Kaufberatung Einsteiger Sky Tracker

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Quixel

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Hallo Forum,
ich bekomme demnächst meine Neue Lumix G81 mit dem Panaleica 12-60mm 2.8-4.0. Nun möchte ich mir einen Skytracker zulegen, damit ich längere Belichtungen aufnehmen kann. Später soll dann noch ein Tele Dazukommen, bin mir aber noch unschlüssig welches... also sollte der Tracker auch noch bei ca. 400mm KB Equivalent gut mitmachen.
Danke schonmal !
Edit: Es sollte nicht teurer als 300 € gebraucht werden.
VG Quixel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Skywatcher StarAdventurer.

Kauf einen Gebrauchten, gibt reichlich Angebote im Forum und Online. Wifi braucht es eigentlich nicht, ist eher ein Gimmick.

PS: Ich hätte einen abzugeben ;)

CS, Ralf
 
Hallo,

da kann ich mich nur anschließen, mit einem gebrauchten SA kommt es mit dem Budget wohl gut hin. Und generell ist das ein ziemlich guter Tracker, mit dem man auch so einiges anstellen kann. Ja auch mit längeren Brennweiten, wobei ich 400 mm (was ich auch schon drauf hatte), doch schon etwas grenzwertig finde. Aber nicht unmöglich.

AV8A8848-2.JPG
 
400 mm KB Äquivalent ist 250 mm Brennweite. Das Trägt der StarAdventurer gut.

Mit Gebrauchtkauf landest Du gut im Budget, mit Stativ dazu vielleicht ein kleines Bisschen drüber.

Beste Grüße, Ralf
 
Hallo zusammen,

ich möchte sicherlich nicht "Quixels" Thread entern, denke aber, folgende Frage könnte auch für ihn oder sie? interessant sein:

Auch ich durfte einen fast neuen Star Adventurer 2i unter 300 € erwerben, an 400 mm Brennweite (EF L 400) scheitert er aktuell ungeguidet gnadenlos. Ich werde den Polsucher beizeiten bestmöglichst justieren und eine Adaption basteln, um das Gesamt-Setup in vollständig aufgebauten Zustand mit der Polsucherbeleuchtung einnorden zu können.

Musstet Ihr ähnliche Anpassungen vornehmen, oder lief Euer Star Adventuer "out of the Box" mit 300, 400 oder gar 500 mm Brennweite, ohne Guiding?



Ansonsten sei exemplarisch auf den Skytracker von iOptron hingewiesen, der schafft leichte 320 mm Brennweite (Miniborg 45) mühelos. Neu ist er völlig überteuert, gebraucht zu erwerben einen Gedankengang wert.

Viele Grüsse

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

mein SA lief ohne eine Anpassung ganz gut. Ich habe ihn auch mit einer DSLM mit EF 400 L und mit oben gezeigter Kombi mit dem RedCat51 mit äquivalenter Brennweite betrieben. Ich habe es in einer Nacht auch mal geschafft, für 1-2 Stunden 10 min Belichtungen hinzubekommen, leider läuft das aus meiner Sicht selbst mit Guiding nicht ganz zuverlässig über die Nacht, sobald sich das Gewicht etwas verlagert. Egal ob mit einer ASIAIR oder mit dem MGEN3. Ohne Guiding habe ich mit solch langen Brennweiten nie gearbeitet. Aus meiner Erfahrung auch logisch, da die Konstruktion optimal so aufgebaut werden sollte, das der Tracker immer etwas zieht. Ab einem gewissen Punkt ist das eben nicht mehr der Fall und es kommt wieder etwas spiel in die eh schon ausgelastete Konstruktion mit rein.

Aus meiner Sicht ist es notwendig, das PA mit aufgesetzten Equipment zu machen. Was ja aber mit der grünen Prismenschine mit Langloch ohne Probleme gehen sollte? Was für eine Adaption musst du hierzu basteln?

Aber ich bin sicher, dass sich auch hier die Erfahrungen unterscheiden. Vielleicht gibt es auch da unterschiedliche Toleranzen bei so langen Brennweiten. Ich selbst würde das heute nicht mehr so machen, solche langen Brennweiten auf einem einfachen kleinen Tracker zu betreiben. Dafür gibt es kleine Montierungen welche besser geeignet sind, und bei denen man auch richtig Guiden sowie Dithern kann.

