aus einem Infinity 76P Mini-Dobson z.B. ein eigenes Teleskop gebastelt: Mini Teleskop 76/300mm - viele Baustellen
Da musste ich sogar auf einen richtigen Okularauszug verzichten um mit der Kamera in den Fokus zu kommen.

Wenn Du kein neues besseres Teleskop anschaffen möchtest und es für dich verkraftbar ist, das Bresser als Bastelobjekt anzusehen, dann würde ich versuchen es selbst kostengünstig anzupassen.

Ist ja nun wirklich kein Luxus Teil, da hält sich das Risiko in Grenzen aber das musst Du natürlich selbst entscheiden.

Gruß,
Holger
 
Den Hauptspiegel näher an den Fangspiegel zu bringen, birgt das Risiko, das der Fangspiegel am Rand überstrahlt wird, weil dieser zu klein sein könnte.

Deshalb gibt's ja die Auslegung auf visuell oder fotografisch.

Die visuellen haben halt weniger Obstruktion wodurch sie einen Tick schärfer erscheinen wie gleiche Öffnungsverhältnise die fotografisch ausgelegt sind.

Das gleiche Problem hab ich an meinem GSO.
Wenn ich da Korrektor und filterrad/Schieber drann machen wollen würde, müsste ich auch näher an den visuell ausgelegten Fangspiegel ran.

Dafür bräuchte ich dann einen größeren Fangspiegel.


Aber vielleicht wäre eine 1 1/4 Zoll T2 Adapter OHNE Okularaufnahme eine Lösung.

Daher die Idee zu versuchen, ob man den Halter nicht von der Steckhülse abschrauben kann.
Oftmals geht das.
 
Aber vielleicht wäre eine 1 1/4 Zoll T2 Adapter OHNE Okularaufnahme eine Lösung.

Daher die Idee zu versuchen, ob man den Halter nicht von der Steckhülse abschrauben kann.
Das wäre natürlich die einfachste Lösung. Hoffentlich reicht der Backfokus dafür aus.
Wenn nur wenige mm fehlen, könnte eventuell der Hauptspiegel nur etwas weiter nach innen justiert werden, das wäre immer noch einfach zu realisieren ohne Umbau.
Dafür sollte der Fangspiegel auch groß genug sein.
Aber wie gesagt, einfach mal z.B. visuell mit Okular am Stern testen, wie weit der Okularauszug ausgefahren werden muss um die Fokuslage deines Teleskops zu bestimmen.

Gruß,
Holger
 
Hallo zusammen,
danke für die Antworten und Ideen!
@holger: Ja, ich habe bei diesem recht einfachen Teleskop keine großen Investitionen mehr vor und werde mir demnächst ein neues zulegen. Auch habe ich den Himmel, den mir das Gerät bietet, nun ausführlich observiert und erforscht... ;)
Das hat mich damals übrigens 250 DM gekostet, ist also heute im gebrauchten Zustand keine 100 € mehr Wert. Ich werde es daher wohl an einen jungen Nachwuchs-Astronomen verschenken... :)
Aber zum Üben, Basteln und Erfahrung sammeln recht es noch und die paar Euro für die Adapter sind es daher Wert.
Als letzen Versuch habe ich mir nun ein Adapter (T2/1,25'') ohne Okularaufnahme bestellt, sollte schon heute ankommen, ich werde berichten.

Der silberne Okularauszug lässt sich bis zu 4,5cm herausfahren, aber komischerweise muss ich den nur ca. 0,5 bis 1cm weit herausfahren, um ein scharfes Bild zu bekommen. Hinweis: Ich trage Kontaktlinsen, also an meinen Augen liegt es nicht.
Am Haupt- oder Fangspiegel herum zu basteln traue ich mir nicht so recht zu, da hätte ich zu viel Angst das nachher nichts mehr geht...

Versuche Mal ob du die silberne Aufnahmehülse vom okularhalter anschrauben und direkt an den t2 Ring Schrauben kannst.
Bei meinem Adapter geht das.

Also die Okular-Fixierung kann man abschrauben (siehe Bild), aber der T2 Adapter lässt sich nicht aufschrauben, das Außengewinde des silbernen Okularauszugs ist zu klein.

