Andreas_W
Aktives Mitglied
Hallo,
vielleicht eine Anmerkung zum Aufbauaufwand eines Doppelrefrakors. Mein FC100-Doppeltak wiegt mit BB-131 Plattform und L-Winkel knapp 10 kg. Den kann ich ohne Probleme am Stück zusammengebaut bewegen und montieren. Da man das Gerät fix zusammengebaut lassen kann, verkürzt sich die Aufbauzeit erheblich und eine Grundausrichtung der beiden OTAs zueinander muss nur einmal bei der ersten Benutzung gemacht werden und dann erst wieder, wenn man einen oder beide OTA demontiert hatte. Nur das Fine-Tuning auf die eigenen Augen geschieht eigentlich jedes Mal an den Umlenkeinheiten, ist aber eine Sache von wenigen Augenblicken. Ich hatte den Doppeltak in Spanien zur Sofi dabei und trotz meiner Bedenken war die Ausrichtung auch nach dem Urlaub und über 6000 km Autofahrt noch unverändert. Fazit für mich: wenn die Grundausrichtung einmal gemacht ist, ist das Grundhandling nicht anders als bei meinem 120er APM Großfernglas. Beide wiegen in etwa dasselbe, nur der Formfaktor ist etwas anders.
Klar, bezüglich Volumen und Gewicht wachsen Fernrohre leider in der dritten Potenz zur Öffnung. Und Doppelteleskope nochmal mit Faktor 2... Somit ist ein 130er Triplett-Apo etwas vollkommen anderes als ein 100er Dublett, erst Recht als Doppelrefraktor.
Und noch etwas: speziell der FC100-Doppeltak ist mit Plattform, EZM-Einheiten und mittelgroßen Okularen so ausbalanciert, dass die Tubusringe praktisch ganz hinten am Rohr sitzen. Der Schwenkradius der Okulare ist also minimal, fast wie bei einem SC, was ich sehr angenehm finde ;-)
VG,
Andreas
vielleicht eine Anmerkung zum Aufbauaufwand eines Doppelrefrakors. Mein FC100-Doppeltak wiegt mit BB-131 Plattform und L-Winkel knapp 10 kg. Den kann ich ohne Probleme am Stück zusammengebaut bewegen und montieren. Da man das Gerät fix zusammengebaut lassen kann, verkürzt sich die Aufbauzeit erheblich und eine Grundausrichtung der beiden OTAs zueinander muss nur einmal bei der ersten Benutzung gemacht werden und dann erst wieder, wenn man einen oder beide OTA demontiert hatte. Nur das Fine-Tuning auf die eigenen Augen geschieht eigentlich jedes Mal an den Umlenkeinheiten, ist aber eine Sache von wenigen Augenblicken. Ich hatte den Doppeltak in Spanien zur Sofi dabei und trotz meiner Bedenken war die Ausrichtung auch nach dem Urlaub und über 6000 km Autofahrt noch unverändert. Fazit für mich: wenn die Grundausrichtung einmal gemacht ist, ist das Grundhandling nicht anders als bei meinem 120er APM Großfernglas. Beide wiegen in etwa dasselbe, nur der Formfaktor ist etwas anders.
Klar, bezüglich Volumen und Gewicht wachsen Fernrohre leider in der dritten Potenz zur Öffnung. Und Doppelteleskope nochmal mit Faktor 2... Somit ist ein 130er Triplett-Apo etwas vollkommen anderes als ein 100er Dublett, erst Recht als Doppelrefraktor.
Und noch etwas: speziell der FC100-Doppeltak ist mit Plattform, EZM-Einheiten und mittelgroßen Okularen so ausbalanciert, dass die Tubusringe praktisch ganz hinten am Rohr sitzen. Der Schwenkradius der Okulare ist also minimal, fast wie bei einem SC, was ich sehr angenehm finde ;-)
VG,
Andreas