Den Skytracker von iOptron hatte ich mir vergangenen Oktober für eine USA Reise zugelegt. Was die Dimensionen angeht, ist er dafür wirklich unschlagbar. Auch die integrierte Stromversorgung, sowie Polsucherbeleuchtung fand ich ganz prima im Vergleich zum SA. Aber ja, der Preis ist eine absolut Frechheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab dem SA mal einen TS 60/360er APO zugemutet, da hat er keine 60s geschafft, egal wie penibel ich da eingenordet hab. Hab dann noch ein Guidescope draufgesetzt und geguidet, dann gingen 60s, auch 90s mit einigem Ausschuß, er kann halt nur in RA guiden. Aber man muss sich fragen wozu das gut sein soll. Der SA und Verwandte sind gut für eine Kamera mit Objektiv für Milchstrasse usw., leicht, kompakt zum mitnehmen im Rucksack. Wenn man mehr will sollte man auch eine richtige Montierung nehmen. Eine ältere gebrauchte in der EQ5 Klasse bekommt man auch für 300€ und da hat man dann auch schon GoTo und kann ein echtes Teleskop draufpacken. Also wie immer die Frage : Wo solls hingehen ?
 
Ein Statement vom TE oder eine Antwort auf eine PN wäre mal schön, denn gelesen wird ja fleißig ...

CS, Ralf
 
Der StarAdventurer ist for mich erst einmal völlig ausreichend denke ich, ich möchte halt erstmal in die Materie einsteigen und nicht gleich tausende euros ausgeben( die mir als Schüler auch gar nicht zur Verfügung stehen).
 
Hi,

nur als Ergänzung:
Du könntest auch gleich die kleine GoTo Montierung AZ-GTi kaufen, dann hast du auch noch gleich Computer Steuerung (Alignment über Computer oder App) und GoTo.


Statt Alt/Az kann die natürlich auch equatoriales Sky-Tracking mit einer Pol-Wiege:

Nur mit Alt/Az Tracking ohne Pol-Wiege hat man halt Rotation, dann muss man die BLZ der Sub-Frames so unter 10s halten.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

die AZ-GTi ist in Sachen wie Größe, Gewicht und Preis vermutlich auch heute noch für die beste parallaktische Montierung für unterwegs. Aber mit der Polhöhenwiege zu der Montierung ist es leider nicht getan. Ein passendes Gegengewicht muss da auch noch her. Dann gibt es das Problem mit dem einnorden ohne Polsucher, also brauchte es hierzu noch ein System, oder wenigstens die externe Polsucherhalterung und einen passenden Polsucher. Da kommt halt wieder etwas zusammen, was das Budget von 300€ vermutlich mehr als ausreizt, falls das Arbeiten mit einem externen System zur Steuerung überhaupt gewünscht ist.

Aber ja, das kleine Teil kann durchaus so einiges Tragen und auch zuverlässig bewegen. Ich war da echt erstaunt! Für ein Askar ACL200 mit gekühlter Mono mit Filterrad, EAF, OAG, ASIAIR muss aber schon einiges an Gegengewicht dran. :) Da ist die billige Skywatcher Polhöhenwiege leider nicht mehr so optimal für.

AZ-GTi_Test_Askar_ACL_200_klein.jpg
0D0A3085-HDR_2_klein.jpg
 
Hi,

ich bin kein reiner Tracker Experte, aber
Dann gibt es das Problem mit dem einnorden ohne Polsucher, also brauchte es hierzu noch ein System, oder wenigstens die externe Polsucherhalterung und einen passenden Polsucher.
einen normalen Tracker muss man doch auch einnorden.
Das ist doch der gleiche Aufwand oder nicht?
Oder anders gesagt eine AZ-GTi auf der Pol-Wiege ist doch identisch zu einem Startracker.

Bei der AZ-GTi kann man sogar, dank Computer/ASCOM Steuerung, das ohne Polsucher mit entsprechender Polar-Alignment SW machen oder auch genaue und Positionierung mittels Plate-Solving.

Gruß
Peter
 
Hi Peter,

genau, zum Beispiel hat der Star Adventurer oder der Skytracker einen integrierten Polsucher. Die AZ-GTi hat das aber nicht, und benötigt entweder einen zusätzlichen welchen man adaptieren muss, oder eben ein System wie du sagst Computer/Ascom oder in meinem Fall eine ASIAIR oder mit dem MGEN3 sollte das mittlerweile auch gehen. Das ist etwas was man hier zusätzlich braucht, während bei den üblichen Trackern ja ein Polsucher für das Einnorden verbaut ist.
 
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