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Viele Grüße,
Dennie
 
Hallo Dennie,

Also die Okular-Fixierung kann man abschrauben
es war eher der Adapter gemeint, in dem das Okular versenkt wird. Unten die Steckhülse lässt sich eventuell abschrauben, so dass man dann die Steckhülse an den Adapter für die Kamera schrauben kann.

Als letzen Versuch habe ich mir nun ein Adapter (T2/1,25'') ohne Okularaufnahme bestellt,
Du bist da wahrscheinlich fast schon zu schnell mit dem Bestellen, denn
aber komischerweise muss ich den nur ca. 0,5 bis 1cm weit herausfahren, um ein scharfes Bild zu bekommen.
10mm Backfokus, die Kamera selbst hat schon ein deutlich höheres Auflagemaß. Eigentlich keine Chance so in den Fokus zu kommen, zumindest wenn sich deine Angabe auf visuelle Beobachtung der Sterne mit Okular bezieht.
das Außengewinde des silbernen Okularauszugs ist zu klein.
Dieses Gewinde könnte noch eine Chance bieten. Aber nur wenn diese Okular-Fixierung über 10mm dick war. Dann könnten ja vielleicht über 20mm Spielraum für die Kamera möglich sein. Dafür müsste es einen wirklich kurzbauenden Adapter von diesem Gewinde auf den Kameraanschluss geben.
Aber bevor du da noch was bestellst würde ich das mit dem Kamerabody testen. Einfach den Polarstern einstellen und die Kamera ohne Adapter per Hand an den Okularauszug halten und den Abstand, bei dem es ein scharfes Bild gibt, messen. Dann weißt Du genau wie viele mm die Adapter nur lang sein dürfen.

Am Haupt- oder Fangspiegel herum zu basteln traue ich mir nicht so recht zu, da hätte ich zu viel Angst das nachher nichts mehr geht...
Naja, zumindest das Justieren des Hauptspiegels sollte man sich aneignen. Da gibt es auch günstige Möglichkeiten.
Auf den Seiten von Seeing1 im Internet ist das unter Justage mit Filmdose gut erklärt.

Übrigens, wenn das alles nicht klappt kannst Du auch mit Kamera samt Objektiv einfach durch das Okular fotografieren.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Holger,

ja, Du hattest recht, die Steckhülse kann man tatsächlich abschrauben, sodass man direkt den Adapter für die Kamera anschließen kann, also ohne den Teil wo das Okular versenkt wird. Darauf bin ich gar nicht gekommen! Da hätte ich mir die Bestellung sparen können, ->Lehrgeld ;-)
Ich habe die Kamera nun also ohne Okular ans Teleskop angeschlossen, siehe die Bilder.
Habe gerade versucht auf einen weit entfernten Baum zu Fokussieren, aber wieder keine Chance, siehe die Bilder. Selbst wenn der Okularauszug bis zum Anschlag reingedreht ist, ist das Bild unscharf, die Kamera müsste also noch viel näher an den Fangspiegel heran.
Ich habe mit dem Handy nochmal ins Okular (20mm) fotografiert, man sieht wie scharf der Baum ist, wobei der Okularauszug nur ca. 1cm herausgedreht werden muss.

Ich denke das ist jetzt nur noch mit größeren Eingriffen an den Spiegeln zu lösen oder man müsste im Eigenbau einen kürzeren Okularhalter bauen, ich schätze so 2-3cm kürzer, um näher an den Fangspiegel zu kommen.
Hmm, ob sich da die Mühe lohnt? Bin nun skeptisch.

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Viele Grüße,
Dennie
 
Hallo Dennie,

Du hattest recht, die Steckhülse kann man tatsächlich abschrauben,
ursprünglich war das die Idee von Skybob.
weit entfernten Baum zu Fokussieren, aber wieder keine Chance
Das ist kein Maßstab, irdische Objekte eignen sich sehr schlecht. Also wirklich am Stern testen, am besten den Polarstern.

Lass nochmal alles an Adaptern weg. Also das Teil am OAZ und auch bei der Kamera.
Polarstern im Sucher einstellen und dann mit der blanken Kamera ran an den OAZ.

Vielleicht reicht das um in den Fokus zu kommen.
Dann den Spielraum ausmessen und mit den Längen der Adapter vergleichen.
Wenn nur ein paar mm fehlen, könnte es reichen den Hauptspiegel weiter nach innen zu justieren.

Ich denke das ist jetzt nur noch mit größeren Eingriffen an den Spiegeln zu lösen oder man müsste im Eigenbau einen kürzeren Okularhalter bauen, ich schätze so 2-3cm kürzer, um näher an den Fangspiegel zu kommen.
Ja, aber so etwas kann auch Spaß machen. Bei meinem Selbstbau schiebe ich die Kamera einfach mit der Hand passend in den Fokus.
Und mal ehrlich, das Risiko hält sich bei dem günstigen Teil doch wirkllich in Grenzen.

Aber das musst Du natürlich selbst entscheiden, ich würde da allerdings auch kein großes Geld mehr reinstecken.
Vielleicht gibt es da auch eine günstige Baumarkt-Lösung um den OAZ auszutauschen. Eigentlich bräuchtest du nur eine 1,25" Aufnahme, so dass du die Kamera mit dem Adapter senkrecht und mittig zum Fangspiegel einschieben kannst.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

kurzer Einwurf von mir: Wenn der Backfokus nicht reicht, kann eine Barlow-Linse Abhilfe schaffen. Mittlerweile habe ich u.a. einen visuell ausgelegten 114/900er Newton. Damit komme ich nur in den Fokus, wenn ich den T2-Adapter der Kamera in eine 2x Barlow stecke (Also Kamera -> T2-Adapter -> 2x Barlow -> Okularauszug -> Teleskop. Dann allerdings geht's prima.

Gruß
Thomas
 
Hallo Holger,

ich werde es am Polarstern am Wochenende nochmal versuchen, das Wetter soll dann hier entsprechend sein.
Bevor ich da am Hauptspiegel eingreife, müsste ich erstmal wissen welche Schraube da für was ist. Leider ist in der Anleitung dazu nichts zu finden!
Siehe das Bild, kann mir jemand sagen, welche Schrauben ich da zuerst lösen sollte?
Und warum schauen da die drei Schrauben etwas heraus, sind die etwa zum fein Justieren des Spiegels? Wie gesagt ist in der Anleitung dazu nichts erwähnt. Ich habe da noch nie was verändert, ist so geliefert worden.

@Thomas: Sehr interessanter Tipp! Hatte keine Ahnung dass es sowas gibt. Es gibt tatsächlich so eine Barlow-Linse von Bresser, die passen würde (?):
Link
Kostet allerdings 50€, muss ich mir überlegen.

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Gruß, Dennie
 
Hallo Dennie,

vom Prinzip her richtig. Allerdings ist eine 5x-fach Barlow schon ein dickes Ding. Soweit ich weiss, hat das Bresser Venus 76mm Öffnung bei 700mm Brennweite. Da dürfte die Linse das Gerät "leicht" überfordern.
Ich würde eine 2x Barlow nehmen, die gibt es ab 20€ am großen Fluss. Das hat mit meinem Seben 76/700 funktioniert.

Gruß
Thomas
 
Hallo Dennie,

Es gibt tatsächlich so eine Barlow-Linse von Bresser, die passen würde (?):
zum Glück fragst Du jetzt erst bevor du kaufst.

Nein, 5 fach Vergrößerung, das ist bei deinem Teleskop schon sehr viel.
Ich verwende die Baader Q-Turret 2,25 fach. Aber speziell für dieses Teleskop würde ich da keine 50 Euro investieren.
Eine Barlow würde den Fokus ein paar mm nach außen legen, das hatte ich weiter oben ja auch schon erwähnt.
Bei der kleinen Öffnung (76mm) deines Teleskops sind die 700mm Brennweite schon recht viel. Mit einer Barlow (zumindest bei der 5 fach) geht es dann schnell in den Bereich der Übervergrößerung.

Und wichtig: Erst einmal dies Fokuslage besimmen und dann weitere Anschaffungen angehen.
Anders sieht das aus, wenn du auf jeden Fall ein größeres Teleskop kaufen möchtest, samt Planetenfotografie. Dann lässt sich spätestens da die Barlow weiter nutzen.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehe das Bild, kann mir jemand sagen, welche Schrauben ich da zuerst lösen sollte?
Für mich ist das immer ein Wechselspiel.
Wenn es nur um die Justage geht, lockere ich meist nur ein oder 2 Konterschrauben (Müssten bei dir die weiter rausgedrehten sein) und
drehe dann die Schraube daneben ein wenig. Nun immer wieder am OAZ kontrollieren was dabei passiert.
Aber das ist auf der oben von mir erwähnten Seite gut erklärt.

Willst Du den Hauptspiegel aber weiter nach innen bringen müssen natürlich alle Konterschrauben verwendet werden.
Die müssen dann mehr reingedreht und die anderen dabei gelockert werden. Das kann schon ein paar mm Backfokus bringen.
Wenn Du das gleichmäßig machst, müsste der jetzige Justagezustand auch ungefähr erhalten bleiben.

Aber wie schon gesagt, überprüfe erst einmal mit der Kamera die Fokuslage.
Und du könntest die Justage mal mit einem Sterntest überprüfen. Das leicht defokussierte Sternscheibchen müsste möglichst kreisrund sein.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ja, die 5-fache Vergrößerung ist zu viel. Grob kann man ja sagen, die maximal sinnvolle Vergrößerung ist der Spiegeldurchmesser (in mm) mal zwei, also bei mir 2 x 76 = 152. Das 20mm Okular macht eine 35-fache Vergrößerung, dies mal 5 wäre ja 175, also zu groß.
Maximal darf die Barlow-Linse 4-fach vergrößern, besser kleiner.

Sobald es die Wetterlage zulässt, werde ich wie beschrieben erstmal die Fokuslage bestimmen, bevor ich die Barlow anschaffe.

OK, Konterschrauben am Spiegel (war mir nicht klar) und ich habe in der Anleitung doch einen kleinen Hinweis gefunden, in der Fehlerbeschreibung:
Fehler: Unscharfes Bild
Hilfe: Justierung am Haupt- und Diagonal-Spiegel überprüfen
Hihi, aber keine Erklärung, wie man das macht. Ich werde die Schrauben aber mal ein wenig bewegen und schauen, was passiert. Notfalls schraubt man alles wieder zurück, ich werde mir Markierungen machen.

Kannst Du das silberne Rohr am OAZ bei dir auch abschrauben und die Kamera dort einstecken? Würde das noch ein paar mm einsparen ?
Oder wird das beim Reindrehen sowieso komplett eingefahren ?

Das OAZ kann ich nicht abschrauben, nur die Okularfixierung, siehe die Bilder, aber dann lässt sich das silberne Rohr ganz versenken, dies wird nochmal ca. 1cm bringen, aber ich fürchte, das wird nicht ausreichen.

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Gruß, Dennie
 
Hallo zusammen,

gestern Abend war das Wetter einigermaßen, sodass ich mal die Fokuslage am Mond weiter untersuchen konnte. Ich habe nun mal alles an Adaptern etc. weggelassen und die Kamera einfach an den (eingefahrenen) Okularauszug gehalten. Das Ergebnis war nun einigermaßen akzeptabel, siehe das Bild vom (fast) Vollmond mit sehr kurzer Belichtungszeit. Es war allerdings etwas neblig/diesig, daher kommt sicher ein Teil der Unschärfe.
Ich denke, damit ist die Sache ziemlich klar: Der Fokuspunkt liegt so 10-20mm vor dem (eingefahrenen) Okularauszug, die Kamera hat übrigens ein Auflagemaß von ca. 14mm, also schon recht klein.
Was ich noch nicht probiert habe ist den Hauptspiegel zu justieren, das werde ich noch probieren.
Abhilfe könnte eine Barlow-Linse bringen, es gibt da eine mit nur zweifacher Vergrößerung:
Link

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Viele Grüße, Dennie
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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